CO-Warner – Feuerwehr Püttlingen investiert in die Sicherheit ihrer Einsatzkräfte

Beschaffung von CO-WarnernImmer häufiger hört man folgende Schlagzeilen in den Medien: Familie stirbt an Kohlenmonoxid-Vergiftung“, „Defekter Gasboiler: Vierköpfige Familie erleidet CO-Vergiftung“, o. ä.

Vor diesem Hintergrund beschafften alle drei Löschbezirke der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Püttlingen insgesamt acht sogenannte CO-Warnmessgeräte, um ihre Einsatzkräfte noch besser vor den Gefahren dieses tödlichen Gases schützen zu können.
Die Mittel für die Anschaffung dieser Geräte, welche ab sofort die persönliche Schutzausrüstung der Feuerwehrangehörigen erweitern, wurden durch die Feuerwehr- bzw. die Fördervereine der einzelnen Löschbezirke zur Verfügung gestellt.

Der Gedanke zur Beschaffung dieser CO-Warnmessgeräte stammte von Martin Chouteau, dem Atemschutzbeauftragten der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Püttlingen, der sich schon seit längerer Zeit mit diesem Thema befasste und ein entsprechendes Konzept ausarbeitete.

Bei den Rettungsdiensten in Deutschland gehören solche Geräte schon lange zur persönlichen Schutzausrüstung. Auch im Saarland ist das Rettungsdienstpersonal seit einiger Zeit flächendeckend entsprechend ausgestattet. Kohlenmonoxid (CO) ist ein giftiges und brennbares Gas, welches mit den menschlichen Sinnesorganen nicht wahrgenommen werden kann. Es entsteht bei fast jeder Verbrennung und kann auch auf verschiedenste Arten und Absichten an Einsatzstellen entstehen oder eingebracht werden. Zwar besitzt die Feuerwehr entsprechende Messtechnik, um diese Gefahren detektieren zu können, jedoch dienen die hier beschafften Geräte zusätzlich der Sicherheit der Einsatzkräfte, welche als erstes am Einsatzort tätig werden.

Ursachen für das Entstehen von Kohlenmonoxid können beispielsweise eine unsachgemäße oder unregelmäßige Wartung der Heizungsanlage, ein verstopfter Schornstein oder eine schlechte bzw. unsachgemäße Belüftung von Räumen, in denen Verbrennungsprozesse stattfinden, sein. Kommt es zu solchen Situationen, sind nicht nur die Bewohner der entsprechenden Häuser, sondern auch die Rettungskräfte von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr, die zur Hilfe eilen, in Gefahr. Das Tückische an dem farb-, geruch- und geschmacklosen Gas ist, dass man es nicht sieht oder riecht, es aber in kürzester Zeit Blut, Nerven und Zellen schädigt. Nach einer entsprechenden Unterweisung der Kameradinnen und Kameraden der drei Löschbezirke werden ab sofort die lebensrettenden Helfer auf den Einsatzfahrzeugen der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Püttlingen vorgehalten.