Im Rahmen der „Tage der offenen Tür“ des Löschbezirks Püttlingen fand die offizielle Amtsübergabe der Löschbezirksführung statt. Bereits im März dieses Jahres wurde in der Hauptversammlung des Löschbezirks Püttlingen Matthias Klein mit großer Mehrheit zum neuen Löschbezirksführer gewählt. Nach 12 Jahren an der Spitze des Löschbezirks Püttlingen kandidierte Oberbrandmeister Thomas Albert aus familiären Gründen nicht mehr für dieses Amt.

Als letzte Amtshandlung ließ Thomas Albert die Mitglieder des Löschbezirks Püttlingen zur Meldung an den Chef der Wehr, Bürgermeister Martin Speicher, antreten. Bürgermeister Martin Speicher würdigte in seiner Ansprache die Arbeit von Thomas Albert. „Ein besonderes Augenmerk in seiner Zeit als Löschbezirksführer legte Thomas Albert auf eine zeitgemäße Ausbildung der Feuerwehrangehörigen. Darüber hinaus wurden in seiner Amtszeit zahlreiche Umbauarbeiten am Feuerwehrgerätehaus durch ihn geplant und mit seiner Mannschaft auch umgesetzt. Dafür und für seinen Einsatz für die Püttlinger Bürgerinnen und Bürger gebührt ihm ein herzliches Dankeschön.“ so Bürgermeister Martin Speicher.

Im Anschluss daran überreichte Martin Speicher, in seiner Funktion als Chef der Wehr, dem 30-jährigen Oberlöschmeister Matthias Klein die Ernennungsurkunde zum neuen Löschbezirksführer. Ihm zur Seite steht weiterhin Brandmeister Michael Serf, der seine zweite Amtszeit als stellvertretender Löschbezirksführer antrat. Matthias Klein und Michael Serf bedankten sich bei den Feuerwehrangehörigen für das entgegengebrachte Vertrauen und die Unterstützung. Beiden wünschte Bürgermeister Martin Speicher eine glückliche Hand bei der Ausübung der nicht immer einfachen Aufgaben. Auch Wehrführer Thomas Prinz bedankte sich bei dem scheidenden Löschbezirksführer Thomas Albert für die gute Zusammenarbeit in all den Jahren. Der neuen Löschbezirksführung wünschte er viel Glück in der neuen Funktion und hofft auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit.

Auch Thomas Albert ließ es sich nicht nehmen, zum Abschluss noch ein paar Worte an alle zu richten. Er bedankte sich beim Bürgermeister, der Verwaltung, den Mitgliedern des Stadtrates und natürlich bei „seiner“ Mannschaft für die schöne, aber auch arbeitsintensive Zeit als Löschbezirksführer.

Thomas Albert bleibt der Feuerwehr Püttlingen weiterhin als aktives Mitglied erhalten. Zwar nicht mehr in der ersten Reihe als Löschbezirksführer, aber als Fachbereichsleiter für den Bereich „Vorbeugender Brandschutz und Gefahrenabwehr“.

Die Feierlichkeiten zum 50. Geburtstag der Jugendfeuerwehr Püttlingen starteten bereits am 10. Juni mit einem Aktionstag im Püttlinger Stadtpark. Hier präsentierte die Jugendfeuerwehr bei tollem Sommerwetter nicht nur ihre vielfältigen Aktionen und Arbeiten, sondern auch die Feuerwehrfahrzeuge wurden vorgestellt. Daneben konnten auch viele Mitmach-Aktionen wie Bullriding, Hüpfburgen oder auch der „American Gladiator“ ausprobiert werden. Bei den Vorstellungen des Zauberers Maxim Maurice konnte sich Jung und Alt in die Welt der Magie begeben und sich verzaubern lassen. Sehr viele Kinder und Jugendliche, aber auch ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger besuchten den Aktionstag und machten diesen zu einem tollen Event.

Die eigentlichen Jubiläumsfeierlichkeiten waren in den Tag der offenen Tür des Löschbezirks Püttlingen eingebunden. Auch für den Festkommers hatte sich Jugendwart Carsten Münch und sein Team ein buntes Programm ausgedacht. Der gesamte Abend stand im Zeichen „50 Jahre Jugendfeuerwehr“. Eröffnet wurde der Abend mit einer Musikdarbietung der „Köllervalley Singers“. Danach kamen die Ehrengäste zu Wort, um zu diesem Jubiläum zu gratulieren.

Bürgermeister Martin Speicher begrüßte, als Chef der Wehr, alle Anwesenden und bedankte sich für ihr kommen. „Wir haben bei der Feuerwehr Püttlingen eine gut funktionierende Jugendarbeit, die Jugendlichen werden sehr gut auf den aktiven Feuerwehrdienst vorbereitet.“ so Bürgermeister Martin Speicher. Einen besonderen Dank richtete er auch an alle Ausbilder und Betreuer, denn ohne deren Engagement wäre dies so nicht möglich.

Der Schirmherr der Veranstaltung, Ministerpräsident Tobias Hans, lobte ebenfalls das Engagement der Jugendlichen. Bei der Jugendfeuerwehr werden Werte wie Nächstenliebe, das Eintreten für Andere und sozialer Zusammenhalt gelebt, so Ministerpräsident Tobias Hans. Ohne die Arbeit in der Jugendfeuerwehr wird es schwierig, zukünftig das Sicherheitsniveau aufrechtzuerhalten. Ein herzliches Dankeschön richtete Tobias Hans auch an alle Betreuer, die die Jugendarbeit durchführen, aber auch an alle, die in der Feuerwehr mitarbeiten. „Trotz dieser vielfältigen Aufgaben darf der Spaß in der Jugendfeuerwehr nicht zu kurz kommen.“ so der Ministerpräsident.

In seinen Grußworten erwähnte Wehrführer Thomas Prinz, dass er selbst aus den Reihen der Jugendfeuerwehr stammt und als Jugendwart im Löschbezirk Köllerbach selbst die Jugendarbeit mitgestaltet hat. Thomas Prinz bedankte sich bei denjenigen, die die Jugendfeuerwehr 1968 ins Leben gerufen haben und bei allen, die sich in den letzten 50 Jahren dort engagiert haben. „Vor ein paar Jahren gab es noch einen Aufnahmestopp, da sehr viele Jugendliche in die Jugendfeuerwehr eintreten wollten. Diese Zeiten sind leider vorbei und wir müssen, wie andere Vereine auch, um jedes neue Mitglied kämpfen.“ so Thomas Prinz. In seiner Ansprache appellierte er an alle Besucher, ihre Kinder zur Jugendfeuerwehr zu schicken bzw. sich selbst in der Feuerwehr zu engagieren.

Auch Püttlingens Löschbezirksführer Thomas Albert, der selbst 10 Jahre Jugendwart im Löschbezirk Püttlingen war, hofft darauf, viele neue Mitglieder gewinnen zu können. „Die aktiven Feuerwehrangehörigen aus dem Löschbezirk Püttlingen stammen zu fast 88% aus den Reihen der Jugendfeuerwehr.“ so Thomas Albert. Um die Jugendfeuerwehrarbeit entsprechend durchführen zu können, werden natürlich auch entsprechende finanzielle Mittel benötigt. Daher unterstützt der Löschbezirk Püttlingen die Jugendarbeit mit 500,00 Euro sowie zusätzlich mit einem ¼ der Einnahmen aus dem Feuerwehrfest.

Auch der stellvertretende Jugendbeauftrage im Regionalverband Saarbrücken, Matthias Martini, gratulierte recht herzlich zur 50-jährigen Erfolgsgeschichte Jugendfeuerwehr Püttlingen. „In der Jugendfeuerwehr wird bürgerliches Engagement und soziales Verhalten vermittelt. Die Feuerwehrarbeit ist bei der freiwilligen Feuerwehr nicht Beruf, sondern Berufung.“ so Matthias Martini.

Eine besondere Überraschung hatte Jugendwart Carsten Münch noch für seine Vorgänger im Amt des Jugendwartes vorbereitet. Die bisherigen Jugendwarte Jürgen Eckle, Sebastian Schmidt senior, Peter Müller, Thomas Albert und Harald Ströhle konnten aus den Händen von Carsten Münch für ihr Engagement und ihre Unterstützung die Floriansmedaille mit der Aufschrift „50 Jahre Jugendfeuerwehr, für Engagement und Treue“ entgegennehmen.

Weiterhin konnten Ehrungen durch den stellvertretenden Bundesjugendleiter, Dirk Müller, und den Vorsitzenden des Feuerwehrverbandes im Regionalverband Saarbrücken, Thomas Quint vorgenommen werden. So wurde Stadtjugendwart Harald Ströhle mit der Ehrennadel der Deutschen Jugendfeuerwehr in Silber und Peter Müller mit der Ehrennadel der Deutschen Jugendfeuerwehr in Gold für ihr Engagement in der Jugendfeuerwehr ausgezeichnet.

Nach den Grußworten gratulierten benachbarte Feuerwehren, befreundete Organisationen und Vereine der Jugendfeuerwehr Püttlingen zu ihrem 50-jährigen Jubiläum. „Was wäre ein Geburtstag ohne einen Geburtstagskuchen“ so Jugendwart Carsten Münch. Bevor der offizielle Teil beendet wurde, wurde der Geburtstagskuchen hereingefahren, angeschnitten und an alle, die ein Stück wollten, verteilt. In seinen Schlussworten bedankte sich Carsten Münch bei allen, die ihn bei der Jugendarbeit unterstützen und für den gelungenen Abend gesorgt haben.

Im Anschluss an die Grußworte startete die musikalische Unterhaltung mit der Band „Caracas“ und der Licht- und Feuershow „Baila Fuego“. Zum Abschluss des Abends gab es noch ein Jubiläumsfeuerwerk.

Grundsätzlich ist die Gemeinde dazu verpflichtet, die notwendigen Geräte und Ausrüstungsgegenstände für die Feuerwehr zu beschaffen. Aufgrund der schlechten Haushaltssituation in Püttlingen werden auch die zwingend notwendigen Anschaffungen durch die Stadt durchgeführt. Beschaffungen, die den Feuerwehrangehörigen ihre Arbeit jedoch erleichtern, aber über das notwendige Maß hinausgehen, können eventuell erst später oder zum Teil gar nicht realisiert werden.

Um solche Ausrüstungsgegenstände anschaffen zu können, wurde im Löschbezirk Püttlingen ein Förderverein gegründet. Durch die finanziellen Mittel werden sowohl die aktiven Feuerwehrangehörigen, aber auch die Jugendfeuerwehr materiell und ideell unterstützt.

Der 1. Vorsitzende des Fördervereins, Wolfgang Peter, konnte nun einen Werkstattwagen mit entsprechendem Werkzeug an den Löschbezirk Püttlingen übergeben. Im Bereich der Fahrzeug- und Gerätewartung wird entsprechend hochwertiges Werkzeug benötigt. Der angeschaffte Werkstattwagen steht nun den Fahrzeug- und Gerätewarten zur Verfügung, die damit die anfallenden Arbeiten durchführen können.

Aber auch bei der Beschaffung des Gerätewagen-Logistik 2 beteiligte sich der Förderverein. Die Fahrzeugbeklebung konnte durch Mittel des Fördervereins realisiert werden. Die Beklebung wurde an die des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs (HLF) angepasst. Auf beiden Seiten des Aufbaus wurde das Püttlinger Stadtlogo angebracht. Neben diesem Logo verfügt das Fahrzeug über eine umlaufende retroreflektierende Konturmarkierung, die bei Dunkelheit das Licht anderer Fahrzeuge zurückwirft und somit die Sichtbarkeit des Fahrzeugs erhöht und der Verkehrssicherheit dient.

Neben den aktiven Feuerwehrangehörigen profitiert aber auch die Jugendfeuerwehr vom Förderverein. Gerade die Unterstützung der Jugendfeuerwehr ist sehr wichtig, da in der Jugendfeuerwehr der Feuerwehrnachwuchs ausgebildet wird. Mehr als die Hälfte der aktiven Feuerwehrangehörigen stammt aus den Reihen der Jugendlichen. In diesem Jahr kann die Jugendfeuerwehr Püttlingen auf ihr 50-jähriges Bestehen zurückblicken. Dieses Jubiläum wurde mit entsprechenden Aktionen und Veranstaltungen gefeiert, die durch den Förderverein finanziell unterstützt wurden.

Die Löschbezirksführung bedankte sich im Namen aller aktiven Feuerwehrangehörigen des Löschbezirks Püttlingen für die Unterstützung beim 1. Vorsitzenden des Fördervereins, Wolfgang Peter. Auch der Jugendfeuerwehrbeauftragte Carsten Münch bedankte sich, stellvertretend für alle Jugendfeuerwehrangehörigen, beim Vorstand des Fördervereins, der immer ein offenes Ohr für die Belange der Jugendfeuerwehr hat. „Solche Anschaffungen sind nur durch Mitgliedsbeiträge und Spenden der Fördervereinsmitglieder möglich. Werden Sie Mitglied im Förderverein und unterstützen Sie somit auch die Arbeit Ihrer Feuerwehr.“ so Wolfgang Peter.

 

Während eines Elternabends kommt es aufgrund eines technischen Defekts zu einem Brand in der Kyllbergschule. Die anwesenden Eltern bemerken das Feuer aufgrund der starken Rauchentwicklung. Auch der Hausmeister wird durch den dichten Qualm, der aus den Fenstern dringt, auf das Feuer aufmerksam und alarmiert über den Notruf 112 die Feuerwehr. Sofort wird mit der Räumung des Gebäudes begonnen, aber nicht alle Anwesenden können das Schulgebäude durch den dichten Rauch verlassen und werden im Gebäude eingeschlossen. Glücklicherweise handelt es sich bei dem beschriebenen Szenario nur um eine Übung der Jugendfeuerwehr, die sich der Köllerbacher Jugendwart Christian Kuhlmann ausgedacht hat.

Innerhalb weniger Minuten sind vier Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr mit Blaulicht und Martinshorn an der Kyllbergschule eingetroffen. Die Mädchen und Jungen erhalten ihre Einsatzaufträge und beginnen sofort mit der Rettung der eingeschlossenen Personen. Zeitgleich wird auch mit der Brandbekämpfung begonnen.

Die Einsatzkräfte des Tanklöschfahrzeugs aus Köllerbach haben sich bereits auf der Anfahrt mit Übungsatemschutzgeräten für den Innenangriff ausgerüstet. Ein Trupp geht unter Atemschutz in das Schulgebäude vor um die Vermissten zu suchen und diese ins Freie zu bringen. Bei dieser Aufgabe werden sie durch die Besatzung des Tanklöschfahrzeugs aus Püttlingen unterstützt. Schnell werden die eingeschlossenen Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer gefunden und können durch die Jugendfeuerwehrangehörigen ins Freie gebracht werden. Durch das Löschgruppenfahrzeug aus Köllerbach wird in der Zwischenzeit die Wasserversorgung aus einem Unterflurhydranten in der Jahnstraße sichergestellt und die Brandbekämpfung in einem Außenangriff begonnen. Die Einsatzkräfte des Tragkraftspritzenfahrzeugs aus Püttlingen schirmen die Kindertagesstätte St. Martin vor einem möglichen Übergreifen des Feuers ab.

Die Brandbekämpfung erfolgt zwischenzeitlich mit zwei Rohren im Innen- und vier Rohren im Außenangriff. Nach erfolgreicher Menschenrettung und umfassender Brandbekämpfung heißt es dann „Feuer aus!“. Nachdem die Gerätschaften abgebaut und auf den Fahrzeugen verlastet sind, wird die Übung besprochen. Neben zahlreichen Eltern und Betreuern aus beiden Löschbezirken ist auch Wehrführer Thomas Prinz anwesend. Wehrführer Thomas Prinz ist von der Übung der Jugendfeuerwehr begeistert. „Ich bin sehr stolz auf euch und hoffe, dass ihr weiterhin so engagiert bei der Jugendfeuerwehr mitarbeitet. Ihr seid die Zukunft der aktiven Wehr“, so Thomas Prinz bei der Übungsbesprechung. Nachdem sich die Jugendfeuerwehrangehörigen bei kühlen Getränken und einem kleinen Imbiss von der anstrengenden Übung gestärkt haben, geht es wieder zurück in die Gerätehäuser.

Im Rahmen der zum 3. Mal stattfindenden deutsch-französischen Woche „Metz est wunderbar“ präsentierte sich auch die Feuerwehr Püttlingen. Neben Konferenzen, Konzerten und einem Feinschmeckermarkt gab es auch Ausstellungen zu besichtigen.

Im Rahmen dieser Ausstellungen präsentierten sich auch Feuerwehren aus dem Regionalverband Saarbrücken gemeinsam mit den Sapeurs-Pompiers der Region Moselle in Metz. Angefragt hatte der Brandinspekteur des Regionalverbandes Saarbrücken, Tony Bender. Hierbei gab es verschiedene Themenschwerpunkte, zu denen unterschiedliche Fahrzeuge vorgestellt und präsentiert wurden. Ein Themenschwerpunkt war der Bereich der „Technischen Hilfeleistung“, bei dem beispielsweise die Einsatzgerätschaften und das taktische Vorgehen bei einem Verkehrsunfall demonstriert wurden. Die Feuerwehr Völklingen war mit ihrem Einsatzleitwagen (ELW) vor Ort und zeigte die Einsatzmöglichkeiten einer Drohne. Die Berufsfeuerwehr Saarbrücken war mit den Höhenrettern und den Tauchern präsent.

Zum Thema Brandbekämpfung war neben den Feuerwehren Großrosseln, Völklingen und Sulzbach auch die Feuerwehr Püttlingen vor Ort. Dort stellte die Feuerwehr Püttlingen den Gerätewagen-Logistik 2 (GW-L2) mit seinen unterschiedlichen Beladungskomponenten vor. Neben den Beladungskomponenten des Schlauchwagens 2000 (SW 2000) mit diversen Pumpen und dem Schlauchmaterial für die Wasserversorgung über lange Wegstrecken (2000 Meter Schlauch) wurde aber auch die Ölschadenskomponente des Regionalverbands Saarbrücken vorgestellt.

In diesem Jahr kann die Jugendfeuerwehr des Löschbezirks Püttlingen auf ihr 50-jähriges Bestehen zurückblicken. Aktuell besteht die Jugendfeuerwehr Püttlingen aus 17 Jungen und Mädchen, die im Rahmen der Ausbildung auf den aktiven Feuerwehrdienst vorbereitet werden. Um dieses Jubiläum gebührend zu feiern und auch die Arbeit der Jugendfeuerwehr der Bevölkerung vorzustellen, sind verschiedene Aktionen geplant.

Begonnen werden die Jubiläumsfeierlichkeiten mit einem Aktionstag der Jugendfeuerwehr am Sonntag, 10. Juni 2018, ab 10:00 Uhr im Stadtpark Püttlingen. Hier werden allen Interessierten nicht nur die vielfältige Arbeit und Aktionen der Jugendfeuerwehr nähergebracht, sondern auch die Feuerwehrfahrzeuge vorgestellt. Daneben gibt es aber noch viele weitere interessante Dinge zu bestaunen. Vielerlei Mitmach-Aktionen wie beispielsweise „Bullriding“, „American Gladiator“, heißer Draht oder auch eine Kletterwand stehen für Jung und Alt zum Ausprobieren zur Verfügung.

Fortgesetzt wird die Feier zum 50-jährigen Bestehen der Jugendfeuerwehr im Rahmen des Feuerwehrfestes des Löschbezirks Püttlingen vom 15. – 17. Juni 2018.

Am Freitag, 15. Juni findet ab 19:00 Uhr der Festkommersabend mit einem bunten Programm im Feuerwehrgerätehaus Püttlingen statt. Neben einer Licht und Feuershow und der Liveband „Caracas“ steht auch noch ein Feuerwerk auf dem Festprogramm.

Die Jugendfeuerwehr und die aktiven Feuerwehrangehörigen freuen sich bereits heute darauf, viele Kinder und Jugendliche sowie erwachsene Mitbürgerinnen und Mitbürger beim Aktionstag im Stadtpark bzw. beim Feuerwehrfest begrüßen zu können. Vielleicht können wir so bei Ihnen das Interesse an der Feuerwehrarbeit wecken und Sie für eine Mitarbeit bei Ihrer Feuerwehr gewinnen. Für Ihr leibliches Wohl ist an allen Tagen bestens gesorgt.

Dass nicht nur die gemeindeübergreifende Zusammenarbeit bei der Jugendfeuerwehr funktioniert, was bei der Köllertal-Übung der Jugendfeuerwehren anschaulich unter Beweis gestellt wurde, sondern auch bei den Aktiven Feuerwehrangehörigen, zeigte der gemeinsam durchgeführte Truppmann-Lehrgang Teil 1. Da solch ein Lehrgang nur mit einer gewissen Teilnehmerzahl durchgeführt werden kann und in allen 3 Köllertalkommunen alleine nicht genügend Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammen kamen, entschloss man sich, den Lehrgang, wie bereits in den Vorjahren, im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit durchzuführen. Bereits im März begann für die 27 Feuerwehangehörigen der erste Teil ihrer Feuerwehr-Grundausbildung, der Truppmann-Lehrgang Teil 1. In diesem Lehrgang werden die Grundlagen für das Feuerwehrhandwerk gelegt.

In 70 Ausbildungsstunden wurde den Lehrgangsteilnehmerinnen und -teilnehmern neben dem theoretischen auch das praktische Rüstzeug für die Feuerwehrarbeit vermittelt. Dabei wurden Themen wie Fahrzeug- und Gerätekunde, Verhalten bei Gefahr, Brennen und Löschen, Rechtsgrundlagen, Technische Hilfeleistung und Löscheinsatz behandelt. Daneben absolvierten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch einen Erste-Hilfe-Kurs. Abwechselnd fanden die Ausbildungsveranstaltungen bei den beteiligten Feuerwehren statt. Um zu überprüfen, ob alle Lehrgangsteilnehmerinnen und -teilnehmer die im Lehrgang vermittelten Inhalte verstanden haben, stand am Ende der Ausbildung noch eine Lernerfolgskontrolle auf dem Ausbildungsplan. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer schlossen den Lehrgang erfolgreich ab und konnten daher aus den Händen von Püttlingens Wehrführer Thomas Prinz ihre Lehrgangsbescheinigungen entgegennehmen.

Um die Feuerwehrgrundausbildung abzuschließen, steht als nächstes der zweite Teil des Truppmann-Lehrgangs auf dem Plan, der Ende des Jahres durchgeführt wird. Ein besonderer Dank an alle Ausbilder, die sich um die Ausbildung des Feuerwehrnachwuchses kümmern.

Piepsende Rauchmelder sind zu hören und aus dem Püttlinger Rathaus dringt aus Türen und Fenstern dichter Rauch. Was sich auf den ersten Blick dramatisch anhört, ist aber zum Glück nur das Übungsszenario für die Köllertal-Übung der Jugendfeuerwehren. Im Wechsel üben die Jugendfeuerwehrangehörigen der drei Köllertalgemeinden Püttlingen, Heusweiler und Riegelsberg die gemeindeübergreifende Zusammenarbeit, in diesem Jahr wurde diese Übung bereits zum 9. Mal durchgeführt. Die diesjährige Übung wurde durch den Püttlinger Stadtjugendwart Harald Ströhle geplant und wurde am Püttlinger Rathaus durchgeführt.

Folgendes Szenario hatte sich Stadtjugendwart Harald Ströhle für die Jugendlichen ausgedacht: Im Kellergeschoß des Rathauses befindet sich eine Ladestation für die Elektrofahrzeuge der Stadtverwaltung. Beim Ladevorgang eines Elektrofahrzeugs kam es aufgrund eines technischen Defekts zu einem Brand. Da die Brandschutztüren verkeilt waren, konnte sich das Feuer im gesamten Kellergeschoss ausbreiten. Weiterhin breitete sich der giftige Brandrauch im gesamten Gebäude aus. Ein Verwaltungsmitarbeiter bemerkte den Brandausbruch und alarmierte über Notruf 112 die Feuerwehr.

Dem Einsatzleiter wurde mitgeteilt, dass sich noch 4 Personen im Gebäude befinden sollen. Aufgrund dieser Mitteilung und des Schadensausmaßes wurden die Feuerwehren aus Heusweiler und Riegelsberg zur nachbarschaftlichen Löschhilfe angefordert. Zuerst waren die Einsatzkräfte der Feuerwehr Püttlingen an der Einsatzstelle und leiteten erste Maßnahmen ein.

Bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle hatten sich die Jugendfeuerwehrangehörigen aus Püttlingen mit Übungsatemschutzgeräten ausgerüstet, um mit der Menschenrettung und der Brandbekämpfung im Kellergeschoss zu beginnen. Unterstützt wurden sie hierbei durch Jugendliche der Feuerwehr Heusweiler. Auf der Vorderseite des Gebäudes wurde die Menschenrettung aus dem Rathausfoyer durchgeführt. Hierbei unterstützte die Jugendfeuerwehr aus Riegelsberg. Zwischenzeitlich wurde die Wasserversorgung aus mehreren Unterflurhydranten sichergestellt und die Brandbekämpfung mit mehreren C-Rohren im Außenangriff durchgeführt. Um das Gebäude rauchfrei zu bekommen, wurden mehrere Überdrucklüfter eingesetzt. Das Einsatzleitfahrzeug aus Riegelsberg übernahm die Einsatzkoordination, hier wurde neben dem Einsatztagebuch auch die Lagekarte geführt.

Neben zahlreichen Eltern verfolgten auch viele Führungskräfte aller drei Köllertalgemeinden sowie Heusweilers Bürgermeister Thomas Redelberger gespannt die Übung der rund 60 Jugendfeuerwehrangehörigen. Nachdem alle Personen gerettet und das Feuer gelöscht war, konnte die Übung beendet werden. In einer kurzen Übungsbesprechung bescheinigte Stadtjugendwart Harald Ströhle allen an der Übung Beteiligten eine sehr gute Leistung. Auch Bürgermeister Thomas Redelberger richtete noch ein paar Worte an alle Anwesenden. „Es ist schön zu sehen, dass sich so viele Jugendliche in der Jugendfeuerwehr engagieren. Ich hoffe, dass ihr weiterhin bei der Sache bleibt, denn ihr seid die Zukunft der Feuerwehr.“ so Bürgermeister Thomas Redelberger. Danach konnten sich alle Übungsteilnehmer bei den sommerlichen Temperaturen mit kühlen Getränken und einer Brezel stärken.

Bei Einsatz- und Alarmfahrten mit Blaulicht und Martinshorn besteht für die Fahrer der Einsatzfahrzeuge ein erhöhtes Risiko, in Verkehrsunfälle verwickelt zu werden. Immer wieder liest man in der Zeitung von Unfällen, an denen Einsatzfahrzeuge von Polizei, Rettungsdienst oder Feuerwehr beteiligt sind. Um solche Einsatzfahrten ohne Gefährdung der Einsatzfahrer und der übrigen Verkehrsteilnehmer zu trainieren, hatten Feuerwehrangehörige aus den drei Püttlinger Löschbezirken an 3 Terminen die Möglichkeit, dies an einem Fahrsimulator zu üben.

In Zusammenarbeit des Landesfeuerwehrverbandes und der Unfallkasse des Saarlandes (UKS) konnten so insgesamt 18 Feuerwehrangehörige ein Fahrsimulatortraining in Sankt Wendel besuchen.

Zuerst wurden den Teilnehmern in einem theoretischen Teil die rechtlichen Grundlagen zum Thema Sonder- und Wegerechte nähergebracht und auf die Unfallstatistik bei Sonderrechtsfahrten eingegangen. Danach ging es in die Praxis und die Fahrzeugführer hatten die Möglichkeit, gefahrlos Alarmfahrten am Simulator zu üben. Um das Ganze realitätsnah zu simulieren und die hierbei auftretenden Stress- und Gefahrensituationen bei Einsatzfahrten nachzustellen wurde neben dem Einsatzhorn auch der Einsatzfunk eingespielt. Neben verschiedenen Verkehrssituationen, wie Fahrten im Stadtgebiet, auf Land- und Autobahnen wurden in der Simulation auch verschiedene Wetterbedingungen oder aber auch Nachtfahrten nachgestellt. Im Nachgang wurden die Einsatzfahrten in der Gruppe besprochen und analysiert. Ziel des Simulatortrainings ist es, bei den Einsatzfahrern das Bewusstsein für unübersichtliche Verkehrssituationen zu schärfen, aber auch auf das unberechenbare Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer reagieren zu können. Nach jeweils gut 4 Stunden konnten sich die Teilnehmer mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen auf den Nachhauseweg machen.

Bei sonnigem Frühlingswetter machten sich die Jugendfeuerwehrangehörigen und ihre Betreuer auf ihre diesjährige Lehrfahrt in den Holiday Park ins rheinlandpfälzische Haßloch. Solche Gemeinschaftsaktionen stehen neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung auch auf dem Ausbildungsplan der Jugendlichen. Neben dem Erlernen des Feuerwehrhandwerks in Theorie und Praxis soll bei den Jugendfeuerwehrangehörigen auch der Spaß nicht zu kurz kommen.

Frühmorgens trafen sich alle Teilnehmer an den Feuerwehrgerätehäusern Püttlingen bzw. Köllerbach und machten sich mit dem Bus auf den Weg nach Haßloch. Dort angekommen konnte sich jeder die Zeit nach eigenem Belieben vertreiben. Für jeden war etwas dabei, ob die Fahrten auf dem „Donnerfluß“, diversen Achterbahnen oder dem Freefall-Tower. Wer es etwas ruhiger angehen lassen wollte, konnte sich die Wasserski-Stuntshow ansehen. Wie immer bei solchen Aktionen verging die Zeit viel zu schnell und schon stand die Rückfahrt an. Auf dem Heimweg wurde noch in Hinterweidenthal Rast gemacht und alle konnten sich bei einem gemeinsamen Abendessen stärken. Danach machten sich alle auf den weiteren Rückweg zum Ausgangspunkt nach Püttlingen.

In einer kreisübergreifenden Übung trainierten die Löschbezirke Püttlingen und Elm die Zusammenarbeit. In der Übungsplanung wurde ein Brand im Bereich der Halle 2 der Firma Dürr auf dem Breitfeld in Püttlingen angenommen. Um das Einsatzgeschehen möglichst realistisch darzustellen, wurde das Übungsobjekt mit Nebelmaschinen vernebelt.

Als erstes Fahrzeug traf das Kleineinsatzfahrzeug des Löschbezirks Püttlingen an der Einsatzstelle ein. Durch die Fahrzeugbesatzung wurde das Haupttor geöffnet und damit die Zufahrt für die nachrückenden Einsatzkräfte auf das Firmengelände geschaffen. Die in der betroffenen Produktionshalle beschäftigten Mitarbeiter hatten die Halle bereits verlassen und sich am Evakuierungspunkt eingefunden. Dort wurde festgestellt, dass noch mehrere Mitarbeiter in der Halle 2 vermisst wurden. Aufgrund der Nähe zum Brandobjekt wurde durch den Einsatzleiter der Löschbezirk Elm zur nachbarlichen Löschhilfe angefordert.

Aufgrund der vorgefundenen Lage wurde die Einsatzstelle in 2 Einsatzabschnitte aufgeteilt. Im Einsatzabschnitt 1 kümmerten sich die eingesetzten Kräfte um die Menschenrettung und Brandbekämpfung in der betroffenen Halle. Die Besatzung des Hilfeleistungslöschfahrzeugs hatte sich bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle mit Atemschutzgeräten ausgerüstet und verschaffte sich sofort Zugang zur Produktionshalle. Ausgerüstet mit einem C-Rohr und der Wärmebildkamera machte sich der Angriffstrupp auf die Suche nach den vermissten Mitarbeitern in der verqualmten Halle. Unterstützung erhielten sie hierbei durch die Einsatzkräfte des Löschbezirks Elm, die weitere Atemschutztrupps stellten. Schnell wurden die vermissten Personen im Gebäude gefunden, gerettet und zur weiteren Versorgung ins Freie verbracht. Um die Halle rauchfrei zu bekommen, wurde eine Abluftöffnung geschaffen und ein Überdrucklüfter eingesetzt. In diesem Einsatzabschnitt wurde auch die zentrale Atemschutzüberwachung der unter Atemschutz eingesetzten Trupps eingerichtet sowie die Lagekarte geführt und die Einsatzdokumentation vorgenommen.

Im zweiten Einsatzabschnitt wurde die Wasserversorgung von einem außerhalb des Firmengeländes gelegenen Überflurhydranten hergestellt und so die wasserführenden Fahrzeuge versorgt. Daneben musste eine Riegelstellung zu den benachbarten Hallen aufgebaut werden, um ein Übergreifen der Flammen auf die nicht betroffenen Bereiche zu verhindern. Schnell war die Wasserversorgung aufgebaut und mehrere Rohre zur Abschirmung der angrenzenden Hallen vorgenommen.

Nachdem alle vermissten Personen gerettet waren und der angenommene Brand gelöscht war, konnte „Wasser halt“ befohlen und die Übung beendet werden. Nachdem die eingesetzten Gerätschaften wieder auf den Fahrzeugen verladen waren, erfolgte eine kurze Übungsbesprechung vor Ort, bevor die 45 an der Übung beteiligten Einsatzkräfte ins Feuerwehrgerätehaus Püttlingen einrückten. Ein Dank geht an die Firma Dürr, die der Feuerwehr ihr Firmengelände für die Übung zur Verfügung stellte.

Am 13. März wurden die Löschbezirke Köllerbach, Püttlingen und Herchenbach gegen 10:05 Uhr mit dem Einsatzstichwort „Brand in Filteranlage“ zur Firma Saar-Hartmetall und Werkzeuge GmbH ins Gewerbegebiet Etzenhofen alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle war eine starke Rauchentwicklung im Bereich der Abluftanlage sichtbar. Im Rahmen einer ersten Erkundung konnte ein Brand der Filteranlage festgestellt werden, die sich über 3 Etagen erstreckt. In diesem Bereich konnten auch eine starke Verqualmung sowie eine erhöhte Temperatur wahrgenommen werden. Während des Einsatzes wurden insgesamt 18 Einsatzkräfte unter Atemschutz zur Brandbekämpfung in der Werkshalle eingesetzt. Die Brandbekämpfung gestaltete sich recht schwierig, da in der Abluftanlage diverse Filter eingebaut waren. Diese wurden unter Rücksprache mit den Mitarbeitern der Haustechnik durch die Feuerwehr ausgebaut, um so an die Glutnester zu gelangen. Hierzu wurden auch alle Revisionsschächte der Absauganlage geöffnet. Der umliegende Bereich wurde mittels Wärmebildkamera kontrolliert, um eine Brandausbreitung durch Wärmestrahlung auszuschließen. Um die Sichtverhältnisse für die eingesetzten Einsatzkräfte zu verbessern, wurde ein Überdrucklüfter eingesetzt. Im Außenbereich stand die Drehleiter mit dem Wenderohr in Bereitstellung, um im Falle eines Übergriffs sofort mit der Brandbekämpfung beginnen zu können. Die Wasserversorgung wurde aus einem Unterflurhydranten, der außerhalb des Werksgeländes liegt, sichergestellt. Um die unter Atemschutz eingesetzten Einsatzkräfte zu überwachen, wurde eine zentrale Atemschutzüberwachung eingerichtet.

Da ein mit Metallstaub gefüllter Zyklonabscheider geöffnet werden musste, wurde das Wechselladerfahrzeug mit dem Abrollbehälter Pulver der Berufsfeuerwehr Saarbrücken zur Einsatzstelle angefordert. Insgesamt war die Feuerwehr mit 40 Einsatzkräften vor Ort. Daneben waren noch der B-Dienst (Führungsdienst) der Berufsfeuerwehr Saarbrücken, der Brandinspekteur des Regionalverbandes Saarbrücken, Tony Bender, und ein Kommando der Polizeiinspektion Köllertal an der Einsatzstelle. Auch Bürgermeister Martin Speicher machte sich vor Ort ein Bild von den Einsatzmaßnahmen.

Nach gut 5 Stunden konnte an die Haupteinsatzzentrale „Feuer aus“ gemeldet und die eingesetzten Geräte zurückgebaut werden. Nachdem alles wieder auf den Einsatzfahrzeugen verladen war, konnten die Einsatzkräfte wieder in die Feuerwehrgerätehäuser einrücken. Doch damit war der Einsatz noch lange nicht beendet. Die benutzten Atemschutzgeräte mussten gereinigt und befüllt werden, was sich bis in die Abendstunden hinzog. Weiterhin wurde das benutzte Schlauchmaterial zur Reinigung und Prüfung zur Feuerwehr Völklingen gebracht.

Weitere Bilder siehe: Nr. 12 – Brand Industriebetrieb

Auch in diesem Jahr fand wieder unter Federführung des Entsorgungsverbands Saar (EVS) die Aktion „Saarland Picobello“ statt. Wie auch in den vergangenen Jahren beteiligte sich die Jugendfeuerwehr der Stadt Püttlingen an der Säuberungsaktion.

Jeweils von den Gerätehäusern Püttlingen bzw. Köllerbach machten sich die Jugendfeuerwehrangehörigen und ihre Betreuer auf den Weg zu den zugeteilten Bereichen, um dort mit dem Aufräumen zu beginnen. Bevor es jedoch losging, rüsteten sich alle Teilnehmer mit Warnwesten, Handschuhen und Müllsäcken aus, um den in der Natur entsorgten Müll und Unrat einzusammeln.

Wie in den Vorjahren auch, wurde wieder allerlei Wohlstandsmüll eingesammelt. Neben dem „üblichen“ Müll wie leeren Flaschen, Dosen und Zigarettenpäckchen wurden aber auch alte Autoreifen, eine Dunstabzugshaube und verschiedene Fußleisten, die wohl im Rahmen von Renovierungsmaßnahmen im Wald entsorgt wurden, eingesammelt. Der in Säcke verpackte Müll wurde zum Gerätehaus nach Püttlingen gefahren und dort in Container umgeladen bzw. der fachmännischen Entsorgung zugeführt.

Nachdem die Fahrzeuge entladen waren, konnten sich die Jugendfeuerwehrangehörigen und ihre Betreuer noch bei einem Eintopf mit Wurst stärken, bevor sie sich wieder auf den Nachhauseweg machten.

Homepage FührungskräftefortbildungErstmalig in dieser Form hatte der stellvertretende Wehrführer und Fachbereichsleiter Ausbildung, Ruwen Dumont, alle Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr Püttlingen zu einer Führungskräftefortbildung ins Feuerwehrgerätehaus Köllerbach eingeladen. Zum Beginn der Veranstaltung begrüßte Püttlingens Wehrführer Thomas Prinz alle Anwesenden und gab einen kurzen Überblick über die Themen, die den Feuerwehrangehörigen nähergebracht werden. Das erste Thema der Tagesordnung betraf das Thema „Einsatzabläufe bei der Feuerwehr Püttlingen“. Zuerst informierte Thomas Prinz die Teilnehmer über die bestehende Alarm- und Ausrückeordnung (AAO). Er stellte dar, welche Einheiten bei welchen Einsatzstichworten alarmiert werden und erläuterte die Hintergründe der Kräfteansätze. Denn nicht bei jedem Einsatz sind alle Fahrzeuge und Einsatzkräfte der Feuerwehr erforderlich.

Danach gab Ruwen Dumont einen kurzen Überblick über das Fernmeldekonzept insbesondere wurde auf die Einsatzstellenkommunikation beim Zusammenwirken der drei Püttlinger Löschbezirke eingegangen.

Den größten Teil der Fortbildungsveranstaltung nahm der Punkt „Energieversorgung“ ein. Hier brachte Matthias Klein allen Anwesenden das Thema „elektrischer Strom“ näher. Hierbei ging er auf die Themen Aufbau des elektrischen Energieversorgungsnetzes, Sicherheitsmaßnamen wie z. B. Sicherheitsabstände oder auch das Verhalten an Einsatzstellen ein. Auch der Umgang mit Photovoltaik-Anlagen im Einsatzfall wurde den Feuerwehrangehörigen nähergebracht.

Alle Teilnehmer waren sich darüber einig, dass eine solche Veranstaltung eine gute Plattform zur Information aller Führungskräfte darstellt. Nach gut 4 Stunden und einem gemeinsamen Mittagessen machten sich alle Teilnehmer wieder auf den Nachhauseweg. Auch zukünftig sind weitere Fortbildungsveranstaltungen für Führungskräfte auf Stadtebene geplant.

1 (8)Zu insgesamt 4 Einsätzen wurde die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Püttlingen innerhalb von 24 Stunden alarmiert. Zum ersten Einsatz wurden die Einsatzkräfte am 29. Januar 2018 gegen 16:26 Uhr mit dem Einsatzstichwort „Brand einer Garage“ in die Köllertalstraße alarmiert. Aufgrund des Alarmierungsstichworts wurden alle 3 Löschbezirke der Feuerwehr Püttlingen zur Einsatzstelle entsandt. Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung sichtbar.

Vor Ort konnte der Einsatzleiter den Vollbrand einer Doppelgarage feststellen, der bereits auf die Kellerräume des Gebäudes übergegriffen hatte. Die Brandbekämpfung erfolgte durch mehrere Atemschutztrupps im Innen- sowie im Außenangriff mit insgesamt 5 C-Rohren. Das gesamte Gebäude war stark verraucht und wurde nach Personen durchsucht. In den Kellerräumen wurden mehrere Gasflaschen entdeckt, die ins Freie verbracht und dort entsprechend gekühlt wurden. Die Drehleiter wurde in Stellung gebracht, um ein Übergreifen des Feuers auf den Dachstuhl zu verhindern. Im weiteren Einsatzverlauf wurden umfangreiche Nachlöscharbeiten durchgeführt und Belüftungsmaßnahmen mit mehreren Überdrucklüftern vorgenommen, um das Gebäude rauchfrei zu bekommen. Während der Löschmaßnahmen wurden das Technische Hilfswerk Völklingen-Püttlingen zur Sicherung und Ausleuchtung der Einsatzstelle sowie der Baufachberater des Ortsverbands St. Ingbert zur Begutachtung der Statik an die Einsatzstelle alarmiert. Neben der Polizei, dem Rettungsdienst und Bürgermeister Martin Speicher war auch der Kreisbrandmeister des Regionalverbandes Saarbrücken, Christian Ziegler, an der Einsatzörtlichkeit. Nach gut 2 ½ Stunden konnten die Einsatzkräfte in die Feuerwehrgerätehäuser einrücken und die Fahrzeuge und Geräte wieder einsatzbereit machen.

Die Ruhepause währte jedoch nicht lange, denn um 19:53 Uhr wurden die Einsatzkräfte aller 3 Löschbezirke erneut über Meldeempfänger alarmiert. Diesmal wurden die Feuerwehrangehörigen mit dem Einsatzstichwort „Kellerbrand“ in die Rittenhofer Straße in den Stadtteil Köllerbach alarmiert. Vor der Eingangstür zum Kellerbereich brannte eine Mülltonne; der dabei entstandene Rauch drang durch die geöffnete Tür ins Gebäudeinnere. Beim Eintreffen der Feuerwehr war das Feuer bereits durch Anwohner gelöscht, so dass noch eine Nachschau erfolgte und das Gebäude mittels Überdrucklüfter vom eingedrungenen Brandrauch befreit wurde. Nach gut 45 Minuten war auch dieser Einsatz abgearbeitet.

Gegen 23:57 Uhr wurde dann der Löschbezirk Püttlingen mit dem Alarmstichwort „Person in Notlage (Stromausfall)“ zur Bundesknappschaftsklinik alarmiert. Kurz vor Mitternacht kam es in Teilen Püttlingens zu einem kurzen Stromausfall, von dem auch das Krankenhaus betroffen war. Für solche Notfälle verfügt die Knappschaftsklinik über ein Notstromaggregat, welches auch direkt ansprang. Um für einen eventuellen Ausfall der Notstromversorgung gewappnet zu sein, wurde die Feuerwehr alarmiert. Neben dem Löschbezirk Püttlingen wurde auch der Löschbezirk Malstatt-Burbach der Feuerwehr Saarbrücken alarmiert. Die Einsatzkräfte aus Saarbrücken verfügen über ein 60-kVA-Aggregat. Auch das Technische Hilfswerk des Ortsverbands Völklingen-Püttlingen wurde alarmiert und brachte eine 150-kVA-Netzersatzanlage zur Einsatzstelle, um für den Fall der Fälle Strom einspeisen zu können, dazu wurden auch mehrere Stromleitungen zur Intensivstation verlegt. Neben mehreren Rettungswagen war auch Bürgermeister Martin Speicher sowie der Brandinspekteur des Regionalverbandes Saarbrücken, Tony Bender, vor Ort. Nachdem die reguläre Stromversorgung wieder funktionierte, konnten die bereitgestellten Notstromaggregate wieder zurückgebaut werden und die Einsatzkräfte konnten nach gut 1 ¾ Stunden wieder zurück in ihre Standorte einrücken.

Zum Abschluss der einsatzintensiven Zeit mussten die Feuerwehrangehörigen des Löschbezirks Püttlingen dann noch am 30. Januar 2018 gegen 14:43 Uhr zu einem Papiercontainerbrand in die Behringstraße ausrücken. Hier wurden zwei nebeneinander stehende brennende Papiercontainer von einem Trupp unter Atemschutz geöffnet und das Brandgut mit einem C-Rohr abgelöscht.

Bilder zu den Einsätzen: Nr. 4 – Wohnhausbrand, Köllertalstraße sowie Nr. 6 – Person in Notlage (Stromausfall) – Klinik Püttlingen

Gruppenbild Ehrung Püttlingen 2018Im Rahmen eines Empfangs in Uhrmachers Haus honorierte die Stadt Püttlingen und der Landesfeuerwehrverband die erbrachten Leistungen und das ehrenamtliche Engagement verdienter Feuerwehrangehöriger. Hierzu hatte die Stadt Püttlingen neben den zu Ehrenden auch deren Partner eingeladen.

Der Chef der Wehr, Bürgermeister Martin Speicher, begrüßte alle Anwesende recht herzlich. „Es freut mich, die Mitglieder unserer Basisorganisationen, sei es die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr, des DRK oder des THW in besonderer Weise zu ehren und mich persönlich für ihren Dienst und ihr Engagement für die Allgemeinheit zu bedanken.“ so Bürgermeister Martin Speicher. Jährlich leisten die Feuerwehrangehörigen unzählige Stunden, sei es für Übungen, Fortbildungen oder aber auch bei Einsätzen. Für die hier geleistete Arbeit, die neben dem Beruf und der Familie geleistet wird, gebührt allen der Dank und die Anerkennung aller Mitbürgerinnen und Mitbürger.

Auch der Brandinspekteur für den Regionalverband Saarbrücken, Tony Bender, richtete ein paar Grußworte an die zu Ehrenden. Er hob besonders den Stellenwert der Feuerwehrarbeit hervor. „Die Feuerwehrarbeit ist nicht mit anderen Ehrenämtern zu vergleichen, die ohne Zweifel auch sehr wichtig sind, der Unterschied liegt jedoch darin, dass die Feuerwehrangehörigen im Einsatzfall ihr Leben zum Wohle anderer riskieren.“ so Brandinspekteur Tony Bender. Püttlingens Wehrführer Thomas Prinz bedankte sich ebenfalls bei allen Feuerwehrangehörigen für ihr Engagement, insbesondere aber bei den Jubilaren für ihre langjährige Tätigkeit. „Ein besonderer Dank geht aber auch an die Familienangehörigen für ihr Verständnis, denn ohne den Rückhalt in der Familie wäre das Ehrenamt Feuerwehr so nicht leistbar.“ so Thomas Prinz.

 

Danach wurden durch Bürgermeister Martin Speicher, Brandinspekteur Tony Bender, Wehrführer Thomas Prinz und den Vorsitzenden des Feuerwehrverbandes im Regionalverband Saarbrücken, Thomas Quint, die Ehrungen vorgenommen.

Für 20-jährige Mitgliedschaft wurden Ruwen Dumont (Löschbezirk Püttlingen) sowie Timo Krächan und Michael Walter (beide Löschbezirk Köllerbach) geehrt. Für 25-jährige Mitgliedschaft erhielten Thomas Kirsch, Michael Kreutzer und Markus Zimmer aus Köllerbach sowie Alexander Birk, Christoph Kunz, Christian Müller und Carsten Münch aus Püttlingen das bronzene Feuerwehrehrenzeichen. Das Feuerwehrehrenzeichen für 35-jährige Mitgliedschaft wurde an Christian und Jürgen Bär vom Löschbezirk Püttlingen sowie an Roland von dem Broch vom Löschbezirk Köllerbach verliehen. Infolge der Vollendung einer 45-jährigen aktiven Dienstzeit wurde Klaus Prediger mit dem Feuerwehrehrenzeichen ausgezeichnet.

Der Vorsitzende für den Feuerwehrverband im Regionalverband Saarbrücken, Thomas Quint, zeichnete weiterhin noch im Namen des Landesfeuerwehrverbandes folgende Feuerwehrangehörigen aus:

Für eine 40-jährige Mitgliedschaft wurde Roland Jungmann vom Löschbezirk Herchenbach geehrt. Auf eine 50-jährige Feuerwehrzugehörigkeit kann Albrecht Altmeyer aus Herchenbach zurückblicken. Für 60 Jahre Feuerwehrarbeit wurden Alois Raber vom Löschbezirk Köllerbach sowie Jürgen Eckle, Sebastian Schmidt und Richard Sutor vom Löschbezirk Püttlingen ausgezeichnet.

Im Anschluss an die Ehrungen wurde noch eine Verabschiedung in die Alterswehr vorgenommen. Für seinen langjährigen Dienst wurde Klaus Prediger mit der Stadtmedaille und einer Urkunde ausgezeichnet. Die Partnerinnen und Partner der Geehrten sollten aber auch nicht zu kurz kommen, denn ohne deren Verständnis für die vielen Übungs- und Einsatzstunden wäre das ehrenamtliche Engagement gar nicht möglich. Sie erhielten im Anschluss an die Veranstaltung als kleines Dankeschön einen Blumenstrauß.

Seit der Beschaffung des GW-L 2 im vergangenen Jahr wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Püttlingen sowohl an dem Fahrzeug selbst wie auch an der Beladung und den neuen Gerätschaften ausgebildet. Neben der Ausbildung zum Fahrzeugmaschinisten, Themen wie die Ladungssicherung oder das Be- und Entladen der Rollcontainer über die Ladebordwand wurde insbesondere der Aufgabenschwerpunkt „Wasserversorgung über lange Wegestrecke“ (SW 2000 Komponente) behandelt. Eine praktische Übung zu diesem Thema rundet die Ausbildung ab. Die Erste dieser Übungen fand vergangenen Samstag am Mathildenschacht statt. Nach einem kurzen theoretischen Ausbildungsteil wurden mehrere  hundert Meter B-Schlauch als Doppelleitung verlegt. Insbesondere das sichere Verlegen einer Schlauchleitung von einem fahrenden Fahrzeug aus setzt eine fundierte Ausbildung voraus. In den nächsten Wochen werden weitere Übungen zu diesem Thema stattfinden um alle Einsatzkräfte abschließend Schulen zu können.

Einen arbeitsreichen Jahreswechsel hatten die Feuerwehrangehörigen der Feuerwehr Püttlingen. Am Nachmittag des 31. Dezember 2017 wurden die Löschbezirke Püttlingen, Köllerbach und Herchenbach gegen 16:56 Uhr mit dem Alarmstichwort „ausgelöster Rauchwarnmelder“ in die Riegelsberger Straße in den Stadtteil Köllerbach alarmiert. Vor dem Gebäude war deutlich der Alarmton eines Rauchwarnmelders zu hören; jedoch war weder Feuer, noch Rauch erkennbar. Da niemand die Tür öffnete, verschafften sich die Feuerwehrangehörigen einen gewaltfreien Zugang zum Wohnhaus und erkundeten das Objekt. Im Bereich des ausgelösten Rauchwarnmelders konnte weder Feuer, noch Rauch festgestellt werden, so dass von Seiten der Feuerwehr keine Maßnahmen getroffen werden mussten und die Feuerwehr-angehörigen wieder zurück in ihre Feuerwehrgerätehäuser einrücken konnten.

Das neue Jahr war noch keine ½ Stunde alt, da wurden die drei Löschbezirke der Feuerwehr Püttlingen über Meldeempfänger in die Hauptstraße nach Köllerbach alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass eine Hecke Feuer gefangen hatte, die aber vor Eintreffen der Feuerwehr bereits gelöscht war. Nach einer kurzen Kontrolle konnten alle Einsatzkräfte wieder zurück in ihre Standorte, so dass der erste Einsatz des neuen Jahres nach gut 20 Minuten beendet war.

Am 01. Januar gegen 20:20 Uhr wurde der Löschbezirk Püttlingen mit dem Einsatzstichwort „Brand eines Reisebusses“ in die Viktoriastraße alarmiert. An der Einsatzstelle brannte das obere Deck eines Doppeldecker-Busses in voller Ausdehnung und drohte auf ein Busdepot überzugreifen. Die Brandbekämpfung erfolgte durch mehrere Trupps unter Atemschutz mit mehreren C-Rohren und einem Schaumrohr im Innen- und Außenangriff. Nach gut zwei Stunden war das Feuer gelöscht und die Feuerwehrangehörigen konnten zurück ins Feuerwehrgerätehaus. Neben dem Löschbezirk Püttlingen, einem Kommando der Polizeiinspektion Köllertal und einer Rettungswagenbesatzung war auch Bürgermeister Martin Speicher vor Ort, um sich ein Bild von den Einsatzmaßnahmen zu machen.

Um zu überprüfen, ob die Jugendfeuerwehrangehörigen die erlernten Handgriffe auch bei Dunkelheit beherrschen, war eine Nachtübung der Jugendfeuerwehren aus Püttlingen und Köllerbach angesetzt.

Durch starken Funkenflug bei Flexarbeiten kam es im Werkstattbereich des metallverarbeitenden Betriebs Stefan Schiel GmbH in der Köllerbacher Oberwies zu einem Feuer mit starker Rauchentwicklung. Das Feuer griff im Werkstattbereich auf dort gelagertes Material über und drohte auch auf das Nachbargebäude überzugreifen. Der Firmeninhaber entdeckte das Feuer und setzte daraufhin sofort den Notruf über die 112 ab. Diese Aufgabe hatte sich der Jugendwart des Löschbezirks Köllerbach, Christian Kuhlmann, für die Jugendlichen ausgedacht.

 

Durch den Einsatzleiter wurde das zuerst eintreffende Tanklöschfahrzeug aus Köllerbach in die Lage eingewiesen. Da die Einsatzmeldung „Brand in einem Gebäude“ lautete, hatten sich die Jugendlichen bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle mit Übungs-Atemschutzgeräten ausgerüstet, um direkt nach dem Eintreffen zu einer Menschenrettung in den Werkstattbereich vorgehen zu können. Unter Vornahme eines C-Rohres begab sich ein Trupp zur Personensuche in die dicht verqualmte Werkstatt. Der Firmeninhaber hatte unterdessen dem Einsatzleiter mitgeteilt, dass noch mindestens 3 Personen vermisst werden.

Schnell war eine erste Person gefunden und ins Freie gebracht. Weitere Jugendfeuerwehrangehörige übernahmen die verletzte Person, führten entsprechende Erstmaßnahmen durch und übergaben danach den Verletzten an den Rettungsdienst. Auch die zweite vermisste Person wurde zügig gefunden, gerettet und zur medizinischen Weiterversorgung an den Rettungsdienst übergeben. Zwischenzeitlich waren weitere Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr an der Einsatzstelle eingetroffen. Ein Trupp des Tanklöschfahrzeugs aus Püttlingen hatte sich ebenfalls bereits auf der Anfahrt mit Atemschutzgeräten ausgestattet und löste den Atemschutztrupp aus Köllerbach, der aufgrund von Luftmangel den stark verqualmten Werkstattbereich verlassen musste, bei der Personensuche ab. Bei der weiteren Durchsuchung wurde eine dritte Person gefunden und mittels Bergetuch ins Freie verbracht.

Die Wasserversorgung wurde aus zwei Unterflurhydranten sichergestellt. Daneben wurden auch Löschmaßnahmen im Außenangriff vorgenommen. So musste beispielsweise das Übergreifen des Feuers auf mehrere an der Gebäuderückseite der Firma Schiel gelagerten Gasflaschen verhindert und diese gekühlt werden. Ebenfalls musste die Lagerhalle der Dachdeckerei Klein, in der sehr viel trockenes Holz gelagert wird, vor einem Feuerübergriff geschützt und abgeschirmt werden. Damit alle eingesetzten Kräfte sicher arbeiten konnten, wurde die Einsatzstelle mit Flutlichtstrahlern ausgeleuchtet und gegen den fließenden Verkehr abgesichert.

Neben Wehrführer Thomas Prinz und seinem Stellvertreter Ruwen Dumont machten sich auch die stellvertretenden Löschbezirksführer, Josef Beck und Michael Serf, der stellvertretende Jugendbeauftragte im Regionalverband Saarbrücken, Matthias Martini, sowie einige Eltern ein Bild von der Leistungsfähigkeit der Nachwuchsbrandschützer. Nachdem die gestellten Aufgaben abgearbeitet waren, wurde „Wasser halt“ befohlen und die Gerätschaften wieder auf den Fahrzeugen verlastet. Wehrführer Thomas Prinz und Jugendwart Christian Kuhlmann bedankten sich bei allen an der Übung Beteiligten und lobten ausdrücklich die gezeigten Leistungen.

Ein besonderer Dank geht an die Firma Schiel und die Dachdeckerei Klein, die es der Jugendfeuerwehr ermöglichten, auch außerhalb der Öffnungszeiten, im Werkstattgebäude bzw. auf dem Firmengelände ihre Nachtübung durchzuführen.

Im Rahmen der überörtlichen Zusammenarbeit probten die Löschbezirke Püttlingen und Völklingen Stadtmitte den Ernstfall bei einer gemeinsamen Übung, die durch die Feuerwehr Völklingen geplant und ausgerichtet wurde.

Folgendes Übungsszenario hatten sich die Übungsverantwortlichen für die Einsatzkräfte überlegt: Im Rahmen von Baumaßnahmen in den Katakomben unter der Haupttribüne des Hermann-Neuberger-Stadions kommt es zu einem Brandausbruch. Nicht alle mit den Arbeiten beauftragten Arbeiter können sich ins Freie retten. Der Vorarbeiter stellt im Freien fest, dass 2 Mitarbeiter fehlen und sich noch im Gebäudeinnern befinden. Daraufhin setzt er den Notruf über die Notrufnummer 112 ab und teilt dabei mit, dass noch Personen im Gebäude sind.

Aufgrund dieser Meldung werden der Löschbezirk Völklingen Stadtmitte und der Löschbezirk Püttlingen alarmiert, so die Übungsannahme. Als erste Fahrzeuge treffen die Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge aus Völklingen und Püttlingen an der Einsatzstelle ein. Bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle haben sich in beiden Fahrzeugen Einsatzkräfte mit Atemschutzgeräten ausgerüstet, um sofort nach der Ankunft zur Menschenrettung in die Katakomben vorgehen zu können. 2 Atemschutztrupps rüsten sich mit einem C-Rohr aus und begeben sich direkt ins Gebäudeinnere, um die vermissten Personen zu suchen. Im Außenbereich wird eine zentrale Atemschutzüberwachung eingerichtet und durch den Einsatzleitwagen aus Völklingen die Einsatzdokumentation vorgenommen. Zwischenzeitlich wird durch das Tragkraftspritzenfahrzeug aus Püttlingen und dem Schlauchwagen-Katastrophenschutz aus Völklingen eine Wasserversorgung über längere Wegstrecke vom Köllerbach aufgebaut, um die Löschwasserversorgung zu sichern.

Während der Löschmaßnahmen kommt es, durch Unachtsamkeit eines Mitarbeiters in einem Essensverkaufsstand oberhalb der Haupttribüne, zu einer Verpuffung mit anschließendem Brand. In diesem Bereich werden das Löschgruppenfahrzeug 20/16 aus Völklingen und das Tanklöschfahrzeug aus Püttlingen eingesetzt. Auch hier werden zwei Trupps unter Atemschutz zur Menschenrettung und Brandbekämpfung eingesetzt. Aufgrund der einsetzenden Dunkelheit werden die beiden Einsatzabschnitte und die Wasserentnahmestelle am Köllerbach mittels Flutlichtstrahlern großflächig ausgeleuchtet, damit die eingesetzten Einsatzkräfte sicher arbeiten können. Nachdem die vermissten Personen gerettet sind und das angenommene Feuer gelöscht ist, kann die Übung beendet werden. Nachdem alle eingesetzten Geräte wieder auf den Fahrzeugen verladen waren, erfolgte noch eine kurze Übungsnachbesprechung. Die Einsatzabläufe zwischen den Übungsteilnehmern sowie die Kommunikation untereinander waren gut aufeinander abgestimmt. Auch zukünftig werden weitere Übungen der Löschbezirke Völklingen Stadtmitte und Püttlingen stattfinden, um die Zusammenarbeit weiter zu verbessern.

Im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit probten die Löschbezirke Püttlingen und Völklingen Stadtmitte den Ernstfall bei einer gemeinsamen Übung, die durch die Feuerwehr Völklingen geplant und ausgerichtet wurde.

Folgendes Übungsszenario hatten sich die Übungsverantwortlichen für die Einsatzkräfte überlegt: Im Rahmen von Baumaßnahmen in den Katakomben unter der Haupttribüne des Hermann-Neuberger-Stadions kommt es zu einem Brandausbruch. Nicht alle mit den Arbeiten beauftragten Arbeiter können sich ins Freie retten. Der Vorarbeiter stellt im Freien fest, dass 2 Mitarbeiter fehlen und sich noch im Gebäudeinnern befinden. Daraufhin setzt er den Notruf über die Notrufnummer 112 ab und teilt dabei mit, dass noch Personen im Gebäude sind.

Aufgrund dieser Meldung werden der Löschbezirk Völklingen Stadtmitte und der Löschbezirk Püttlingen alarmiert, so die Übungsannahme. Als erste Fahrzeuge treffen die Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge aus Völklingen und Püttlingen an der Einsatzstelle ein. Bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle haben sich in beiden Fahrzeugen Einsatzkräfte mit Atemschutzgeräten ausgerüstet, um sofort nach der Ankunft zur Menschenrettung in die Katakomben vorgehen zu können. 2 Atemschutztrupps rüsten sich mit einem C-Rohr aus und begeben sich direkt ins Gebäudeinnere, um die vermissten Personen zu suchen. Im Außenbereich wird eine zentrale Atemschutzüberwachung eingerichtet und durch den Einsatzleitwagen aus Völklingen die Einsatzdokumentation vorgenommen. Zwischenzeitlich wird durch das Tragkraftspritzenfahrzeug aus Püttlingen und dem Schlauchwagen-Katastrophenschutz aus Völklingen eine Wasserversorgung über längere Wegstrecke vom Köllerbach aufgebaut, um die Löschwasserversorgung zu sichern.

Während der Löschmaßnahmen kommt es, durch Unachtsamkeit eines Mitarbeiters in einem Essensverkaufsstand oberhalb der Haupttribüne, zu einer Verpuffung mit anschließendem Brand. In diesem Bereich werden das Löschgruppenfahrzeug 20/16 aus Völklingen und das Tanklöschfahrzeug aus Püttlingen eingesetzt. Auch hier werden zwei Trupps unter Atemschutz zur Menschenrettung und Brandbekämpfung eingesetzt. Aufgrund der einsetzenden Dunkelheit werden die beiden Einsatzabschnitte und die Wasserentnahmestelle am Köllerbach mittels Flutlichtstrahlern großflächig ausgeleuchtet, damit die eingesetzten Einsatzkräfte sicher arbeiten können. Nachdem die vermissten Personen gerettet sind und das angenommene Feuer gelöscht ist, kann die Übung beendet werden. Nachdem alle eingesetzten Geräte wieder auf den Fahrzeugen verladen waren, erfolgte noch eine kurze Übungsnachbesprechung. Die Einsatzabläufe zwischen den Übungsteilnehmern sowie die Kommunikation untereinander waren gut aufeinander abgestimmt. Auch zukünftig werden weitere Übungen der Löschbezirke Völklingen Stadtmitte und Püttlingen stattfinden, um die Zusammenarbeit weiter zu verbessern.