Homepage FührungskräftefortbildungErstmalig in dieser Form hatte der stellvertretende Wehrführer und Fachbereichsleiter Ausbildung, Ruwen Dumont, alle Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr Püttlingen zu einer Führungskräftefortbildung ins Feuerwehrgerätehaus Köllerbach eingeladen. Zum Beginn der Veranstaltung begrüßte Püttlingens Wehrführer Thomas Prinz alle Anwesenden und gab einen kurzen Überblick über die Themen, die den Feuerwehrangehörigen nähergebracht werden. Das erste Thema der Tagesordnung betraf das Thema „Einsatzabläufe bei der Feuerwehr Püttlingen“. Zuerst informierte Thomas Prinz die Teilnehmer über die bestehende Alarm- und Ausrückeordnung (AAO). Er stellte dar, welche Einheiten bei welchen Einsatzstichworten alarmiert werden und erläuterte die Hintergründe der Kräfteansätze. Denn nicht bei jedem Einsatz sind alle Fahrzeuge und Einsatzkräfte der Feuerwehr erforderlich.

Danach gab Ruwen Dumont einen kurzen Überblick über das Fernmeldekonzept insbesondere wurde auf die Einsatzstellenkommunikation beim Zusammenwirken der drei Püttlinger Löschbezirke eingegangen.

Den größten Teil der Fortbildungsveranstaltung nahm der Punkt „Energieversorgung“ ein. Hier brachte Matthias Klein allen Anwesenden das Thema „elektrischer Strom“ näher. Hierbei ging er auf die Themen Aufbau des elektrischen Energieversorgungsnetzes, Sicherheitsmaßnamen wie z. B. Sicherheitsabstände oder auch das Verhalten an Einsatzstellen ein. Auch der Umgang mit Photovoltaik-Anlagen im Einsatzfall wurde den Feuerwehrangehörigen nähergebracht.

Alle Teilnehmer waren sich darüber einig, dass eine solche Veranstaltung eine gute Plattform zur Information aller Führungskräfte darstellt. Nach gut 4 Stunden und einem gemeinsamen Mittagessen machten sich alle Teilnehmer wieder auf den Nachhauseweg. Auch zukünftig sind weitere Fortbildungsveranstaltungen für Führungskräfte auf Stadtebene geplant.

1 (8)Zu insgesamt 4 Einsätzen wurde die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Püttlingen innerhalb von 24 Stunden alarmiert. Zum ersten Einsatz wurden die Einsatzkräfte am 29. Januar 2018 gegen 16:26 Uhr mit dem Einsatzstichwort „Brand einer Garage“ in die Köllertalstraße alarmiert. Aufgrund des Alarmierungsstichworts wurden alle 3 Löschbezirke der Feuerwehr Püttlingen zur Einsatzstelle entsandt. Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung sichtbar.

Vor Ort konnte der Einsatzleiter den Vollbrand einer Doppelgarage feststellen, der bereits auf die Kellerräume des Gebäudes übergegriffen hatte. Die Brandbekämpfung erfolgte durch mehrere Atemschutztrupps im Innen- sowie im Außenangriff mit insgesamt 5 C-Rohren. Das gesamte Gebäude war stark verraucht und wurde nach Personen durchsucht. In den Kellerräumen wurden mehrere Gasflaschen entdeckt, die ins Freie verbracht und dort entsprechend gekühlt wurden. Die Drehleiter wurde in Stellung gebracht, um ein Übergreifen des Feuers auf den Dachstuhl zu verhindern. Im weiteren Einsatzverlauf wurden umfangreiche Nachlöscharbeiten durchgeführt und Belüftungsmaßnahmen mit mehreren Überdrucklüftern vorgenommen, um das Gebäude rauchfrei zu bekommen. Während der Löschmaßnahmen wurden das Technische Hilfswerk Völklingen-Püttlingen zur Sicherung und Ausleuchtung der Einsatzstelle sowie der Baufachberater des Ortsverbands St. Ingbert zur Begutachtung der Statik an die Einsatzstelle alarmiert. Neben der Polizei, dem Rettungsdienst und Bürgermeister Martin Speicher war auch der Kreisbrandmeister des Regionalverbandes Saarbrücken, Christian Ziegler, an der Einsatzörtlichkeit. Nach gut 2 ½ Stunden konnten die Einsatzkräfte in die Feuerwehrgerätehäuser einrücken und die Fahrzeuge und Geräte wieder einsatzbereit machen.

Die Ruhepause währte jedoch nicht lange, denn um 19:53 Uhr wurden die Einsatzkräfte aller 3 Löschbezirke erneut über Meldeempfänger alarmiert. Diesmal wurden die Feuerwehrangehörigen mit dem Einsatzstichwort „Kellerbrand“ in die Rittenhofer Straße in den Stadtteil Köllerbach alarmiert. Vor der Eingangstür zum Kellerbereich brannte eine Mülltonne; der dabei entstandene Rauch drang durch die geöffnete Tür ins Gebäudeinnere. Beim Eintreffen der Feuerwehr war das Feuer bereits durch Anwohner gelöscht, so dass noch eine Nachschau erfolgte und das Gebäude mittels Überdrucklüfter vom eingedrungenen Brandrauch befreit wurde. Nach gut 45 Minuten war auch dieser Einsatz abgearbeitet.

Gegen 23:57 Uhr wurde dann der Löschbezirk Püttlingen mit dem Alarmstichwort „Person in Notlage (Stromausfall)“ zur Bundesknappschaftsklinik alarmiert. Kurz vor Mitternacht kam es in Teilen Püttlingens zu einem kurzen Stromausfall, von dem auch das Krankenhaus betroffen war. Für solche Notfälle verfügt die Knappschaftsklinik über ein Notstromaggregat, welches auch direkt ansprang. Um für einen eventuellen Ausfall der Notstromversorgung gewappnet zu sein, wurde die Feuerwehr alarmiert. Neben dem Löschbezirk Püttlingen wurde auch der Löschbezirk Malstatt-Burbach der Feuerwehr Saarbrücken alarmiert. Die Einsatzkräfte aus Saarbrücken verfügen über ein 60-kVA-Aggregat. Auch das Technische Hilfswerk des Ortsverbands Völklingen-Püttlingen wurde alarmiert und brachte eine 150-kVA-Netzersatzanlage zur Einsatzstelle, um für den Fall der Fälle Strom einspeisen zu können, dazu wurden auch mehrere Stromleitungen zur Intensivstation verlegt. Neben mehreren Rettungswagen war auch Bürgermeister Martin Speicher sowie der Brandinspekteur des Regionalverbandes Saarbrücken, Tony Bender, vor Ort. Nachdem die reguläre Stromversorgung wieder funktionierte, konnten die bereitgestellten Notstromaggregate wieder zurückgebaut werden und die Einsatzkräfte konnten nach gut 1 ¾ Stunden wieder zurück in ihre Standorte einrücken.

Zum Abschluss der einsatzintensiven Zeit mussten die Feuerwehrangehörigen des Löschbezirks Püttlingen dann noch am 30. Januar 2018 gegen 14:43 Uhr zu einem Papiercontainerbrand in die Behringstraße ausrücken. Hier wurden zwei nebeneinander stehende brennende Papiercontainer von einem Trupp unter Atemschutz geöffnet und das Brandgut mit einem C-Rohr abgelöscht.

Bilder zu den Einsätzen: Nr. 4 – Wohnhausbrand, Köllertalstraße sowie Nr. 6 – Person in Notlage (Stromausfall) – Klinik Püttlingen

Gruppenbild Ehrung Püttlingen 2018Im Rahmen eines Empfangs in Uhrmachers Haus honorierte die Stadt Püttlingen und der Landesfeuerwehrverband die erbrachten Leistungen und das ehrenamtliche Engagement verdienter Feuerwehrangehöriger. Hierzu hatte die Stadt Püttlingen neben den zu Ehrenden auch deren Partner eingeladen.

Der Chef der Wehr, Bürgermeister Martin Speicher, begrüßte alle Anwesende recht herzlich. „Es freut mich, die Mitglieder unserer Basisorganisationen, sei es die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr, des DRK oder des THW in besonderer Weise zu ehren und mich persönlich für ihren Dienst und ihr Engagement für die Allgemeinheit zu bedanken.“ so Bürgermeister Martin Speicher. Jährlich leisten die Feuerwehrangehörigen unzählige Stunden, sei es für Übungen, Fortbildungen oder aber auch bei Einsätzen. Für die hier geleistete Arbeit, die neben dem Beruf und der Familie geleistet wird, gebührt allen der Dank und die Anerkennung aller Mitbürgerinnen und Mitbürger.

Auch der Brandinspekteur für den Regionalverband Saarbrücken, Tony Bender, richtete ein paar Grußworte an die zu Ehrenden. Er hob besonders den Stellenwert der Feuerwehrarbeit hervor. „Die Feuerwehrarbeit ist nicht mit anderen Ehrenämtern zu vergleichen, die ohne Zweifel auch sehr wichtig sind, der Unterschied liegt jedoch darin, dass die Feuerwehrangehörigen im Einsatzfall ihr Leben zum Wohle anderer riskieren.“ so Brandinspekteur Tony Bender. Püttlingens Wehrführer Thomas Prinz bedankte sich ebenfalls bei allen Feuerwehrangehörigen für ihr Engagement, insbesondere aber bei den Jubilaren für ihre langjährige Tätigkeit. „Ein besonderer Dank geht aber auch an die Familienangehörigen für ihr Verständnis, denn ohne den Rückhalt in der Familie wäre das Ehrenamt Feuerwehr so nicht leistbar.“ so Thomas Prinz.

 

Danach wurden durch Bürgermeister Martin Speicher, Brandinspekteur Tony Bender, Wehrführer Thomas Prinz und den Vorsitzenden des Feuerwehrverbandes im Regionalverband Saarbrücken, Thomas Quint, die Ehrungen vorgenommen.

Für 20-jährige Mitgliedschaft wurden Ruwen Dumont (Löschbezirk Püttlingen) sowie Timo Krächan und Michael Walter (beide Löschbezirk Köllerbach) geehrt. Für 25-jährige Mitgliedschaft erhielten Thomas Kirsch, Michael Kreutzer und Markus Zimmer aus Köllerbach sowie Alexander Birk, Christoph Kunz, Christian Müller und Carsten Münch aus Püttlingen das bronzene Feuerwehrehrenzeichen. Das Feuerwehrehrenzeichen für 35-jährige Mitgliedschaft wurde an Christian und Jürgen Bär vom Löschbezirk Püttlingen sowie an Roland von dem Broch vom Löschbezirk Köllerbach verliehen. Infolge der Vollendung einer 45-jährigen aktiven Dienstzeit wurde Klaus Prediger mit dem Feuerwehrehrenzeichen ausgezeichnet.

Der Vorsitzende für den Feuerwehrverband im Regionalverband Saarbrücken, Thomas Quint, zeichnete weiterhin noch im Namen des Landesfeuerwehrverbandes folgende Feuerwehrangehörigen aus:

Für eine 40-jährige Mitgliedschaft wurde Roland Jungmann vom Löschbezirk Herchenbach geehrt. Auf eine 50-jährige Feuerwehrzugehörigkeit kann Albrecht Altmeyer aus Herchenbach zurückblicken. Für 60 Jahre Feuerwehrarbeit wurden Alois Raber vom Löschbezirk Köllerbach sowie Jürgen Eckle, Sebastian Schmidt und Richard Sutor vom Löschbezirk Püttlingen ausgezeichnet.

Im Anschluss an die Ehrungen wurde noch eine Verabschiedung in die Alterswehr vorgenommen. Für seinen langjährigen Dienst wurde Klaus Prediger mit der Stadtmedaille und einer Urkunde ausgezeichnet. Die Partnerinnen und Partner der Geehrten sollten aber auch nicht zu kurz kommen, denn ohne deren Verständnis für die vielen Übungs- und Einsatzstunden wäre das ehrenamtliche Engagement gar nicht möglich. Sie erhielten im Anschluss an die Veranstaltung als kleines Dankeschön einen Blumenstrauß.

Seit der Beschaffung des GW-L 2 im vergangenen Jahr wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Püttlingen sowohl an dem Fahrzeug selbst wie auch an der Beladung und den neuen Gerätschaften ausgebildet. Neben der Ausbildung zum Fahrzeugmaschinisten, Themen wie die Ladungssicherung oder das Be- und Entladen der Rollcontainer über die Ladebordwand wurde insbesondere der Aufgabenschwerpunkt „Wasserversorgung über lange Wegestrecke“ (SW 2000 Komponente) behandelt. Eine praktische Übung zu diesem Thema rundet die Ausbildung ab. Die Erste dieser Übungen fand vergangenen Samstag am Mathildenschacht statt. Nach einem kurzen theoretischen Ausbildungsteil wurden mehrere  hundert Meter B-Schlauch als Doppelleitung verlegt. Insbesondere das sichere Verlegen einer Schlauchleitung von einem fahrenden Fahrzeug aus setzt eine fundierte Ausbildung voraus. In den nächsten Wochen werden weitere Übungen zu diesem Thema stattfinden um alle Einsatzkräfte abschließend Schulen zu können.

Einen arbeitsreichen Jahreswechsel hatten die Feuerwehrangehörigen der Feuerwehr Püttlingen. Am Nachmittag des 31. Dezember 2017 wurden die Löschbezirke Püttlingen, Köllerbach und Herchenbach gegen 16:56 Uhr mit dem Alarmstichwort „ausgelöster Rauchwarnmelder“ in die Riegelsberger Straße in den Stadtteil Köllerbach alarmiert. Vor dem Gebäude war deutlich der Alarmton eines Rauchwarnmelders zu hören; jedoch war weder Feuer, noch Rauch erkennbar. Da niemand die Tür öffnete, verschafften sich die Feuerwehrangehörigen einen gewaltfreien Zugang zum Wohnhaus und erkundeten das Objekt. Im Bereich des ausgelösten Rauchwarnmelders konnte weder Feuer, noch Rauch festgestellt werden, so dass von Seiten der Feuerwehr keine Maßnahmen getroffen werden mussten und die Feuerwehr-angehörigen wieder zurück in ihre Feuerwehrgerätehäuser einrücken konnten.

Das neue Jahr war noch keine ½ Stunde alt, da wurden die drei Löschbezirke der Feuerwehr Püttlingen über Meldeempfänger in die Hauptstraße nach Köllerbach alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass eine Hecke Feuer gefangen hatte, die aber vor Eintreffen der Feuerwehr bereits gelöscht war. Nach einer kurzen Kontrolle konnten alle Einsatzkräfte wieder zurück in ihre Standorte, so dass der erste Einsatz des neuen Jahres nach gut 20 Minuten beendet war.

Am 01. Januar gegen 20:20 Uhr wurde der Löschbezirk Püttlingen mit dem Einsatzstichwort „Brand eines Reisebusses“ in die Viktoriastraße alarmiert. An der Einsatzstelle brannte das obere Deck eines Doppeldecker-Busses in voller Ausdehnung und drohte auf ein Busdepot überzugreifen. Die Brandbekämpfung erfolgte durch mehrere Trupps unter Atemschutz mit mehreren C-Rohren und einem Schaumrohr im Innen- und Außenangriff. Nach gut zwei Stunden war das Feuer gelöscht und die Feuerwehrangehörigen konnten zurück ins Feuerwehrgerätehaus. Neben dem Löschbezirk Püttlingen, einem Kommando der Polizeiinspektion Köllertal und einer Rettungswagenbesatzung war auch Bürgermeister Martin Speicher vor Ort, um sich ein Bild von den Einsatzmaßnahmen zu machen.

Um zu überprüfen, ob die Jugendfeuerwehrangehörigen die erlernten Handgriffe auch bei Dunkelheit beherrschen, war eine Nachtübung der Jugendfeuerwehren aus Püttlingen und Köllerbach angesetzt.

Durch starken Funkenflug bei Flexarbeiten kam es im Werkstattbereich des metallverarbeitenden Betriebs Stefan Schiel GmbH in der Köllerbacher Oberwies zu einem Feuer mit starker Rauchentwicklung. Das Feuer griff im Werkstattbereich auf dort gelagertes Material über und drohte auch auf das Nachbargebäude überzugreifen. Der Firmeninhaber entdeckte das Feuer und setzte daraufhin sofort den Notruf über die 112 ab. Diese Aufgabe hatte sich der Jugendwart des Löschbezirks Köllerbach, Christian Kuhlmann, für die Jugendlichen ausgedacht.

 

Durch den Einsatzleiter wurde das zuerst eintreffende Tanklöschfahrzeug aus Köllerbach in die Lage eingewiesen. Da die Einsatzmeldung „Brand in einem Gebäude“ lautete, hatten sich die Jugendlichen bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle mit Übungs-Atemschutzgeräten ausgerüstet, um direkt nach dem Eintreffen zu einer Menschenrettung in den Werkstattbereich vorgehen zu können. Unter Vornahme eines C-Rohres begab sich ein Trupp zur Personensuche in die dicht verqualmte Werkstatt. Der Firmeninhaber hatte unterdessen dem Einsatzleiter mitgeteilt, dass noch mindestens 3 Personen vermisst werden.

Schnell war eine erste Person gefunden und ins Freie gebracht. Weitere Jugendfeuerwehrangehörige übernahmen die verletzte Person, führten entsprechende Erstmaßnahmen durch und übergaben danach den Verletzten an den Rettungsdienst. Auch die zweite vermisste Person wurde zügig gefunden, gerettet und zur medizinischen Weiterversorgung an den Rettungsdienst übergeben. Zwischenzeitlich waren weitere Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr an der Einsatzstelle eingetroffen. Ein Trupp des Tanklöschfahrzeugs aus Püttlingen hatte sich ebenfalls bereits auf der Anfahrt mit Atemschutzgeräten ausgestattet und löste den Atemschutztrupp aus Köllerbach, der aufgrund von Luftmangel den stark verqualmten Werkstattbereich verlassen musste, bei der Personensuche ab. Bei der weiteren Durchsuchung wurde eine dritte Person gefunden und mittels Bergetuch ins Freie verbracht.

Die Wasserversorgung wurde aus zwei Unterflurhydranten sichergestellt. Daneben wurden auch Löschmaßnahmen im Außenangriff vorgenommen. So musste beispielsweise das Übergreifen des Feuers auf mehrere an der Gebäuderückseite der Firma Schiel gelagerten Gasflaschen verhindert und diese gekühlt werden. Ebenfalls musste die Lagerhalle der Dachdeckerei Klein, in der sehr viel trockenes Holz gelagert wird, vor einem Feuerübergriff geschützt und abgeschirmt werden. Damit alle eingesetzten Kräfte sicher arbeiten konnten, wurde die Einsatzstelle mit Flutlichtstrahlern ausgeleuchtet und gegen den fließenden Verkehr abgesichert.

Neben Wehrführer Thomas Prinz und seinem Stellvertreter Ruwen Dumont machten sich auch die stellvertretenden Löschbezirksführer, Josef Beck und Michael Serf, der stellvertretende Jugendbeauftragte im Regionalverband Saarbrücken, Matthias Martini, sowie einige Eltern ein Bild von der Leistungsfähigkeit der Nachwuchsbrandschützer. Nachdem die gestellten Aufgaben abgearbeitet waren, wurde „Wasser halt“ befohlen und die Gerätschaften wieder auf den Fahrzeugen verlastet. Wehrführer Thomas Prinz und Jugendwart Christian Kuhlmann bedankten sich bei allen an der Übung Beteiligten und lobten ausdrücklich die gezeigten Leistungen.

Ein besonderer Dank geht an die Firma Schiel und die Dachdeckerei Klein, die es der Jugendfeuerwehr ermöglichten, auch außerhalb der Öffnungszeiten, im Werkstattgebäude bzw. auf dem Firmengelände ihre Nachtübung durchzuführen.

Im Rahmen der überörtlichen Zusammenarbeit probten die Löschbezirke Püttlingen und Völklingen Stadtmitte den Ernstfall bei einer gemeinsamen Übung, die durch die Feuerwehr Völklingen geplant und ausgerichtet wurde.

Folgendes Übungsszenario hatten sich die Übungsverantwortlichen für die Einsatzkräfte überlegt: Im Rahmen von Baumaßnahmen in den Katakomben unter der Haupttribüne des Hermann-Neuberger-Stadions kommt es zu einem Brandausbruch. Nicht alle mit den Arbeiten beauftragten Arbeiter können sich ins Freie retten. Der Vorarbeiter stellt im Freien fest, dass 2 Mitarbeiter fehlen und sich noch im Gebäudeinnern befinden. Daraufhin setzt er den Notruf über die Notrufnummer 112 ab und teilt dabei mit, dass noch Personen im Gebäude sind.

Aufgrund dieser Meldung werden der Löschbezirk Völklingen Stadtmitte und der Löschbezirk Püttlingen alarmiert, so die Übungsannahme. Als erste Fahrzeuge treffen die Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge aus Völklingen und Püttlingen an der Einsatzstelle ein. Bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle haben sich in beiden Fahrzeugen Einsatzkräfte mit Atemschutzgeräten ausgerüstet, um sofort nach der Ankunft zur Menschenrettung in die Katakomben vorgehen zu können. 2 Atemschutztrupps rüsten sich mit einem C-Rohr aus und begeben sich direkt ins Gebäudeinnere, um die vermissten Personen zu suchen. Im Außenbereich wird eine zentrale Atemschutzüberwachung eingerichtet und durch den Einsatzleitwagen aus Völklingen die Einsatzdokumentation vorgenommen. Zwischenzeitlich wird durch das Tragkraftspritzenfahrzeug aus Püttlingen und dem Schlauchwagen-Katastrophenschutz aus Völklingen eine Wasserversorgung über längere Wegstrecke vom Köllerbach aufgebaut, um die Löschwasserversorgung zu sichern.

Während der Löschmaßnahmen kommt es, durch Unachtsamkeit eines Mitarbeiters in einem Essensverkaufsstand oberhalb der Haupttribüne, zu einer Verpuffung mit anschließendem Brand. In diesem Bereich werden das Löschgruppenfahrzeug 20/16 aus Völklingen und das Tanklöschfahrzeug aus Püttlingen eingesetzt. Auch hier werden zwei Trupps unter Atemschutz zur Menschenrettung und Brandbekämpfung eingesetzt. Aufgrund der einsetzenden Dunkelheit werden die beiden Einsatzabschnitte und die Wasserentnahmestelle am Köllerbach mittels Flutlichtstrahlern großflächig ausgeleuchtet, damit die eingesetzten Einsatzkräfte sicher arbeiten können. Nachdem die vermissten Personen gerettet sind und das angenommene Feuer gelöscht ist, kann die Übung beendet werden. Nachdem alle eingesetzten Geräte wieder auf den Fahrzeugen verladen waren, erfolgte noch eine kurze Übungsnachbesprechung. Die Einsatzabläufe zwischen den Übungsteilnehmern sowie die Kommunikation untereinander waren gut aufeinander abgestimmt. Auch zukünftig werden weitere Übungen der Löschbezirke Völklingen Stadtmitte und Püttlingen stattfinden, um die Zusammenarbeit weiter zu verbessern.

Im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit probten die Löschbezirke Püttlingen und Völklingen Stadtmitte den Ernstfall bei einer gemeinsamen Übung, die durch die Feuerwehr Völklingen geplant und ausgerichtet wurde.

Folgendes Übungsszenario hatten sich die Übungsverantwortlichen für die Einsatzkräfte überlegt: Im Rahmen von Baumaßnahmen in den Katakomben unter der Haupttribüne des Hermann-Neuberger-Stadions kommt es zu einem Brandausbruch. Nicht alle mit den Arbeiten beauftragten Arbeiter können sich ins Freie retten. Der Vorarbeiter stellt im Freien fest, dass 2 Mitarbeiter fehlen und sich noch im Gebäudeinnern befinden. Daraufhin setzt er den Notruf über die Notrufnummer 112 ab und teilt dabei mit, dass noch Personen im Gebäude sind.

Aufgrund dieser Meldung werden der Löschbezirk Völklingen Stadtmitte und der Löschbezirk Püttlingen alarmiert, so die Übungsannahme. Als erste Fahrzeuge treffen die Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge aus Völklingen und Püttlingen an der Einsatzstelle ein. Bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle haben sich in beiden Fahrzeugen Einsatzkräfte mit Atemschutzgeräten ausgerüstet, um sofort nach der Ankunft zur Menschenrettung in die Katakomben vorgehen zu können. 2 Atemschutztrupps rüsten sich mit einem C-Rohr aus und begeben sich direkt ins Gebäudeinnere, um die vermissten Personen zu suchen. Im Außenbereich wird eine zentrale Atemschutzüberwachung eingerichtet und durch den Einsatzleitwagen aus Völklingen die Einsatzdokumentation vorgenommen. Zwischenzeitlich wird durch das Tragkraftspritzenfahrzeug aus Püttlingen und dem Schlauchwagen-Katastrophenschutz aus Völklingen eine Wasserversorgung über längere Wegstrecke vom Köllerbach aufgebaut, um die Löschwasserversorgung zu sichern.

Während der Löschmaßnahmen kommt es, durch Unachtsamkeit eines Mitarbeiters in einem Essensverkaufsstand oberhalb der Haupttribüne, zu einer Verpuffung mit anschließendem Brand. In diesem Bereich werden das Löschgruppenfahrzeug 20/16 aus Völklingen und das Tanklöschfahrzeug aus Püttlingen eingesetzt. Auch hier werden zwei Trupps unter Atemschutz zur Menschenrettung und Brandbekämpfung eingesetzt. Aufgrund der einsetzenden Dunkelheit werden die beiden Einsatzabschnitte und die Wasserentnahmestelle am Köllerbach mittels Flutlichtstrahlern großflächig ausgeleuchtet, damit die eingesetzten Einsatzkräfte sicher arbeiten können. Nachdem die vermissten Personen gerettet sind und das angenommene Feuer gelöscht ist, kann die Übung beendet werden. Nachdem alle eingesetzten Geräte wieder auf den Fahrzeugen verladen waren, erfolgte noch eine kurze Übungsnachbesprechung. Die Einsatzabläufe zwischen den Übungsteilnehmern sowie die Kommunikation untereinander waren gut aufeinander abgestimmt. Auch zukünftig werden weitere Übungen der Löschbezirke Völklingen Stadtmitte und Püttlingen stattfinden, um die Zusammenarbeit weiter zu verbessern.

1 (1)Jedes Quartal führt der Löschbezirk Püttlingen eine größere Übung durch; diesmal wurde diese gemeinsam mit der DRK Rettungswache Völklingen in der Straße „Am Grubenbahnhof“ durchgeführt. Dort hatte ein LKW-Fahrer einen PKW übersehen und fuhr diesem in die Beifahrerseite. Der PKW-Fahrer wurde in seinem Fahrzeug so eingeklemmt, dass er sich nicht mehr selbst aus seinem Fahrzeug befreien konnte. Der LKW-Fahrer stand unter Schock und klagte über Schmerzen in den Beinen, sodass auch er nicht selbständig aus dem Fahrzeug aussteigen konnte. So die Übungsannahme, der sich die Rettungskräfte stellen mussten.

Aufgrund des eingegangenen Notrufs wurden der Löschbezirk Püttlingen, zwei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug mit dem Einsatzstichwort „Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen – LKW gegen PKW“ zur Einsatzstelle alarmiert. Zuerst traf das Kleineinsatzfahrzeug mit dem Einsatzleiter ein, der sofort eine Erkundung durchführte. Kurz darauf trafen das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug, eine Notärztin mit dem Notarzteinsatzfahrzeug sowie ein Rettungswagen ein. Während die Unfallstelle gegen den fließenden Verkehr abgesichert wurde, wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Notarzt die Rettung der eingeklemmten Person aus dem PKW vorbereitet, das Fahrzeug durch Unterbauen stabilisiert und gesichert. Aufgrund der Verletzungen wurde eine schonende Rettung vorbereitet. Damit sich die Notärztin besser um den Verunglückten kümmern konnte, wurden die Scheiben und die Fahrertür entfernt und das Dach seitlich weggeklappt. Da sich während der Einsatzmaßnahmen der Zustand des Eingeklemmten drastisch verschlechterte, wurde durch die Notärztin eine Sofortrettung angeordnet. Zwischenzeitlich trafen ein weiterer Rettungswagen und das Tanklöschfahrzeug an der Einsatzstelle ein. Die nachgerückten Einsatzkräfte kümmerten sich direkt um den eingeschlossenen LKW-Fahrer. Hier kam eine sogenannte Rettungsplattform zum Einsatz. Diese dient dazu, dass sich die Einsatzkräfte auf gleicher Höhe zur verletzten Person befinden, um besser und sicherer arbeiten zu können. Nachdem die Person durch den Rettungsdienst versorgt war, erfolgte eine achsengerechte Rettung mittels eines Spineboards (Rettungsbretts). Weiterhin wurde durch die Besatzung des Tanklöschfahrzeugs der 3-fache Brandschutz mittels C-Rohr, Pulverlöscher und Schaumrohr sichergestellt. Aufgrund der einsetzenden Dunkelheit wurde die Einsatzstelle mittels Flutlichtstrahlern großflächig ausgeleuchtet.

Nachdem alle Personen aus den Fahrzeugen befreit waren, wurden diese zur weiteren Versorgung in die Rettungswagen gebracht und der Abtransport ins Krankenhaus vorbereitet. Die Einsatzgeräte wurden danach wieder auf die Fahrzeuge verladen und die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt. Vor Ort erfolgte eine kurze Übungsbesprechung, in der die gute Zusammenarbeit zwischen Rettungsdienst und Feuerwehr gelobt wurde. Auch in Zukunft sind weitere Übungen geplant.

In Titelbild NAFBden vergangenen Jahren kann man feststellen, dass die Zahl der gemeinsamen Einsätze, bei denen Feuerwehr und Rettungsdienst zusammenarbeiten, stark ansteigen. Waren es in der Vergangenheit hauptsächlich klassische Brandeinsätze oder Verkehrsunfälle mit verletzten Personen, so nehmen aktuell Einsätze mit dem Einsatzstichwort Wohnungsöffnung – Person in Wohnung, Tragehilfe oder Unterstützung Rettungsdienst mit Hubrettungsfahrzeugen stetig zu. Oft ist bei diesen Einsätzen neben den Feuerwehrangehörigen und der Besatzung des Rettungswagens auch ein Notarzt oder eine Notärztin vor Ort.

Bei all diesen Einsätzen ist es für den Notarzt an der Einsatzstelle enorm wichtig, bereits im Vorfeld Kenntnisse über die Ausrüstung, Arbeitsweise, Einsatzmöglichkeiten und -grenzen der Feuerwehr zu haben. Aus diesem Grund hat die Feuerwehr Püttlingen eine Fortbildung für Notärzte angeboten, um den Teilnehmerinnen und Teilnehmern diese Kenntnisse näher zu bringen. Hierzu konnte der Initiator der Veranstaltung Michael Bossmann, selbst Notarzt, Feuerwehrarzt und Mitglied der Feuerwehr Püttlingen, 10 Teilnehmer begrüßen. Der Brandinspekteur für den Regionalverband Saarbrücken, Tony Bender, sowie Wehrführer Thomas Prinz richteten danach ebenfalls noch ein paar Grußworte an die Anwesenden.

In einem Theorieblock wurden Informationen zu den organisatorischen Grundlagen der Feuerwehr gegeben. Hierbei wurde auch erwähnt, dass beispielsweise nicht jede Feuerwehr über ein Hubrettungsfahrzeug verfügt. Am Beispiel eines Verkehrsunfalls wurde die Zusammenarbeit sowie die Organisation an der Einsatzstelle erläutert. Hier muss eine enge Abstimmung zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst stattfinden, so entscheidet der Notarzt über den Rettungsmodus, d. h. je nach Zustand des Patienten erfolgt eine Sofort-, eine Schnelle oder eine sogenannte Schonende Rettung. Weiterhin wurde auch das Erkennen und die zu treffenden Erstmaßnahmen bei CBRN-Gefahren nähergebracht. Unter CBRN-Gefahren versteht man den Schutz vor den Auswirkungen von chemischen (C), biologischen (B) sowie radiologischen (R) und nuklearen (N) Gefahren.

Nach dem theoretischen Teil bestand für  alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, in der Praxis an einem Schrottfahrzeug zu üben. Neben der Entfernung der Fahrzeugscheiben mittels Federkörner bzw. der Frontscheibe mittels Blechaufreißer wurde auch das Arbeiten mit hydraulischen Rettungsgeräten nähergebracht. Hier hatte jeder die Möglichkeit, selbst mit einem Spreizer oder der Rettungsschere an dem PKW zu arbeiten. Einhellige Meinung der Teilnehmer war, dass der Einsatz der hydraulischen Rettungsgeräte gar nicht so einfach ist und die Geräte ein ordentliches Eigengewicht haben. In einem weiteren Teil wurde den Anwesenden die einfache Rettung aus Höhen und Tiefen mittels Hubrettungsfahrzeug demonstriert und erläutert. So konnte jeder einmal in den Drehleiterkorb einsteigen und in die Höhe fahren, um sich Püttlingen aus der Vogelperspektive anzusehen. Im Anschluss erfolgte noch eine Aussprache und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer machten sich mit vielen neuen Eindrücken auf den Nachhauseweg.

Sollte das Saarland und insbesondere die Stadt Püttlingen von Herbst- oder Winterstürmen heimgesucht werden, ist die Feuerwehr gut darauf vorbereitet. Wenn Straßen oder Wege durch umgestürzte Bäume blockiert sind, wird die Feuerwehr im Rahmen der Gefahrenabwehr tätig und entfernt diese mittels Motorsägen. Hierzu dürfen aber nur speziell ausgebildete Feuerwehrangehörige eingesetzt werden, da Arbeiten mit der Motorsäge mit einem erhöhten Gefahrenpotential verbunden sind.

Um den theoretischen und insbesondere den praktischen Umgang mit der Motorkettensäge zu erlernen, wurde durch den Landesfeuerwehrverband Saarland
e. V. für Angehörige der Feuerwehr Püttlingen ein Lehrgang „Motorsägenführer“ angeboten, der an einem Wochenende durchgeführt wurde. Themen der theoretischen Unterweisung waren unter anderem Unfallverhütungsvorschriften, aber auch Aufbau, Funktion sowie Wartung und Pflege der Motorsäge. Ein besonderer Schwerpunkt im theoretischen Lehrgangsteil wurde auf das Thema persönliche Schutzausrüstung gelegt, um entsprechende Unfälle und Gesundheitsschäden zu vermeiden. Hierbei wurden Hinweise und Tipps zur richtigen Anwendung der persönlichen Schutzausrüstung gegeben.

Im praktischen Lehrgangsteil wurden Sägearbeiten am liegenden Holz durchgeführt und den Teilnehmern verschiedene Schnitttechniken beigebracht. An einem Baumbiegesimulator wurde den Feuerwehrangehörigen erklärt, wie sie gefährliche Spannungen im Holz beurteilen und durch richtiges Vorgehen den umgestürzten Baum gefahrlos zerkleinern können.

Nachdem alle Teilnehmer das Erlernte in einer praktischen Übung demonstriert hatten, mussten sie sich danach noch einer schriftlichen Lernerfolgskontrolle stellen. Alle Lehrgangsteilnehmer hatten hierbei die erforderliche Punktzahl erreicht und haben somit den Lehrgang „Führer von Motorsägen in der Feuerwehr“ erfolgreich abgeschlossen. Aus den Händen der Ausbilder konnten alle die Lehrgangsbescheinigungen entgegennehmen.

BeförderungenIm Anschluss an die Jahreshauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Püttlingen in Zusammenarbeit mit dem Technischen Hilfswerk Völklingen-Püttlingen und den DRK Bereitschaften Püttlingen und Köllerbach wurden in der Barbarahalle nach der Übungsbesprechung noch Beförderungen von Feuerwehrangehörigen durchgeführt.

Zu Beginn begrüßte der Chef der Wehr, Bürgermeister Martin Speicher, alle Anwesenden, darunter die Beigeordneten der Stadt Püttlingen, den Kreisbrandmeister für den Regionalverband Saarbrücken, Christian Ziegler (in Vertretung des Brandinspekteurs), die Wehr- und Löschbezirksführung der Feuerwehr Püttlingen, Abordnungen benachbarter Feuerwehren, die Ehrenwehr- und Ehrenlöschbezirksführer der Feuerwehr Püttlingen, die Mitglieder des Stadtrates sowie alle an der Übung beteiligten Angehörigen der Hilfsorganisationen.

Nach der Begrüßung erfolgte die Übungsbesprechung durch den ersten Kreisbrandmeister Christian Ziegler, den Vertreter des THW Ortsverbandes Völklingen-Püttlingen, Sebastian Klein, und der Vertreterin des DRK, Evi Mülder. Danach wurden die Beförderungen vorgenommen.

Von der Jugendfeuerwehr in den aktiven Feuerwehrdienst wurde Joshua Diehl übernommen. Den Dienstgrad Feuerwehrmann dürfen ab sofort Andreas Balzert, Luca Kammer, Philip Konrath, Maurice Kuhlmann, Tobias Weber, Jan-Niclas  und Kai-Luca Timm tragen. Die Beförderung zum Oberfeuerwehrmann konnten Yannik Altmeyer, Alexander Ernst, Robin Posth, Sören Rupp und Fabio Leidner entgegennehmen. Zum Löschmeister wurden Manuel Schröder, Thorsten von dem Broch, Lars Brunder und Julian Leipold befördert. Neue Oberlöschmeister sind ab sofort Rainer Altmeyer und Christian Weisgerber. Über die Beförderung zum Hauptlöschmeister konnte sich Roland Jungmann freuen. Zum Brandmeister wurde Daniel Hauch befördert.

Die diesjährige Jahreshauptübung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Püttlingen in Zusammenarbeit mit dem THW Ortsverband Völklingen-Püttlingen und den DRK Bereitschaften Püttlingen und Köllerbach fand am Samstag, 02. September 2017, im Gewerbegebiet Viktoria an den Anwesen der Schreinerei Dincher und der Firma Paul Gemenig statt.

Bevor alle Übungsteilnehmer ihr Können unter Beweis stellen konnten, erfolgte durch den Püttlinger Wehrführer Thomas Prinz die Meldung an den 1. Beigeordneten Christian Müller  sowie an den Kreisbrandmeister für den Regionalverband Saarbrücken, Christian Ziegler, der in Vertretung für den Brandinspekteur Tony Bender anwesend war.

Die Planer der Übung hatten das Übungsszenario in zwei Abschnitte unterteilt. Im ersten Übungsabschnitt wurde folgende Lage angenommen:

Aufgrund von Reparaturarbeiten an der Späneabsauganlage kam es im Werkstattbereich der Schreinerei Dincher zu einem Schadensfeuer. Ein Spaziergänger wurde aufgrund der starken Rauchentwicklung auf das Brandereignis aufmerksam und alarmierte über den Notruf 112 die Feuerwehr. Durch das Feuer waren mehrere Mitarbeiter im Werkstattbereich der Schreinerei eingeschlossen und konnten sich nicht selbständig in Sicherheit bringen. Ein Mitarbeiter wollte nachsehen, ob sich das Feuer bereits in das Spänesilo ausgebreitet hatte. Auf dem Dach des Spänesilos wurde die Person ohnmächtig und konnte nicht mehr selbst herunterklettern. In der Zwischenzeit kam es im Gebäude zu einer Staubexplosion, das Feuer griff auf das Holzlager über und drohte, auf das Nachbargebäude überzugreifen.

Im zweiten Übungsabschnitt wurde ein Mitarbeiter der Firma Gemenig bei Wartungsarbeiten an einem LKW ohnmächtig und blieb in der Wartungsgrube liegen. Ein weiterer Mitarbeiter wurde bei Verladetätigkeiten auf einem Auflieger zwischen Ladefläche und Baggerschaufel eingeklemmt.

Zuerst trafen Wehrführer Thomas Prinz und sein Stellvertreter Ruwen Dumont mit dem Kommandowagen an der Einsatzstelle ein und führten eine erste Erkundung durch, um die nachrückenden Einsatzkräfte in die Einsatzlage einzuweisen. Zusammen mit dem Kleineinsatzfahrzeug wurde die Einsatzleitung aufgebaut und die Lagekarte geführt.

Die Einsatzkräfte des Tanklöschfahrzeugs aus Püttlingen gingen unter Atemschutz zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in den Werkstattbereich vor. Die Besatzung der Drehleiter bereitete unterdessen die Rettung der ohnmächtigen Person vom Spänesilo vor, um im Anschluss daran die Brandbekämpfung und Abschirmung des Nachbargebäudes einzuleiten.

Der Angriffstrupp des Tanklöschfahrzeugs vom Löschbezirk Köllerbach unterstützte die Einsatzkräfte aus Püttlingen bei der Menschenrettung und der Brandbekämpfung im Werkstattbereich. In der Zwischenzeit stellte das Löschgruppenfahrzeug aus Köllerbach die Wasserversorgung aus der Straße „Zur Bergehalde“ her, um im Anschluss bei der Brandbekämpfung im Außenangriff zu unterstützen. Das Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser aus Herchenbach wurde im rückwärtigen Gebäudeteil zur Menschenrettung und Brandbekämpfung im Holzlager eingesetzt. Desweiteren wurde eine Riegelstellung zum Nachbargebäude aufgebaut.

Im zweiten Übungsteil wurde die unter der Baggerschaufel eingeklemmte Person durch die Besatzungen des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs und des Gerätewagen-Logistik gerettet. Die Baggerschaufel wurde mittels pneumatischer Hebekissen angehoben, entsprechend unterbaut und die Person patientengerecht aus ihrer Zwangslage befreit.

Die Helfer des Technischen Hilfswerkes übernahmen die Rettung der ohnmächtigen Person aus der Wartungsgrube unter umluftunabhängigem Atemschutz. Die geretteten Personen wurden an das Deutsche Rote Kreuz übergeben. Die Helferinnen und Helfer hatten eine Verletztensammelstelle eingerichtet. Dort wurden die Personen registriert, betreut sowie Erste-Hilfe-Maßnahmen eingeleitet und die Überführung in Krankenhäuser vorbereitet.

Nach der Übung erfolgte die Übungsbesprechung in der Barbarahalle. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Martin Speicher richtete Kreisbrandmeister Christian Ziegler ein paar Worte an die Übungsteilnehmer. Ziegler lobte die Arbeit der eingesetzten Einsatzkräfte. „Die Menschenrettung unter Atemschutz wurde gekonnt durchgeführt. Die Rettung der unter der Baggerschaufel eingeklemmten Person ist keine alltägliche Einsatzlage, wurde aber ruhig und professionell durchgeführt.“ so Christian Ziegler.

Im Anschluss bedankte sich Wehrführer Thomas Prinz bei den politisch Verantwortlichen für die Bereitstellung der finanziellen Mittel, um die Ausrüstung der Feuerwehr auf dem aktuellen Stand zu halten. Ein weiterer Dank ging an die Familien Dincher und Gemenig, die der Feuerwehr ihre Anwesen für die Übung zur Verfügung stellten.

Jedes Jahr findet im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit eine gemeinsame Übung der Jugendfeuerwehrangehörigen der Köllertalgemeinden Heusweiler, Riegelsberg und Püttlingen statt. Ausgerichtet wurde die Übung in diesem Jahr durch die Feuerwehr Riegelsberg.

Als Szenario hatten sich die Übungsverantwortlichen Folgendes ausgedacht: In der Betonsteinfabrik Dr. Arnold Schäfer GmbH am Riegelsberger Russenweg kam es nach einer Explosion zu einem Brand. Im Produktionsgebäude wurden noch mehrere Mitarbeiter vermisst. Zeitgleich ereignete sich auf dem Firmengelände ein Verkehrsunfall, bei dem eine Person unter dem Fahrzeug eingeklemmt wurde. Über Notruf 112 wurde die Integrierte Leitstelle auf dem Saarbrücker Winterberg über den Notfall informiert. Daraufhin wurde die Feuerwehr Riegelsberg über die Haupteinsatzzentrale der Berufsfeuerwehr Saarbrücken zur Einsatzstelle alarmiert. Die Einsatzkräfte des zuerst eintreffenden Einsatzleitwagens (ELW) der Feuerwehr Riegelsberg verschafften sich zuerst einen Überblick über die Lage, bildeten sofort eine Einsatzleitung und leiteten erste Maßnahmen ein. Aufgrund der vorgefundenen Lage und des Schadensausmaßes wurde sofort eine Alarmstichworterhöhung vorgenommen und die Feuerwehren Heusweiler und Püttlingen zur nachbarlichen Hilfe angefordert.

Als nächstes erreichten zwei Löschgruppenfahrzeuge der Feuerwehr Riegelsberg die Einsatzstelle und kümmerten sich um die Rettung der unter dem PKW eingeklemmten Person mittels pneumatischer Hebekissen. Weiterhin wurde der zweifache Brandschutz sichergestellt, die Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr abgesichert und die Abschnittsleitung Technische Hilfeleistung eingerichtet.

Die Einsatzkräfte der Jugendfeuerwehr Heusweiler hatten sich bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle mit Übungsatemschutzgeräten ausgestattet und begannen mit der Menschenrettung aus dem Produktionsgebäude. Außerdem wurde mit der Brandbekämpfung mit mehreren C-Rohren im Außenangriff begonnen, die Wasserversorgung aus einem Unterflurhydranten sichergestellt und die Abschnittsleitung Brandbekämpfung eingerichtet.

Die Einsatzkräfte der Jugendfeuerwehr Püttlingen mussten zwei Personen von einem Treppenturm der Siloanlage retten und setzten ebenfalls mehrere C-Rohre zur Brandbekämpfung im Außenangriff ein. Um ein Übergreifen des Feuers auf eine weitere Halle zu verhindern, wurde eine sogenannte „Riegelstellung“ errichtet. So konnte das Übergreifen des Feuers auf die benachbarte Halle verhindert werden.

Neben zahlreichen Eltern verfolgten auch Riegelsbergs Bürgermeister Klaus Häusle und die Wehrführer der drei Köllertalgemeinden gespannt die Übung der Jugendfeuerwehrangehörigen. Allen an der Übung beteiligten Jugendfeuerwehrangehörigen wurde in der Übungsbesprechung eine hervorragende Leistung attestiert. Bürgermeister Klaus Häusle sprach allen Jugendlichen auch im Namen seiner Amtskollegen einen herzlichen Dank aus. Er bedankte sich aber auch bei allen Feuerwehrangehörigen, die sich neben ihrem „normalen“ Feuerwehrdienst noch zusätzlich bei der Jugendfeuerwehr engagieren und somit zur Ausbildung des Feuerwehrnachwuchses beitragen.