1 (1)Jedes Quartal führt der Löschbezirk Püttlingen eine größere Übung durch; diesmal wurde diese gemeinsam mit der DRK Rettungswache Völklingen in der Straße „Am Grubenbahnhof“ durchgeführt. Dort hatte ein LKW-Fahrer einen PKW übersehen und fuhr diesem in die Beifahrerseite. Der PKW-Fahrer wurde in seinem Fahrzeug so eingeklemmt, dass er sich nicht mehr selbst aus seinem Fahrzeug befreien konnte. Der LKW-Fahrer stand unter Schock und klagte über Schmerzen in den Beinen, sodass auch er nicht selbständig aus dem Fahrzeug aussteigen konnte. So die Übungsannahme, der sich die Rettungskräfte stellen mussten.

Aufgrund des eingegangenen Notrufs wurden der Löschbezirk Püttlingen, zwei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug mit dem Einsatzstichwort „Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen – LKW gegen PKW“ zur Einsatzstelle alarmiert. Zuerst traf das Kleineinsatzfahrzeug mit dem Einsatzleiter ein, der sofort eine Erkundung durchführte. Kurz darauf trafen das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug, eine Notärztin mit dem Notarzteinsatzfahrzeug sowie ein Rettungswagen ein. Während die Unfallstelle gegen den fließenden Verkehr abgesichert wurde, wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Notarzt die Rettung der eingeklemmten Person aus dem PKW vorbereitet, das Fahrzeug durch Unterbauen stabilisiert und gesichert. Aufgrund der Verletzungen wurde eine schonende Rettung vorbereitet. Damit sich die Notärztin besser um den Verunglückten kümmern konnte, wurden die Scheiben und die Fahrertür entfernt und das Dach seitlich weggeklappt. Da sich während der Einsatzmaßnahmen der Zustand des Eingeklemmten drastisch verschlechterte, wurde durch die Notärztin eine Sofortrettung angeordnet. Zwischenzeitlich trafen ein weiterer Rettungswagen und das Tanklöschfahrzeug an der Einsatzstelle ein. Die nachgerückten Einsatzkräfte kümmerten sich direkt um den eingeschlossenen LKW-Fahrer. Hier kam eine sogenannte Rettungsplattform zum Einsatz. Diese dient dazu, dass sich die Einsatzkräfte auf gleicher Höhe zur verletzten Person befinden, um besser und sicherer arbeiten zu können. Nachdem die Person durch den Rettungsdienst versorgt war, erfolgte eine achsengerechte Rettung mittels eines Spineboards (Rettungsbretts). Weiterhin wurde durch die Besatzung des Tanklöschfahrzeugs der 3-fache Brandschutz mittels C-Rohr, Pulverlöscher und Schaumrohr sichergestellt. Aufgrund der einsetzenden Dunkelheit wurde die Einsatzstelle mittels Flutlichtstrahlern großflächig ausgeleuchtet.

Nachdem alle Personen aus den Fahrzeugen befreit waren, wurden diese zur weiteren Versorgung in die Rettungswagen gebracht und der Abtransport ins Krankenhaus vorbereitet. Die Einsatzgeräte wurden danach wieder auf die Fahrzeuge verladen und die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt. Vor Ort erfolgte eine kurze Übungsbesprechung, in der die gute Zusammenarbeit zwischen Rettungsdienst und Feuerwehr gelobt wurde. Auch in Zukunft sind weitere Übungen geplant.

BeförderungenIm Anschluss an die Jahreshauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Püttlingen in Zusammenarbeit mit dem Technischen Hilfswerk Völklingen-Püttlingen und den DRK Bereitschaften Püttlingen und Köllerbach wurden in der Barbarahalle nach der Übungsbesprechung noch Beförderungen von Feuerwehrangehörigen durchgeführt.

Zu Beginn begrüßte der Chef der Wehr, Bürgermeister Martin Speicher, alle Anwesenden, darunter die Beigeordneten der Stadt Püttlingen, den Kreisbrandmeister für den Regionalverband Saarbrücken, Christian Ziegler (in Vertretung des Brandinspekteurs), die Wehr- und Löschbezirksführung der Feuerwehr Püttlingen, Abordnungen benachbarter Feuerwehren, die Ehrenwehr- und Ehrenlöschbezirksführer der Feuerwehr Püttlingen, die Mitglieder des Stadtrates sowie alle an der Übung beteiligten Angehörigen der Hilfsorganisationen.

Nach der Begrüßung erfolgte die Übungsbesprechung durch den ersten Kreisbrandmeister Christian Ziegler, den Vertreter des THW Ortsverbandes Völklingen-Püttlingen, Sebastian Klein, und der Vertreterin des DRK, Evi Mülder. Danach wurden die Beförderungen vorgenommen.

Von der Jugendfeuerwehr in den aktiven Feuerwehrdienst wurde Joshua Diehl übernommen. Den Dienstgrad Feuerwehrmann dürfen ab sofort Andreas Balzert, Luca Kammer, Philip Konrath, Maurice Kuhlmann, Tobias Weber, Jan-Niclas  und Kai-Luca Timm tragen. Die Beförderung zum Oberfeuerwehrmann konnten Yannik Altmeyer, Alexander Ernst, Robin Posth, Sören Rupp und Fabio Leidner entgegennehmen. Zum Löschmeister wurden Manuel Schröder, Thorsten von dem Broch, Lars Brunder und Julian Leipold befördert. Neue Oberlöschmeister sind ab sofort Rainer Altmeyer und Christian Weisgerber. Über die Beförderung zum Hauptlöschmeister konnte sich Roland Jungmann freuen. Zum Brandmeister wurde Daniel Hauch befördert.

Jedes Jahr findet im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit eine gemeinsame Übung der Jugendfeuerwehrangehörigen der Köllertalgemeinden Heusweiler, Riegelsberg und Püttlingen statt. Ausgerichtet wurde die Übung in diesem Jahr durch die Feuerwehr Riegelsberg.

Als Szenario hatten sich die Übungsverantwortlichen Folgendes ausgedacht: In der Betonsteinfabrik Dr. Arnold Schäfer GmbH am Riegelsberger Russenweg kam es nach einer Explosion zu einem Brand. Im Produktionsgebäude wurden noch mehrere Mitarbeiter vermisst. Zeitgleich ereignete sich auf dem Firmengelände ein Verkehrsunfall, bei dem eine Person unter dem Fahrzeug eingeklemmt wurde. Über Notruf 112 wurde die Integrierte Leitstelle auf dem Saarbrücker Winterberg über den Notfall informiert. Daraufhin wurde die Feuerwehr Riegelsberg über die Haupteinsatzzentrale der Berufsfeuerwehr Saarbrücken zur Einsatzstelle alarmiert. Die Einsatzkräfte des zuerst eintreffenden Einsatzleitwagens (ELW) der Feuerwehr Riegelsberg verschafften sich zuerst einen Überblick über die Lage, bildeten sofort eine Einsatzleitung und leiteten erste Maßnahmen ein. Aufgrund der vorgefundenen Lage und des Schadensausmaßes wurde sofort eine Alarmstichworterhöhung vorgenommen und die Feuerwehren Heusweiler und Püttlingen zur nachbarlichen Hilfe angefordert.

Als nächstes erreichten zwei Löschgruppenfahrzeuge der Feuerwehr Riegelsberg die Einsatzstelle und kümmerten sich um die Rettung der unter dem PKW eingeklemmten Person mittels pneumatischer Hebekissen. Weiterhin wurde der zweifache Brandschutz sichergestellt, die Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr abgesichert und die Abschnittsleitung Technische Hilfeleistung eingerichtet.

Die Einsatzkräfte der Jugendfeuerwehr Heusweiler hatten sich bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle mit Übungsatemschutzgeräten ausgestattet und begannen mit der Menschenrettung aus dem Produktionsgebäude. Außerdem wurde mit der Brandbekämpfung mit mehreren C-Rohren im Außenangriff begonnen, die Wasserversorgung aus einem Unterflurhydranten sichergestellt und die Abschnittsleitung Brandbekämpfung eingerichtet.

Die Einsatzkräfte der Jugendfeuerwehr Püttlingen mussten zwei Personen von einem Treppenturm der Siloanlage retten und setzten ebenfalls mehrere C-Rohre zur Brandbekämpfung im Außenangriff ein. Um ein Übergreifen des Feuers auf eine weitere Halle zu verhindern, wurde eine sogenannte „Riegelstellung“ errichtet. So konnte das Übergreifen des Feuers auf die benachbarte Halle verhindert werden.

Neben zahlreichen Eltern verfolgten auch Riegelsbergs Bürgermeister Klaus Häusle und die Wehrführer der drei Köllertalgemeinden gespannt die Übung der Jugendfeuerwehrangehörigen. Allen an der Übung beteiligten Jugendfeuerwehrangehörigen wurde in der Übungsbesprechung eine hervorragende Leistung attestiert. Bürgermeister Klaus Häusle sprach allen Jugendlichen auch im Namen seiner Amtskollegen einen herzlichen Dank aus. Er bedankte sich aber auch bei allen Feuerwehrangehörigen, die sich neben ihrem „normalen“ Feuerwehrdienst noch zusätzlich bei der Jugendfeuerwehr engagieren und somit zur Ausbildung des Feuerwehrnachwuchses beitragen.

DSC_0268Zur feierlichen Einweihung des neuen Gerätewagen Logistik Größe 2 (GW-L2) hatte Bürgermeister Martin Speicher offiziell am 02. August ins Feuerwehrgerätehaus Püttlingen eingeladen. Neben zahlreichen Mitgliedern der aktiven Wehr, der Jugendwehr und der Altersabteilung konnte Bürgermeister Martin Speicher eine Vielzahl an Ehrengästen, aber auch viele Bürgerinnen und Bürger der Stadt Püttlingen begrüßen. Neben dem Dezernenten für die Bereiche Sicherheit und Sport, Harald Schindel, dem Brandinspekteur für den Regionalverband Saarbrücken, Tony Bender, dem Vorsitzenden des Feuerwehrverbandes für den Regionalverband Saarbrücken, Thomas Quint, hatte auch eine Abordnung der Partnerfeuerwehr aus Puttelange-aux-Lac, den Weg ins Feuerwehrgerätehaus Püttlingen gefunden.

„Gott zur Ehr dem nächsten zur Wehr“ lautet der Wahlspruch, den sich die Feuerwehr auf ihre Fahne geschrieben hat. Damit die Feuerwehr diesem Anspruch auch gerecht werden kann, muss sie technisch regelmäßig auf den neuesten Stand gebracht werden.“ so Bürgermeister Martin Speicher in seiner Begrüßung. Er ist froh darüber, dass trotz der finanziell schlechten Lage der Stadt Püttlingen nicht an der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger gespart wird. Alle Fraktionen im Stadtrat haben der Beschaffung des neuen Fahrzeugs zugestimmt. Nach der Begrüßung durch den Bürgermeister richteteten auch der Dezernent Harald Schindel, Brandinspekteur Tony Bender und Wehrführer Thomas Prinz noch ein paar Worte an alle Anwesenden. Wehrführer Thomas Prinz bedankte sich bei allen, die an der Beschaffung des neuen Fahrzeugs beteiligt waren. Beispielsweise bei denjenigen, die bei der Erstellung der Ausschreibungsunterlagen mitgewirkt haben, aber auch bei allen Mandatsträgern, die die finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt haben. Danach erfolgte die feierliche Einsegnung des neuen Fahrzeugs durch Pfarrer Prof. Dr. Joachim Conrad und Dechant Franz-Josef Werle. Danach übergab Bürgermeister Martin Speicher offiziell die Fahrzeugschlüssel an Wehrführer Thomas Prinz, der sie an den Püttlinger Löschbezirksführer Thomas Albert weiterreichte. Thomas Albert gab danach noch Informationen zum Fahrzeug.

Das Fahrzeug wurde nach den Vorgaben des im Jahr 2010 / 2011 fortgeschriebenen Brandschutzbedarfsplans der Stadt Püttlingen mit einer Standardbeladung eines Schlauchwagens 2000 (SW 2000) beschafft. Neben der klassischen Beladung zur Brandbekämpfung für eine Staffel wurde auf dem Fahrzeug auch eine Rettungsplattform verlastet. Diese wird beispielsweise bei Verkehrsunfällen mit LKW´s oder Bussen vor Ort gebracht, um den Einsatz der schweren technischen Gerätschaften in entsprechender Höhe leichter durchführen zu können. Das Fahrzeug kann ebenfalls als Anschlagpunkt bei technischen Hilfeleistungen oder auch als Schleppfahrzeug eingesetzt werden.

Weiterhin wird das Fahrzeug bei allen Einsätzen, bei denen eine Wasserversorgung über lange Wegstrecke verlegt werden muss, aber auch bei sonstigen logistischen Aufgaben eingesetzt. Im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit wird das Fahrzeug aber auch im Regionalverband Saarbrücken zu Einsätzen alarmiert. Beispielsweise ist das Fahrzeug im Konzept der überörtlichen Einsatzzüge bei sogenannten Flächenlagen (z. B. Überschwemmungen nach Starkregenfällen) eingebunden. Weiterhin wurde durch den Regionalverband Saarbrücken eine Komponente „Ölschadensbekämpfung“ angeschafft, da der Gerätewagen-Logistik bei Unfällen mit Mineralölprodukten in Zusammenarbeit mit dem Gefahrstoffzug des Regionalverbandes eingesetzt wird. Da das Fahrzeug als sogenanntes Sonderfahrzeug im Regionalverband miteingebunden ist, wurden die Anschaffungskosten in Höhe von rund 290.000,00 Euro zur Hälfte aus Mitteln der Feuerschutzsteuer finanziert.

Beim Fahrgestell handelt es sich um einen Scania P360 mit einer CrewCab, die insgesamt 6 Feuerwehrangehörige (Staffelbesatzung) aufnehmen kann. Das maximale Gesamtgewicht beträgt 18 Tonnen. Angetrieben wird das Allradfahrgestell von einem Motor mit 265 kW (360 PS) Leistung und einem Hubraum von 13.000 cm³. Das Fahrzeug hat eine Länge von 9,20 Metern, ist 2,50 Metern breit und hat eine Höhe von 3,45 Metern.

Der Geräteraum- und Kofferaufbau erfolgte bei der Firma Meinicke Fahrzeugservice GmbH in Lutherstadt Eisleben. Der Aufbau besteht aus Aluminium ist nicht rostend und daher besonders langlebig. Neben zwei Geräteräumen mit Materialauszügen zur optimalen Platzausnutzung wurde noch ein Kofferaufbau angesetzt, der mit einer teilbaren Ladebordwand mit 1,5 Tonnen Nutzlast abgeschlossen wird. Seitlich am Kofferaufbau wurde eine Eingangstür mit ausziehbarer Treppe als zusätzlicher Zugang zur Ladefläche eingebaut. Wenn die verlasteten Rollcontainer von der Ladefläche abgeladen sind, kann das Fahrzeug auch als Aufenthalts- oder Besprechungsraum oder einfach nur als Aufenthaltsbereich für Atemschutzgeräteträger oder als Umkleidemöglichkeit genutzt werden. Zur sicheren Entnahme der Gerätschaften wurden an den Fahrzeugseiten stabile Sicherheitsauftritte angebracht. Zur Einsatzstellenbeleuchtung ist ein ferngesteuerter pneumatischer Lichtmast mit 4 Xenon-Scheinwerfern eingebaut. Zur Umfeldbeleuchtung des Fahrzeugs sind 8 Hochleistungs-LED-Lampen im Aufbau integriert. In der Mannschaftskabine sind 4 Atemschutzgeräte in Fahrtrichtung untergebracht.

Eine weitere sichtbare Besonderheit des Fahrzeuges ist die Beklebung, die an die Beklebung des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs (HLF) angepasst wurde. Auf den Seiten des Aufbaus wurde das Püttlinger Stadtlogo angebracht. Neben diesem Logo verfügt das Fahrzeug über eine umlaufende retroreflektierende Konturmarkierung, die bei Dunkelheit das Licht anderer Fahrzeuge zurückwirft und somit die Sichtbarkeit des Fahrzeugs erhöht und der Verkehrssicherheit dient.

Als weitere Ausrüstungsgegenstände sind eine Multifunktions- und eine Teleskopleiter, sowie eine komplette Beladung zum Vortragen eines Löschangriffs in den Geräteräumen verladen. Weiterhin gehören Geräte zur einfachen technischen Hilfeleistung zur Beladung. Im Kofferaufbau steht außerdem eine umfangreiche Beladung in Rollcontainern zur Verfügung. So sind 2.000 Meter B-Schlauchmaterial verladen, die im Fahrbetrieb verlegt werden können. Zur Zwischenspeicherung von Löschwasser stehen 2 Faltbehälter mit einem Fassungsvermögen von jeweils 5.000 Litern bereit. Ein 13-kVA-Stromerzeuger mit Stativ und Lichtbrücke sowie ein Powermoon können zur Ausleuchtung der Einsatzstelle in den Einsatz gebracht werden. Um eine Wasserförderung über lange Wegstrecke aufbauen zu können, sind zwei tragbare Feuerlöschkreiselpumpen (PFPN 10-1000) inklusive Zubehör verladen.

Sofern das Fahrzeug im Rahmen seiner Sonderaufgabe „Ölschadensbekämpfung“ für den Gefahrstoffzug des Regionalverbandes tätig wird, werden die „Standard“ Rollcontainer durch spezielle Rollcontainer mit Material für die Ölschadens-bekämpfung ersetzt. So stehen ein Rollcontainer mit einer tragbaren Umfüllpumpe (TUP), Erdungssatz und entsprechendem Zubehör zur Verfügung. Weiterhin ist eine Fass- und Notfallpumpe sowie ein Abdichtsatz (Leckbandagen, Gullykissen usw.) verladen. Außerdem gibt es einen Container mit Öl- und Chemikalienbindemittel, Ölbindemittel für Gewässer sowie diverse Ölschlängel und –vliese. Außerdem steht entsprechende Ölschutzkleidung für die Einsatzkräfte zur Verfügung. Die Beladung wird durch ein Gasmessgerät mit 5 Sensoren, einem Öl / Nass-Trockensauger sowie IBC-Auffangbehälter abgerundet. Die Ausrüstungsgegenstände für die Sonderaufgabe „Ölschadensbekämpfung“ wurden zu 100% durch den Regionalverband Saarbrücken finanziert.

Der neue GW-L2 ersetzt ein 1984 in Dienst gestelltes Tragkraftspritzen-Fahrzeug, das aufgrund seines Alters und des Aufbaukonzeptes den neuen Anforderungen an die Ausstattung einer Feuerwehr nicht mehr gerecht wird.

DSC_0198Bei der Feuerwehr Püttlingen wurde eine Sonderausbildung zum Thema „Ladungssicherung bei Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr“ durchgeführt. Als Referent hierfür konnte Dirk Flesch, Mitarbeiter der Unfallkasse des Saarlandes (UKS), gewonnen werden.

Gerade zur Beförderung von Material und Gerätschaften, setzt die Feuerwehr Transport- und Logistikfahrzeuge ein, wobei auch die Fahrer (Maschinisten) der Feuerwehrfahrzeuge das Thema Ladungssicherung beachten müssen. Neben dem Gerätewagen-Mannschaft (GW-M) des Löschbezirks Köllerbach nutzt die Feuerwehr Püttlingen den neu beschafften Gerätewagen-Logistik 2 (GW-L 2) des Löschbezirks Püttlingen für solche Transportaufgaben. Um die Feuerwehrangehörigen für das Thema Ladungssicherung zu sensibilisieren und über die Gefahren einer fehlenden bzw. nicht fachgerechten Sicherung zu informieren, wurde die Sonderausbildungsveranstaltung durchgeführt. Neben den Feuerwehrangehörigen der Löschbezirke Püttlingen und Köllerbach nahmen auch Mitglieder der Feuerwehr Völklingen, Löschbezirk Stadtmitte, an dem Termin teil.

Im theoretischen Teil ging Dozent Dirk Flesch auf verschiedene Arten der Ladungssicherung wie die formschlüssige bzw. kraftschlüssige Ladungssicherung ein. Aber auch die dazu notwendigen Hilfsmittel wie Zurrmittel / Zurrgurte, Kantenschoner und Antirutschmatten sowie deren Einsatz wurden behandelt. „Nicht richtig gesicherte Gegenstände werden zu Geschossen und können so zu schweren Unfällen führen.“ so Dirk Flesch in seinen Ausführungen. Nach dem theoretischen Teil ging es in die Praxis. Hierbei wurden die Möglichkeiten der Ladungssicherung bei den vorhandenen Fahrzeugen besprochen. Dafür stand neben dem Gerätewagen-Logistik 2 der Feuerwehr Püttlingen auch der neue Schlauchwagen-Katastrophenschutz der Feuerwehr Völklingen zur Verfügung.

01_IMG_0099Im Juli trafen sich die Alterskameraden der Löschbezirke Püttlingen und Herchenbach mit ihren Ehepartnern, um gemeinsam das Schaubergwerk „Musée Les Mineurs“ in Petite-Rosselle zu besichtigen. Das Bergwerk „La Mine Wendel“ ist das einzige französische Bergbaugelände, auf dem man die verschiedenen Kohle-Fördertechniken, die bis zur Schließung der letzten französischen Zeche im Jahre 2004 verwendet wurden, entdecken kann.

In der modern und attraktiv gestalteten Ausstellung auf 1.800 m² kann man in das Alltagsleben des Bergarbeiters und seiner Familie, sowie in die Sozialpolitik der Bergbaugesellschaften eintauchen und dabei verschiedene Bergbauberufe im Detail beleuchten. Durch mehr als 160 Objekte und Modelle, mehrere Audio- und Video-Dokumente sowie zahllose Fotos und Zeitdokumente wurde den Besuchern die Kohlegeschichte Lothringens und der grenzübergreifenden Region näher gebracht. Durch authentische Zeitzeugenberichte in Form einer multimedialen Erlebniswelt nimmt man lebensnah am Alltag der Bergleute teil, beispielsweise in der ehemaligen Lohnhalle, der Umkleide, den Waschkauen usw.

Großformatige Schautafeln im Außenbereich des Museums erklären die Geschichte, Nutzung und Funktion der Gebäude auf dem Zechengelände. Sogar die Einfahrt im Förderkorb unter Tage wird mittels eines Fahrsimulators authentisch nachgestellt. Leider hatten die Teilnehmer Pech, dass dieser am Morgen aufgrund eines technischen Defekts nicht benutzt werden konnte.

02_IMG_0086Trotzdem machten sich die Alterswehrmitglieder auf den Weg in die Grube, um verschiedene Förderstollen zu durchqueren. Bevor es jedoch in die Förderstollen ging, wurde bei der Schutzheilgen der Bergmänner, der Heiligen Barbara, die als bronzene Statue im Museum zu besichtigen ist, noch um eine gesunde Rückkehr gebeten. In den Förderstollen konnte man riesige Maschinen wie Vortriebs-, Abbau- und Schrämmaschinen sowie verschiedene weitere Geräte in ihrer jeweiligen Verwendungssituation bestaunen. Der Besuch wurde durch Horst Schmadel, der früher selbst als Bergmann gearbeitet hat, begleitet. Auf dem Rundgang erklärte er den Teilnehmern sehr viel über den Bergbau und die Arbeit als Bergmann. Am Ende des Rundgangs wurde noch ein Film gezeigt, der den typischen Arbeitstag eines Bergmanns darstellte.

Nach der tollen Besichtigung ging es nicht direkt nach Hause, sondern alle Mitfahrer kehrten in die Kantine Velsen ein, um, wie könnte es auch anders sein, sich mit einem verspäteten Bergmannsfrühstück zu stärken.

0 (2)Mit dem Einsatzstichwort „Technische Hilfeleistung – Verkehrsunfall LKW auf Bergehalde umgestürzt“ wurde der Löschbezirk Püttlingen am Samstag, 18. Februar 2017, gegen 10:04 Uhr an die Bergehalde „Viktoria“ alarmiert. Dort war ein ca. 1,2 Tonnen schwerer Muldenkipper einen Abhang hinabgestürzt und blieb kopfüber in dem Steilhang liegen. Glücklicherweise blieb der Fahrzeugführer bei dem Unfall unverletzt.

Als erste Maßnahme wurde das Fahrzeug durch die Einsatzkräfte mittels Greifzug gegen ein weiteres Abrutschen gesichert; auslaufende Betriebsstoffe wurden mit einer Wanne aufgefangen sowie das weitere Auslaufen unterbunden. Zur weiteren Bergung des Muldenkippers mussten mehrere kleine Bäume gefällt werden. Während das Fahrzeug durch einen Greifzug gesichert war, wurde es mittels pneumatischer (druckluftbetriebener) Hebekissen angehoben und mit Hilfe eines weiteren Greifzuges wieder aufgerichtet. Nachdem der Muldenkipper wieder auf vier Rädern stand, konnte er mit Hilfe zweier Greifzüge aus dem Steilhang wieder auf den Weg gezogen werden. Nach gut 4 Stunden war der arbeits- und materialintensive Einsatz beendet und die Einsatzkräfte konnten wieder ins Feuerwehrgerätehaus einrücken.

Weitere Details und Bilder finden Sie im Einsatz Nr. 12 – Verkehrsunfall – Muldenkipper abgestürzt, In den Kalklöchern.

x-2Am 31. Oktober 2016 gegen 20:46 Uhr wurde der Löschbezirk Püttlingen mit dem Einsatzstichwort „Technische Hilfe – Person vermisst“ in den Jungenwald an die Edelweißhütte alarmiert.

Ein aufmerksamer Wanderer meldete der Polizei, dass seit etwa 4 Tagen ein verlassenes Fahrzeug auf dem Waldparkplatz in der Nähe der Edelweißhütte steht. Die Ermittlungen ergaben, dass das Fahrzeug einer 84-jährigen Frau gehört, die in diesem Bereich öfter spazieren geht. In ihrer Wohnung konnte die Seniorin nicht angetroffen werden, so dass eine großangelegte Suchaktion nach der Vermissten gestartet wurde. Neben Einsatzkräften der Feuerwehr, der Polizei, des DRK und des THW beteiligte sich auch die BRH-Hundestaffel an der Suche.

Das um die Edelweißhütte liegende Waldgebiet wurde großflächig durch Suchhunde der DRK-Rettungshundestaffel Homburg, den THW-Suchhunden aus Nohfelden und Perl, dem Mantrailer des THW Saarbrücken, den Hunden der BRH Rettungshundestaffel Saar e. V abgesucht. Die Freiflächen um die Waldgebiete wurden durch die Feuerwehr Püttlingen mittels einer sogenannten Menschenkette abgesucht. Nach ca. 4 Stunden wertete man alle Ergebnisse der einzelnen Suchtrupps durch die vor Ort eingerichtete Einsatzleitung aus und legte einen Bereich um die Edelweißhütte zur wiederholten Durchsuchung fest. Dabei wurde eine durch alle vor Ort zur Verfügung stehenden Einsatzkräfte gebildete engmaschige Menschenkette gebildet, die das Waldgebiet um die Edelweißhütte nochmals absuchte.

Gegen 02:00 Uhr konnte dann die vermisste Person abseits eines Weges mitten im Wald lebend und ansprechbar aufgefunden werden. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und des Notarztes wurde die Seniorin durch den anwesenden Feuerwehrarzt und den Helfern des DRK erstversorgt. Anschließend wurde sie zur Weiterbehandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht.

Während der Suchaktion wurden die Einsatzkräfte durch den DRK Ortsverein Gersweiler verpflegt. Insgesamt waren 80 Einsatzkräfte und 11 Spürhunde im Einsatz.

DSC_0204Pünktlich zum Ferienbeginn startete auch das durch die Stadt Püttlingen organisierte Sommerferienprogramm für Kinder und Jugendliche. Wie schon in den vergangenen Jahren werden beim Sommerferienprogramm viele verschiedene Veranstaltungen für die Daheimgebliebenen angeboten. Auch die Freiwillige Feuerwehr Püttlingen beteiligt sich an dem Ferienprogramm, um den Kindern und Jugendlichen die Arbeit der Feuerwehr vorzustellen. In diesem Jahr konnte das Feuerwehrgerätehaus des Löschbezirks Püttlingen mit allen dort stationierten Fahrzeugen besichtigt werden. Der stellvertretende Wehrführer Ruwen Dumont, Stadtjugendwart Harald Ströhle und weitere Feuerwehrangehörige konnten insgesamt 9 Kinder und Jugendliche bei der Feuerwehr begrüßen. Ein Grund, warum sich die Feuerwehr am Sommerferienprogramm beteiligt, ist neben der Öffentlichkeitsarbeit auch das Interesse der Besucher an der Feuerwehr zu wecken, um so Nachwuchskräfte für die Feuerwehr zu gewinnen.

Aufgeteilt in 3 Gruppen wurde mit der Besichtigung begonnen. An einer Station wurde den Teilnehmern die umfangreiche Ausrüstung des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs und deren Einsatzzweck erklärt. Hier konnten alle beispielweise die Wärmebildkamera ausprobieren oder auch ein Fahrzeug mittels Hebekissen anheben. An der Drehleiter durfte jeder in den Korb steigen und den Kindern wurde eine Personenrettung mittels einer sogenannten „Rettungswindel“ über Rollglis demonstriert. An einer weiteren Station konnten die Kinder die Kübelspritze ausprobieren sowie an der Brandsimulationsanlage ein „echtes“ Feuer löschen. Außerdem wurde den Teilnehmern die Schutzkleidung der Feuerwehrangehörigen gezeigt und erläutert. Die Zeit verging wie im Flug und bevor sich die Kinder nach einem informativen Nachmittag wieder auf den Nachhausweg machten, gab es für alle noch Rostwürste und Getränke.

IMG-20160322-WA0002Einsatz- und Alarmfahrten mit Blaulicht und Martinhorn bringen für die Fahrer der Fahrzeuge große Risiken mit sich. Immer wieder hört man von Unfällen, bei denen Einsatzfahrzeuge, sei es von Polizei, Rettungsdienst oder Feuerwehr verwickelt sind. Um solche Einsatzfahrten ohne Gefährdung der Einsatzfahrer und der übrigen Verkehrsteilnehmer zu trainieren, hatten insgesamt 12 Feuerwehrangehörige aus Püttlingen die Möglichkeit, an einem Fahrsimulatortraining teilzunehmen.

In Zusammenarbeit mit der Unfallkasse des Saarlandes und dem Landesfeuerwehrverband konnten an 2 Terminen jeweils 6 Einsatzkräfte ein Fahrsimulatortraining bei der Feuerwehr Homburg besuchen.

 

In einem theoretischen Teil wurde zunächst auf die Unfallstatistik bei Sonderrecht
fahrten sowie auf die rechtlichen Grundlagen zum Thema Sonder- und Wegerechte eingegangen. Danach ging es in den praktischen Teil. Mit dem Simulator wird den Fahrzeugführern ermöglicht, gefahrlos Alarmfahrten zu trainieren und sich auf mögliche Stress- und Gefahrensituationen einzustellen. Hierbei konnten diverse Verkehrssituationen wie Fahrten im Stadtgebiet, auf Land- oder Autobahnen sowie verschiedene Wetterbedingungen nachgestellt werden. Die Fahrten wurden anschließend in der Gruppe besprochen. Ziel war es, das Bewusstsein für unübersichtliche Verkehrssituationen und das unberechenbare Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer zu schulen. Nach gut 4 Stunden machten sich die Teilnehmer mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen auf den Nachhauseweg.

1 (3)Am Donnerstag, 12. Mai 2016, wurde die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Püttlingen gegen 16:42 Uhr mit dem Alarmstichwort „Wohnungsbrand mit Menschenrettung“ in die Hermannstraße nach Püttlingen alarmiert. Aufgrund des Alarmstichworts wurden durch die Haupteinsatzzentrale die Löschbezirke Püttlingen, Köllerbach und Herchenbach der Feuerwehr Püttlingen alarmiert.

Bei Ankunft an der Einsatzstelle war in der Hermannstraße bereits eine starke Rauchentwicklung sichtbar. Die Fensterscheiben des beidseitig angebauten Einfamilienhauses waren im Erdgeschoss aufgrund der starken Hitzeentwicklung bereits geborsten. Zu diesem Zeitpunkt war nicht klar, ob sich noch Personen in dem Gebäude befanden. Durch Nachbarn wurde der Einsatzleiter, Wehrführer Thomas Prinz, darüber informiert, dass in dem Haus eine Person wohnt, die sich aber vermutlich auf der Arbeit befindet.

Aufgrund der unklaren Personenlage begab sich direkt ein Trupp zur Menschenrettung in den Innenangriff. Der Innenangriff musste kurzzeitig unterbrochen werden, da die Deckenverkleidung aufgrund der Brandeinwirkung herabstürzte. Da im ersten Moment nicht klar war, ob es sich „nur“ um die Deckenverkleidung oder um die komplette Decke handelte, zog sich der Angriffstrupp kurz zurück. Nachdem klar war, dass es nur die Deckenvertäfelung war, gingen die Einsatzkräfte wieder zur Personensuche vor. Unterstützt wurde der Angriffstrupp durch einen weiteren Trupp unter Atemschutz, der mit einem C-Rohr die Brandbekämpfung einleitete. Die Drehleiter mit Korb befand sich in Anleiterbereitschaft. Nachdem das Feuer soweit gelöscht war, wurde das Gebäude mittels mehrerer Überdrucklüfter belüftet und mit der Wärmebildkamera nach versteckten Glutnestern abgesucht. Im Obergeschoss wurde eine Katze gefunden, für die leider jede Hilfe zu spät kam. Während des Einsatzes waren die Hermannstraße und die Marktstraße für den Verkehr voll gesperrt.

Zur Einsatzkoordination wurde der Einsatzleitwagen (ELW) der Freiwilligen Feuerwehr Völklingen angefordert. Insgesamt waren 69 Feuerwehrangehörige, der Brandinspekteur für den Regionalverband, 8 Rettungsdienstmitarbeiter (mehrere Rettungswagen, Notarzteinsatzfahrzeug), ein Kommando der Polizeiinspektion Köllertal, Einsatzkräfte des DRK, Vertreter der Stadt Püttlingen sowie Vertreter des Energieversorgers an der Einsatzstelle. Die Brandursachenermittlung wurde durch den Kriminaldienst aufgenommen. Das Gebäude ist zurzeit nicht bewohnbar.

Beschaffung von CO-WarnernImmer häufiger hört man folgende Schlagzeilen in den Medien: Familie stirbt an Kohlenmonoxid-Vergiftung“, „Defekter Gasboiler: Vierköpfige Familie erleidet CO-Vergiftung“, o. ä.

Vor diesem Hintergrund beschafften alle drei Löschbezirke der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Püttlingen insgesamt acht sogenannte CO-Warnmessgeräte, um ihre Einsatzkräfte noch besser vor den Gefahren dieses tödlichen Gases schützen zu können.
Die Mittel für die Anschaffung dieser Geräte, welche ab sofort die persönliche Schutzausrüstung der Feuerwehrangehörigen erweitern, wurden durch die Feuerwehr- bzw. die Fördervereine der einzelnen Löschbezirke zur Verfügung gestellt.

Der Gedanke zur Beschaffung dieser CO-Warnmessgeräte stammte von Martin Chouteau, dem Atemschutzbeauftragten der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Püttlingen, der sich schon seit längerer Zeit mit diesem Thema befasste und ein entsprechendes Konzept ausarbeitete.

Bei den Rettungsdiensten in Deutschland gehören solche Geräte schon lange zur persönlichen Schutzausrüstung. Auch im Saarland ist das Rettungsdienstpersonal seit einiger Zeit flächendeckend entsprechend ausgestattet. Kohlenmonoxid (CO) ist ein giftiges und brennbares Gas, welches mit den menschlichen Sinnesorganen nicht wahrgenommen werden kann. Es entsteht bei fast jeder Verbrennung und kann auch auf verschiedenste Arten und Absichten an Einsatzstellen entstehen oder eingebracht werden. Zwar besitzt die Feuerwehr entsprechende Messtechnik, um diese Gefahren detektieren zu können, jedoch dienen die hier beschafften Geräte zusätzlich der Sicherheit der Einsatzkräfte, welche als erstes am Einsatzort tätig werden.

Ursachen für das Entstehen von Kohlenmonoxid können beispielsweise eine unsachgemäße oder unregelmäßige Wartung der Heizungsanlage, ein verstopfter Schornstein oder eine schlechte bzw. unsachgemäße Belüftung von Räumen, in denen Verbrennungsprozesse stattfinden, sein. Kommt es zu solchen Situationen, sind nicht nur die Bewohner der entsprechenden Häuser, sondern auch die Rettungskräfte von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr, die zur Hilfe eilen, in Gefahr. Das Tückische an dem farb-, geruch- und geschmacklosen Gas ist, dass man es nicht sieht oder riecht, es aber in kürzester Zeit Blut, Nerven und Zellen schädigt. Nach einer entsprechenden Unterweisung der Kameradinnen und Kameraden der drei Löschbezirke werden ab sofort die lebensrettenden Helfer auf den Einsatzfahrzeugen der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Püttlingen vorgehalten.