Löschbezirke Püttlingen und Riegelsberg üben gemeinsam

DSC_0870Um gemeinsam auf den Ernstfall vorbereitet zu sein, steht jedes Jahr eine gemeinsame Übung der Löschbezirke Püttlingen und Riegelsberg auf dem Ausbildungsprogramm. In diesem Jahr wurde die Übung durch den Löschbezirk Püttlingen ausgerichtet.

Durch die Übungsplaner wurde für die Einsatzkräfte folgendes Übungsszenario vorbereitet: Bei der Firma Bormann im Gewerbegebiet Viktoria sind noch mehrere Angestellte auf dem Firmengelände mit Wartungs- und Reparaturarbeiten beschäftigt. In einer Halle haben zwei Mitarbeiter die Arbeiten an einem LKW beendet und sind dabei, im Kellergeschoss die benutzen Werkzeuge zu reinigen. Hierzu nutzen sie unter anderem Bremsenreiniger. Beim Entzünden einer Zigarette kommt es zu einer Verpuffung mit einem Folgebrand und starker Rauchentwicklung. Weitere Angestellte sind im Außengelände mit Wartungsarbeiten an einer Siebanlage beschäftigt. Durch die Verpuffung abgelenkt und aufgeschreckt stürzt ein Mitarbeiter in die Siebanlage. Durch den lauten Knall wird der Firmeninhaber ebenfalls auf das Ereignis aufmerksam und alarmiert über Notruf 112 die Einsatzkräfte.

Zuerst traf das Kleineinsatzfahrzeug (KEF) des Löschbezirks Püttlingen an der Einsatzstelle ein. Der Firmeninhaber informierte den Einsatzleiter Thomas Albert darüber, dass sich noch zwei Personen in der Halle befinden und dass eine Person in die Siebanlage gestürzt ist.

Nach und nach rückten weitere Einsatzkräfte zur Einsatzstelle an und die Einheitenführer meldeten sich beim Einsatzleiter, um dort ihre Einsatzaufträge zu erhalten. Die Einsatzstelle wurde in 2 Einsatzabschnitte aufgeteilt. In Einsatzabschnitt 1 kümmerten sich die Einsatzkräfte um die Menschenrettung und Brandbekämpfung in der Halle. Die Besatzung des Hilfeleistungslöschfahrzeugs aus Püttlingen hatte sich bereits auf der Anfahrt mit Atemschutzgeräten ausgestattet und verschaffte sich sofort Zugang zur Halle. Mit einem C-Rohr ausgerüstet begann der Angriffstrupp direkt mit der Personensuche in der stark verqualmten Halle. Unterstützt wurde er dabei durch Einsatzkräfte des Löschbezirks Riegelsberg, die weitere Atemschutztrupps durch die Besatzung des Löschgruppenfahrzeugs 16/12 stellten. Schnell wurde eine der vermissten Personen gefunden, ins Freie gebracht und der rettungsdienstlichen Versorgung zugeführt. Da eine weitere Person im Gebäude vermutet wurde, begab sich der Angriffstrupp wieder ins Gebäude zur weiteren Suche. Zwischenzeitlich wurde noch eine Abluftöffnung geschaffen und ein Überdrucklüfter in Stellung gebracht, um so das Gebäude rauchfrei zu machen. Kurz darauf wurde auch die zweite Person gefunden. Da alle Personen gerettet waren, konnte mit der Brandbekämpfung begonnen werden. Insgesamt wurden 3 Trupps unter Atemschutz in diesem Einsatzabschnitt eingesetzt. Durch das Tanklöschfahrzeug aus Püttlingen wurde die Wasserversorgung aus einem Unterflurhydranten sichergestellt. Über die Drehleiter mit Korb aus Riegelberg wurde ein Wenderohr zur Abschirmung einer weiteren Halle vorgenommen.

Die Einsatzkräfte im zweiten Einsatzabschnitt kümmerten sich um die Rettung der in die Siebanlage gestürzten Person. Dort wurden das Hilfeleistungslöschfahrzeug aus Riegelsberg und die Drehleiter aus Püttlingen eingesetzt. Die verletzte Person wurde durch Feuerwehrangehörige versorgt und danach mittels Schleifkorbtrage über die Drehleiter gerettet.

Sämtliche durchgeführten Maßnahmen wurden durch die Besatzung des Einsatzleitwagens (ELW) aus Riegelsberg dokumentiert. Hier wurde neben einer Lagekarte auch das Einsatztagebuch geführt. Nachdem alle Personen gerettet und das fiktive Feuer gelöscht war, konnte die Übung beendet werden. Nach einer kurzen Übungsbesprechung konnten die 50 an der Übung beteiligten Einsatzkräfte wieder in ihre Feuerwehrgerätehäuser einrücken. Ein herzliches Dankeschön geht an die Firma Bormann, die der Feuerwehr das Firmengelände für die Übung zur Verfügung stellte.

Gartenhausbrand beschäftigt die Feuerwehr Püttlingen

DSC_0723In der Nacht auf Ostersonntag wurde der Löschbezirk Püttlingen gegen 23:19 Uhr mit dem Stichwort „Brand 2“ in die Köllertalstraße alarmiert. Aufgrund vermehrter Notrufe wurde um 23:20 Uhr durch die Haupteinsatzzentrale (HEZ) das Alarmstichwort auf „Brand 3“ erhöht. In der Köllertalstraße war es zu einem Gartenhausbrand mit starker Verqualmung gekommen.

Der Zugang zu dem Gartenhaus gestaltete sich für die Einsatzkräfte schwierig. Zwischen zwei Gebäuden gelangten die Feuerwehrkräfte in Richtung Garten. Ein direkter Zugang zu dem brennenden Gartenhaus war nicht möglich, zuerst mussten die Einsatzkräfte über eine Steckleiter eine Stützmauer hinunterklettern, um an den Brandherd zu gelangen. Da nicht sicher auszuschließen war, ob sich noch Personen in dem brennenden Gebäude befinden und die Einsatzstelle mit drei Flutlichtstrahlerstativen großflächig ausgeleuchtet werden musste, wurde zusätzlich der Löschbezirk Köllerbach alarmiert.

Zum Glück konnte hier schnell Entwarnung gegeben werden und es wurden bei dem Einsatz keine Personen verletzt. Insgesamt wurden 3 Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung mit 3 C-Rohren eingesetzt. Im Außenbereich des brennenden Gartenhauses wurden mehrere Fichtenbäume und gelagertes Brennholz abgeschirmt. Um die Brandbekämpfung effektiver zu gestalten, wurde dem Löschwasser Netzmittel zugefügt.

Im Einsatz befanden sich die Löschbezirke Püttlingen und Köllerbach mit 40 Einsatzkräften und sieben Fahrzeugen, der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen und die Polizei mit einem Kommando. Gegen 01:15 Uhr war der Feuerwehreinsatz beendet und die Vollsperrung der Köllertalstraße konnte wieder aufgehoben werden. Die Ermittlungen zur Brandursache werden durch den Kriminaldienst der Polizei aufgenommen.

Hauptdienstbesprechung mit Jahresrückblick

DSC_0476Löschbezirkführer Thomas Albert hatte am 05. März zur Hauptdienstbesprechung des Löschbezirks Püttlingen eingeladen, um das abgelaufene Jahr Revue passieren zu lassen. Neben Bürgermeister Martin Speicher und dem Leiter des Fachbereichs 1 Bernd Bläs konnte Thomas Albert die aktiven Feuerwehrangehörigen sowie die Mitglieder der Alterswehr begrüßen. Außerdem waren Wehrführer Thomas Prinz, sein Stellvertreter Ruwen Dumont, Ehrenwehrführer Reimund Folz, der Vorsitzende des Fördervereins des Löschbezirks Püttlingen Wolfgang Peter und der Bereitschaftsführer des DRK Püttlingen Aloysius Meyer anwesend.

Der Löschbezirk Püttlingen bestand zum Jahresende 2016 aus 69 aktiven Feuerwehrangehörigen, davon vier Feuerwehrfrauen. Zur Altersabteilung gehörten 22 Feuerwehrkameraden.

Insgesamt wurde der Löschbezirk Püttlingen zu 105 Einsätzen alarmiert (74 Einsätze im Jahr 2015). Bei den Einsätzen konnten 27 Personen und 4 Tiere gerettet werden, für 3 Menschen und 1 Tier kam jede Hilfe zu spät. Bei den Einsätzen handelte es sich um 39 Brandeinsätze und 66 Technische Hilfeleistungen. In seinem Bericht ging Thomas Albert auf einige Einsätze des Jahres 2016 besonders ein. Dazu gehörten beispielsweise der Brand in der Peter-Wurst-Schule, die Rettung einer Kreuzotter aus einem Kellerzugang auf der Ritterstraße, der Verkehrsunfall mit vier verletzten Personen in der Saarlouiser Straße, mehrere Einsätze aufgrund von Eichenprozessionsspinnern, der Verkehrsunfall auf dem Breitfeld, bei dem eine Person nur noch tot aus dem Fahrzeug geborgen werden konnte und die Personensuche im Jungenwald. Auch überörtlich wurde der Löschbezirk Püttlingen tätig, so wurden die Feuerwehren aus Sulzbach und Quierschied unterstützt.

Im vergangenen Jahr wurden durch die Feuerwehrangehörigen insgesamt 16.641 Dienststunden abgeleistet. Diese gliedern sich in 1.421 Einsatzstunden, 5.960 Stunden für Aus- und Fortbildung, 2.042 Übungsstunden, 3.678 Stunden für Arbeitsdienste sowie 3.540 Stunden im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit wie beispielsweise der Tag der offenen Tür oder das Maibaumstellen. Neben den zahlreichen Übungs- und Ausbildungsterminen wurde auch die Zusammenarbeit über die Gemeindegrenzen hinweg geübt, so wurde eine gemeinsame Übung mit dem Löschbezirk Riegelsberg durchgeführt. Eine Vielzahl der Arbeitsdienststunden wurde beim Umbau der Atemschutzwerkstatt abgeleistet, die im vergangenen Jahr auch offiziell in Betrieb gehen konnte. Insgesamt wurden durch Angehörige des Löschbezirks Püttlingen 61 Lehrgänge an der Landesfeuerwehrschule, auf Regionalverbandsebene und wehrintern besucht.

Bürgermeister Martin Speicher richtete ebenfalls ein paar Worte an die Anwesenden und bedanke sich für die geleistete Arbeit insbesondere bei den vielfältigen Einsätzen, die professionell abgearbeitet wurden. Auch Püttlingens Wehrführer Thomas Prinz bedankte sich für das Engagement und den gezeigten Einsatz im Jahr 2016.

Zum Abschluss der Hauptdienstbesprechung dankte Thomas Albert allen Feuerwehrangehörigen für die geleistete Arbeit im abgelaufenen Jahr. Weiterhin bedankte er sich bei Bürgermeister Martin Speicher, den Mitarbeitern der Verwaltung sowie bei allen Mitgliedern des Stadtrates. In seinem Ausblick für das Jahr 2017 ging Thomas Albert auf die anstehenden Modernisierungs- und Renovierungsarbeiten der Fahrzeughalle ein. Hier ist neben der energetischen Sanierung des Daches auch ein neuer Bodenbelag und eine Abgasabsauganlage geplant.

Feuerwehr und DLRG üben Eisrettung

DSC_0222Zu einem gemeinsamen Ausbildungsdienst zum Thema „Eisrettung“ hatten sich die Feuerwehrangehörigen des Löschbezirks Püttlingen und die Mitglieder der DLRG Ortsgruppe Püttlingen getroffen. Bevor mit der praktischen Ausbildung begonnen wurde, trafen sich alle Teilnehmer im Feuerwehrgerätehaus Püttlingen. Nach einer kurzen Begrüßung durch Püttlingens Wehrführer Thomas Prinz wurden die theoretischen Grundlagen zur „Eisrettung“ wiederholt sowie Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Unterkühlung vermittelt.

Danach besetzten die Übungsteilnehmer die Fahrzeuge und fuhren auf die Ritterstraße zum Absinkweiher Frommersbach. Aufgrund der schon länger anhaltenden Minustemperaturen war der A

bsinkweiher komplett zugefroren. Hier konnten die Teilnehmer die Rettung einer ins Eis eingebrochenen Person mittels verschiedener Hilfsmittel in der Praxis üben. Um die Ausbildungseinheit entsprechend praxisnah zu gestalten, wurde mittels Motorkettensäge ein Loch in die Eisschicht gesägt, aus dem ein Mitglied der DLRG Ortsgruppe Püttlingen „gerettet“ werden musste. Geübt wurde die Rettung der eingebrochenen Person mittels Spineboard (Rettungsbrett), Steckleiterteilen und Rettungsleinen. Im Anschluss an die praktische Ausbildung ging es zur Übungsbesprechung zurück ins Feuerwehrgerätehaus.

Ehrung für langjährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr

Ehrung FF PüttlingenTraditionell findet jedes Jahr im Januar in Uhrmachers Haus die Ehrung von langjährigen Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr statt. Zu dieser Veranstaltung hatte der erste Beigeordnete Christian Müller, in Vertretung von Bürgermeister Martin Speicher, im Namen der Stadt Püttlingen alle zu Ehrenden nebst Partnern eingeladen.

Christian Müller hob das besondere Engagement der Feuerwehrangehörigen für die Mitbürgerinnen und Mitbürger der Stadt hervor. Die Feuerwehrmitglieder werden nicht nur bei großen und spektakulären Einsätzen tätig, sondern werden in der Mehrzahl zu vielen kleineren Einsatzlagen alarmiert. Daneben sind aber auch zahlreiche Ausbildungs- und Übungsstunden zu absolvieren, um in Notsituationen entsprechend helfen zu können. „Der mit der Ehrung verbundene Dank gebührt aber nicht nur den Feuerwehrangehörigen, sondern auch deren Partnerinnen und Partnern.“ so Christian Müller. „Denn nur mit dem Rückhalt der Familie können die vielen Stunden, die bei der Feuerwehr anfallen, geleistet werden.“ so Müller weiter.

Im Anschluss daran richtete auch der Landesbrandinspekteur Timo Meyer ein paar Worte an die Anwesenden. Auch der Brandinspekteur für den Regionalverband Saarbrücken, Tony Bender, ließ es sich nicht nehmen, Grußworte an die zu Ehrenden zu richten. Bevor die Ehrungen vorgenommen wurden, bedankte sich auch Püttlingens Wehrführer Thomas Prinz bei den langjährig in der Feuerwehr Tätigen und ihren Familienangehörigen.

Eine Dankesurkunde und ein Uhrgeschenk für 20-jährige Mitgliedschaft erhielten Uwe Müller und Ingo von Alten aus dem Löschbezirk Herchenbach. Für 25-jährige Mitgliedschaft erhielten Thomas Albert vom Löschbezirk Püttlingen und Markus Simoni aus Köllerbach das bronzene Feuerwehrehrenzeichen sowie eine Dankesurkunde. Für 30-jährige Mitgliedschaft wurden Andre Cordier vom Löschbezirk Köllerbach und Torsten Folz aus Herchenbach geehrt. Das goldene Feuerwehrehrenzeichen für 35-jährige Mitgliedschaft nebst Dankesurkunde wurde an Frank Paffrath vom Löschbezirk Herchenbach sowie an Michael Serf, Stefan Siweris und Harald Ströhle vom Löschbezirk Püttlingen verliehen.

Der Vorsitzende für den Feuerwehrverband im Regionalverband Saarbrücken, Thomas Quint, zeichnete weiterhin noch im Namen des Landesfeuerwehrverbandes folgende Feuerwehrangehörigen aus: Für eine 40-jährige Mitgliedschaft wurde Joachim Frank vom Löschbezirk Püttlingen geehrt. Auf eine 50-jährige Feuerwehrzugehörigkeit können Klaus Baumann, Hans-Albert Ziegler und Ehrenwehrführer Reimund Folz zurückblicken. Sage und schreibe 60 Jahre gehört Hermann Siweris dem Löschbezirk Püttlingen an.

Für die in dieser langen Zeit geleistete Arbeit gab es nicht nur Lob und Anerkennung vom Beigeordneten Christian Müller, Landesbrandinspekteur Timo Meyer und Brandinspekteur Tony Bender, sondern auch alle anwesenden Feuerwehrangehörigen zollten den Geehrten hohen Respekt.

Im Anschluss an die Ehrungen wurde auch noch eine Verabschiedung in die Alterswehr vorgenommen. Für seinen langjährigen Dienst im Löschbezirk Püttlingen wurde Jürgen Jung mit der Stadtmedaille und einer Urkunde ausgezeichnet. Auch die Angehörigen der Feuerwehr Püttlingen bedankten sich für die langjährige Arbeit und wünschen dem „frischgebackenen“ Alterswehrmitglied für die Zukunft alles Gute.

Den Partnerinnen und Partnern der Geehrten wurde als kleines Dankeschön ein Blumenstrauß überreicht. Denn ohne das Verständnis für die vielen Übungs- und Einsatzstunden, die die Feuerwehrangehörigen absolvieren, wäre das ehrenamtliche Engagement gar nicht möglich.

Spendenübergabe des Fördervereins an den Löschbezirk Püttlingen

u%cc%88bergabe-fo%cc%88rdervereinAm Jahresanfang beschlossen die Mitglieder des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Püttlingen Löschbezirk Püttlingen e. V in ihrer Jahreshauptversammlung, einen automatischen externen Defibrillator (AED) für den Löschbezirk Püttlingen zu beschaffen.

Neben dem eigentlichen Defibrillator konnte noch ein Trainingsgerät für die praktische Ausbildung der Feuerwehrangehörigen durch den Förderverein beschafft werden. Der erste Vorsitzende, Wolfgang Peter, konnte nun an Löschbezirksführer Thomas Albert sowie an Feuerwehrarzt, Michael Bossmann, die beiden Geräte übergeben.

Nicht nur im eigentlichen Einsatz- und Übungsdienst der Feuerwehrangehörigen, sondern auch bei Feuerwehrfesten oder sonstigen Veranstaltungen können Personen von einem Herz-Kreislauf-Stillstand betroffen sein. Ebenso kann es bei Feuerwehreinsätzen vorkommen, dass die Feuerwehrangehörigen vor dem Rettungsdienst an der Einsatzstelle eintreffen, beziehungsweise dass Feuerwehrangehörige bei der Versorgung der betroffenen Personen den Rettungsdienst unterstützen müssen. Hierbei kann ein automatischer externer Defibrillator wertvolle Hilfe leisten und Menschenleben retten. Aus diesem Grund wurde der „Lebensretter“ auf dem Erstangriffsfahrzeug des Löschbezirks Püttlingen verladen.

Feuerwehrangehörige üben den Umgang mit Motorsägen

dsc_0288Immer wieder werden Feuerwehrangehörige zu Einsätzen mit umgestürzten Bäumen alarmiert. Gerade der Einsatz von Motorsägen ist mit einem hohen Gefahrenpotenzial verbunden. Daher dürfen nur Personen für Arbeiten mit der Motorsäge eingesetzt werden, die dazu persönlich und fachlich geeignet sind. Die fachlichen Voraussetzungen wurden bereits in einem Lehrgang „Motorsägenführer“ gelegt. In einem weiteren Modul wurden jetzt Feuerwehrangehörige der Feuerwehr Püttlingen und Völklingen sowie Helfer der THW-Ortsverbände Völklingen-Püttlingen und Illingen weitergebildet. In diesem Modul wurde den Teilnehmern die „Arbeit mit Motorsägen in Arbeitskörben von Hubarbeitsbühnen und Drehleitern“ vermittelt. In insgesamt 12 Stunden fand sowohl eine theoretische als auch eine praktische Unterweisung statt. In der Theorie wurden neben den Unfallverhütungsvorschriften auch die Auswahl geeigneter Motorsägen und Arbeitsmittel sowie die Auswahl und der Einsatz der persönlichen Schutzausrüstung vermittelt. Aber auch Arbeitstechniken, sichere Arbeitsposition, das Starten der Motorsäge, Schnitttechniken an Ästen und Kronenteilen sowie das Absetzen von Ästen verschiedener Stärken wurde behandelt. Im praktischen Teil wurden die Absicherung des Arbeitsortes, Schnittübungen in der Baumkrone sowie einfache Abseiltechniken abgeschnittener Äste durch die Ausbilder an die Teilnehmer weitergegeben.

Nachdem jeder die praktischen Übungen absolviert hatte, musste noch eine schriftliche Lernerfolgskontrolle erfolgreich bestanden werden. Ein besonderer Dank geht an das Team um den Organisator, Dominik Schmitt, vom THW Ortsverband Völklingen-Püttlingen sowie an die Stadt Völklingen und die Stadtwerke Völklingen, die zur Durchführung der praktischen Ausbildung des Lehrgangs Hubarbeitsbühnen zur Verfügung stellten.

Mitglieder der Jugendfeuerwehr erlangen Leistungsspange

dsc_0308Am Sonntag, 18.09.2016, wurde auf dem Sportplatz der Friedrich-Schiller-Schule in Heusweiler das Leistungsabzeichen der Deutschen Jugendfeuerwehr abgenommen. Ausrichter der Veranstaltung war die Freiwillige Feuerwehr Heusweiler. Los ging es um 08.00 Uhr mit dem Antreten aller Teilnehmer auf dem Sportplatz. Insgesamt stellten sich 9 Jugendfeuerwehrgruppen, davon 8 aus dem Regionalverband Saarbrücken und eine aus dem Landkreis Saarlouis, dieser Herausforderung. Auch eine Gruppe der Jugendfeuerwehr Püttlingen mit Teilnehmern aus den Löschbezirken Püttlingen und Köllerbach traten zur Abnahme des Leistungsabzeichens an.

Bevor sich die Jugendfeuerwehrangehörigen aber dieser Aufgabe stellten, wurde fleißig geübt. Stadtjugendwart Harald Ströhle und seine Helfer, Max Schneider und Lars Brunder, hatten alle Hände voll zu tun, um die Jugendlichen optimal auf die Anforderungen vorzubereiten. Die Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr ist die höchste Auszeichnung, die der Feuerwehrnachwuchs erlangen kann und ist nur im Team zu erreichen. Die neun Jugendfeuerwehrangehörigen mussten sich insgesamt fünf Aufgaben stellen, die aus einem sportlichen und einem feuerwehrtechnischen Teil bestanden. Zum Sportteil gehörten ein 1.500 Meter Staffellauf und Kugelstoßen. Im feuerwehrtechnischen Teil mussten die Teilnehmer einen Löschangriff vornehmen, eine Schnelligkeitsübung, bei der schnellstmöglich eine Schlauchleitung verlegt werden musste und einen Theorieteil absolvieren.

Nach all den Mühen und Strapazen, die die Jugendfeuerwehrangehörigen und ihre Ausbilder auf sich nehmen mussten, konnten am Ende die Teilnehmer ihr Leistungsabzeichen entgegennehmen. Für all die Entbehrungen während der Trainingszeit hatte der 1. Beigeordnete Christian Müller, Wehrführer Thomas Prinz und Stadtjugendwart Harald Ströhle die Jugendlichen und ihre Eltern als Dank zu einem kleinen Empfang ins Feuerwehrgerätehaus Püttlingen eingeladen.

Wehrführer Thomas Prinz und der 1. Beigeordnete Christian Müller gratulierten allen Teilnehmern zum Bestehen der Leistungsspange. „Bei der Abnahme des Leistungsabzeichens handelt es sich um eine Gruppenleistung.“ so Wehrführer Thomas Prinz. Besonders hob er 3 Teilnehmer hervor, die sich in den Dienst der Gruppe gestellt hatten, denn ohne sie hätte die Gruppe nicht starten können. Ein Teilnehmer hatte das Leistungsabzeichen bereits erworben bzw. 2 Teilnehmer müssen das Leistungsabzeichen noch einmal ablegen, da sie am Tag der Abnahme das Mindestalter noch nicht erreicht hatten. Danach bekamen alle Teilnehmer ihr Leistungsabzeichen ausgehändigt.

Bei 6 Jugendfeuerwehrangehörigen stand auch die Übernahme in die aktive Wehr an. Hierzu müssen die Jugendfeuerwehrangehörigen 2 Voraussetzungen erfüllen, einmal die Vollendung des 16. Lebensjahres und zum zweiten die erfolgreiche Abnahme des Leistungsabzeichens der Deutschen Jugendfeuerwehr. Aus den Händen von Wehrführer Thomas Prinz erhielten sie die entsprechenden Übernahmeurkunden. „Für Euch geht es jetzt erst richtig los und ich hoffe, Ihr bleibt in der aktiven Wehr genauso engagiert, wie Ihr es bereits in der Jugendfeuerwehr gezeigt habt.“ so Wehrführer Prinz.

Beförderungen bei der Freiwilligen Feuerwehr Püttlingen

6Nach der Jahreshauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Püttlingen in Zusammenarbeit mit dem Technischen Hilfswerk Völklingen-Püttlingen und den DRK Bereitschaften Köllerbach und Püttlingen fanden in der Kyllberghalle die Übungsbesprechung sowie die Beförderungen von Feuerwehrangehörigen statt.

Zu Beginn begrüßte der Wehrführer der Feuerwehr Püttlingen, Thomas Prinz, alle Anwesenden, darunter den Bürgermeister und Chef der Wehr, Martin Speicher, den Landesbrandinspekteur Timo Meyer, den Kreisbrandmeister für den Regionalverband Saarbrücken, Christian Ziegler (in Vertretung des Brandinspekteurs), die Ehrenwehrführer der Stadt Püttlingen, die Abordnungen benachbarter Feuerwehren, die Wehr- und Löschbezirksführung der Feuerwehr Püttlingen, die Mitglieder des Stadtrates sowie alle an der Übung beteiligten Angehörigen der Hilfsorganisationen.

Nach der Begrüßung erfolgte die Übungsbesprechung durch den ersten Kreisbrandmeister Christian Ziegler, den Vertreter des THW Ortsverbandes Völklingen-Püttlingen, Sebastian Klein, und den Vertreter des DRK, Aloysius Meyer. Danach wurden die Beförderungen vorgenommen.

Den Dienstgrad Feuerwehrmann / Feuerwehrfrau dürfen ab sofort Yannic Dietz, Kevin-Marcel Finkler, Heiko Himbert, Lisa Kammer, Bastian Meyer und Fabian Müller tragen. Zum Oberfeuerwehrmann wurden Benjamin Braun, Lars Brunder, Christoph Dlubacz, Pascal Körber, Christian Kuhlmann sowie Julian Leipold und zur Hauptfeuerwehrfrau Britta Müller befördert. Neuer Löschmeister ist ab sofort Patrick Zell und über die Beförderung zum Oberlöschmeister konnte sich Achim Ruppert freuen. Zum Brandmeister wurde Timo Krächan und zum Oberbrandmeister der stellvertretende Wehrführer Ruwen Dumont befördert.

Jahreshauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Püttlingen

dsc_0901Am Samstag, 03.09.2016, fand die Jahreshauptübung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Püttlingen in Zusammenarbeit mit dem THW Ortsverband Völklingen-Püttlingen und den DRK Bereitschaften Köllerbach und Püttlingen bei der Firma Tosch Präzisionsteile GmbH im Gewerbegebiet Etzenhofen statt.

Vor der Übung erfolgte durch den Püttlinger Wehrführer Thomas Prinz die Meldung an Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer, den Chef der Wehr, Bürgermeister Martin Speicher, den Landesbrandinspekteur Timo Meyer sowie den Kreisbrandmeister für den Regionalverband Saarbrücken, Christian Ziegler.

Die Übungsverantwortlichen hatten die Übung in zwei Übungsabschnitte unterteilt. Im ersten Abschnitt wurde folgende Lage angenommen:

In der Werkshalle kam es aufgrund eines elektrischen Defekts in einem Schaltschrank in der Fertigungsanlage zu einem Brand. Dieser breitete sich aufgrund einer nicht geschlossenen Brandschutztür auf das Bürogebäude aus. Die Werkshalle sowie der Bürobereich waren stark verqualmt. Ein Mitarbeiter, der auf das Feuer aufmerksam wurde, alarmierte über Notruf 112 die Feuerwehr und veranlasste über einen internen Alarm die Räumung des Gebäudes. Nach der Räumung des Objekts wurde festgestellt, dass sich noch 4 Mitarbeiter im Produktionsbereich sowie 2 Mitarbeiter im Bürogebäude aufhalten mussten, da diese nicht an der Sammelstelle eingetroffen waren.

Im zweiten Übungsabschnitt kam es zu einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Radlader. Der Fahrer des Radladers wurde durch den Feuerwehreinsatz so abgelenkt, dass er mit dem Radlader auf den PKW auffuhr. Dadurch wurde der PKW-Fahrer im Fahrzeug eingeklemmt. Der Radladerfahrer konnte seine Arbeitsmaschine ebenfalls nicht mehr selbständig verlassen.

 

dsc_0876Als erstes Fahrzeug traf der Kommandowagen (KdoW) mit dem Wehrführer Thomas Prinz an der Einsatzstelle ein. Sofort führte der Einsatzleiter eine erste Erkundung durch, um die nachrückenden Einsatzkräfte in die Lage einweisen zu können.

Als nächstes traf das Tanklöschfahrzeug des Löschbezirks Köllerbach ein. Die Einsatzkräfte gingen zur Menschenrettung und Brandbekämpfung über die Haupteingangstür in das Bürogebäude vor. Währenddessen machte sich im 1. Obergeschoss ein Mitarbeiter an einem Fenster bemerkbar. Die Einsatzkräfte des Löschgruppenfahrzeugs (LF 8) aus Köllerbach nahmen sofort eine Steckleiter zur Personenrettung vor. Desweiteren wurde die Wasserversorgung aus einem Unterflurhydranten hergestellt, ein Überdrucklüfter sowie mehrere C-Rohre im Außenangriff vorgenommen. Das Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser (TSF-W) des Löschbezirks Herchenbach wurde im Bereich der Produktionshalle eingesetzt. Über den Personaleingang ging ein Trupp zur Menschenrettung in die Werkshalle vor. Hier wurden ebenfalls mehrere C-Rohre im Außenangriff sowie ein Überdrucklüfter eingesetzt.

Der Angriffstrupp des Tanklöschfahrzeugs aus dem Löschbezirk Püttlingen ging zur Menschenrettung durch ein Rolltor in die Werkshalle vor. Außerdem wurden ein neben der Produktionshalle gelegenes Gasflaschenlager sowie eine weitere Halle mit einem sogenannten Hydroschild abgeschirmt. In diesem Bereich wurde auch die Drehleiter mit Korb (DLK) in Stellung gebracht und mit einem Wenderohr eine Riegelstellung zur benachbarten Werkshalle aufgebaut.

 

dsc_0965Im zweiten Teil der Übung wurde die im Fahrzeug eingeklemmte Person durch die Besatzung des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs (HLF) gerettet. Mit hydraulischem Rettungsgerät wurde das Dach des Fahrzeugs entfernt, um eine patientengerechte, schonende Rettung durchzuführen.

Die Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerkes übernahmen die Rettung des verunglückten Fahrers aus dem Radlader. Hierzu wurde mittels einer Steckleiter eine „schiefe Ebene“ errichtet und die Person aus dem Führerhaus gerettet.

Die geretteten Personen wurden an das Deutsche Rote Kreuz übergeben: Die Helferinnen und Helfer hatten eine Verletztensammelstelle eingerichtet. Hier wurden die Personen registriert und betreut sowie Erste-Hilfe-Maßnahmen eingeleitet und die Überführung in Krankenhäuser vorbereitet.

Nach der Übung erfolgte die Übungsbesprechung in der Kyllberghalle. Zuerst richtete Landesbrandinspekteur Timo Meyer ein paar Worte an alle Übungsbeteiligten. „Die Übung hat mir gut gefallen.“ so der Landesbrandinspekteur. Auch Kreisbrandmeister Christian Ziegler lobte die Arbeit der Einsatzkräfte. „So eine Jahreshauptübung dient dazu, den politisch Verantwortlichen und der Bevölkerung die Leistungsfähigkeit der Hilfskräfte unter Beweis zu stellen. Dies haben alle eindrucksvoll gezeigt.“ so Christian Ziegler. Im Anschluss bedankte sich Wehrführer Thomas Prinz noch beim Geschäftsführer der Firma Tosch GmbH, Herrn Karmann, der der Feuerwehr das Objekt für die Übung zur Verfügung stellte.

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Gemeinsame Übung der Löschbezirke Püttlingen und Riegelsberg

DSC_0617Im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit stand im Juni eine gemeinsame Übung des Löschbezirks Püttlingen mit dem Löschbezirk Riegelsberg auf dem Ausbildungsplan. Jedes Jahr findet diese gemeinsame Übung im Wechsel in Püttlingen bzw. Riegelsberg statt, um die Zusammenarbeit der beiden Löschbezirke zu fördern. In diesem Jahr richtete der Löschbezirk Riegelsberg die Übung aus. Neben der Feuerwehr beteiligte sich auch der DRK Ortsverein Walpershofen mit einem Rettungswagen, der DRK Ortsverein Göttelborn mit einem Krankentransportwagen sowie das Kriseninterventionsteam der Psychosozialen Notfallversorgung. Um die Übung noch realistischer zu gestalten, wurden die Verletzten durch Mitglieder des Mimentrupps dargestellt.

Die Übungsplaner hatten sich folgendes Übungsszenario ausgedacht: Im Jugendzentrum Riegelsberg kam es aus ungeklärter Ursache zu einem Feuer. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befanden sich noch Personen im Gebäude. Eine Person rettete sich auf das Dach des Jugendzentrums. Aufgrund der sehr starken Rauchentwicklung verlor diese die Orientierung, stürzte auf der Rückseite des Gebäudes vom Dach und blieb verletzt im Garten liegen. Die Betreuerin des Jugendzentrums konnte sich aus dem Gebäude retten und informierte die Rettungskräfte über Notruf 112. Die Haupteinsatzzentrale der Berufsfeuerwehr Saarbrücken alarmierte aufgrund der Meldung die Löschbezirke Riegelsberg und Püttlingen. Durch die Rauchentwicklung und die anrückenden Einsatzkräfte wurden auch viele Anwohner auf den Einsatz aufmerksam und machten sich selbst ein „Bild“ von den Einsatzmaßnahmen. Während der Rettungsmaßnahmen war ein Gaffer so abgelenkt, dass er einen steilen Abhang hinabstürzte und dort verletzt liegen blieb.

Zuerst traf Riegelsbergs Löschbezirksführer Clemens Puhl an der Einsatzstelle ein und übernahm die Einsatzleitung. Die Betreuerin des Jugendzentrums informierte den Einsatzleiter darüber, dass sich noch zwei Personen im Gebäude befinden und dass eine weitere Person vom Dach in den rückwärtigen Garten abgestürzt ist.

Die Einheitenführer der anrückenden Einsatzkräfte meldeten sich beim Einsatzleiter. Dieser teilte ihnen ihre Einsatzaufträge mit und es wurde mit den Rettungsmaßnahmen begonnen. Die Besatzung des Hilfeleistungslöschfahrzeugs aus Riegelsberg verschaffte sich Zugang zur abgestürzten Person hinter dem Gebäude. Hierzu musste mittels Bockleiter ein Zaun überwunden werden, bevor sich die Einsatzkräfte um den Verletzten kümmern konnten. Die Rettung der Person erfolgte mittels Rollgliss und Schleifkorbtrage über die Drehleiter der Feuerwehr Riegelsberg. Die gerettete Person wurde an die Helferinnen und Helfer des Roten Kreuzes übergeben, die die weitere Versorgung übernahmen.

DSC_0609Parallel hierzu begannen die Einsatzkräfte aus Püttlingen mit der Personenrettung aus dem Jugendzentrum. Bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle hatte
sich der Angriffstrupp des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs mit Atemschutzgeräten ausgestattet. Mit einem C-Rohr ausgerüstet begann der Trupp sofort mit der Personensuche. Schnell wurde eine vermisste Person gefunden, ins Freie verbracht und an das Rote Kreuz zur Versorgung und Betreuung übergeben. Da vermutlich noch weitere Personen im Gebäude waren, begab sich der Angriffstrupp wieder ins Gebäude zur weiteren Suche. Zwischenzeitlich wurde noch eine Abluftöffnung geschaffen und ein Überdrucklüfter in Stellung gebracht, um so das Gebäude rauchfrei zu machen. Kurz darauf wurde auch die zweite Person gefunden und gerettet. Da alle Personen gerettet waren, konnte mit der Brandbekämpfung begonnen werden.

DSC_0657Durch den Sohn des „Gaffers“ wurden die Einsatzkräfte auf die am Abhang abgestürzte Person aufmerksam gemacht. Sofort wurde das Kind von der Einsatzstelle weggebracht und von Mitgliedern des Kriseninterventionsteams betreut. Die Einsatzkräfte des Hilfeleistungsfahrzeugs aus Riegelsberg seilten sich zu der abgestürzten Person ab und leiteten die Rettung über eine Schleifkorbtrage ein. Unterstützt wurden sie hierbei durch die Besatzung der Püttlinger Drehleiter. Nachdem auch diese Person gerettet und an das DRK übergeben war, konnte kurz darauf die Übung beendet werden. Die Fahrzeuge wurden wieder einsatzbereit gemacht und die Gerätschaften in den Fahrzeugen verladen. Danach fand noch eine kurze Übungsbesprechung am Feuerwehrgerätehaus Riegelsberg statt.

Brand in der Püttlinger Peter-Wust-Schule

Am Montag, 09. Mai 2016, wurde die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Püttlingen gegen 14:22 Uhr mit dem Alarmstichwort „Brand 2. Alarm“ zur Peter-Wust-Schule nach Püttlingen alarmiert. Dort kam es aus bisher ungeklärter Ursache zu einem Brand in einem Klassenzimmer im 2. Obergeschoss. Aufgrund dieser Meldung wurden alle 3 Löschbezirke der Feuerwehr Püttlingen alarmiert. Bei Ankunft an der Einsatzstelle informierte der stellvertretenden Schulleiter Horst Hemmer den Einsatzleiter Ruwen Dumont darüber, dass das Gebäude vollständig geräumt ist. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs fand kein regulärer Schulbetrieb mehr statt. In einem vom Feuer nicht betroffenen Nebengebäude befanden sich noch 70 Schülerinnen und Schüler sowie 10 Lehrkräfte bzw. Betreuungspersonal zur Nachmittagsbetreuung. Desweiteren waren noch 4 mit Reparaturarbeiten beschäftigte Handwerker, der Hausmeister und Reinigungskräfte im Gebäude.

Einer Reinigungskraft ist es auch zu verdanken, dass das Feuer relativ früh entdeckt wurde. Die Reinemachefrau war im 2. Obergeschoss mit Reinigungsarbeiten beschäftigt. Als sie die Tür zum Klassenraum öffnete kamen ihr Rauchschwaden entgegen. Geistesgegenwärtig schloss sie direkt die Tür und informierte sofort den Hausmeister und den stellvertretenden Schulleiter. Aufgrund dieser Information wurde sofort der Räumungsalarm ausgelöst und das Gebäude evakuiert. Der Hausmeister (selbst Mitglieder einer Freiwilligen Feuerwehr) begab sich zum entsprechenden Klassensaal und erkundete, ob er selbst Maßnahmen einleiten kann. Aufgrund der starken Rauchentwicklung waren aber keine Maßnahmen möglich, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.

Die Schülerinnen und Schüler fanden sich alle an den gemäß Flucht- und Rettungswegplänen festgelegten Sammelstellen ein. Dort wurde kontrolliert, ob alle Personen das Gebäude verlassen haben. Nachdem die Vollzähligkeit feststand erfolgte die entsprechende Rückmeldung an den Einsatzleiter. Zu keiner Zeit bestand Gefahr für die im Gebäude befindlichen Personen.

Trotz dieser Rückmeldung wurden alle Klassenräume durch Feuerwehrangehörige kontrolliert. Ein Trupp unter Atemschutz ging über das Treppenhaus ins 2. Obergeschoss vor und begann mit der Brandbekämpfung. Bevor die Einsatzkräfte in den Klassensaal eindrangen wurde ein mobiler Rauchverschluss eingebaut, damit durch den Rauch nicht der Flur und weitere Räume in Mitleidenschaft gezogen werden. Im Außenbereich wurde mit der Drehleiter angeleitert, eine Abluftöffnung geschaffen und ein Überdrucklüfter eingesetzt. Auch an den Treppenhäusern wurden mehrere Überdrucklüfter eingesetzt.

Um den Einsatz besser koordinieren zu können wurde der Einsatzleitwagen (ELW) der Feuerwehr Völklingen zur Einsatzstelle alarmiert. Neben dem Notarzt und mehreren Rettungswagen waren der Leitende Notarzt (LNA), der Organisatorische Leiter Rettungsdienst (OrgL), der Brandinspekteur für den Regionalverband Saarbrücken sowie zwei Kommandos der Polizeiinspektion Köllertal an der Einsatzstelle. Die Feuerwehr war mit insgesamt mit 65 Einsatzkräften und der Rettungsdienst mit 9 Einsatzkräften an der Einsatzstelle. Die Kriminaldienst hat die Brandursachenermittlung aufgenommen.

 

Feuerwehrangehörige zu Maschinisten ausgebildet

Maschinisten LehrgangAuch in diesem Jahr fand ein auf Regionalverbandsebene durchgeführter Lehrgang „Maschinisten“ statt, bei dem insgesamt 15 Feuerwehrangehörige ausgebildet wurden. An diesem Lehrgang nahmen nicht nur Mitglieder der Feuerwehr Püttlingen, sondern auch aus den Gemeinden Heusweiler und Riegelsberg teil.

Die Ausbildung zum Maschinisten wurde an insgesamt 4 Samstagen durchgeführt, um alle Lehrgangsteilnehmer auf ihre neue Funktion in der Feuerwehr vorzubereiten. Im theoretischen Teil der Ausbildung wurden Themen wie Unfallverhütungs- und Feuerwehrdienstvorschriften behandelt. Da man als Maschinist der Fahrer des Einsatzfahrzeugs ist, wurde aber auch das Thema Verhalten im Straßenverkehr behandelt. Im praktischen Teil wurde neben Knoten und Stiche der praktische Umgang mit der im Fahrzeug festeingebauten Pumpe, den tragbaren Pumpen und den weiteren kraftbetriebene Geräten geübt. Auch die Themen Wasserförderung, Pumpenbetriebsprüfungen sowie Pflege und Wartung der Geräte wurde behandelt. All dies müssen die Teilnehmer erlernen, um die Geräte im Übungs- und Einsatzfall sicher bedienen zu können. Am Ende der Ausbildung stand für alle Lehrgangsteilnehmer noch eine Lernerfolgskontrolle auf dem Programm. Die Lehrgangsleiter konnten nach Auswertung der Fragebögen allen Teilnehmern ihre Lehrgangsbescheinigung aushändigen.

Püttlinger Feuerwehrangehörige absolvieren den Lehrgang Truppmann Teil 1

Abschluss Truppmann Teil 1Den ersten Teil ihrer Feuerwehr-Grundausbildung, den sogenannten Truppmann-Lehrgang Teil 1, haben insgesamt 25 Feuerwehrangehörige erfolgreich abgeschlossen. Dabei kamen 16 Teilnehmer von der Feuerwehr Völklingen, 5 Feuerwehrangehörige aus Großrosseln sowie 4 von der Feuerwehr Püttlingen. Die Ausbildung fand im Ausbildungszentrum der Freiwilligen Feuerwehr Völklingen in Fürstenhausen statt.

Insgesamt mussten die Lehrgangsteilnehmer 70 Ausbildungsstunden absolvieren, die sich aus theoretischen und praktischen Teilen zusammensetzten. Dabei standen Themen wie Löscheinsatz und Technische Hilfeleistung, Fahrzeug- und Gerätekunde, Lebensrettende Sofortmaßnahmen und Rechtsgrundlagen auf dem Lehrgangsplan.

Bevor die Lehrgangsteilnehmer ihre Lehrgangsbescheinigung entgegennehmen konnten, mussten sie noch eine Lernerfolgskontrolle erfolgreich absolvieren. Nach Auswertung der Fragebögen konnten alle Teilnehmer ihre Lehrgangsbescheinigung entgegennehmen. Der stellvertretende Wehrführer Völklingens, Heiko Schlang und der Leiter des Fachbereichs Ausbildung der Feuerwehr Völklingen, Michael Detamble, gratulierten den Teilnehmern für ihre guten Leistungen. Als nächster Ausbildungsschritt steht nun der zweite Teil des Truppmann-Lehrgangs auf dem Plan.

Feuerwehr rettet drei Kaninchen bei Wohnungsbrand in der Püttlinger Hirtenbergstraße

01_2Zu einem Wohnungsbrand, wurden am Freitag kurz vor 16 Uhr alle drei Löschbezirke der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Püttlingen in die Hirtenbergstraße alarmiert.

Aus bisher noch ungeklärter Ursache, kam es in einem zweistöckigen Mehrfamilienhaus zu einem Zimmerbrand. Als die Wehr eintraf, so Wehrführer Thomas Prinz und dessen Stellvertreter Ruwen Dumont, kam bereits dichter schwarzer Rauch aus einem Fenster im ersten Stockwerk im rückwärtigen Teil des Hauses.

Noch während sich die Einsatzkräfte für einen Innenangriff ausrüsteten, kam es durch die enorme Hitzeentwicklung zum Platzen einer Fensterscheibe unmittelbar über dem Eingangsbereich des Hauses, worauf offene Flammen nach draußen drangen. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich laut der Aussage der Mitbewohner keine Personen mehr in dem Haus.

Ein erster Angriffstrupp stellte mittels Wärmebildkamera den Brandherd hinter einer Zimmertür fest. Nachdem diese geöffnet wurde, konnte das Feuer mittels einem „C Rohr“ im Innenangriff und eines weiteren, welches zur Absicherung des Feuerüberschlages auf den Dachüberstand im Außenangriff vorgenommen wurde, schnell gelöscht werden. Der Rauchabzug, auch zur besseren Sicht der Atemschutzgeräteträger, erfolgte über einen speziellen Hochleistungslüfter. Die Drehleiter wurde in Anleiterbereitschaft aufgestellt.

Damit in der unter dem Brandherd  liegenden Wohnung im Nachhinein kein Wasserschaden entsteht, wurden Teile des Löschwassers wieder mittels eines Wassersaugers aufgenommen.

Bereits zu Beginn des Einsatzes, konnten drei Kaninchen sicher nach draußen gebracht werden. Eine letzte Durchsicht mit der Wärmebildkamera nach Glutnestern verblieb ohne Feststellungen, gegen 17:15 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehr Püttlingen, die mit 60 Einsatzkräften und 11 Fahrzeugen vor Ort war, beendet.

Neben der Feuerwehr, war auch das DRK mit mehreren Einsatzfahrzeugen in Bereitschaft. Auch Bürgermeister Martin Speicher informierte sich vor Ort über den Einsatz. Für die Dauer des Einsatzes blieb die Kreuzung Hirtenbergstraße / Derlerstraße durch die Polizeiinspektion Püttlingen für den Fahrzeugverkehr komplett gesperrt.

Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand, jedoch wurde der Bewohner mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation durch den Rettungsdienst in die Klinik gebracht. Die Wohnung bleibt auf Grund der starken Rauchgase vorerst unbewohnbar. (rm)

Unwetter hält Feuerwehr in Atem

Einsatz Hochwasser 09022016 (16)Am 09. Februar brachte das Sturmtief „Susanna“ Sturm und starke Regenfälle ins Saarland und sorgte vielerorts für überflutete Straßen und vollgelaufene Keller. Auch Püttlingen blieb davon nicht verschont. Insgesamt wurde die Püttlinger Feuerwehr zu 18 Einsätzen alarmiert. Die Einsatzkräfte mussten sich um vollgelaufene Keller, überflutete Fahrbahnen, umgestürzte Bäume und um einen Erdrutsch kümmern.

In mehreren Wohnhäusern mussten Keller mittels Tauchpumpen und Wassersaugern von den Wassermassen befreit werden. Der Verkehrskreisel der
L 136 und Teile der Fahrbahn wurden durch Wasser- und Schlammmassen, welche von einem Feld herunterliefen, überflutet. Durch Öffnen und Reinigung der Sinkschächte konnte der Wasserstand gesenkt werden. Die Fahrbahn wurde mit Schaufeln vom Schlamm notdürftig befreit. In der Rittenhofer Straße beschäftigten Wassermassen, welche von den Feldern liefen, die Kräfte des Löschbezirks Köllerbach. Hier bestand die Gefahr, dass die anliegenden Wohnhäuser überflutet werden. Auch die Köllertalstraße wurde überflutet, so dass durch den Straßenbaulastträger eine Sperrung vorgenommen wurde. In der Espenstraße stürzte eine Tanne in den Verkehrsraum und kam auf einem Anhänger zum Liegen. Dabei wurde auch eine Straßenlaterne umgeknickt. Der Baum wurde mit der Motorkettensäge zerkleinert und die Straßenlaterne auf Anweisung des Energieversorgers abgetrennt.

In den späten Abendstunden trat der Köllerbach nach etlichen Jahren wieder in der Innenstadt über die Ufer. Durch das Hochwasser, des sonst so ruhigen Köllerbachs, wurden diverse Wohnhäuser in der Bahnhofstraße überflutet. Alleine hier war die Feuerwehr bis in die frühen Morgenstunden im Einsatz. Im Bereich der Herrmannstraße wurde mit Unterstützung des Technischen Hilfswerks (THW) und der Feuerwehr Saarbrücken eine Überflutung von Wohnhäusern durch das Beseitigen von Hindernissen und dem Verbauen von Sandsäcken verhindert.

Auch außerhalb der Stadtgrenze wurde die Feuerwehr Püttlingen tätig. So wurde der Löschbezirk Herchenbach zur Unterstützung der Feuerwehr Riegelsberg nach Walpershofen alarmiert. Auch dort waren mehrere Keller mit Wasser vollgelaufen und die Ortsdurchfahrt Richtung Heusweiler überflutet.

Neben der Feuerwehr Püttlingen waren der THW Ortsverband Völklingen-Püttlingen mit dem Bergungsräumgerät, der Brandinspekteur für den Regionalverband Saarbrücken und die Feuerwehr Saarbrücken mit einem Wechselladerfahrzeug (Transport von Sandsäcken) im Einsatz. Auch der Bauhof der Stadt Püttlingen war vor Ort. Auch Bürgermeister Martin Speicher, sowie Vertreter der Stadtverwaltung Püttlingen machten sich ein Bild von den Einsatzmaßnahmen.

Für die Feuerwehr Püttlingen war es nicht nur ein arbeits- und zeitintensiver Dienstag, sondern eine einsatzreiche Woche. Bereits einen Tag zuvor wurde der Löschbezirk Püttlingen zu einem Wasserschaden und in den späten Abendstunden des Mittwochs zu einer Türöffnung für den Rettungsdienst alarmiert. Am Donnerstagmorgen löste die Haupteinsatzzentrale Vollalarm für die Püttlinger Feuerwehr aus, da die Brandmeldeanlage der Klinik Püttlingen einen Brandalarm meldete. Hierbei handelte es sich glücklicherweise und einen Fehlalarm. (tf)

Feuerwehrangehörige für langjährige Mitgliedschaft geehrt

Ehrungen 2016Wie in jedem Jahr hatte die Stadt Püttlingen zur Ehrung von langjährigen Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr zum 19. Januar in das Uhrmachers Haus eingeladen. Nicht nur die zu Ehrenden selbst waren zu dieser Veranstaltung eingeladen, sondern auch deren Partner.

Bürgermeister Martin Speicher begrüßte zuerst alle Anwesenden und hob wiederum den hohen Stellenwert der ehrenamtlich Tätigen hervor. „Jedes Jahr leisten unsere freiwilligen Feuerwehrangehörigen eine Vielzahl von Stunden, sei es in Einsätzen, Übungen oder Fortbildungen. Die Einsätze nehmen beispielsweise keine Rücksicht auf den Terminkalender, die Tageszeit oder die Witterungsverhältnisse. Für diesen ehrenamtlichen Dienst an der Allgemeinheit gebührt Ihnen nicht nur mein Dank, sondern auch der Dank aller Bürgerinnen und Bürger Püttlingens. Ein besonderer Dank gilt aber auch den Partnern unserer Feuerwehrangehörigen, die viel Verständnis für die vielen Stunden der Feuerwehrarbeit, sei es nachts oder am Wochenende, aufbringen müssen.“ so Bürgermeister Martin Speicher.

Danach richtete auch der Brandinspekteur für den Regionalverband Saarbrücken, Tony Bender, ein paar Grußworte an die zu Ehrenden. „Zwar wurde Püttlingen im Jahr 2015 von einem Großschadensereignis wie dem Brand in der Klink Püttlingen verschont, dennoch wurden die Feuerwehrangehörigen mit vielfältigen Einsatzsituationen konfrontiert, wobei ich selbst bei einigen vor Ort war.“ so Brandinspekteur Tony Bender. Auch Püttlingens Wehrführer Thomas Prinz ließ es sich nicht nehmen, ein paar Worte an die Anwesenden zu richten. „Neben den Feuerwehrangehörigen ist auch die technische Ausrüstung ein wichtiger Bestandteil der Feuerwehr. Daher möchte ich mich bei allen Entscheidungsträgern für die Bereitstellung der Mittel für die Feuerwehr herzlich bedanken. Aber die beste Ausrüstung nützt nichts ohne Personen, die diese auch in den Einsatz bringen. Einsätze kennen keine Termine, sie kommen ungeplant und spontan. Neben der Familie und dem Beruf stellen die Feuerwehrangehörigen daher oft Persönliches hintenan, um die Allgemeinheit zu schützen. Daher gebührt allen ein herzliches Dankeschön, wobei man die Familien und Partner nicht vergessen darf.“ so Wehrführer Thomas Prinz.

Nach den Gruß- und Dankesworten wurden die Ehrungen vorgenommen. Eine Dankesurkunde und ein Uhrgeschenk für 20-jährige Mitgliedschaft erhielt Patrick Zell aus dem Löschbezirk Köllerbach. Für 25-jährige Mitgliedschaft erhielten Michael Boßmann, Sven Meiser, Torsten Scherer und Christian Serf aus dem Löschbezirk Püttlingen das bronzene Feuerwehrehrenzeichen. Infolge der Vollendung einer 30-jährigen Dienstzeit in der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Püttlingen wurden Jürgen Jung (Löschbezirk Püttlingen), Josef Beck und Thomas Prinz aus dem Löschbezirk Köllerbach sowie Thomas Folz und Hartmut Gras (beide Löschbezirk Herchenbach) geehrt.

Das Feuerwehrehrenzeichen für 35-jährige Mitgliedschaft wurde an Armin Ackermann vom Löschbezirk Herchenbach sowie an Jürgen Schmidt vom Löschbezirk Püttlingen verliehen.

Der Vorsitzende für den Feuerwehrverband im Regionalverband Saarbrücken, Thomas Quint, zeichnete weiterhin noch im Namen des Landesfeuerwehrverbandes folgende Feuerwehrangehörigen aus:
Für eine 40-jährige Mitgliedschaft wurden Helmut Altmeyer und Karl Baldauf (beide Löschbezirk Herchenbach), Helmut Walter vom Löschbezirk Köllerbach sowie Jörg Blank, Michael Gauer und Peter Müller aus dem Löschbezirk Püttlingen geehrt.

Auf eine 50-jährige Feuerwehrzugehörigkeit kann Gert Müller aus dem Löschbezirk Herchenbach zurückblicken. Bereits seit 60 Jahren ist Heinz Klein aus dem Löschbezirk Herchenbach der Feuerwehr verbunden.

Nach den Ehrungen wurde noch eine Verabschiedung in die Alterswehr vorgenommen. Für seinen langjährigen Dienst in der Feuerwehr wurde Karl Kunz mit der Stadtmedaille und einer Urkunde ausgezeichnet. Karl Kunz hatte im Juni letzten Jahres nach fast 20-jähriger Tätigkeit als Löschbezirksführer aus Altersgründen nicht mehr für das Amt kandidiert und wurde auf Vorschlag der Hauptversammlung zum Ehrenlöschbezirksführer des Löschbezirks Köllerbach gewählt. Im Rahmen der Verabschiedung in die Alterswehr wurde ihm die Ernennungsurkunde überreicht. Auch die Angehörigen der Feuerwehr Püttlingen bedanken sich für die langjährige Arbeit und wünschen dem „frischgebackenen“ Alterswehrmitglied für die Zukunft alles Gute.

Die Partnerinnen und Partner der Geehrten sollten aber auch nicht zu kurz kommen, denn ohne deren Verständnis für die vielen Übungs- und Einsatzstunden wäre das ehrenamtliche Engagement gar nicht möglich. Sie erhielten im Anschluss an die Veranstaltung als kleines Dankeschön einen Blumenstrauß. (tf)

Feuerwehr bildet Sprechfunker aus

Funklehrgang 2015Im Feuerwehrgerätehaus Püttlingen wurden in einem auf Regionalverbandsebene durchgeführten Lehrgang 18 Feuerwehrangehörige zu Sprechfunkern ausgebildet.

An dem Lehrgang nahmen neben Feuerwehrangehörigen aus Püttlingen auch Mitglieder der Feuerwehren Heusweiler, Großrosseln, Friedrichsthal und Völklingen teil. An zwei Samstagen wurden den Lehrgangsteilnehmern die Aufgaben eines Sprechfunkers in der Feuerwehr vermittelt.

Der Funksachbearbeiter im Regionalverband Saarbrücken, Wolfgang Bauer, wurde hierbei von Tim Heckmann unterstützt. Im theoretischen Teil wurden den Lehrgangsteilnehmern Rechtsgrundlagen, die Organisation im Sprechfunk bei der Feuerwehr, Geräte- und Funktechnik sowie Kartenkunde nähergebracht.
Aber auch der praktische Umgang mit den Funkgeräten wurde im Rahmen mehrerer Funkübungen trainiert. Zum Schluss stand für alle Teilnehmer noch eine Lernerfolgskontrolle auf dem Plan. Nach der Auswertung der Fragebögen konnte 14 Lehrgangsteilnehmern ihre Teilnahmebescheinigung ausgehändigt werden.

Neue Maschinisten ausgebildet

Maschinistenlehrgang 2015In einem auf Regionalverbandsebene durchgeführten Lehrgang wurden 15 Feuerwehrangehörige zu Maschinisten ausgebildet. Nicht nur Feuerwehrangehörige der Feuerwehr Püttlingen nahmen an dem Lehrgang teil, sondern auch Mitglieder der Feuerwehren Heusweiler, Riegelsberg und Sulzbach.

An insgesamt 4 Samstagen wurden die Lehrgangsteilnehmer auf ihre neue Aufgabe als Maschinist vorbereitet. Neben theoretischen Inhalten wie Rechtsgrundlagen (Verhalten im Straßenverkehr, Unfallverhütungs- und Feuerwehrdienstvorschriften), Aufgaben und Zuständigkeiten im Einsatz und Knoten und Stiche wurde auch der praktische Umgang mit den Pumpen und sonstigen kraftbetriebenen Geräten geübt. So stand beispielsweise die Wasserförderung über lange Wegstrecke, die Inbetriebnahme einer Tragkraftspritze, Pumpenbetriebsprüfungen sowie Pflege und Wartung der Gerätschaften auf dem Lehrplan.

All dies ist wichtig, um in einem Einsatzfall die Fahrzeugpumpen oder Tragkraftspritzen richtig und sicher bedienen zu können. Zum ersten Mal wurde der Lehrgang durch die Ausbilder Matthias Klein und Tobias Prediger vom Löschbezirk Püttlingen durchgeführt. Zum Schluss stand für alle Teilnehmer noch eine Lernerfolgskontrolle auf dem Plan. Nach der Auswertung der Fragebögen konnte der Lehrgangsleiter allen Teilnehmern ihre Teilnahmebescheinigung aushändigen.

Gebäudeeinsturz in Köllerbach

Drehleiter vor dem zum Teil eingestürzten Gebäude

Am Sonntag, 25. Oktober 2015, wurden die Löschbezirke Püttlingen, Köllerbach und Herchenbach gegen 13:48 Uhr mit dem Einsatzstichwort „Technische Hilfe – Einsturz Gebäude“ in die Hauptstraße nach Köllerbach alarmiert.

An einem schon längere Zeit leerstehenden Gebäude stürzten im Obergeschoss Teile der Fassadenwand ein. Die eintreffenden Feuerwehrangehörigen sicherten zuerst weiträumig die Einsturzstelle ab. Ob sich eventuell noch Personen (z. B. spielende Kinder) im Gebäude befanden, konnte im ersten Augenblick nicht sicher ausgeschlossen werden.

Über den Korb der Drehleiter verschafften sich die Einsatzkräfte einen ersten Blick ins Gebäudeinnere. Zusätzlich wurde die Feuerwehr Völklingen, Löschbezirk Stadtmitte, mit der Drehleiter mit Gelenkarm und dem Rüstwagen zur Unterstützung an die Einsatzstelle alarmiert. Durch den Gelenkarm an der Drehleiter konnte besser an dem mit Planen abgedeckten Dach angeleitert werden, um so Löcher in die Planen zu schneiden und ins Gebäudeinnere schauen zu können.

Aufgrund dessen, dass eingeschlossene Personen nicht ausgeschlossen werden konnten, wurden vorsorglich auch die BRH Rettungshundestaffel Saar e. V, die Rettungshunde vom DRK Kreisverband Homburg und der THW Ortsverband Saarbrücken mit der Fachgruppe Ortung alarmiert. Die Fachgruppe Ortung des THW Saarbrücken verfügt sowohl über technische Geräte zur Ortung Verschütteter sowie über sogenannte Trümmerhunde.

Rettungshundestaffel im Einsatz

Die Einheit des Technischen Hilfswerks kommt so z. B. auch in Erdbebengebieten zum Einsatz. Zum Glück verlief die Suche der Rettungshunde negativ. Neben den Feuerwehren und den Rettungshundestaffeln waren auch die Polizeiinspektion Köllertal, der Rettungsdienst mit zwei Rettungswagen (RTW) und zwei Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF), der organisatorische Leiter Rettungsdienst (OrgL), Mitglieder des DRK Ortsvereins Köllerbach, die THW Ortsverbände Völklingen-Püttlingen und St. Ingbert, der Brandinspekteur für den Regionalverband Saarbrücken sowie der Leiter der Ortspolizeibehörde und Beigeordnete der Stadt Püttlingen an der Einsatzstelle.

Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich während des Einsturzes noch Personen im Gebäude befanden, war dieser erhöhte Kräfteansatz sowohl von Feuerwehr, THW und Rettungsdienst notwendig, um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein.