Löschbezirke Püttlingen und Völklingen proben den Ernstfall

Jedes Jahr findet eine gemeinsame Übung der Löschbezirke Püttlingen und Völklingen Stadtmitte statt. Hierbei proben die Einsatzkräfte den Ernstfall, um die Zusammenarbeit zu verbessern. In diesem Jahr fand die Übung im Gewerbegebiet Viktoria bei der Firma BSJ Maschinenbau GmbH statt.

Während der Mittagsschicht kam es in der Produktionshalle der Maschinenbaufirma zu einem Brand an einer Maschine mit einer sehr starken Rauchentwicklung. Anstatt die Fertigungshalle zu verlassen, versuchten die dort beschäftigten Mitarbeiter das Feuer zu löschen. Durch den dichten Rauch konnten sie die Halle nicht mehr verlassen und wurden eingeschlossen. Die im Bürotrakt befindlichen Personen konnten aufgrund der Verqualmung das Treppenhaus ebenfalls nicht mehr nutzen und konnten sich so nicht mehr in Sicherheit bringen. Der Geschäftsführer bemerkte den Brandausbruch und setzte den Notruf ab. Er teilte dabei mit, dass noch zirka 5 Personen vermisst werden. Dieses Übungsszenario hatten sich die Übungsverantwortlichen aus dem Löschbezirk Püttlingen für die Einsatzkräfte ausgedacht.

Durch die Haupteinsatzzentrale der Berufsfeuerwehr Saarbrücken wurden daraufhin gemäß der Übungsannahme die Löschbezirke Püttlingen und Völklingen alarmiert. Zuerst traf das Kleineinsatzfahrzeug (KEF) aus Püttlingen mit dem Einsatzleiter ein. Sofort wurde eine erste Erkundung durchgeführt, damit den nachrückenden Einsatzkräften ihre Einsatzaufträge zugewiesen werden konnten. Kurz darauf trafen der Einsatzleitwagen (ELW) aus Völklingen sowie die Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge (HLF) aus Püttlingen und Völklingen an der Einsatzörtlichkeit ein. Die Besatzung des Einsatzleitfahrzeugs begann in Zusammenarbeit mit dem Einsatzleiter, die Einsatzstelle zu koordinieren und die Einsatzdokumentation vorzunehmen. Während der Anfahrt zur Einsatzstelle hatten sich die Einsatzkräfte auf den Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugen bereits mit Atemschutzgeräten ausgerüstet, um sofort zur Menschenrettung in die Fertigungshalle vorgehen zu können. Mit jeweils einem C-Rohr ausgerüstet begaben sie sich in die Halle, um die vermissten Mitarbeiter zu suchen.

Nach und nach trafen weitere Einsatzfahrzeuge an der Einsatzstelle ein. Die beiden Drehleiterfahrzeuge wurden in Stellung gebracht und mittels Wenderohren wurde die Brandbekämpfung von außen eingeleitet. Während in der Fertigungshalle die Vermisstensuche lief, machten sich die Mitarbeiter aus dem im ersten Obergeschoss gelegenen Bürotrakt an den Fenstern bemerkbar. Sofort wurde durch die Besatzung des Löschgruppenfahrzeugs 20/16 aus Völklingen eine Steckleiter zur Menschenrettung vorgenommen.

Da bereits die Dämmerung einsetzte, wurde die Einsatzstelle großflächig mittels Flutlichtstrahlern ausgeleuchtet. Die Wasserversorgung wurde über Unterflurhydranten sichergestellt und zur Entrauchung der Halle mehrere Überdrucklüfter eingesetzt. Nachdem alle Personen aus der Fertigungshalle und dem Bürotrakt gerettet waren und das angenommene Feuer gelöscht war, konnte die Übung beendet werden. Die Fahrzeuge wurden einsatzbereit gemacht und zur Übungsbesprechung ins Feuerwehrgerätehaus nach Püttlingen eingerückt.

Als Fazit kann festgehalten werden, dass die Zusammenarbeit gut funktionierte und die gestellten Aufgaben ruhig und gekonnt gelöst wurden. Ein herzliches Dankeschön geht an die Geschäftsführung der BSJ Maschinenbau GmbH, die der Feuerwehr das Übungsobjekt zur Verfügung stellte.

Beförderungen bei der Freiwilligen Feuerwehr Püttlingen

Nachdem die Jahreshauptübung durch die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr Püttlingen, des THW Ortsverbandes Völklingen-Püttlingen und den DRK Bereitschaften Püttlingen und Köllerbach absolviert war, fand in der Barbarahalle die Übungsbesprechung und im Anschluss daran die Beförderung von Feuerwehrangehörigen statt.

Bevor es jedoch zu den Beförderungen ging, begrüßte der 1. Beigeordnete Christian Müller in Vertretung für Bürgermeister Martin Speicher alle Anwesenden. Unter den Gästen konnte der 1. Beigeordnete Christian Müller den Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Völklingen, Herbert Broy in Vertretung für den Brandinspekteur des Regionalverbandes Saarbrücken, die Abordnungen benachbarter Feuerwehren, die Wehr- und Löschbezirksführung der Feuerwehr Püttlingen, die Mitglieder des Stadtrates und zuletzt, aber genauso herzlich die Angehörigen der Basisorganisationen, die an der Übung beteiligt waren, begrüßen.

Im Anschluss daran erfolgte die Übungsbesprechung durch den Wehrführer von Völklingen, Herbert Broy, den Vertreter des THW Ortsverbandes Völklingen-Püttlingen, Sebastian Klein, und den Vertreter des DRK, Aloysius Meyer. Danach wurden die Beförderungen der Feuerwehrangehörigen vorgenommen.

Den Dienstgrad Feuerwehrfrau / Feuerwehrmann dürfen ab sofort Yasmin Baumgärtner, Julian Hochreither und Sebastian Freis tragen. Zum Oberfeuerwehrmann wurden Björn Barth, Matthias Bläs, Maximilian Cönen, Jannik Eberhardt sowie Heiko Kastner und zum Hauptfeuerwehrmann Johannes Diegler und Patrick Ewen befördert. Neue Oberlöschmeister sind ab sofort Thorsten Becker, Sven Gerstner und Tobias Prediger und über die Beförderung zur Hauptlöschmeisterin / zum Hauptlöschmeister konnten sich Jenny Chouteau, Sven Meiser und Christian Serf freuen. Zum Brandmeister wurden Matthias Klein, Michael Kreutzer und Rainer Altmeyer befördert.

Jahreshauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Püttlingen

Die jährliche Jahreshauptübung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Püttlingen fand am 01. September 2018 in Zusammenarbeit mit dem THW Ortsverband Völklingen-Püttlingen und den DRK Bereitschaften Püttlingen und Köllerbach statt. Als Übungsobjekt diente in diesem Jahr das Pfarrhaus St. Bonifatius auf der Püttlinger Ritterstraße sowie der Einmündungsbereich der Bildchenstraße / Theodolinde-Katzenmeier-Straße.

Vor Übungsbeginn erfolgte die Meldung durch Püttlingens Wehrführer Thomas Prinz an den 1. Beigeordneten Christian Müller, in Vertretung für den Chef der Wehr, Bürgermeister Martin Speicher und den Völklinger Wehrführer Herbert Broy, in Vertretung für den Brandinspekteur für den Regionalverband Saarbrücken, Tony Bender.

Die Jahreshauptübung wurde durch die Übungsverantwortlichen in zwei Übungsabschnitte unterteilt. Im ersten Abschnitt wurde nachfolgendes Szenario angenommen:

Ein LKW befuhr die Bildchenstraße in Richtung Ritterstraße. Aus Unachtsamkeit des Fahrzeugführers geriet das Fahrzeug in Höhe Einmündung Hengstwaldstraße auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort frontal mit einem entgegenkommenden PKW. Der Fahrer des PKW wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Der LKW-Fahrer konnte aufgrund eines Schocks das Führerhaus nicht selbständig verlassen. Während der Erkundung der Einsatzstelle wurde festgestellt, dass sich auf der Ladefläche des LKW zwei IBC-Container mit einer unbekannten Flüssigkeit befanden. Diese waren glücklicherweise aber nicht leckgeschlagen. Der Unfall zog das Interesse vieler Anwohner auf sich, die umgehend einen Notruf über die 112 absetzten.

Als erstes Fahrzeug traf das Kleineinsatzfahrzeug (KEF) des Löschbezirks Püttlingen mit dem Löschbezirksführer Matthias Klein an der Einsatzstelle ein. Sofort führte er eine erste Lageerkundung durch und wies die nachrückenden Einsatzkräfte in die Lage ein.

Die Einsatzkräfte des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs (HLF) leiteten die Rettung des eingeklemmten PKW-Fahrers ein. Hier wurde der hydraulische Rettungssatz, dieser besteht aus der Rettungsschere, dem Rettungsspreizer und mehreren Rettungszylindern, eingesetzt, um die eingeklemmte Person patientengerecht aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Die Besatzung des Tanklöschfahrzeugs sicherte in der Zwischenzeit die Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr, stellte den 3-fachen Brandschutz sicher und unterstützte die Kräfte des Gerätewagen-Logistik bei der Rettung des LKW-Fahrers. Dieser wurde über eine Rettungsplattform aus dem Führerhaus gerettet. Die Sicherung des LKWs wurde durch die Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks durchgeführt. Mittels des beim THW vorgehaltenen Bergungsräumgerätes wurden die IBC-Container von der Ladefläche des LKWs geborgen.

Im zweiten Übungsteil mussten die Übungsteilnehmer einen simulierten Brand löschen. Ein Anwohner lief aus Neugier auf die Straße, um sich das Geschehen beim Verkehrsunfall anzusehen. Dabei vergaß der Anwohner eine Pfanne auf dem eingeschalteten Herd in einem benachbarten Wohnhaus. Das Fett entzündete sich und setzte die Küche in Brand. Der Brandausbruch blieb zuerst unbemerkt, so dass sich das Feuer auf weitere Räume des Gebäudes ausbreiten konnte. Zum Zeitpunkt der Brandentstehung befanden sich zwei Personen im Obergeschoss, die das Feuer nicht bemerkten. Eine weitere, pflegebedürftige Bewohnerin befand sich im Erdgeschoss und konnte die Wohnung nicht selbständig verlassen. Ein Feuerwehrangehöriger, der mit der Absicherung des Verkehrsunfalls beschäftigt war, bemerkte die starke Rauchentwicklung aus dem Treppenhaus des Gebäudes. Daraufhin ließ der Einsatzleiter umgehend die Löschbezirke Köllerbach und Herchenbach sowie die Drehleiter des Löschbezirks Püttlingen zur Einsatzstelle nachalarmieren.

Die Einsatzkräfte des Tanklöschfahrzeugs aus Köllerbach gingen unter Atemschutz sowie mit einem C-Rohr ausgerüstet zur Rettung der pflegebedürftigen Bewohnerin und Brandbekämpfung ins Erdgeschoss vor. Durch die Besatzung der Drehleiter wurde die Menschenrettung aus dem Dachfenster eingeleitet und danach die Anleiterbereitschaft hergestellt. Die weitere Person aus dem Obergeschoss wurde durch den Angriffstrupp des Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser (TSF-W) vom Löschbezirk Herchenbach gerettet. Währenddessen stellten die Einsatzkräfte des Löschgruppenfahrzeugs (LF 8) die Wasserversorgung aus einem Unterflurhydranten her und unterstützen die weiteren Einsatzkräfte. Weiterhin wurde am rückwärtigen Gebäudeteil ein Sprungretter zur Menschenrettung eingesetzt.

Die geretteten Personen wurden an das Deutsche Rote Kreuz übergeben. Die Rotkreuzhelfer richteten eine Verletzten-Sammelstelle ein, führten Erste-Hilfe-Maßnahmen durch und betreuten die geretteten Personen.

Nach der Übung erfolgten die Übungsbesprechung sowie Beförderungen in der Barbarahalle auf der Ritterstraße. In Vertretung für den Brandinspekteur des Regionalverbandes Saarbrücken, Toni Bender, bescheinigte der Völklinger Wehrführer Herbert Broy allen Übungsbeteiligten eine hervorragende Leistung „Allen an der Übung Beteiligten kann ich einen hohen Ausbildungsstand attestieren. Die Zusammenarbeit aller Übungsbeteiligten funktionierte hervorragend. Dies wurde der Bevölkerung und dem Stadtrat eindrucksvoll bewiesen.“, so Herbert Broy. Ebenfalls verfügt die Feuerwehr Püttlingen über einen guten technischen Stand. „Wenn man Jugendliche für den Feuerwehrdienst begeistern will, ist dies nur mit moderner Technik und gut ausgestatteten Unterkünften möglich.“ so Herbert Broy weiter in seiner Ansprache. Auch Püttlingens Wehrführer Thomas Prinz richtete noch ein paar Worte an die Übungsteilnehmer. „Alle Beteiligten haben gezeigt, dass sie für die anstehenden Einsatzanforderungen, die an die Hilfsorganisationen gestellt werden, gewappnet sind.“ so Thomas Prinz. Weiterhin richtete er einen Dank an die Mitglieder des Stadtrates, die immer ein offenes Ohr für die Belange der Feuerwehr haben.

Führungswechsel im Löschbezirk Püttlingen

Im Rahmen der „Tage der offenen Tür“ des Löschbezirks Püttlingen fand die offizielle Amtsübergabe der Löschbezirksführung statt. Bereits im März dieses Jahres wurde in der Hauptversammlung des Löschbezirks Püttlingen Matthias Klein mit großer Mehrheit zum neuen Löschbezirksführer gewählt. Nach 12 Jahren an der Spitze des Löschbezirks Püttlingen kandidierte Oberbrandmeister Thomas Albert aus familiären Gründen nicht mehr für dieses Amt.

Als letzte Amtshandlung ließ Thomas Albert die Mitglieder des Löschbezirks Püttlingen zur Meldung an den Chef der Wehr, Bürgermeister Martin Speicher, antreten. Bürgermeister Martin Speicher würdigte in seiner Ansprache die Arbeit von Thomas Albert. „Ein besonderes Augenmerk in seiner Zeit als Löschbezirksführer legte Thomas Albert auf eine zeitgemäße Ausbildung der Feuerwehrangehörigen. Darüber hinaus wurden in seiner Amtszeit zahlreiche Umbauarbeiten am Feuerwehrgerätehaus durch ihn geplant und mit seiner Mannschaft auch umgesetzt. Dafür und für seinen Einsatz für die Püttlinger Bürgerinnen und Bürger gebührt ihm ein herzliches Dankeschön.“ so Bürgermeister Martin Speicher.

Im Anschluss daran überreichte Martin Speicher, in seiner Funktion als Chef der Wehr, dem 30-jährigen Oberlöschmeister Matthias Klein die Ernennungsurkunde zum neuen Löschbezirksführer. Ihm zur Seite steht weiterhin Brandmeister Michael Serf, der seine zweite Amtszeit als stellvertretender Löschbezirksführer antrat. Matthias Klein und Michael Serf bedankten sich bei den Feuerwehrangehörigen für das entgegengebrachte Vertrauen und die Unterstützung. Beiden wünschte Bürgermeister Martin Speicher eine glückliche Hand bei der Ausübung der nicht immer einfachen Aufgaben. Auch Wehrführer Thomas Prinz bedankte sich bei dem scheidenden Löschbezirksführer Thomas Albert für die gute Zusammenarbeit in all den Jahren. Der neuen Löschbezirksführung wünschte er viel Glück in der neuen Funktion und hofft auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit.

Auch Thomas Albert ließ es sich nicht nehmen, zum Abschluss noch ein paar Worte an alle zu richten. Er bedankte sich beim Bürgermeister, der Verwaltung, den Mitgliedern des Stadtrates und natürlich bei „seiner“ Mannschaft für die schöne, aber auch arbeitsintensive Zeit als Löschbezirksführer.

Thomas Albert bleibt der Feuerwehr Püttlingen weiterhin als aktives Mitglied erhalten. Zwar nicht mehr in der ersten Reihe als Löschbezirksführer, aber als Fachbereichsleiter für den Bereich „Vorbeugender Brandschutz und Gefahrenabwehr“.

Gemeindeübergreifende Feuerwehrausbildung

Dass nicht nur die gemeindeübergreifende Zusammenarbeit bei der Jugendfeuerwehr funktioniert, was bei der Köllertal-Übung der Jugendfeuerwehren anschaulich unter Beweis gestellt wurde, sondern auch bei den Aktiven Feuerwehrangehörigen, zeigte der gemeinsam durchgeführte Truppmann-Lehrgang Teil 1. Da solch ein Lehrgang nur mit einer gewissen Teilnehmerzahl durchgeführt werden kann und in allen 3 Köllertalkommunen alleine nicht genügend Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammen kamen, entschloss man sich, den Lehrgang, wie bereits in den Vorjahren, im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit durchzuführen. Bereits im März begann für die 27 Feuerwehangehörigen der erste Teil ihrer Feuerwehr-Grundausbildung, der Truppmann-Lehrgang Teil 1. In diesem Lehrgang werden die Grundlagen für das Feuerwehrhandwerk gelegt.

In 70 Ausbildungsstunden wurde den Lehrgangsteilnehmerinnen und -teilnehmern neben dem theoretischen auch das praktische Rüstzeug für die Feuerwehrarbeit vermittelt. Dabei wurden Themen wie Fahrzeug- und Gerätekunde, Verhalten bei Gefahr, Brennen und Löschen, Rechtsgrundlagen, Technische Hilfeleistung und Löscheinsatz behandelt. Daneben absolvierten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch einen Erste-Hilfe-Kurs. Abwechselnd fanden die Ausbildungsveranstaltungen bei den beteiligten Feuerwehren statt. Um zu überprüfen, ob alle Lehrgangsteilnehmerinnen und -teilnehmer die im Lehrgang vermittelten Inhalte verstanden haben, stand am Ende der Ausbildung noch eine Lernerfolgskontrolle auf dem Ausbildungsplan. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer schlossen den Lehrgang erfolgreich ab und konnten daher aus den Händen von Püttlingens Wehrführer Thomas Prinz ihre Lehrgangsbescheinigungen entgegennehmen.

Um die Feuerwehrgrundausbildung abzuschließen, steht als nächstes der zweite Teil des Truppmann-Lehrgangs auf dem Plan, der Ende des Jahres durchgeführt wird. Ein besonderer Dank an alle Ausbilder, die sich um die Ausbildung des Feuerwehrnachwuchses kümmern.

Fahrsimulatortraining für Feuerwehrangehörige

Bei Einsatz- und Alarmfahrten mit Blaulicht und Martinshorn besteht für die Fahrer der Einsatzfahrzeuge ein erhöhtes Risiko, in Verkehrsunfälle verwickelt zu werden. Immer wieder liest man in der Zeitung von Unfällen, an denen Einsatzfahrzeuge von Polizei, Rettungsdienst oder Feuerwehr beteiligt sind. Um solche Einsatzfahrten ohne Gefährdung der Einsatzfahrer und der übrigen Verkehrsteilnehmer zu trainieren, hatten Feuerwehrangehörige aus den drei Püttlinger Löschbezirken an 3 Terminen die Möglichkeit, dies an einem Fahrsimulator zu üben.

In Zusammenarbeit des Landesfeuerwehrverbandes und der Unfallkasse des Saarlandes (UKS) konnten so insgesamt 18 Feuerwehrangehörige ein Fahrsimulatortraining in Sankt Wendel besuchen.

Zuerst wurden den Teilnehmern in einem theoretischen Teil die rechtlichen Grundlagen zum Thema Sonder- und Wegerechte nähergebracht und auf die Unfallstatistik bei Sonderrechtsfahrten eingegangen. Danach ging es in die Praxis und die Fahrzeugführer hatten die Möglichkeit, gefahrlos Alarmfahrten am Simulator zu üben. Um das Ganze realitätsnah zu simulieren und die hierbei auftretenden Stress- und Gefahrensituationen bei Einsatzfahrten nachzustellen wurde neben dem Einsatzhorn auch der Einsatzfunk eingespielt. Neben verschiedenen Verkehrssituationen, wie Fahrten im Stadtgebiet, auf Land- und Autobahnen wurden in der Simulation auch verschiedene Wetterbedingungen oder aber auch Nachtfahrten nachgestellt. Im Nachgang wurden die Einsatzfahrten in der Gruppe besprochen und analysiert. Ziel des Simulatortrainings ist es, bei den Einsatzfahrern das Bewusstsein für unübersichtliche Verkehrssituationen zu schärfen, aber auch auf das unberechenbare Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer reagieren zu können. Nach jeweils gut 4 Stunden konnten sich die Teilnehmer mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen auf den Nachhauseweg machen.

Gemeinsame Übung der Löschbezirke Püttlingen und Elm

In einer kreisübergreifenden Übung trainierten die Löschbezirke Püttlingen und Elm die Zusammenarbeit. In der Übungsplanung wurde ein Brand im Bereich der Halle 2 der Firma Dürr auf dem Breitfeld in Püttlingen angenommen. Um das Einsatzgeschehen möglichst realistisch darzustellen, wurde das Übungsobjekt mit Nebelmaschinen vernebelt.

Als erstes Fahrzeug traf das Kleineinsatzfahrzeug des Löschbezirks Püttlingen an der Einsatzstelle ein. Durch die Fahrzeugbesatzung wurde das Haupttor geöffnet und damit die Zufahrt für die nachrückenden Einsatzkräfte auf das Firmengelände geschaffen. Die in der betroffenen Produktionshalle beschäftigten Mitarbeiter hatten die Halle bereits verlassen und sich am Evakuierungspunkt eingefunden. Dort wurde festgestellt, dass noch mehrere Mitarbeiter in der Halle 2 vermisst wurden. Aufgrund der Nähe zum Brandobjekt wurde durch den Einsatzleiter der Löschbezirk Elm zur nachbarlichen Löschhilfe angefordert.

Aufgrund der vorgefundenen Lage wurde die Einsatzstelle in 2 Einsatzabschnitte aufgeteilt. Im Einsatzabschnitt 1 kümmerten sich die eingesetzten Kräfte um die Menschenrettung und Brandbekämpfung in der betroffenen Halle. Die Besatzung des Hilfeleistungslöschfahrzeugs hatte sich bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle mit Atemschutzgeräten ausgerüstet und verschaffte sich sofort Zugang zur Produktionshalle. Ausgerüstet mit einem C-Rohr und der Wärmebildkamera machte sich der Angriffstrupp auf die Suche nach den vermissten Mitarbeitern in der verqualmten Halle. Unterstützung erhielten sie hierbei durch die Einsatzkräfte des Löschbezirks Elm, die weitere Atemschutztrupps stellten. Schnell wurden die vermissten Personen im Gebäude gefunden, gerettet und zur weiteren Versorgung ins Freie verbracht. Um die Halle rauchfrei zu bekommen, wurde eine Abluftöffnung geschaffen und ein Überdrucklüfter eingesetzt. In diesem Einsatzabschnitt wurde auch die zentrale Atemschutzüberwachung der unter Atemschutz eingesetzten Trupps eingerichtet sowie die Lagekarte geführt und die Einsatzdokumentation vorgenommen.

Im zweiten Einsatzabschnitt wurde die Wasserversorgung von einem außerhalb des Firmengeländes gelegenen Überflurhydranten hergestellt und so die wasserführenden Fahrzeuge versorgt. Daneben musste eine Riegelstellung zu den benachbarten Hallen aufgebaut werden, um ein Übergreifen der Flammen auf die nicht betroffenen Bereiche zu verhindern. Schnell war die Wasserversorgung aufgebaut und mehrere Rohre zur Abschirmung der angrenzenden Hallen vorgenommen.

Nachdem alle vermissten Personen gerettet waren und der angenommene Brand gelöscht war, konnte „Wasser halt“ befohlen und die Übung beendet werden. Nachdem die eingesetzten Gerätschaften wieder auf den Fahrzeugen verladen waren, erfolgte eine kurze Übungsbesprechung vor Ort, bevor die 45 an der Übung beteiligten Einsatzkräfte ins Feuerwehrgerätehaus Püttlingen einrückten. Ein Dank geht an die Firma Dürr, die der Feuerwehr ihr Firmengelände für die Übung zur Verfügung stellte.

Brandeinsatz beschäftigt Feuerwehr über mehrere Stunden

Am 13. März wurden die Löschbezirke Köllerbach, Püttlingen und Herchenbach gegen 10:05 Uhr mit dem Einsatzstichwort „Brand in Filteranlage“ zur Firma Saar-Hartmetall und Werkzeuge GmbH ins Gewerbegebiet Etzenhofen alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle war eine starke Rauchentwicklung im Bereich der Abluftanlage sichtbar. Im Rahmen einer ersten Erkundung konnte ein Brand der Filteranlage festgestellt werden, die sich über 3 Etagen erstreckt. In diesem Bereich konnten auch eine starke Verqualmung sowie eine erhöhte Temperatur wahrgenommen werden. Während des Einsatzes wurden insgesamt 18 Einsatzkräfte unter Atemschutz zur Brandbekämpfung in der Werkshalle eingesetzt. Die Brandbekämpfung gestaltete sich recht schwierig, da in der Abluftanlage diverse Filter eingebaut waren. Diese wurden unter Rücksprache mit den Mitarbeitern der Haustechnik durch die Feuerwehr ausgebaut, um so an die Glutnester zu gelangen. Hierzu wurden auch alle Revisionsschächte der Absauganlage geöffnet. Der umliegende Bereich wurde mittels Wärmebildkamera kontrolliert, um eine Brandausbreitung durch Wärmestrahlung auszuschließen. Um die Sichtverhältnisse für die eingesetzten Einsatzkräfte zu verbessern, wurde ein Überdrucklüfter eingesetzt. Im Außenbereich stand die Drehleiter mit dem Wenderohr in Bereitstellung, um im Falle eines Übergriffs sofort mit der Brandbekämpfung beginnen zu können. Die Wasserversorgung wurde aus einem Unterflurhydranten, der außerhalb des Werksgeländes liegt, sichergestellt. Um die unter Atemschutz eingesetzten Einsatzkräfte zu überwachen, wurde eine zentrale Atemschutzüberwachung eingerichtet.

Da ein mit Metallstaub gefüllter Zyklonabscheider geöffnet werden musste, wurde das Wechselladerfahrzeug mit dem Abrollbehälter Pulver der Berufsfeuerwehr Saarbrücken zur Einsatzstelle angefordert. Insgesamt war die Feuerwehr mit 40 Einsatzkräften vor Ort. Daneben waren noch der B-Dienst (Führungsdienst) der Berufsfeuerwehr Saarbrücken, der Brandinspekteur des Regionalverbandes Saarbrücken, Tony Bender, und ein Kommando der Polizeiinspektion Köllertal an der Einsatzstelle. Auch Bürgermeister Martin Speicher machte sich vor Ort ein Bild von den Einsatzmaßnahmen.

Nach gut 5 Stunden konnte an die Haupteinsatzzentrale „Feuer aus“ gemeldet und die eingesetzten Geräte zurückgebaut werden. Nachdem alles wieder auf den Einsatzfahrzeugen verladen war, konnten die Einsatzkräfte wieder in die Feuerwehrgerätehäuser einrücken. Doch damit war der Einsatz noch lange nicht beendet. Die benutzten Atemschutzgeräte mussten gereinigt und befüllt werden, was sich bis in die Abendstunden hinzog. Weiterhin wurde das benutzte Schlauchmaterial zur Reinigung und Prüfung zur Feuerwehr Völklingen gebracht.

Weitere Bilder siehe: Nr. 12 – Brand Industriebetrieb

Führungskräftefortbildung bei der Feuerwehr Püttlingen

Homepage FührungskräftefortbildungErstmalig in dieser Form hatte der stellvertretende Wehrführer und Fachbereichsleiter Ausbildung, Ruwen Dumont, alle Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr Püttlingen zu einer Führungskräftefortbildung ins Feuerwehrgerätehaus Köllerbach eingeladen. Zum Beginn der Veranstaltung begrüßte Püttlingens Wehrführer Thomas Prinz alle Anwesenden und gab einen kurzen Überblick über die Themen, die den Feuerwehrangehörigen nähergebracht werden. Das erste Thema der Tagesordnung betraf das Thema „Einsatzabläufe bei der Feuerwehr Püttlingen“. Zuerst informierte Thomas Prinz die Teilnehmer über die bestehende Alarm- und Ausrückeordnung (AAO). Er stellte dar, welche Einheiten bei welchen Einsatzstichworten alarmiert werden und erläuterte die Hintergründe der Kräfteansätze. Denn nicht bei jedem Einsatz sind alle Fahrzeuge und Einsatzkräfte der Feuerwehr erforderlich.

Danach gab Ruwen Dumont einen kurzen Überblick über das Fernmeldekonzept insbesondere wurde auf die Einsatzstellenkommunikation beim Zusammenwirken der drei Püttlinger Löschbezirke eingegangen.

Den größten Teil der Fortbildungsveranstaltung nahm der Punkt „Energieversorgung“ ein. Hier brachte Matthias Klein allen Anwesenden das Thema „elektrischer Strom“ näher. Hierbei ging er auf die Themen Aufbau des elektrischen Energieversorgungsnetzes, Sicherheitsmaßnamen wie z. B. Sicherheitsabstände oder auch das Verhalten an Einsatzstellen ein. Auch der Umgang mit Photovoltaik-Anlagen im Einsatzfall wurde den Feuerwehrangehörigen nähergebracht.

Alle Teilnehmer waren sich darüber einig, dass eine solche Veranstaltung eine gute Plattform zur Information aller Führungskräfte darstellt. Nach gut 4 Stunden und einem gemeinsamen Mittagessen machten sich alle Teilnehmer wieder auf den Nachhauseweg. Auch zukünftig sind weitere Fortbildungsveranstaltungen für Führungskräfte auf Stadtebene geplant.

Einsätze halten Feuerwehr auf Trab

1 (8)Zu insgesamt 4 Einsätzen wurde die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Püttlingen innerhalb von 24 Stunden alarmiert. Zum ersten Einsatz wurden die Einsatzkräfte am 29. Januar 2018 gegen 16:26 Uhr mit dem Einsatzstichwort „Brand einer Garage“ in die Köllertalstraße alarmiert. Aufgrund des Alarmierungsstichworts wurden alle 3 Löschbezirke der Feuerwehr Püttlingen zur Einsatzstelle entsandt. Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung sichtbar.

Vor Ort konnte der Einsatzleiter den Vollbrand einer Doppelgarage feststellen, der bereits auf die Kellerräume des Gebäudes übergegriffen hatte. Die Brandbekämpfung erfolgte durch mehrere Atemschutztrupps im Innen- sowie im Außenangriff mit insgesamt 5 C-Rohren. Das gesamte Gebäude war stark verraucht und wurde nach Personen durchsucht. In den Kellerräumen wurden mehrere Gasflaschen entdeckt, die ins Freie verbracht und dort entsprechend gekühlt wurden. Die Drehleiter wurde in Stellung gebracht, um ein Übergreifen des Feuers auf den Dachstuhl zu verhindern. Im weiteren Einsatzverlauf wurden umfangreiche Nachlöscharbeiten durchgeführt und Belüftungsmaßnahmen mit mehreren Überdrucklüftern vorgenommen, um das Gebäude rauchfrei zu bekommen. Während der Löschmaßnahmen wurden das Technische Hilfswerk Völklingen-Püttlingen zur Sicherung und Ausleuchtung der Einsatzstelle sowie der Baufachberater des Ortsverbands St. Ingbert zur Begutachtung der Statik an die Einsatzstelle alarmiert. Neben der Polizei, dem Rettungsdienst und Bürgermeister Martin Speicher war auch der Kreisbrandmeister des Regionalverbandes Saarbrücken, Christian Ziegler, an der Einsatzörtlichkeit. Nach gut 2 ½ Stunden konnten die Einsatzkräfte in die Feuerwehrgerätehäuser einrücken und die Fahrzeuge und Geräte wieder einsatzbereit machen.

Die Ruhepause währte jedoch nicht lange, denn um 19:53 Uhr wurden die Einsatzkräfte aller 3 Löschbezirke erneut über Meldeempfänger alarmiert. Diesmal wurden die Feuerwehrangehörigen mit dem Einsatzstichwort „Kellerbrand“ in die Rittenhofer Straße in den Stadtteil Köllerbach alarmiert. Vor der Eingangstür zum Kellerbereich brannte eine Mülltonne; der dabei entstandene Rauch drang durch die geöffnete Tür ins Gebäudeinnere. Beim Eintreffen der Feuerwehr war das Feuer bereits durch Anwohner gelöscht, so dass noch eine Nachschau erfolgte und das Gebäude mittels Überdrucklüfter vom eingedrungenen Brandrauch befreit wurde. Nach gut 45 Minuten war auch dieser Einsatz abgearbeitet.

Gegen 23:57 Uhr wurde dann der Löschbezirk Püttlingen mit dem Alarmstichwort „Person in Notlage (Stromausfall)“ zur Bundesknappschaftsklinik alarmiert. Kurz vor Mitternacht kam es in Teilen Püttlingens zu einem kurzen Stromausfall, von dem auch das Krankenhaus betroffen war. Für solche Notfälle verfügt die Knappschaftsklinik über ein Notstromaggregat, welches auch direkt ansprang. Um für einen eventuellen Ausfall der Notstromversorgung gewappnet zu sein, wurde die Feuerwehr alarmiert. Neben dem Löschbezirk Püttlingen wurde auch der Löschbezirk Malstatt-Burbach der Feuerwehr Saarbrücken alarmiert. Die Einsatzkräfte aus Saarbrücken verfügen über ein 60-kVA-Aggregat. Auch das Technische Hilfswerk des Ortsverbands Völklingen-Püttlingen wurde alarmiert und brachte eine 150-kVA-Netzersatzanlage zur Einsatzstelle, um für den Fall der Fälle Strom einspeisen zu können, dazu wurden auch mehrere Stromleitungen zur Intensivstation verlegt. Neben mehreren Rettungswagen war auch Bürgermeister Martin Speicher sowie der Brandinspekteur des Regionalverbandes Saarbrücken, Tony Bender, vor Ort. Nachdem die reguläre Stromversorgung wieder funktionierte, konnten die bereitgestellten Notstromaggregate wieder zurückgebaut werden und die Einsatzkräfte konnten nach gut 1 ¾ Stunden wieder zurück in ihre Standorte einrücken.

Zum Abschluss der einsatzintensiven Zeit mussten die Feuerwehrangehörigen des Löschbezirks Püttlingen dann noch am 30. Januar 2018 gegen 14:43 Uhr zu einem Papiercontainerbrand in die Behringstraße ausrücken. Hier wurden zwei nebeneinander stehende brennende Papiercontainer von einem Trupp unter Atemschutz geöffnet und das Brandgut mit einem C-Rohr abgelöscht.

Bilder zu den Einsätzen: Nr. 4 – Wohnhausbrand, Köllertalstraße sowie Nr. 6 – Person in Notlage (Stromausfall) – Klinik Püttlingen

Arbeitsreicher Jahreswechsel für die Feuerwehr Püttlingen

Einen arbeitsreichen Jahreswechsel hatten die Feuerwehrangehörigen der Feuerwehr Püttlingen. Am Nachmittag des 31. Dezember 2017 wurden die Löschbezirke Püttlingen, Köllerbach und Herchenbach gegen 16:56 Uhr mit dem Alarmstichwort „ausgelöster Rauchwarnmelder“ in die Riegelsberger Straße in den Stadtteil Köllerbach alarmiert. Vor dem Gebäude war deutlich der Alarmton eines Rauchwarnmelders zu hören; jedoch war weder Feuer, noch Rauch erkennbar. Da niemand die Tür öffnete, verschafften sich die Feuerwehrangehörigen einen gewaltfreien Zugang zum Wohnhaus und erkundeten das Objekt. Im Bereich des ausgelösten Rauchwarnmelders konnte weder Feuer, noch Rauch festgestellt werden, so dass von Seiten der Feuerwehr keine Maßnahmen getroffen werden mussten und die Feuerwehr-angehörigen wieder zurück in ihre Feuerwehrgerätehäuser einrücken konnten.

Das neue Jahr war noch keine ½ Stunde alt, da wurden die drei Löschbezirke der Feuerwehr Püttlingen über Meldeempfänger in die Hauptstraße nach Köllerbach alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass eine Hecke Feuer gefangen hatte, die aber vor Eintreffen der Feuerwehr bereits gelöscht war. Nach einer kurzen Kontrolle konnten alle Einsatzkräfte wieder zurück in ihre Standorte, so dass der erste Einsatz des neuen Jahres nach gut 20 Minuten beendet war.

Am 01. Januar gegen 20:20 Uhr wurde der Löschbezirk Püttlingen mit dem Einsatzstichwort „Brand eines Reisebusses“ in die Viktoriastraße alarmiert. An der Einsatzstelle brannte das obere Deck eines Doppeldecker-Busses in voller Ausdehnung und drohte auf ein Busdepot überzugreifen. Die Brandbekämpfung erfolgte durch mehrere Trupps unter Atemschutz mit mehreren C-Rohren und einem Schaumrohr im Innen- und Außenangriff. Nach gut zwei Stunden war das Feuer gelöscht und die Feuerwehrangehörigen konnten zurück ins Feuerwehrgerätehaus. Neben dem Löschbezirk Püttlingen, einem Kommando der Polizeiinspektion Köllertal und einer Rettungswagenbesatzung war auch Bürgermeister Martin Speicher vor Ort, um sich ein Bild von den Einsatzmaßnahmen zu machen.

Feuerwehren proben den Ernstfall

Im Rahmen der überörtlichen Zusammenarbeit probten die Löschbezirke Püttlingen und Völklingen Stadtmitte den Ernstfall bei einer gemeinsamen Übung, die durch die Feuerwehr Völklingen geplant und ausgerichtet wurde.

Folgendes Übungsszenario hatten sich die Übungsverantwortlichen für die Einsatzkräfte überlegt: Im Rahmen von Baumaßnahmen in den Katakomben unter der Haupttribüne des Hermann-Neuberger-Stadions kommt es zu einem Brandausbruch. Nicht alle mit den Arbeiten beauftragten Arbeiter können sich ins Freie retten. Der Vorarbeiter stellt im Freien fest, dass 2 Mitarbeiter fehlen und sich noch im Gebäudeinnern befinden. Daraufhin setzt er den Notruf über die Notrufnummer 112 ab und teilt dabei mit, dass noch Personen im Gebäude sind.

Aufgrund dieser Meldung werden der Löschbezirk Völklingen Stadtmitte und der Löschbezirk Püttlingen alarmiert, so die Übungsannahme. Als erste Fahrzeuge treffen die Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge aus Völklingen und Püttlingen an der Einsatzstelle ein. Bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle haben sich in beiden Fahrzeugen Einsatzkräfte mit Atemschutzgeräten ausgerüstet, um sofort nach der Ankunft zur Menschenrettung in die Katakomben vorgehen zu können. 2 Atemschutztrupps rüsten sich mit einem C-Rohr aus und begeben sich direkt ins Gebäudeinnere, um die vermissten Personen zu suchen. Im Außenbereich wird eine zentrale Atemschutzüberwachung eingerichtet und durch den Einsatzleitwagen aus Völklingen die Einsatzdokumentation vorgenommen. Zwischenzeitlich wird durch das Tragkraftspritzenfahrzeug aus Püttlingen und dem Schlauchwagen-Katastrophenschutz aus Völklingen eine Wasserversorgung über längere Wegstrecke vom Köllerbach aufgebaut, um die Löschwasserversorgung zu sichern.

Während der Löschmaßnahmen kommt es, durch Unachtsamkeit eines Mitarbeiters in einem Essensverkaufsstand oberhalb der Haupttribüne, zu einer Verpuffung mit anschließendem Brand. In diesem Bereich werden das Löschgruppenfahrzeug 20/16 aus Völklingen und das Tanklöschfahrzeug aus Püttlingen eingesetzt. Auch hier werden zwei Trupps unter Atemschutz zur Menschenrettung und Brandbekämpfung eingesetzt. Aufgrund der einsetzenden Dunkelheit werden die beiden Einsatzabschnitte und die Wasserentnahmestelle am Köllerbach mittels Flutlichtstrahlern großflächig ausgeleuchtet, damit die eingesetzten Einsatzkräfte sicher arbeiten können. Nachdem die vermissten Personen gerettet sind und das angenommene Feuer gelöscht ist, kann die Übung beendet werden. Nachdem alle eingesetzten Geräte wieder auf den Fahrzeugen verladen waren, erfolgte noch eine kurze Übungsnachbesprechung. Die Einsatzabläufe zwischen den Übungsteilnehmern sowie die Kommunikation untereinander waren gut aufeinander abgestimmt. Auch zukünftig werden weitere Übungen der Löschbezirke Völklingen Stadtmitte und Püttlingen stattfinden, um die Zusammenarbeit weiter zu verbessern.

Im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit probten die Löschbezirke Püttlingen und Völklingen Stadtmitte den Ernstfall bei einer gemeinsamen Übung, die durch die Feuerwehr Völklingen geplant und ausgerichtet wurde.

Folgendes Übungsszenario hatten sich die Übungsverantwortlichen für die Einsatzkräfte überlegt: Im Rahmen von Baumaßnahmen in den Katakomben unter der Haupttribüne des Hermann-Neuberger-Stadions kommt es zu einem Brandausbruch. Nicht alle mit den Arbeiten beauftragten Arbeiter können sich ins Freie retten. Der Vorarbeiter stellt im Freien fest, dass 2 Mitarbeiter fehlen und sich noch im Gebäudeinnern befinden. Daraufhin setzt er den Notruf über die Notrufnummer 112 ab und teilt dabei mit, dass noch Personen im Gebäude sind.

Aufgrund dieser Meldung werden der Löschbezirk Völklingen Stadtmitte und der Löschbezirk Püttlingen alarmiert, so die Übungsannahme. Als erste Fahrzeuge treffen die Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge aus Völklingen und Püttlingen an der Einsatzstelle ein. Bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle haben sich in beiden Fahrzeugen Einsatzkräfte mit Atemschutzgeräten ausgerüstet, um sofort nach der Ankunft zur Menschenrettung in die Katakomben vorgehen zu können. 2 Atemschutztrupps rüsten sich mit einem C-Rohr aus und begeben sich direkt ins Gebäudeinnere, um die vermissten Personen zu suchen. Im Außenbereich wird eine zentrale Atemschutzüberwachung eingerichtet und durch den Einsatzleitwagen aus Völklingen die Einsatzdokumentation vorgenommen. Zwischenzeitlich wird durch das Tragkraftspritzenfahrzeug aus Püttlingen und dem Schlauchwagen-Katastrophenschutz aus Völklingen eine Wasserversorgung über längere Wegstrecke vom Köllerbach aufgebaut, um die Löschwasserversorgung zu sichern.

Während der Löschmaßnahmen kommt es, durch Unachtsamkeit eines Mitarbeiters in einem Essensverkaufsstand oberhalb der Haupttribüne, zu einer Verpuffung mit anschließendem Brand. In diesem Bereich werden das Löschgruppenfahrzeug 20/16 aus Völklingen und das Tanklöschfahrzeug aus Püttlingen eingesetzt. Auch hier werden zwei Trupps unter Atemschutz zur Menschenrettung und Brandbekämpfung eingesetzt. Aufgrund der einsetzenden Dunkelheit werden die beiden Einsatzabschnitte und die Wasserentnahmestelle am Köllerbach mittels Flutlichtstrahlern großflächig ausgeleuchtet, damit die eingesetzten Einsatzkräfte sicher arbeiten können. Nachdem die vermissten Personen gerettet sind und das angenommene Feuer gelöscht ist, kann die Übung beendet werden. Nachdem alle eingesetzten Geräte wieder auf den Fahrzeugen verladen waren, erfolgte noch eine kurze Übungsnachbesprechung. Die Einsatzabläufe zwischen den Übungsteilnehmern sowie die Kommunikation untereinander waren gut aufeinander abgestimmt. Auch zukünftig werden weitere Übungen der Löschbezirke Völklingen Stadtmitte und Püttlingen stattfinden, um die Zusammenarbeit weiter zu verbessern.

Rettungswache Völklingen und Feuerwehr Püttlingen üben gemeinsam

1 (1)Jedes Quartal führt der Löschbezirk Püttlingen eine größere Übung durch; diesmal wurde diese gemeinsam mit der DRK Rettungswache Völklingen in der Straße „Am Grubenbahnhof“ durchgeführt. Dort hatte ein LKW-Fahrer einen PKW übersehen und fuhr diesem in die Beifahrerseite. Der PKW-Fahrer wurde in seinem Fahrzeug so eingeklemmt, dass er sich nicht mehr selbst aus seinem Fahrzeug befreien konnte. Der LKW-Fahrer stand unter Schock und klagte über Schmerzen in den Beinen, sodass auch er nicht selbständig aus dem Fahrzeug aussteigen konnte. So die Übungsannahme, der sich die Rettungskräfte stellen mussten.

Aufgrund des eingegangenen Notrufs wurden der Löschbezirk Püttlingen, zwei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug mit dem Einsatzstichwort „Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen – LKW gegen PKW“ zur Einsatzstelle alarmiert. Zuerst traf das Kleineinsatzfahrzeug mit dem Einsatzleiter ein, der sofort eine Erkundung durchführte. Kurz darauf trafen das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug, eine Notärztin mit dem Notarzteinsatzfahrzeug sowie ein Rettungswagen ein. Während die Unfallstelle gegen den fließenden Verkehr abgesichert wurde, wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Notarzt die Rettung der eingeklemmten Person aus dem PKW vorbereitet, das Fahrzeug durch Unterbauen stabilisiert und gesichert. Aufgrund der Verletzungen wurde eine schonende Rettung vorbereitet. Damit sich die Notärztin besser um den Verunglückten kümmern konnte, wurden die Scheiben und die Fahrertür entfernt und das Dach seitlich weggeklappt. Da sich während der Einsatzmaßnahmen der Zustand des Eingeklemmten drastisch verschlechterte, wurde durch die Notärztin eine Sofortrettung angeordnet. Zwischenzeitlich trafen ein weiterer Rettungswagen und das Tanklöschfahrzeug an der Einsatzstelle ein. Die nachgerückten Einsatzkräfte kümmerten sich direkt um den eingeschlossenen LKW-Fahrer. Hier kam eine sogenannte Rettungsplattform zum Einsatz. Diese dient dazu, dass sich die Einsatzkräfte auf gleicher Höhe zur verletzten Person befinden, um besser und sicherer arbeiten zu können. Nachdem die Person durch den Rettungsdienst versorgt war, erfolgte eine achsengerechte Rettung mittels eines Spineboards (Rettungsbretts). Weiterhin wurde durch die Besatzung des Tanklöschfahrzeugs der 3-fache Brandschutz mittels C-Rohr, Pulverlöscher und Schaumrohr sichergestellt. Aufgrund der einsetzenden Dunkelheit wurde die Einsatzstelle mittels Flutlichtstrahlern großflächig ausgeleuchtet.

Nachdem alle Personen aus den Fahrzeugen befreit waren, wurden diese zur weiteren Versorgung in die Rettungswagen gebracht und der Abtransport ins Krankenhaus vorbereitet. Die Einsatzgeräte wurden danach wieder auf die Fahrzeuge verladen und die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt. Vor Ort erfolgte eine kurze Übungsbesprechung, in der die gute Zusammenarbeit zwischen Rettungsdienst und Feuerwehr gelobt wurde. Auch in Zukunft sind weitere Übungen geplant.

Fortbildung zum Thema „Zusammenarbeit von Feuerwehr und Notarzt“ bei der Feuerwehr Püttlingen

In Titelbild NAFBden vergangenen Jahren kann man feststellen, dass die Zahl der gemeinsamen Einsätze, bei denen Feuerwehr und Rettungsdienst zusammenarbeiten, stark ansteigen. Waren es in der Vergangenheit hauptsächlich klassische Brandeinsätze oder Verkehrsunfälle mit verletzten Personen, so nehmen aktuell Einsätze mit dem Einsatzstichwort Wohnungsöffnung – Person in Wohnung, Tragehilfe oder Unterstützung Rettungsdienst mit Hubrettungsfahrzeugen stetig zu. Oft ist bei diesen Einsätzen neben den Feuerwehrangehörigen und der Besatzung des Rettungswagens auch ein Notarzt oder eine Notärztin vor Ort.

Bei all diesen Einsätzen ist es für den Notarzt an der Einsatzstelle enorm wichtig, bereits im Vorfeld Kenntnisse über die Ausrüstung, Arbeitsweise, Einsatzmöglichkeiten und -grenzen der Feuerwehr zu haben. Aus diesem Grund hat die Feuerwehr Püttlingen eine Fortbildung für Notärzte angeboten, um den Teilnehmerinnen und Teilnehmern diese Kenntnisse näher zu bringen. Hierzu konnte der Initiator der Veranstaltung Michael Bossmann, selbst Notarzt, Feuerwehrarzt und Mitglied der Feuerwehr Püttlingen, 10 Teilnehmer begrüßen. Der Brandinspekteur für den Regionalverband Saarbrücken, Tony Bender, sowie Wehrführer Thomas Prinz richteten danach ebenfalls noch ein paar Grußworte an die Anwesenden.

In einem Theorieblock wurden Informationen zu den organisatorischen Grundlagen der Feuerwehr gegeben. Hierbei wurde auch erwähnt, dass beispielsweise nicht jede Feuerwehr über ein Hubrettungsfahrzeug verfügt. Am Beispiel eines Verkehrsunfalls wurde die Zusammenarbeit sowie die Organisation an der Einsatzstelle erläutert. Hier muss eine enge Abstimmung zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst stattfinden, so entscheidet der Notarzt über den Rettungsmodus, d. h. je nach Zustand des Patienten erfolgt eine Sofort-, eine Schnelle oder eine sogenannte Schonende Rettung. Weiterhin wurde auch das Erkennen und die zu treffenden Erstmaßnahmen bei CBRN-Gefahren nähergebracht. Unter CBRN-Gefahren versteht man den Schutz vor den Auswirkungen von chemischen (C), biologischen (B) sowie radiologischen (R) und nuklearen (N) Gefahren.

Nach dem theoretischen Teil bestand für  alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, in der Praxis an einem Schrottfahrzeug zu üben. Neben der Entfernung der Fahrzeugscheiben mittels Federkörner bzw. der Frontscheibe mittels Blechaufreißer wurde auch das Arbeiten mit hydraulischen Rettungsgeräten nähergebracht. Hier hatte jeder die Möglichkeit, selbst mit einem Spreizer oder der Rettungsschere an dem PKW zu arbeiten. Einhellige Meinung der Teilnehmer war, dass der Einsatz der hydraulischen Rettungsgeräte gar nicht so einfach ist und die Geräte ein ordentliches Eigengewicht haben. In einem weiteren Teil wurde den Anwesenden die einfache Rettung aus Höhen und Tiefen mittels Hubrettungsfahrzeug demonstriert und erläutert. So konnte jeder einmal in den Drehleiterkorb einsteigen und in die Höhe fahren, um sich Püttlingen aus der Vogelperspektive anzusehen. Im Anschluss erfolgte noch eine Aussprache und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer machten sich mit vielen neuen Eindrücken auf den Nachhauseweg.

Feuerwehr Püttlingen für „stürmischen“ Herbst gut gerüstet

Sollte das Saarland und insbesondere die Stadt Püttlingen von Herbst- oder Winterstürmen heimgesucht werden, ist die Feuerwehr gut darauf vorbereitet. Wenn Straßen oder Wege durch umgestürzte Bäume blockiert sind, wird die Feuerwehr im Rahmen der Gefahrenabwehr tätig und entfernt diese mittels Motorsägen. Hierzu dürfen aber nur speziell ausgebildete Feuerwehrangehörige eingesetzt werden, da Arbeiten mit der Motorsäge mit einem erhöhten Gefahrenpotential verbunden sind.

Um den theoretischen und insbesondere den praktischen Umgang mit der Motorkettensäge zu erlernen, wurde durch den Landesfeuerwehrverband Saarland
e. V. für Angehörige der Feuerwehr Püttlingen ein Lehrgang „Motorsägenführer“ angeboten, der an einem Wochenende durchgeführt wurde. Themen der theoretischen Unterweisung waren unter anderem Unfallverhütungsvorschriften, aber auch Aufbau, Funktion sowie Wartung und Pflege der Motorsäge. Ein besonderer Schwerpunkt im theoretischen Lehrgangsteil wurde auf das Thema persönliche Schutzausrüstung gelegt, um entsprechende Unfälle und Gesundheitsschäden zu vermeiden. Hierbei wurden Hinweise und Tipps zur richtigen Anwendung der persönlichen Schutzausrüstung gegeben.

Im praktischen Lehrgangsteil wurden Sägearbeiten am liegenden Holz durchgeführt und den Teilnehmern verschiedene Schnitttechniken beigebracht. An einem Baumbiegesimulator wurde den Feuerwehrangehörigen erklärt, wie sie gefährliche Spannungen im Holz beurteilen und durch richtiges Vorgehen den umgestürzten Baum gefahrlos zerkleinern können.

Nachdem alle Teilnehmer das Erlernte in einer praktischen Übung demonstriert hatten, mussten sie sich danach noch einer schriftlichen Lernerfolgskontrolle stellen. Alle Lehrgangsteilnehmer hatten hierbei die erforderliche Punktzahl erreicht und haben somit den Lehrgang „Führer von Motorsägen in der Feuerwehr“ erfolgreich abgeschlossen. Aus den Händen der Ausbilder konnten alle die Lehrgangsbescheinigungen entgegennehmen.

Jahreshauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Püttlingen

Die diesjährige Jahreshauptübung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Püttlingen in Zusammenarbeit mit dem THW Ortsverband Völklingen-Püttlingen und den DRK Bereitschaften Püttlingen und Köllerbach fand am Samstag, 02. September 2017, im Gewerbegebiet Viktoria an den Anwesen der Schreinerei Dincher und der Firma Paul Gemenig statt.

Bevor alle Übungsteilnehmer ihr Können unter Beweis stellen konnten, erfolgte durch den Püttlinger Wehrführer Thomas Prinz die Meldung an den 1. Beigeordneten Christian Müller  sowie an den Kreisbrandmeister für den Regionalverband Saarbrücken, Christian Ziegler, der in Vertretung für den Brandinspekteur Tony Bender anwesend war.

Die Planer der Übung hatten das Übungsszenario in zwei Abschnitte unterteilt. Im ersten Übungsabschnitt wurde folgende Lage angenommen:

Aufgrund von Reparaturarbeiten an der Späneabsauganlage kam es im Werkstattbereich der Schreinerei Dincher zu einem Schadensfeuer. Ein Spaziergänger wurde aufgrund der starken Rauchentwicklung auf das Brandereignis aufmerksam und alarmierte über den Notruf 112 die Feuerwehr. Durch das Feuer waren mehrere Mitarbeiter im Werkstattbereich der Schreinerei eingeschlossen und konnten sich nicht selbständig in Sicherheit bringen. Ein Mitarbeiter wollte nachsehen, ob sich das Feuer bereits in das Spänesilo ausgebreitet hatte. Auf dem Dach des Spänesilos wurde die Person ohnmächtig und konnte nicht mehr selbst herunterklettern. In der Zwischenzeit kam es im Gebäude zu einer Staubexplosion, das Feuer griff auf das Holzlager über und drohte, auf das Nachbargebäude überzugreifen.

Im zweiten Übungsabschnitt wurde ein Mitarbeiter der Firma Gemenig bei Wartungsarbeiten an einem LKW ohnmächtig und blieb in der Wartungsgrube liegen. Ein weiterer Mitarbeiter wurde bei Verladetätigkeiten auf einem Auflieger zwischen Ladefläche und Baggerschaufel eingeklemmt.

Zuerst trafen Wehrführer Thomas Prinz und sein Stellvertreter Ruwen Dumont mit dem Kommandowagen an der Einsatzstelle ein und führten eine erste Erkundung durch, um die nachrückenden Einsatzkräfte in die Einsatzlage einzuweisen. Zusammen mit dem Kleineinsatzfahrzeug wurde die Einsatzleitung aufgebaut und die Lagekarte geführt.

Die Einsatzkräfte des Tanklöschfahrzeugs aus Püttlingen gingen unter Atemschutz zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in den Werkstattbereich vor. Die Besatzung der Drehleiter bereitete unterdessen die Rettung der ohnmächtigen Person vom Spänesilo vor, um im Anschluss daran die Brandbekämpfung und Abschirmung des Nachbargebäudes einzuleiten.

Der Angriffstrupp des Tanklöschfahrzeugs vom Löschbezirk Köllerbach unterstützte die Einsatzkräfte aus Püttlingen bei der Menschenrettung und der Brandbekämpfung im Werkstattbereich. In der Zwischenzeit stellte das Löschgruppenfahrzeug aus Köllerbach die Wasserversorgung aus der Straße „Zur Bergehalde“ her, um im Anschluss bei der Brandbekämpfung im Außenangriff zu unterstützen. Das Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser aus Herchenbach wurde im rückwärtigen Gebäudeteil zur Menschenrettung und Brandbekämpfung im Holzlager eingesetzt. Desweiteren wurde eine Riegelstellung zum Nachbargebäude aufgebaut.

Im zweiten Übungsteil wurde die unter der Baggerschaufel eingeklemmte Person durch die Besatzungen des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs und des Gerätewagen-Logistik gerettet. Die Baggerschaufel wurde mittels pneumatischer Hebekissen angehoben, entsprechend unterbaut und die Person patientengerecht aus ihrer Zwangslage befreit.

Die Helfer des Technischen Hilfswerkes übernahmen die Rettung der ohnmächtigen Person aus der Wartungsgrube unter umluftunabhängigem Atemschutz. Die geretteten Personen wurden an das Deutsche Rote Kreuz übergeben. Die Helferinnen und Helfer hatten eine Verletztensammelstelle eingerichtet. Dort wurden die Personen registriert, betreut sowie Erste-Hilfe-Maßnahmen eingeleitet und die Überführung in Krankenhäuser vorbereitet.

Nach der Übung erfolgte die Übungsbesprechung in der Barbarahalle. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Martin Speicher richtete Kreisbrandmeister Christian Ziegler ein paar Worte an die Übungsteilnehmer. Ziegler lobte die Arbeit der eingesetzten Einsatzkräfte. „Die Menschenrettung unter Atemschutz wurde gekonnt durchgeführt. Die Rettung der unter der Baggerschaufel eingeklemmten Person ist keine alltägliche Einsatzlage, wurde aber ruhig und professionell durchgeführt.“ so Christian Ziegler.

Im Anschluss bedankte sich Wehrführer Thomas Prinz bei den politisch Verantwortlichen für die Bereitstellung der finanziellen Mittel, um die Ausrüstung der Feuerwehr auf dem aktuellen Stand zu halten. Ein weiterer Dank ging an die Familien Dincher und Gemenig, die der Feuerwehr ihre Anwesen für die Übung zur Verfügung stellten.

Löschbezirke Püttlingen und Riegelsberg üben gemeinsam

DSC_0870Um gemeinsam auf den Ernstfall vorbereitet zu sein, steht jedes Jahr eine gemeinsame Übung der Löschbezirke Püttlingen und Riegelsberg auf dem Ausbildungsprogramm. In diesem Jahr wurde die Übung durch den Löschbezirk Püttlingen ausgerichtet.

Durch die Übungsplaner wurde für die Einsatzkräfte folgendes Übungsszenario vorbereitet: Bei der Firma Bormann im Gewerbegebiet Viktoria sind noch mehrere Angestellte auf dem Firmengelände mit Wartungs- und Reparaturarbeiten beschäftigt. In einer Halle haben zwei Mitarbeiter die Arbeiten an einem LKW beendet und sind dabei, im Kellergeschoss die benutzen Werkzeuge zu reinigen. Hierzu nutzen sie unter anderem Bremsenreiniger. Beim Entzünden einer Zigarette kommt es zu einer Verpuffung mit einem Folgebrand und starker Rauchentwicklung. Weitere Angestellte sind im Außengelände mit Wartungsarbeiten an einer Siebanlage beschäftigt. Durch die Verpuffung abgelenkt und aufgeschreckt stürzt ein Mitarbeiter in die Siebanlage. Durch den lauten Knall wird der Firmeninhaber ebenfalls auf das Ereignis aufmerksam und alarmiert über Notruf 112 die Einsatzkräfte.

Zuerst traf das Kleineinsatzfahrzeug (KEF) des Löschbezirks Püttlingen an der Einsatzstelle ein. Der Firmeninhaber informierte den Einsatzleiter Thomas Albert darüber, dass sich noch zwei Personen in der Halle befinden und dass eine Person in die Siebanlage gestürzt ist.

Nach und nach rückten weitere Einsatzkräfte zur Einsatzstelle an und die Einheitenführer meldeten sich beim Einsatzleiter, um dort ihre Einsatzaufträge zu erhalten. Die Einsatzstelle wurde in 2 Einsatzabschnitte aufgeteilt. In Einsatzabschnitt 1 kümmerten sich die Einsatzkräfte um die Menschenrettung und Brandbekämpfung in der Halle. Die Besatzung des Hilfeleistungslöschfahrzeugs aus Püttlingen hatte sich bereits auf der Anfahrt mit Atemschutzgeräten ausgestattet und verschaffte sich sofort Zugang zur Halle. Mit einem C-Rohr ausgerüstet begann der Angriffstrupp direkt mit der Personensuche in der stark verqualmten Halle. Unterstützt wurde er dabei durch Einsatzkräfte des Löschbezirks Riegelsberg, die weitere Atemschutztrupps durch die Besatzung des Löschgruppenfahrzeugs 16/12 stellten. Schnell wurde eine der vermissten Personen gefunden, ins Freie gebracht und der rettungsdienstlichen Versorgung zugeführt. Da eine weitere Person im Gebäude vermutet wurde, begab sich der Angriffstrupp wieder ins Gebäude zur weiteren Suche. Zwischenzeitlich wurde noch eine Abluftöffnung geschaffen und ein Überdrucklüfter in Stellung gebracht, um so das Gebäude rauchfrei zu machen. Kurz darauf wurde auch die zweite Person gefunden. Da alle Personen gerettet waren, konnte mit der Brandbekämpfung begonnen werden. Insgesamt wurden 3 Trupps unter Atemschutz in diesem Einsatzabschnitt eingesetzt. Durch das Tanklöschfahrzeug aus Püttlingen wurde die Wasserversorgung aus einem Unterflurhydranten sichergestellt. Über die Drehleiter mit Korb aus Riegelberg wurde ein Wenderohr zur Abschirmung einer weiteren Halle vorgenommen.

Die Einsatzkräfte im zweiten Einsatzabschnitt kümmerten sich um die Rettung der in die Siebanlage gestürzten Person. Dort wurden das Hilfeleistungslöschfahrzeug aus Riegelsberg und die Drehleiter aus Püttlingen eingesetzt. Die verletzte Person wurde durch Feuerwehrangehörige versorgt und danach mittels Schleifkorbtrage über die Drehleiter gerettet.

Sämtliche durchgeführten Maßnahmen wurden durch die Besatzung des Einsatzleitwagens (ELW) aus Riegelsberg dokumentiert. Hier wurde neben einer Lagekarte auch das Einsatztagebuch geführt. Nachdem alle Personen gerettet und das fiktive Feuer gelöscht war, konnte die Übung beendet werden. Nach einer kurzen Übungsbesprechung konnten die 50 an der Übung beteiligten Einsatzkräfte wieder in ihre Feuerwehrgerätehäuser einrücken. Ein herzliches Dankeschön geht an die Firma Bormann, die der Feuerwehr das Firmengelände für die Übung zur Verfügung stellte.

Gartenhausbrand beschäftigt die Feuerwehr Püttlingen

DSC_0723In der Nacht auf Ostersonntag wurde der Löschbezirk Püttlingen gegen 23:19 Uhr mit dem Stichwort „Brand 2“ in die Köllertalstraße alarmiert. Aufgrund vermehrter Notrufe wurde um 23:20 Uhr durch die Haupteinsatzzentrale (HEZ) das Alarmstichwort auf „Brand 3“ erhöht. In der Köllertalstraße war es zu einem Gartenhausbrand mit starker Verqualmung gekommen.

Der Zugang zu dem Gartenhaus gestaltete sich für die Einsatzkräfte schwierig. Zwischen zwei Gebäuden gelangten die Feuerwehrkräfte in Richtung Garten. Ein direkter Zugang zu dem brennenden Gartenhaus war nicht möglich, zuerst mussten die Einsatzkräfte über eine Steckleiter eine Stützmauer hinunterklettern, um an den Brandherd zu gelangen. Da nicht sicher auszuschließen war, ob sich noch Personen in dem brennenden Gebäude befinden und die Einsatzstelle mit drei Flutlichtstrahlerstativen großflächig ausgeleuchtet werden musste, wurde zusätzlich der Löschbezirk Köllerbach alarmiert.

Zum Glück konnte hier schnell Entwarnung gegeben werden und es wurden bei dem Einsatz keine Personen verletzt. Insgesamt wurden 3 Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung mit 3 C-Rohren eingesetzt. Im Außenbereich des brennenden Gartenhauses wurden mehrere Fichtenbäume und gelagertes Brennholz abgeschirmt. Um die Brandbekämpfung effektiver zu gestalten, wurde dem Löschwasser Netzmittel zugefügt.

Im Einsatz befanden sich die Löschbezirke Püttlingen und Köllerbach mit 40 Einsatzkräften und sieben Fahrzeugen, der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen und die Polizei mit einem Kommando. Gegen 01:15 Uhr war der Feuerwehreinsatz beendet und die Vollsperrung der Köllertalstraße konnte wieder aufgehoben werden. Die Ermittlungen zur Brandursache werden durch den Kriminaldienst der Polizei aufgenommen.

Hauptdienstbesprechung mit Jahresrückblick

DSC_0476Löschbezirkführer Thomas Albert hatte am 05. März zur Hauptdienstbesprechung des Löschbezirks Püttlingen eingeladen, um das abgelaufene Jahr Revue passieren zu lassen. Neben Bürgermeister Martin Speicher und dem Leiter des Fachbereichs 1 Bernd Bläs konnte Thomas Albert die aktiven Feuerwehrangehörigen sowie die Mitglieder der Alterswehr begrüßen. Außerdem waren Wehrführer Thomas Prinz, sein Stellvertreter Ruwen Dumont, Ehrenwehrführer Reimund Folz, der Vorsitzende des Fördervereins des Löschbezirks Püttlingen Wolfgang Peter und der Bereitschaftsführer des DRK Püttlingen Aloysius Meyer anwesend.

Der Löschbezirk Püttlingen bestand zum Jahresende 2016 aus 69 aktiven Feuerwehrangehörigen, davon vier Feuerwehrfrauen. Zur Altersabteilung gehörten 22 Feuerwehrkameraden.

Insgesamt wurde der Löschbezirk Püttlingen zu 105 Einsätzen alarmiert (74 Einsätze im Jahr 2015). Bei den Einsätzen konnten 27 Personen und 4 Tiere gerettet werden, für 3 Menschen und 1 Tier kam jede Hilfe zu spät. Bei den Einsätzen handelte es sich um 39 Brandeinsätze und 66 Technische Hilfeleistungen. In seinem Bericht ging Thomas Albert auf einige Einsätze des Jahres 2016 besonders ein. Dazu gehörten beispielsweise der Brand in der Peter-Wurst-Schule, die Rettung einer Kreuzotter aus einem Kellerzugang auf der Ritterstraße, der Verkehrsunfall mit vier verletzten Personen in der Saarlouiser Straße, mehrere Einsätze aufgrund von Eichenprozessionsspinnern, der Verkehrsunfall auf dem Breitfeld, bei dem eine Person nur noch tot aus dem Fahrzeug geborgen werden konnte und die Personensuche im Jungenwald. Auch überörtlich wurde der Löschbezirk Püttlingen tätig, so wurden die Feuerwehren aus Sulzbach und Quierschied unterstützt.

Im vergangenen Jahr wurden durch die Feuerwehrangehörigen insgesamt 16.641 Dienststunden abgeleistet. Diese gliedern sich in 1.421 Einsatzstunden, 5.960 Stunden für Aus- und Fortbildung, 2.042 Übungsstunden, 3.678 Stunden für Arbeitsdienste sowie 3.540 Stunden im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit wie beispielsweise der Tag der offenen Tür oder das Maibaumstellen. Neben den zahlreichen Übungs- und Ausbildungsterminen wurde auch die Zusammenarbeit über die Gemeindegrenzen hinweg geübt, so wurde eine gemeinsame Übung mit dem Löschbezirk Riegelsberg durchgeführt. Eine Vielzahl der Arbeitsdienststunden wurde beim Umbau der Atemschutzwerkstatt abgeleistet, die im vergangenen Jahr auch offiziell in Betrieb gehen konnte. Insgesamt wurden durch Angehörige des Löschbezirks Püttlingen 61 Lehrgänge an der Landesfeuerwehrschule, auf Regionalverbandsebene und wehrintern besucht.

Bürgermeister Martin Speicher richtete ebenfalls ein paar Worte an die Anwesenden und bedanke sich für die geleistete Arbeit insbesondere bei den vielfältigen Einsätzen, die professionell abgearbeitet wurden. Auch Püttlingens Wehrführer Thomas Prinz bedankte sich für das Engagement und den gezeigten Einsatz im Jahr 2016.

Zum Abschluss der Hauptdienstbesprechung dankte Thomas Albert allen Feuerwehrangehörigen für die geleistete Arbeit im abgelaufenen Jahr. Weiterhin bedankte er sich bei Bürgermeister Martin Speicher, den Mitarbeitern der Verwaltung sowie bei allen Mitgliedern des Stadtrates. In seinem Ausblick für das Jahr 2017 ging Thomas Albert auf die anstehenden Modernisierungs- und Renovierungsarbeiten der Fahrzeughalle ein. Hier ist neben der energetischen Sanierung des Daches auch ein neuer Bodenbelag und eine Abgasabsauganlage geplant.

Feuerwehr und DLRG üben Eisrettung

DSC_0222Zu einem gemeinsamen Ausbildungsdienst zum Thema „Eisrettung“ hatten sich die Feuerwehrangehörigen des Löschbezirks Püttlingen und die Mitglieder der DLRG Ortsgruppe Püttlingen getroffen. Bevor mit der praktischen Ausbildung begonnen wurde, trafen sich alle Teilnehmer im Feuerwehrgerätehaus Püttlingen. Nach einer kurzen Begrüßung durch Püttlingens Wehrführer Thomas Prinz wurden die theoretischen Grundlagen zur „Eisrettung“ wiederholt sowie Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Unterkühlung vermittelt.

Danach besetzten die Übungsteilnehmer die Fahrzeuge und fuhren auf die Ritterstraße zum Absinkweiher Frommersbach. Aufgrund der schon länger anhaltenden Minustemperaturen war der A

bsinkweiher komplett zugefroren. Hier konnten die Teilnehmer die Rettung einer ins Eis eingebrochenen Person mittels verschiedener Hilfsmittel in der Praxis üben. Um die Ausbildungseinheit entsprechend praxisnah zu gestalten, wurde mittels Motorkettensäge ein Loch in die Eisschicht gesägt, aus dem ein Mitglied der DLRG Ortsgruppe Püttlingen „gerettet“ werden musste. Geübt wurde die Rettung der eingebrochenen Person mittels Spineboard (Rettungsbrett), Steckleiterteilen und Rettungsleinen. Im Anschluss an die praktische Ausbildung ging es zur Übungsbesprechung zurück ins Feuerwehrgerätehaus.