Die Feierlichkeiten zum 50. Geburtstag der Jugendfeuerwehr Püttlingen starteten bereits am 10. Juni mit einem Aktionstag im Püttlinger Stadtpark. Hier präsentierte die Jugendfeuerwehr bei tollem Sommerwetter nicht nur ihre vielfältigen Aktionen und Arbeiten, sondern auch die Feuerwehrfahrzeuge wurden vorgestellt. Daneben konnten auch viele Mitmach-Aktionen wie Bullriding, Hüpfburgen oder auch der „American Gladiator“ ausprobiert werden. Bei den Vorstellungen des Zauberers Maxim Maurice konnte sich Jung und Alt in die Welt der Magie begeben und sich verzaubern lassen. Sehr viele Kinder und Jugendliche, aber auch ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger besuchten den Aktionstag und machten diesen zu einem tollen Event.

Die eigentlichen Jubiläumsfeierlichkeiten waren in den Tag der offenen Tür des Löschbezirks Püttlingen eingebunden. Auch für den Festkommers hatte sich Jugendwart Carsten Münch und sein Team ein buntes Programm ausgedacht. Der gesamte Abend stand im Zeichen „50 Jahre Jugendfeuerwehr“. Eröffnet wurde der Abend mit einer Musikdarbietung der „Köllervalley Singers“. Danach kamen die Ehrengäste zu Wort, um zu diesem Jubiläum zu gratulieren.

Bürgermeister Martin Speicher begrüßte, als Chef der Wehr, alle Anwesenden und bedankte sich für ihr kommen. „Wir haben bei der Feuerwehr Püttlingen eine gut funktionierende Jugendarbeit, die Jugendlichen werden sehr gut auf den aktiven Feuerwehrdienst vorbereitet.“ so Bürgermeister Martin Speicher. Einen besonderen Dank richtete er auch an alle Ausbilder und Betreuer, denn ohne deren Engagement wäre dies so nicht möglich.

Der Schirmherr der Veranstaltung, Ministerpräsident Tobias Hans, lobte ebenfalls das Engagement der Jugendlichen. Bei der Jugendfeuerwehr werden Werte wie Nächstenliebe, das Eintreten für Andere und sozialer Zusammenhalt gelebt, so Ministerpräsident Tobias Hans. Ohne die Arbeit in der Jugendfeuerwehr wird es schwierig, zukünftig das Sicherheitsniveau aufrechtzuerhalten. Ein herzliches Dankeschön richtete Tobias Hans auch an alle Betreuer, die die Jugendarbeit durchführen, aber auch an alle, die in der Feuerwehr mitarbeiten. „Trotz dieser vielfältigen Aufgaben darf der Spaß in der Jugendfeuerwehr nicht zu kurz kommen.“ so der Ministerpräsident.

In seinen Grußworten erwähnte Wehrführer Thomas Prinz, dass er selbst aus den Reihen der Jugendfeuerwehr stammt und als Jugendwart im Löschbezirk Köllerbach selbst die Jugendarbeit mitgestaltet hat. Thomas Prinz bedankte sich bei denjenigen, die die Jugendfeuerwehr 1968 ins Leben gerufen haben und bei allen, die sich in den letzten 50 Jahren dort engagiert haben. „Vor ein paar Jahren gab es noch einen Aufnahmestopp, da sehr viele Jugendliche in die Jugendfeuerwehr eintreten wollten. Diese Zeiten sind leider vorbei und wir müssen, wie andere Vereine auch, um jedes neue Mitglied kämpfen.“ so Thomas Prinz. In seiner Ansprache appellierte er an alle Besucher, ihre Kinder zur Jugendfeuerwehr zu schicken bzw. sich selbst in der Feuerwehr zu engagieren.

Auch Püttlingens Löschbezirksführer Thomas Albert, der selbst 10 Jahre Jugendwart im Löschbezirk Püttlingen war, hofft darauf, viele neue Mitglieder gewinnen zu können. „Die aktiven Feuerwehrangehörigen aus dem Löschbezirk Püttlingen stammen zu fast 88% aus den Reihen der Jugendfeuerwehr.“ so Thomas Albert. Um die Jugendfeuerwehrarbeit entsprechend durchführen zu können, werden natürlich auch entsprechende finanzielle Mittel benötigt. Daher unterstützt der Löschbezirk Püttlingen die Jugendarbeit mit 500,00 Euro sowie zusätzlich mit einem ¼ der Einnahmen aus dem Feuerwehrfest.

Auch der stellvertretende Jugendbeauftrage im Regionalverband Saarbrücken, Matthias Martini, gratulierte recht herzlich zur 50-jährigen Erfolgsgeschichte Jugendfeuerwehr Püttlingen. „In der Jugendfeuerwehr wird bürgerliches Engagement und soziales Verhalten vermittelt. Die Feuerwehrarbeit ist bei der freiwilligen Feuerwehr nicht Beruf, sondern Berufung.“ so Matthias Martini.

Eine besondere Überraschung hatte Jugendwart Carsten Münch noch für seine Vorgänger im Amt des Jugendwartes vorbereitet. Die bisherigen Jugendwarte Jürgen Eckle, Sebastian Schmidt senior, Peter Müller, Thomas Albert und Harald Ströhle konnten aus den Händen von Carsten Münch für ihr Engagement und ihre Unterstützung die Floriansmedaille mit der Aufschrift „50 Jahre Jugendfeuerwehr, für Engagement und Treue“ entgegennehmen.

Weiterhin konnten Ehrungen durch den stellvertretenden Bundesjugendleiter, Dirk Müller, und den Vorsitzenden des Feuerwehrverbandes im Regionalverband Saarbrücken, Thomas Quint vorgenommen werden. So wurde Stadtjugendwart Harald Ströhle mit der Ehrennadel der Deutschen Jugendfeuerwehr in Silber und Peter Müller mit der Ehrennadel der Deutschen Jugendfeuerwehr in Gold für ihr Engagement in der Jugendfeuerwehr ausgezeichnet.

Nach den Grußworten gratulierten benachbarte Feuerwehren, befreundete Organisationen und Vereine der Jugendfeuerwehr Püttlingen zu ihrem 50-jährigen Jubiläum. „Was wäre ein Geburtstag ohne einen Geburtstagskuchen“ so Jugendwart Carsten Münch. Bevor der offizielle Teil beendet wurde, wurde der Geburtstagskuchen hereingefahren, angeschnitten und an alle, die ein Stück wollten, verteilt. In seinen Schlussworten bedankte sich Carsten Münch bei allen, die ihn bei der Jugendarbeit unterstützen und für den gelungenen Abend gesorgt haben.

Im Anschluss an die Grußworte startete die musikalische Unterhaltung mit der Band „Caracas“ und der Licht- und Feuershow „Baila Fuego“. Zum Abschluss des Abends gab es noch ein Jubiläumsfeuerwerk.

Während eines Elternabends kommt es aufgrund eines technischen Defekts zu einem Brand in der Kyllbergschule. Die anwesenden Eltern bemerken das Feuer aufgrund der starken Rauchentwicklung. Auch der Hausmeister wird durch den dichten Qualm, der aus den Fenstern dringt, auf das Feuer aufmerksam und alarmiert über den Notruf 112 die Feuerwehr. Sofort wird mit der Räumung des Gebäudes begonnen, aber nicht alle Anwesenden können das Schulgebäude durch den dichten Rauch verlassen und werden im Gebäude eingeschlossen. Glücklicherweise handelt es sich bei dem beschriebenen Szenario nur um eine Übung der Jugendfeuerwehr, die sich der Köllerbacher Jugendwart Christian Kuhlmann ausgedacht hat.

Innerhalb weniger Minuten sind vier Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr mit Blaulicht und Martinshorn an der Kyllbergschule eingetroffen. Die Mädchen und Jungen erhalten ihre Einsatzaufträge und beginnen sofort mit der Rettung der eingeschlossenen Personen. Zeitgleich wird auch mit der Brandbekämpfung begonnen.

Die Einsatzkräfte des Tanklöschfahrzeugs aus Köllerbach haben sich bereits auf der Anfahrt mit Übungsatemschutzgeräten für den Innenangriff ausgerüstet. Ein Trupp geht unter Atemschutz in das Schulgebäude vor um die Vermissten zu suchen und diese ins Freie zu bringen. Bei dieser Aufgabe werden sie durch die Besatzung des Tanklöschfahrzeugs aus Püttlingen unterstützt. Schnell werden die eingeschlossenen Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer gefunden und können durch die Jugendfeuerwehrangehörigen ins Freie gebracht werden. Durch das Löschgruppenfahrzeug aus Köllerbach wird in der Zwischenzeit die Wasserversorgung aus einem Unterflurhydranten in der Jahnstraße sichergestellt und die Brandbekämpfung in einem Außenangriff begonnen. Die Einsatzkräfte des Tragkraftspritzenfahrzeugs aus Püttlingen schirmen die Kindertagesstätte St. Martin vor einem möglichen Übergreifen des Feuers ab.

Die Brandbekämpfung erfolgt zwischenzeitlich mit zwei Rohren im Innen- und vier Rohren im Außenangriff. Nach erfolgreicher Menschenrettung und umfassender Brandbekämpfung heißt es dann „Feuer aus!“. Nachdem die Gerätschaften abgebaut und auf den Fahrzeugen verlastet sind, wird die Übung besprochen. Neben zahlreichen Eltern und Betreuern aus beiden Löschbezirken ist auch Wehrführer Thomas Prinz anwesend. Wehrführer Thomas Prinz ist von der Übung der Jugendfeuerwehr begeistert. „Ich bin sehr stolz auf euch und hoffe, dass ihr weiterhin so engagiert bei der Jugendfeuerwehr mitarbeitet. Ihr seid die Zukunft der aktiven Wehr“, so Thomas Prinz bei der Übungsbesprechung. Nachdem sich die Jugendfeuerwehrangehörigen bei kühlen Getränken und einem kleinen Imbiss von der anstrengenden Übung gestärkt haben, geht es wieder zurück in die Gerätehäuser.

In diesem Jahr kann die Jugendfeuerwehr des Löschbezirks Püttlingen auf ihr 50-jähriges Bestehen zurückblicken. Aktuell besteht die Jugendfeuerwehr Püttlingen aus 17 Jungen und Mädchen, die im Rahmen der Ausbildung auf den aktiven Feuerwehrdienst vorbereitet werden. Um dieses Jubiläum gebührend zu feiern und auch die Arbeit der Jugendfeuerwehr der Bevölkerung vorzustellen, sind verschiedene Aktionen geplant.

Begonnen werden die Jubiläumsfeierlichkeiten mit einem Aktionstag der Jugendfeuerwehr am Sonntag, 10. Juni 2018, ab 10:00 Uhr im Stadtpark Püttlingen. Hier werden allen Interessierten nicht nur die vielfältige Arbeit und Aktionen der Jugendfeuerwehr nähergebracht, sondern auch die Feuerwehrfahrzeuge vorgestellt. Daneben gibt es aber noch viele weitere interessante Dinge zu bestaunen. Vielerlei Mitmach-Aktionen wie beispielsweise „Bullriding“, „American Gladiator“, heißer Draht oder auch eine Kletterwand stehen für Jung und Alt zum Ausprobieren zur Verfügung.

Fortgesetzt wird die Feier zum 50-jährigen Bestehen der Jugendfeuerwehr im Rahmen des Feuerwehrfestes des Löschbezirks Püttlingen vom 15. – 17. Juni 2018.

Am Freitag, 15. Juni findet ab 19:00 Uhr der Festkommersabend mit einem bunten Programm im Feuerwehrgerätehaus Püttlingen statt. Neben einer Licht und Feuershow und der Liveband „Caracas“ steht auch noch ein Feuerwerk auf dem Festprogramm.

Die Jugendfeuerwehr und die aktiven Feuerwehrangehörigen freuen sich bereits heute darauf, viele Kinder und Jugendliche sowie erwachsene Mitbürgerinnen und Mitbürger beim Aktionstag im Stadtpark bzw. beim Feuerwehrfest begrüßen zu können. Vielleicht können wir so bei Ihnen das Interesse an der Feuerwehrarbeit wecken und Sie für eine Mitarbeit bei Ihrer Feuerwehr gewinnen. Für Ihr leibliches Wohl ist an allen Tagen bestens gesorgt.

Piepsende Rauchmelder sind zu hören und aus dem Püttlinger Rathaus dringt aus Türen und Fenstern dichter Rauch. Was sich auf den ersten Blick dramatisch anhört, ist aber zum Glück nur das Übungsszenario für die Köllertal-Übung der Jugendfeuerwehren. Im Wechsel üben die Jugendfeuerwehrangehörigen der drei Köllertalgemeinden Püttlingen, Heusweiler und Riegelsberg die gemeindeübergreifende Zusammenarbeit, in diesem Jahr wurde diese Übung bereits zum 9. Mal durchgeführt. Die diesjährige Übung wurde durch den Püttlinger Stadtjugendwart Harald Ströhle geplant und wurde am Püttlinger Rathaus durchgeführt.

Folgendes Szenario hatte sich Stadtjugendwart Harald Ströhle für die Jugendlichen ausgedacht: Im Kellergeschoß des Rathauses befindet sich eine Ladestation für die Elektrofahrzeuge der Stadtverwaltung. Beim Ladevorgang eines Elektrofahrzeugs kam es aufgrund eines technischen Defekts zu einem Brand. Da die Brandschutztüren verkeilt waren, konnte sich das Feuer im gesamten Kellergeschoss ausbreiten. Weiterhin breitete sich der giftige Brandrauch im gesamten Gebäude aus. Ein Verwaltungsmitarbeiter bemerkte den Brandausbruch und alarmierte über Notruf 112 die Feuerwehr.

Dem Einsatzleiter wurde mitgeteilt, dass sich noch 4 Personen im Gebäude befinden sollen. Aufgrund dieser Mitteilung und des Schadensausmaßes wurden die Feuerwehren aus Heusweiler und Riegelsberg zur nachbarschaftlichen Löschhilfe angefordert. Zuerst waren die Einsatzkräfte der Feuerwehr Püttlingen an der Einsatzstelle und leiteten erste Maßnahmen ein.

Bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle hatten sich die Jugendfeuerwehrangehörigen aus Püttlingen mit Übungsatemschutzgeräten ausgerüstet, um mit der Menschenrettung und der Brandbekämpfung im Kellergeschoss zu beginnen. Unterstützt wurden sie hierbei durch Jugendliche der Feuerwehr Heusweiler. Auf der Vorderseite des Gebäudes wurde die Menschenrettung aus dem Rathausfoyer durchgeführt. Hierbei unterstützte die Jugendfeuerwehr aus Riegelsberg. Zwischenzeitlich wurde die Wasserversorgung aus mehreren Unterflurhydranten sichergestellt und die Brandbekämpfung mit mehreren C-Rohren im Außenangriff durchgeführt. Um das Gebäude rauchfrei zu bekommen, wurden mehrere Überdrucklüfter eingesetzt. Das Einsatzleitfahrzeug aus Riegelsberg übernahm die Einsatzkoordination, hier wurde neben dem Einsatztagebuch auch die Lagekarte geführt.

Neben zahlreichen Eltern verfolgten auch viele Führungskräfte aller drei Köllertalgemeinden sowie Heusweilers Bürgermeister Thomas Redelberger gespannt die Übung der rund 60 Jugendfeuerwehrangehörigen. Nachdem alle Personen gerettet und das Feuer gelöscht war, konnte die Übung beendet werden. In einer kurzen Übungsbesprechung bescheinigte Stadtjugendwart Harald Ströhle allen an der Übung Beteiligten eine sehr gute Leistung. Auch Bürgermeister Thomas Redelberger richtete noch ein paar Worte an alle Anwesenden. „Es ist schön zu sehen, dass sich so viele Jugendliche in der Jugendfeuerwehr engagieren. Ich hoffe, dass ihr weiterhin bei der Sache bleibt, denn ihr seid die Zukunft der Feuerwehr.“ so Bürgermeister Thomas Redelberger. Danach konnten sich alle Übungsteilnehmer bei den sommerlichen Temperaturen mit kühlen Getränken und einer Brezel stärken.

Bei sonnigem Frühlingswetter machten sich die Jugendfeuerwehrangehörigen und ihre Betreuer auf ihre diesjährige Lehrfahrt in den Holiday Park ins rheinlandpfälzische Haßloch. Solche Gemeinschaftsaktionen stehen neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung auch auf dem Ausbildungsplan der Jugendlichen. Neben dem Erlernen des Feuerwehrhandwerks in Theorie und Praxis soll bei den Jugendfeuerwehrangehörigen auch der Spaß nicht zu kurz kommen.

Frühmorgens trafen sich alle Teilnehmer an den Feuerwehrgerätehäusern Püttlingen bzw. Köllerbach und machten sich mit dem Bus auf den Weg nach Haßloch. Dort angekommen konnte sich jeder die Zeit nach eigenem Belieben vertreiben. Für jeden war etwas dabei, ob die Fahrten auf dem „Donnerfluß“, diversen Achterbahnen oder dem Freefall-Tower. Wer es etwas ruhiger angehen lassen wollte, konnte sich die Wasserski-Stuntshow ansehen. Wie immer bei solchen Aktionen verging die Zeit viel zu schnell und schon stand die Rückfahrt an. Auf dem Heimweg wurde noch in Hinterweidenthal Rast gemacht und alle konnten sich bei einem gemeinsamen Abendessen stärken. Danach machten sich alle auf den weiteren Rückweg zum Ausgangspunkt nach Püttlingen.

Auch in diesem Jahr fand wieder unter Federführung des Entsorgungsverbands Saar (EVS) die Aktion „Saarland Picobello“ statt. Wie auch in den vergangenen Jahren beteiligte sich die Jugendfeuerwehr der Stadt Püttlingen an der Säuberungsaktion.

Jeweils von den Gerätehäusern Püttlingen bzw. Köllerbach machten sich die Jugendfeuerwehrangehörigen und ihre Betreuer auf den Weg zu den zugeteilten Bereichen, um dort mit dem Aufräumen zu beginnen. Bevor es jedoch losging, rüsteten sich alle Teilnehmer mit Warnwesten, Handschuhen und Müllsäcken aus, um den in der Natur entsorgten Müll und Unrat einzusammeln.

Wie in den Vorjahren auch, wurde wieder allerlei Wohlstandsmüll eingesammelt. Neben dem „üblichen“ Müll wie leeren Flaschen, Dosen und Zigarettenpäckchen wurden aber auch alte Autoreifen, eine Dunstabzugshaube und verschiedene Fußleisten, die wohl im Rahmen von Renovierungsmaßnahmen im Wald entsorgt wurden, eingesammelt. Der in Säcke verpackte Müll wurde zum Gerätehaus nach Püttlingen gefahren und dort in Container umgeladen bzw. der fachmännischen Entsorgung zugeführt.

Nachdem die Fahrzeuge entladen waren, konnten sich die Jugendfeuerwehrangehörigen und ihre Betreuer noch bei einem Eintopf mit Wurst stärken, bevor sie sich wieder auf den Nachhauseweg machten.

Um zu überprüfen, ob die Jugendfeuerwehrangehörigen die erlernten Handgriffe auch bei Dunkelheit beherrschen, war eine Nachtübung der Jugendfeuerwehren aus Püttlingen und Köllerbach angesetzt.

Durch starken Funkenflug bei Flexarbeiten kam es im Werkstattbereich des metallverarbeitenden Betriebs Stefan Schiel GmbH in der Köllerbacher Oberwies zu einem Feuer mit starker Rauchentwicklung. Das Feuer griff im Werkstattbereich auf dort gelagertes Material über und drohte auch auf das Nachbargebäude überzugreifen. Der Firmeninhaber entdeckte das Feuer und setzte daraufhin sofort den Notruf über die 112 ab. Diese Aufgabe hatte sich der Jugendwart des Löschbezirks Köllerbach, Christian Kuhlmann, für die Jugendlichen ausgedacht.

 

Durch den Einsatzleiter wurde das zuerst eintreffende Tanklöschfahrzeug aus Köllerbach in die Lage eingewiesen. Da die Einsatzmeldung „Brand in einem Gebäude“ lautete, hatten sich die Jugendlichen bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle mit Übungs-Atemschutzgeräten ausgerüstet, um direkt nach dem Eintreffen zu einer Menschenrettung in den Werkstattbereich vorgehen zu können. Unter Vornahme eines C-Rohres begab sich ein Trupp zur Personensuche in die dicht verqualmte Werkstatt. Der Firmeninhaber hatte unterdessen dem Einsatzleiter mitgeteilt, dass noch mindestens 3 Personen vermisst werden.

Schnell war eine erste Person gefunden und ins Freie gebracht. Weitere Jugendfeuerwehrangehörige übernahmen die verletzte Person, führten entsprechende Erstmaßnahmen durch und übergaben danach den Verletzten an den Rettungsdienst. Auch die zweite vermisste Person wurde zügig gefunden, gerettet und zur medizinischen Weiterversorgung an den Rettungsdienst übergeben. Zwischenzeitlich waren weitere Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr an der Einsatzstelle eingetroffen. Ein Trupp des Tanklöschfahrzeugs aus Püttlingen hatte sich ebenfalls bereits auf der Anfahrt mit Atemschutzgeräten ausgestattet und löste den Atemschutztrupp aus Köllerbach, der aufgrund von Luftmangel den stark verqualmten Werkstattbereich verlassen musste, bei der Personensuche ab. Bei der weiteren Durchsuchung wurde eine dritte Person gefunden und mittels Bergetuch ins Freie verbracht.

Die Wasserversorgung wurde aus zwei Unterflurhydranten sichergestellt. Daneben wurden auch Löschmaßnahmen im Außenangriff vorgenommen. So musste beispielsweise das Übergreifen des Feuers auf mehrere an der Gebäuderückseite der Firma Schiel gelagerten Gasflaschen verhindert und diese gekühlt werden. Ebenfalls musste die Lagerhalle der Dachdeckerei Klein, in der sehr viel trockenes Holz gelagert wird, vor einem Feuerübergriff geschützt und abgeschirmt werden. Damit alle eingesetzten Kräfte sicher arbeiten konnten, wurde die Einsatzstelle mit Flutlichtstrahlern ausgeleuchtet und gegen den fließenden Verkehr abgesichert.

Neben Wehrführer Thomas Prinz und seinem Stellvertreter Ruwen Dumont machten sich auch die stellvertretenden Löschbezirksführer, Josef Beck und Michael Serf, der stellvertretende Jugendbeauftragte im Regionalverband Saarbrücken, Matthias Martini, sowie einige Eltern ein Bild von der Leistungsfähigkeit der Nachwuchsbrandschützer. Nachdem die gestellten Aufgaben abgearbeitet waren, wurde „Wasser halt“ befohlen und die Gerätschaften wieder auf den Fahrzeugen verlastet. Wehrführer Thomas Prinz und Jugendwart Christian Kuhlmann bedankten sich bei allen an der Übung Beteiligten und lobten ausdrücklich die gezeigten Leistungen.

Ein besonderer Dank geht an die Firma Schiel und die Dachdeckerei Klein, die es der Jugendfeuerwehr ermöglichten, auch außerhalb der Öffnungszeiten, im Werkstattgebäude bzw. auf dem Firmengelände ihre Nachtübung durchzuführen.

Jedes Jahr findet im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit eine gemeinsame Übung der Jugendfeuerwehrangehörigen der Köllertalgemeinden Heusweiler, Riegelsberg und Püttlingen statt. Ausgerichtet wurde die Übung in diesem Jahr durch die Feuerwehr Riegelsberg.

Als Szenario hatten sich die Übungsverantwortlichen Folgendes ausgedacht: In der Betonsteinfabrik Dr. Arnold Schäfer GmbH am Riegelsberger Russenweg kam es nach einer Explosion zu einem Brand. Im Produktionsgebäude wurden noch mehrere Mitarbeiter vermisst. Zeitgleich ereignete sich auf dem Firmengelände ein Verkehrsunfall, bei dem eine Person unter dem Fahrzeug eingeklemmt wurde. Über Notruf 112 wurde die Integrierte Leitstelle auf dem Saarbrücker Winterberg über den Notfall informiert. Daraufhin wurde die Feuerwehr Riegelsberg über die Haupteinsatzzentrale der Berufsfeuerwehr Saarbrücken zur Einsatzstelle alarmiert. Die Einsatzkräfte des zuerst eintreffenden Einsatzleitwagens (ELW) der Feuerwehr Riegelsberg verschafften sich zuerst einen Überblick über die Lage, bildeten sofort eine Einsatzleitung und leiteten erste Maßnahmen ein. Aufgrund der vorgefundenen Lage und des Schadensausmaßes wurde sofort eine Alarmstichworterhöhung vorgenommen und die Feuerwehren Heusweiler und Püttlingen zur nachbarlichen Hilfe angefordert.

Als nächstes erreichten zwei Löschgruppenfahrzeuge der Feuerwehr Riegelsberg die Einsatzstelle und kümmerten sich um die Rettung der unter dem PKW eingeklemmten Person mittels pneumatischer Hebekissen. Weiterhin wurde der zweifache Brandschutz sichergestellt, die Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr abgesichert und die Abschnittsleitung Technische Hilfeleistung eingerichtet.

Die Einsatzkräfte der Jugendfeuerwehr Heusweiler hatten sich bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle mit Übungsatemschutzgeräten ausgestattet und begannen mit der Menschenrettung aus dem Produktionsgebäude. Außerdem wurde mit der Brandbekämpfung mit mehreren C-Rohren im Außenangriff begonnen, die Wasserversorgung aus einem Unterflurhydranten sichergestellt und die Abschnittsleitung Brandbekämpfung eingerichtet.

Die Einsatzkräfte der Jugendfeuerwehr Püttlingen mussten zwei Personen von einem Treppenturm der Siloanlage retten und setzten ebenfalls mehrere C-Rohre zur Brandbekämpfung im Außenangriff ein. Um ein Übergreifen des Feuers auf eine weitere Halle zu verhindern, wurde eine sogenannte „Riegelstellung“ errichtet. So konnte das Übergreifen des Feuers auf die benachbarte Halle verhindert werden.

Neben zahlreichen Eltern verfolgten auch Riegelsbergs Bürgermeister Klaus Häusle und die Wehrführer der drei Köllertalgemeinden gespannt die Übung der Jugendfeuerwehrangehörigen. Allen an der Übung beteiligten Jugendfeuerwehrangehörigen wurde in der Übungsbesprechung eine hervorragende Leistung attestiert. Bürgermeister Klaus Häusle sprach allen Jugendlichen auch im Namen seiner Amtskollegen einen herzlichen Dank aus. Er bedankte sich aber auch bei allen Feuerwehrangehörigen, die sich neben ihrem „normalen“ Feuerwehrdienst noch zusätzlich bei der Jugendfeuerwehr engagieren und somit zur Ausbildung des Feuerwehrnachwuchses beitragen.

IMG_3848Großalarm auf dem Gelände des Technischen Hilfswerks (THW) am Wasserwerk Simschelt in Völklingen! Die Fahrzeughalle der THW-Unterkunft steht in Flammen und es werden noch drei Personen vermisst. Mitglieder des THW werden auf das Feuer aufmerksam, welches vermutlich durch einen technischen Defekt ausgelöst wurde. Direkt setzen sie einen Notruf ab, um die Kollegen der Feuerwehr zu alarmieren. Da die Feuerwehr Völklingen bereits in einem größeren Paralleleinsatz gebunden ist, werden im Rahmen der nachbarschaftlichen Löschhilfe die Löschbezirke Püttlingen und Köllerbach alarmiert.

Glücklicherweise handelte es sich bei dem beschriebenen Szenario bloß um eine Übung der Jugendfeuerwehr. Dennoch fahren innerhalb kürzester Zeit vier Feuerwehrfahrzeuge mit Blaulicht auf das THW-Gelände. Die Mädchen und Jungen der Püttlinger Wehr nehmen ihre Einsatzkommandos entgegen und beginnen umgehend mit der Menschenrettung und der Brandbekämpfung. Die Mannschaft des Tanklöschfahrzeugs aus Püttlingen rüstete sich bereits auf der Anfahrt mit Atemschutzgeräten für den Innenangriff aus. Ein Trupp ging unter schwerem Atemschutz in die Fahrzeughalle vor, um die vermissten Personen zu suchen und zu retten. Hierbei wurden sie kurze Zeit später durch einen weiteren Trupp unterstützt. In der Zwischenzeit wurde durch das Löschgruppenfahrzeug aus Köllerbach mit der Brandbekämpfung im Außenangriff begonnen.
Schnell wurde die erste Person gefunden und aus dem Gebäude gerettet. Auch alle weiteren vermissten Personen konnten durch die Feuerwehr ins Freie verbracht werden. Die Brandbekämpfung erfolgte zwischenzeitlich mit vier C-Strahlrohren. Durch das Püttlinger Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug wurde die Wasserversorgung zum Tanklöschfahrzeug aus einem Hydranten hergestellt. Durch die Jugendlichen vom Löschbezirk Köllerbach wurde ein Überdrucklüfter in Stellung gebracht, um die Halle vom dichten Rauch zu befreien.
Nach erfolgreicher Menschenrettung und umfassender Brandbekämpfung hieß es dann „Feuer aus!“. Einsatzleiter Harald Ströhle beendete die Übung für alle Teilnehmer. Nachdem die Gerätschaften abgebaut und auf den Fahrzeugen verlastet waren, wurde die Übung besprochen. Neben zahlreichen Betreuern aus beiden Löschbezirken waren Wehrführer Thomas Prinz und sein Stellvertreter Ruwen Dumont anwesend. Stadtjugendwart Harald Ströhle lobte den Einsatz der Jugendlichen. „Mir hat es sehr gut gefallen. Zwar sind Kleinigkeiten aufgefallen, aber aus diesem Grund üben wir schließlich“ so Harald Ströhle bei der Übungsbesprechung. Nachdem sich die Jugendfeuerwehrangehörigen bei kühlen Getränken und einem kleinen Imbiß von der anstrengenden Übung gestärkt hatten, ging es wieder zurück in die Gerätehäuser.

AnzeigerNicht nur die feuerwehrtechnische Ausbildung in Theorie und Praxis steht auf dem Ausbildungsplan bei der Jugendfeuerwehr, sondern auch Basteln und Werken. So beteiligten sich die Angehörigen der Jugendfeuerwehr Püttlingen an einem Wettbewerb zum Thema Dioramenbau, der durch die Freiwillige Feuerwehr Saarbrücken Löschbezirk Brebach durchgeführt wurde. Das Motto dazu lautete „Zu Lande, zu Wasser und in der Luft“.

Es bestand die Möglichkeit, die Dioramen in 3 unterschiedlichen Kategorien zu erstellen. So konnten Einsatz- oder Übungsszenarien mit Hilfe von Modellen von Schiffen, Autos und Flugzeugen, Modelle mit Playmobilfiguren oder Legosteinen oder aber Dioramen im Maßstab 1:87 (Größe H0, wie man es aus dem Eisenbahnmodellbau kennt) dargestellt werden.

Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Püttlingen erstellten ihr Modell in der Größe H0, wobei sie einen realen Einsatz aus dem vergangenen Jahr nachbauten. Bei dem Einsatzszenario handelte es sich um einen Verkehrsunfall der sich in Püttlingen ereignete. Dabei prallte ein Fahrzeug gegen eine Mauer, kippte um und blieb auf dem Dach liegen. Neben der Feuerwehr und mehreren Rettungswagen, war auch der Rettungshubschrauber Christoph 16 im Einsatz, um die verletzten Personen in Krankenhäuser zu verbringen.

11 Jugendliche setzten dieses Szenario in über 70 Stunden Arbeit, mit Hilfe von drei Betreuern auf die Holzbauplatte um. Durch eine Jury wurden alle Arbeiten begutachtet und bewertet. Besonders beeindruckte die Jury die Detailtreue, mit der die Jugendlichen das Einsatzszenario nachgestellt hatten. So wurden beispielsweise bei der Versorgung der verletzten Personen Infusionsschläuche modelliert oder auch Beschriftungen z. B. auf der Geräteablage angebracht. Mit großer Sorgfalt wurde auch ein Kinderspielplatz mit Miniaturwippe und Schaukel dargestellt. Nachdem sich alle Jurymitglieder ein Bild von den Ausstellungsstücken gemacht hatten, wurden die Preise vergeben. Alle ausgestellten Dioramen waren schön gestaltet und so entschieden letztendlich Kleinigkeiten. Das Diorama der Jugendfeuerwehr Püttlingen wurde mit dem 1. Platz ausgezeichnet und die Teilnehmer erhielten eine Urkunde sowie einen Pokal. In einem weiteren Arbeitsschritt werden die Jugendlichen weiter an dem Modell arbeiten, um z. B. noch die Häuser oder Fahrzeuge zu beleuchten.

DSC_0540Zum Jahresrückblick der Jugendfeuerwehr Püttlingen hatte Jugendwart Carsten Münch neben den Angehörigen der Jugendfeuerwehr, die Wehr- und Löschbezirksführung, den Stadtjugendwart Harald Ströhle, die Feuerwehrsachbearbeiterin Elke Schuth, alle aktiven Feuerwehrangehörigen, die bei der Jugendarbeit unterstützen, den stellvertretenden Regionalverbandsjugendbeauftragten Mathias Martini sowie die Eltern der Jugendlichen ins Feuerwehrgerätehaus Püttlingen eingeladen.

In einer Fotoschau ließ Jugendwart Carsten Münch das vergangene Jahr Revue passieren, bevor er auf einige Besonderheiten des vergangenen Jahres einging. Zum Jahresende 2016 bestand die Jugendfeuerwehr des Löschbezirks Püttlingen aus 20 Jugendlichen. Zwei Jugendliche konnten neu aufgenommen werden und zwei wechselten aus der Jugendfeuerwehr zu den Aktiven. Insgesamt standen 16 Ausbildungsdienste auf dem Dienstplan. Die Jugendlichen leisteten im abgelaufenen Jahr insgesamt 2.954 Stunden, davon 556 Übungsstunden und 2.398 sonstige Stunden. Die meisten Stunden im vergangenen Jahr, nämlich 302, leistete Lars Müller und wurde mit dem „Stundenpokal“ geehrt. Für einen 100%-igen Dienstbesuch wurden Lena Kammer und Julia Wróblewski ausgezeichnet.

 

Besonders wurde im Jahresbericht die Picobello-Aktion, an der sich die Jugendlichen beteiligten erwähnt, aber auch z.B. die Jahresfahrt der Jugendfeuerwehr, die die Teilnehmer nach Pirmasens führte, wo die gläserne Manufaktur der Firma WAWI besichtigt und im Anschluss das Spaßbad besucht wurde. Die gemeinsame Übung der Jugendfeuerwehr der Löschbezirke Püttlingen und Köllerbach fand im Gewerbegebiet Etzenhofen statt. Die jährlich durchgeführte Köllertalübung der Jugendfeuerwehren aus Püttlingen, Heusweiler und Riegelsberg wurde an einem landwirtschaftlichen Anwesen im Heusweiler Ortsteil Hirtel durchgeführt. Traditionell fand in den Sommerferien das Zeltlager an der Edelweißhütte im Jungenwald statt. Während des Zeltlagers wurde unter anderem ein Feldgottesdienst durchgeführt und das Erlebnisbergwerk Velsen besichtigt. Auch ein Berufsfeuerwehrtag wurde im Jahr 2016 für die Jugendfeuerwehrmitglieder ausgerichtet und als letzter praktischer Ausbildungsdienst fand eine Nachtübung an der staatlichen Förderschule für soziale Entwicklung auf der Ritterstraße statt.

Wehrführer Thomas Prinz bedankte sich bei allen Jugendfeuerwehrangehörigen, bei Jugendwart Carsten Münch, dem Stadtjugendwart Harald Ströhle sowie bei allen Helferinnen und Helfern, die bei der Ausbildung und Betreuung der Nachwuchsbrandschützer unterstützten für die geleistete Arbeit im abgelaufenen Jahr. „Zwar ist die Mitgliederzahl der letzten Jahre stabil, aber in früheren Zeiten gab es für die Aufnahme in die Jugendfeuerwehr eine Warteliste. Macht Werbung für die Jugendfeuerwehr, bringt einfach eure Freunde oder Klassenkameraden mit, um so weitere Jugendfeuerwehrangehörige zu gewinnen.“ so Thomas Prinz. Auch der stellvertretende Regionalverbandsjugendbeauftragte Mathias Martini, Stadtjugendwart Harald Ströhle und Löschbezirksführer Thomas Albert richteten noch ein paar Worte an alle Anwesenden und bedankten sich für das erbrachte Engagement im abgelaufenen Jahr.

DSC_0517Bereits zum 7-ten Mal wurde durch den Entsorgungsverband Saar (EVS) die Aktion „Saarland Picobello“ durchgeführt. Wie in den Vorjahren auch, beteiligten sich die Jugendfeuerwehrangehörigen der Löschbezirke Püttlingen und Köllerbach an der saarlandweit durchgeführten Aufräumaktion.

Insgesamt 25 Jugendfeuerwehrangehörige und 12 Betreuer machten sich morgens von den Feuerwehrgerätehäusern Püttlingen bzw. Köllerbach auf, um Müll einzusammeln. Ausgerüstet mit Warnwesten, Handschuhen und Müllsäcken machten sich die Jugendlichen daran, den in der Natur entsorgten Wohlstandsmüll und Unrat einzusammeln.

Neben Flaschen, leeren Dosen und alten Schuhen wurde wieder einiges an Müll eingesammelt. Darunter auch einige kuriose Dinge wie alte Autoreifen, Verkehrsleitpfosten, ein Maschendrahtzaun, die Innenverkleidung einer Autotür oder aber auch eine Mikrowelle.

Der eingesammelte Müll wurde in Säcke gepackt, auf einen Anhänger bzw. die Ladepritsche des Gerätewagen-Mannschaft geladen und zum Gerätehaus Püttlingen gefahren. Dort wurden die Fundsachen in Container umgeladen bzw. der fachmännischen Entsorgung zugeführt. Bevor sich die Jugendfeuerwehrangehörigen und ihre Betreuer wieder auf den Nachhauseweg machten, gab es im Feuerwehrgerätehaus Püttlingen für alle Teilnehmer noch eine Gulaschsuppe. Bürgermeister Martin Speicher machte sich ebenfalls ein Bild von der Sammelaktion und bedankte sich bei Allen für ihr Engagement für die Umwelt.

DSC_0855Um der Bevölkerung die Arbeit des Fördervereins des Löschbezirks Püttlingen zu präsentieren, hatte sich der Vorstand entschlossen, einen Informationsstand vor dem Wasgau-Markt in Püttlingen aufzustellen. Hierbei wurden Informationen zu Rauchmeldern und deren Installation gegeben, die seit 01. Januar im Saarland in allen Wohnungen Pflicht sind. Interessierten Bürgerinnen und Bürgern wurde dabei aber auch der Sinn und Zweck des Fördervereins erläutert. So konnten durch die Mitgliedsbeiträge bereits zahlreiche Ausrüstungsgegenstände angeschafft werden, die die Arbeit und Ausbildung der Feuerwehrangehörigen erleichtern bzw. verbessern. Beispielsweise wurden eine Brandübungsanlage und ein automatischer externer Defibrillator (AED) angeschafft.

Unterstützt wurde der Förderverein durch die Jugendfeuerwehrmitglieder, die im Einkaufsmarkt beim Einpacken der Einkäufe halfen. Ein herzliches Dankeschön geht an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Wasgau-Marktes, die die Aktion des Fördervereins tatkräftig unterstützten.

dsc_0780Zum Abschluss der praktischen Ausbildung für das Jahr 2016 führten die Jugendfeuerwehren aus den Löschbezirken Püttlingen und Köllerbach eine Nachtübung durch.

Geplante hatte die Übung an der staatlichen Förderschule für soziale Entwicklung auf der Ritterstraße der Jugendwart des Löschbezirks Püttlingen, Carsten Münch. Folgendem Übungsszenario mussten sich die Jugendfeuerwehrangehörigen stellen: Aufgrund einer Brandstiftung im Heizungskeller kam es in der Schule zu einem ausgedehnten Brand, der auch auf das darüberliegende Geschoss übergriff. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs fand eine Feier im Schulgebäude statt. Aufgrund der starken Rauchentwicklung verbreitete sich der Brandrauch im gesamten Gebäude, sodass sich nicht alle Personen ins Freie retten konnten. Über Notruf 112 informierte ein Teilnehmer der Feier die Feuerwehr.

Das Tanklöschfahrzeug des Löschbezirks Püttlingen traf als erstes an der Einsatzstelle ein und wurde durch den Einsatzleiter in die Lage eingewiesen. Schon auf der Anfahrt hatten sich die Nachwuchsbrandschützer mit Übungs-Atemschutzgeräten ausgerüstet, um direkt nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle zur Menschenrettung in das Schulgebäude vorgehen zu können.

Schnell wurde der Verteiler vor dem Eingang des Heizungskellers in Stellung gebracht und eine Schlauchleitung verlegt, damit im Innenangriff mit der Menschenrettung begonnen werden konnte. Nach und nach trafen weitere Einsatzfahrzeuge am Schulgebäude ein. Die Besatzung des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs stellte die Wasserversorgung aus einem Unterflurhydranten her, leuchtete die Einsatzstelle mit Flutlichtstrahlern aus und nahm mehrere C-Rohre im Außenangriff vor. Der im Innenangriff eingesetzte Trupp hatte schnell zwei im Kellergeschoss eingeschlossene Personen gefunden und ins Freie verbracht. Die nachrückenden Einsatzkräfte der Jugendfeuerwehr des Löschbezirks Köllerbach wurden auf der Vorderseite des Schulgebäudes eingesetzt. Auch hier wurde eine im Gebäude eingeschlossene Person gerettet und mehrere C-Rohre im Außenbereich zur Brandbekämpfung und Abschirmung vorgenommen. Außerdem wurde die Einsatzstelle mit Flutlichtstrahlern ausgeleuchtet.

Nachdem alle Personen gerettet waren und das Feuer gelöscht war, wurde „Wasser halt“ befohlen. Danach wurden die Geräte wieder in die Fahrzeuge verladen und die Jugendlichen rückten ins Gerätehaus ein, wo es eine kurze Übungsbesprechung gab. Stadtjugendwart Harald Ströhle bedankte sich bei allen Übungsteilnehmern für ihre gezeigte Leistung. Auch der stellvertretende Wehrführer Ruwen Dumont ließ es sich nicht nehmen, ein paar Worte an die Jugendlichen zu richten. „Es wurde ruhig und zügig gearbeitet. Besonders beeindruckt hat mich die Zusammenarbeit der Trupps, die mit den Übungs-Atemschutzgeräten in den Innenangriff vorgegangen sind.“ so der stellvertretende Wehrführer. Außerdem bedankte er sich bei den aktiven Feuerwehrangehörigen, die neben ihrem „normalen“ Feuerwehrdienst zusätzlich bei der Ausbildung des Feuerwehrnachwuchses unterstützen.

dsc_0308Am Sonntag, 18.09.2016, wurde auf dem Sportplatz der Friedrich-Schiller-Schule in Heusweiler das Leistungsabzeichen der Deutschen Jugendfeuerwehr abgenommen. Ausrichter der Veranstaltung war die Freiwillige Feuerwehr Heusweiler. Los ging es um 08.00 Uhr mit dem Antreten aller Teilnehmer auf dem Sportplatz. Insgesamt stellten sich 9 Jugendfeuerwehrgruppen, davon 8 aus dem Regionalverband Saarbrücken und eine aus dem Landkreis Saarlouis, dieser Herausforderung. Auch eine Gruppe der Jugendfeuerwehr Püttlingen mit Teilnehmern aus den Löschbezirken Püttlingen und Köllerbach traten zur Abnahme des Leistungsabzeichens an.

Bevor sich die Jugendfeuerwehrangehörigen aber dieser Aufgabe stellten, wurde fleißig geübt. Stadtjugendwart Harald Ströhle und seine Helfer, Max Schneider und Lars Brunder, hatten alle Hände voll zu tun, um die Jugendlichen optimal auf die Anforderungen vorzubereiten. Die Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr ist die höchste Auszeichnung, die der Feuerwehrnachwuchs erlangen kann und ist nur im Team zu erreichen. Die neun Jugendfeuerwehrangehörigen mussten sich insgesamt fünf Aufgaben stellen, die aus einem sportlichen und einem feuerwehrtechnischen Teil bestanden. Zum Sportteil gehörten ein 1.500 Meter Staffellauf und Kugelstoßen. Im feuerwehrtechnischen Teil mussten die Teilnehmer einen Löschangriff vornehmen, eine Schnelligkeitsübung, bei der schnellstmöglich eine Schlauchleitung verlegt werden musste und einen Theorieteil absolvieren.

Nach all den Mühen und Strapazen, die die Jugendfeuerwehrangehörigen und ihre Ausbilder auf sich nehmen mussten, konnten am Ende die Teilnehmer ihr Leistungsabzeichen entgegennehmen. Für all die Entbehrungen während der Trainingszeit hatte der 1. Beigeordnete Christian Müller, Wehrführer Thomas Prinz und Stadtjugendwart Harald Ströhle die Jugendlichen und ihre Eltern als Dank zu einem kleinen Empfang ins Feuerwehrgerätehaus Püttlingen eingeladen.

Wehrführer Thomas Prinz und der 1. Beigeordnete Christian Müller gratulierten allen Teilnehmern zum Bestehen der Leistungsspange. „Bei der Abnahme des Leistungsabzeichens handelt es sich um eine Gruppenleistung.“ so Wehrführer Thomas Prinz. Besonders hob er 3 Teilnehmer hervor, die sich in den Dienst der Gruppe gestellt hatten, denn ohne sie hätte die Gruppe nicht starten können. Ein Teilnehmer hatte das Leistungsabzeichen bereits erworben bzw. 2 Teilnehmer müssen das Leistungsabzeichen noch einmal ablegen, da sie am Tag der Abnahme das Mindestalter noch nicht erreicht hatten. Danach bekamen alle Teilnehmer ihr Leistungsabzeichen ausgehändigt.

Bei 6 Jugendfeuerwehrangehörigen stand auch die Übernahme in die aktive Wehr an. Hierzu müssen die Jugendfeuerwehrangehörigen 2 Voraussetzungen erfüllen, einmal die Vollendung des 16. Lebensjahres und zum zweiten die erfolgreiche Abnahme des Leistungsabzeichens der Deutschen Jugendfeuerwehr. Aus den Händen von Wehrführer Thomas Prinz erhielten sie die entsprechenden Übernahmeurkunden. „Für Euch geht es jetzt erst richtig los und ich hoffe, Ihr bleibt in der aktiven Wehr genauso engagiert, wie Ihr es bereits in der Jugendfeuerwehr gezeigt habt.“ so Wehrführer Prinz.

6Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr des Löschbezirks Püttlingen hatten einen besonderen Ausbildungsdienst auf ihrem Dienstplan stehen. Hierbei handelte es sich nicht um eine „gewöhnliche“ Gruppenstunde, bei der Feuerwehrwissen in Theorie und Praxis vermittelt wird, sondern um einen sogenannten „Berufsfeuerwehrtag“, bei dem die Jugendlichen für 24 Stunden in die Rolle einer Berufsfeuerwehrfrau bzw. eines Berufsfeuerwehrmanns schlüpfen konnten.

Geplant und vorbereitet wurde der Berufsfeuerwehrtag durch Jugendfeuerwehrbetreuer und Ausbilder Tobias Prediger. Bevor es jedoch losging, wurde der Schulungsraum der aktiven Wehr zum Schlafraum umgestaltet und dort die Feldbetten aufgebaut. Nachdem die Betten aufgestellt waren, begann direkt auch der „Alltag“ eines Berufsfeuerwehrangehörigen. Zuerst wurde die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge und Gerätschaften überprüft, da man sich auf die Ausrüstung im Einsatzfall verlassen muss.

Der erste Einsatz ließ auch nicht lange auf sich warten und der Alarmgong ertönte zum ersten Mal. Gemeldet wurde eine Ölspur, die ein Fahrzeug auf einem Parkplatz verursacht hatte. Schnell hatten die Jungen und Mädchen die Einsatzkleidung angelegt, ihre Position im Fahrzeug eingenommen und schon ging es zur gemeldeten Einsatzstelle. Die Einsatzstelle wurde entsprechend abgesichert und die Jugendfeuerwehrangehörigen begannen damit, die Ölspur mit Ölbindemittel abzustreuen.

Wieder zurück im Feuerwehrgerätehaus wurde die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge wiederhergestellt und das Verbrauchsmaterial aufgefüllt. Außerdem wurde das Schlauchmaterial gewartet und Fahrzeugpflege durchgeführt. Natürlich ließen weitere Einsätze nicht auf sich warten. So mussten die Jugendlichen zu einer unklaren Feuermeldung, einem Containerbrand sowie zu einem Wald- und Flächenbrand ausrücken. Der „Klassiker“, ein Fehlalarm aufgrund einer ausgelösten Brandmeldeanlage, durfte natürlich auch nicht fehlen. Neben Einsätzen im Bereich der Brandbekämpfung musste aber auch technische Hilfe geleistet werden.

So wurden die Jugendfeuerwehrangehörigen mit dem Stichwort „Person in Notlage – abgestürzter Wanderer“ alarmiert. Aufgrund einer Unachtsamkeit kam ein Wanderer vom Weg ab und stürzte einen Steilhang hinab. Im Stadtteil Ritterstraße kam es zu einem Gasaustritt, zu dem die Jugendlichen ausrücken mussten. Aufgrund der Gefahrenlage mussten hier mehrere Wohnhäuser evakuiert werden. Außerdem kam es noch zu einem umgestürzten Baum und zu einer eingeklemmten Person unter einem PKW.

Bei so viel Arbeit mussten sich die Teilnehmer natürlich auch stärken. So wurde zusammen Mittag gegessen bzw. am Abend ein gemeinsamer Grillabend durchgeführt. Viel zu schnell verging die Zeit und der Berufsfeuerwehrtag war schon wieder zu Ende, was alle Teilnehmer bedauerten. „Es war ein interessanter und lehrreicher Tag.“ so die einhellige Meinung der Jugendlichen. Ein Dank geht an die Eltern der Jugendfeuerwehrangehörigen, die sich mit Kuchen- und Salatspenden an der Verpflegung der Kinder und Jugendlichen beteiligten, sowie an alle Helferinnen und Helfer für Ihre Unterstützung bei der Durchführung des Berufsfeuerwehrtags.

Gottesdienst 3Im Rahmen des diesjährigen Zeltlagers der Jugendfeuerwehr Püttlingen wurde ein Gottesdienst zum Gedenken an die verstorbenen Feuerwehrangehörigen und deren Familien gefeiert. Die Jugendlichen und ihre Betreuer hatten im Laufe des Tages aus Steckleiterteilen und einem Feuerwehrschlauch ein Kreuz, sowie ein Altar errichtet. Neben den Jugendfeuerwehrangehörigen und den Betreuern fanden auch viele Feuerwehrangehörige und Eltern den Weg ins Zeltlager, um dem Gottesdienst beizuwohnen.

Die Gestaltung des Gottesdienstes übernahm der aus Püttlingen stammende Pfarrer Christian Heinz, der auch als saarländischer Jugendpfarrer tätig ist. Am Namenstag des Apostels Bartholomäus ging Pfarrer Heinz auf die Gemeinsamkeiten von den Aposteln und den Feuerwehrangehörigen ein. „Sowohl die Apostel, als auch die Feuerwehrmitglieder sind von Gott berufen.“, so Pfarrer Christian Heinz. „Die Tätigkeit der Feuerwehrangehörigen macht Sinn. Sie tun Gutes und Sinnvolles und ohne die Feuerwehr hätten wir ein Problem.“ so Heinz weiter. In den Fürbitten, die durch die Jugendfeuerwehrangehörigen und die Jugendwarte vorgetragen wurden, wurde auch allen verstorbenen Feuerwehrangehörigen sowie ihren Familien gedacht.

Im Anschluss an den Gottesdienst bedankte sich Stadtjugendwart Harald Ströhle bei Pfarrer Christian Heinz für die feierliche Gestaltung des Gedenkgottesdienstes sowie bei allen Anwesenden für ihr Erscheinen.

Übung 7Wie in den vergangenen Jahren auch, startete das Zeltlager der Jugendfeuerwehr Püttlingen in der letzten Ferienwoche rund um die Edelweiß-Hütte im Jungenwald. Am Sonntag, 21. August, begann das Ferienlager mit dem Aufbau der Zelte und dem Herrichten des Lagerplatzes. Die Jugendwarte hatten sich wieder Allerlei für die Teilnehmer ausgedacht. Nachdem die Gruppen eingeteilt und die Lagerregeln mitgeteilt waren, ging es auch schon direkt los.

Neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung in Theorie und Praxis standen auch weitere Themen auf dem Ausbildungsplan. So konnten beispielsweise alle Lagerteilnehmer beim Bau eines Schwedenstuhls ihr handwerkliches Geschick beweisen. Bei herrlichem Sommerwetter durfte natürlich ein Schwimmbadbesuch nicht fehlen und alle konnten sich beim Sprung ins kühle Nass erfrischen. Ein Geländespiel, ein Vortrag zum Thema Waldpädagogik, der Besuch des Erlebnisbergwerks Warndt in Velsen und der Vogelauffangstation waren weitere Themen, die auf dem Ausbildungsplan standen. Die Teilnehmer, die in diesem Jahr das Leistungsabzeichen der Deutschen Jugendfeuerwehr ablegen, nutzten die Zeit, um sich auf die Abnahme vorzubereiten. Zum Gedenken an verstorbene Feuerwehrangehörige und ihre Familien wurde durch den saarländischen Jugendpfarrer Christian Heinz ein Gedenkgottesdienst abgehalten.

Zwischendurch gab es aber auch immer wieder Zeiten, in denen die Lagerteilnehmer gemeinsame Spiele durchführen oder aber auch einfach mal ihre Freizeit genießen konnten. Bevor es morgens zum Frühstück ging, stand für alle erst einmal Frühsport auf dem Programm. Abends wurde die Nachtwache eingeteilt und für den Rest hieß es nach dem Zapfenstreich ab in die Zelte.

Zum Abschluss des Zeltlagers wurde am vorletzten Tag noch eine Abschlussübung durchgeführt. Aufgrund der trockenen Witterung kam es zu einem Flächenbrand, der auf den Wald überzugreifen drohte, so die Übungsannahme. Zuerst traf ein Tanklöschfahrzeug an der Einsatzstelle ein und begann sofort mit mehreren C-Rohren das Feuer zu bekämpfen. Das nachrückende Tragkraftspritzenfahrzeug stellte die Wasserversorgung mittels Saugschläuchen aus einem offenen Gewässer her. Aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen durften die Übungsteilnehmer auf die Schutzjacke verzichten.

Nachdem das Feuer gelöscht war, wurden die Gerätschaften wieder auf den Fahrzeugen verladen und es ging zurück ins Zeltlager. Dort richteten sowohl Stadtjugendwart Harald Ströhle als auch der stellvertretende Wehrführer Ruwen Dumont noch ein paar Worte an die Lagerteilnehmer. „Die Übung hat gut geklappt, wurde ruhig und gekonnt durchgeführt.“ so Ruwen Dumont. Harald Ströhle bedankte sich bei allen Teilnehmern für ihr Engagement und ihre Disziplin während des Zeltlagers. Weiterhin bedankte er sich bei allen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen des Zeltlagers beigetragen haben.

DSC_0786Um Jugendliche, Eltern und Interessierte über die Arbeit bei der Jugendfeuerwehr zu informieren, stellte die Jugendfeuerwehr Püttlingen ihre Arbeit, Aufgaben und Aktivitäten an zwei Samstagen an einem Informationsstand vor. Ziel dieses Standes war es, Jungen und Mädchen auf die Jugendfeuerwehr aufmerksam zu machen um so weitere Mitglieder für die Nachwuchsbrandschützer zu gewinnen.

Neben dem Maskottchen der Jugenfeuerwehr, Flori Flämmchen, waren auch zahlreiche Mitglieder der Jugendfeuerwehr und die Jugendwarte vor Ort, um über die Aufgaben und Aktivitäten zu berichten. Von diesem Angebot machten zahlreiche Kinder und Jugendliche Gebrauch und informierten sich über die Arbeit bei der Jugendfeuerwehr. Wer wollte, konnte mit der Kübelspritze erste Löschversuche unternehmen und die Einsatzkleidung anprobieren. Viele Eltern informierten sich in der Zwischenzeit über die Anschaffung und Installation von Rauchmeldern bzw. Feuerlöschern. Ein herzliches Dankeschön geht an den REWE Markt in Püttlingen und den EDEKA-Markt in Köllerbach, die der Jugendfeuerwehr entsprechende Standflächen und Materialien zur Verfügung stellten.

DSC_0931Bereits zum 7. Mal führten die Jugendfeuerwehrangehörigen der Köllertalgemeinden Heusweiler, Riegelsberg und Püttlingen eine gemeinsame Übung durch. In diesem Jahr richtete die Feuerwehr Heusweiler, Löschbezirk Heusweiler, diese Übung im Rahmen ihres Tags der offenen Tür durch. Geplant wurde die Übung durch den Heusweiler Gemeindejugendwart Tobias Barth.

In einem landwirtschaftlichen Anwesen im Heusweiler Ortsteil Hirtel kam es zu einem Feuer im Wohnhaus, welches sich auch auf das angrenzende Stallgebäude ausbreitete. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befanden sich noch mehrere Personen im Gebäude und konnten sich nicht selbst retten. Über den Notruf 112 wurde die Integrierte Leitstelle über das Schadensfeuer informiert, die daraufhin die Alarmierung der Feuerwehr Heusweiler über die Berufsfeuerwehr Saarbrücken veranlasste. Die zuerst eintreffenden Einsatzkräfte der Feuerwehr Heusweiler bildeten sofort eine Einsatzleitung, leiteten erste Maßnahmen ein und nahmen aufgrund des Schadensausmaßes eine Alarmstichworterhöhung vor. Daraufhin wurden die Feuerwehren Riegelsberg und Püttlingen zur nachbarlichen Löschhilfe angefordert, so die Übungsannahme.

Die zuerst an der Einsatzstelle eintreffenden Jugendfeuerwehrangehörigen der Feuerwehr Heusweiler rüsteten sich bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle mit Übungsatemschutzgeräten aus und begannen mit der Menschenrettung aus dem Wohnhaus und der Brandbekämpfung. Währenddessen stellten nachrückende Jugendliche der Feuerwehr Heusweiler die Wasserversorgung aus einem Unterflurhydranten her und begannen die Brandbekämpfung mit mehreren C-Rohren im Außenangriff. Die Jugendfeuerwehrangehörigen aus Riegelsberg leiteten die Menschenrettung aus dem Stallgebäude ein und nahmen ebenfalls mehrere C-Rohre im Außenangriff vor.

Die Einsatzkräfte der Jugendfeuerwehr Püttlingen wurden ebenfalls zur Brandbekämpfung mit mehreren C-Rohren eingesetzt, wobei sie hier eine sogenannte „Riegelstellung“ errichteten, um das Übergreifen des Feuers auf benachbarte Gebäudeteile zu verhindern. Außerdem wurde die Wasserversorgung über eine längere Wegstrecke aus einem Unterflurhydranten hergestellt, um so genügend Löschwasser an der Einsatzstelle zur Verfügung zu haben.

Gespannt verfolgten neben zahlreichen Eltern auch Heusweilers Bürgermeister Thomas Redelberger sowie die Wehrführer aller drei Köllertalgemeinden die Übung der Jugendfeuerwehrangehörigen. In der Übungsnachbesprechung am Feuerwehrgerätehaus Heusweiler konnte den 44 an der Übung beteiligten Jugendlichen eine hervorragende Leistung bescheinigt werden. Neben Heusweilers Bürgermeister Thomas Redelberger richtete auch Heusweilers Wehrführer Christian Ziegler noch ein paar Worte an die Jugendfeuerwehrangehörigen. „Die interkommunale Zusammenarbeit funktioniert nicht nur bei den aktiven Feuerwehrangehörigen, sondern auch bei der Jugendfeuerwehr.“ so Christian Ziegler. Er hofft, dass die Jugendlichen weiter so engagiert in der Jugendfeuerwehr mitarbeiten, denn sie sind die Zukunft der Feuerwehr. Außerdem bedankte sich Christian Ziegler auch bei den Eltern der Jugendlichen, die es ihren Kindern ermöglichen, das Ehrenamt Feuerwehr auszuüben.