IMG_3848Großalarm auf dem Gelände des Technischen Hilfswerks (THW) am Wasserwerk Simschelt in Völklingen! Die Fahrzeughalle der THW-Unterkunft steht in Flammen und es werden noch drei Personen vermisst. Mitglieder des THW werden auf das Feuer aufmerksam, welches vermutlich durch einen technischen Defekt ausgelöst wurde. Direkt setzen sie einen Notruf ab, um die Kollegen der Feuerwehr zu alarmieren. Da die Feuerwehr Völklingen bereits in einem größeren Paralleleinsatz gebunden ist, werden im Rahmen der nachbarschaftlichen Löschhilfe die Löschbezirke Püttlingen und Köllerbach alarmiert.

Glücklicherweise handelte es sich bei dem beschriebenen Szenario bloß um eine Übung der Jugendfeuerwehr. Dennoch fahren innerhalb kürzester Zeit vier Feuerwehrfahrzeuge mit Blaulicht auf das THW-Gelände. Die Mädchen und Jungen der Püttlinger Wehr nehmen ihre Einsatzkommandos entgegen und beginnen umgehend mit der Menschenrettung und der Brandbekämpfung. Die Mannschaft des Tanklöschfahrzeugs aus Püttlingen rüstete sich bereits auf der Anfahrt mit Atemschutzgeräten für den Innenangriff aus. Ein Trupp ging unter schwerem Atemschutz in die Fahrzeughalle vor, um die vermissten Personen zu suchen und zu retten. Hierbei wurden sie kurze Zeit später durch einen weiteren Trupp unterstützt. In der Zwischenzeit wurde durch das Löschgruppenfahrzeug aus Köllerbach mit der Brandbekämpfung im Außenangriff begonnen.
Schnell wurde die erste Person gefunden und aus dem Gebäude gerettet. Auch alle weiteren vermissten Personen konnten durch die Feuerwehr ins Freie verbracht werden. Die Brandbekämpfung erfolgte zwischenzeitlich mit vier C-Strahlrohren. Durch das Püttlinger Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug wurde die Wasserversorgung zum Tanklöschfahrzeug aus einem Hydranten hergestellt. Durch die Jugendlichen vom Löschbezirk Köllerbach wurde ein Überdrucklüfter in Stellung gebracht, um die Halle vom dichten Rauch zu befreien.
Nach erfolgreicher Menschenrettung und umfassender Brandbekämpfung hieß es dann „Feuer aus!“. Einsatzleiter Harald Ströhle beendete die Übung für alle Teilnehmer. Nachdem die Gerätschaften abgebaut und auf den Fahrzeugen verlastet waren, wurde die Übung besprochen. Neben zahlreichen Betreuern aus beiden Löschbezirken waren Wehrführer Thomas Prinz und sein Stellvertreter Ruwen Dumont anwesend. Stadtjugendwart Harald Ströhle lobte den Einsatz der Jugendlichen. „Mir hat es sehr gut gefallen. Zwar sind Kleinigkeiten aufgefallen, aber aus diesem Grund üben wir schließlich“ so Harald Ströhle bei der Übungsbesprechung. Nachdem sich die Jugendfeuerwehrangehörigen bei kühlen Getränken und einem kleinen Imbiß von der anstrengenden Übung gestärkt hatten, ging es wieder zurück in die Gerätehäuser.

AnzeigerNicht nur die feuerwehrtechnische Ausbildung in Theorie und Praxis steht auf dem Ausbildungsplan bei der Jugendfeuerwehr, sondern auch Basteln und Werken. So beteiligten sich die Angehörigen der Jugendfeuerwehr Püttlingen an einem Wettbewerb zum Thema Dioramenbau, der durch die Freiwillige Feuerwehr Saarbrücken Löschbezirk Brebach durchgeführt wurde. Das Motto dazu lautete „Zu Lande, zu Wasser und in der Luft“.

Es bestand die Möglichkeit, die Dioramen in 3 unterschiedlichen Kategorien zu erstellen. So konnten Einsatz- oder Übungsszenarien mit Hilfe von Modellen von Schiffen, Autos und Flugzeugen, Modelle mit Playmobilfiguren oder Legosteinen oder aber Dioramen im Maßstab 1:87 (Größe H0, wie man es aus dem Eisenbahnmodellbau kennt) dargestellt werden.

Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Püttlingen erstellten ihr Modell in der Größe H0, wobei sie einen realen Einsatz aus dem vergangenen Jahr nachbauten. Bei dem Einsatzszenario handelte es sich um einen Verkehrsunfall der sich in Püttlingen ereignete. Dabei prallte ein Fahrzeug gegen eine Mauer, kippte um und blieb auf dem Dach liegen. Neben der Feuerwehr und mehreren Rettungswagen, war auch der Rettungshubschrauber Christoph 16 im Einsatz, um die verletzten Personen in Krankenhäuser zu verbringen.

11 Jugendliche setzten dieses Szenario in über 70 Stunden Arbeit, mit Hilfe von drei Betreuern auf die Holzbauplatte um. Durch eine Jury wurden alle Arbeiten begutachtet und bewertet. Besonders beeindruckte die Jury die Detailtreue, mit der die Jugendlichen das Einsatzszenario nachgestellt hatten. So wurden beispielsweise bei der Versorgung der verletzten Personen Infusionsschläuche modelliert oder auch Beschriftungen z. B. auf der Geräteablage angebracht. Mit großer Sorgfalt wurde auch ein Kinderspielplatz mit Miniaturwippe und Schaukel dargestellt. Nachdem sich alle Jurymitglieder ein Bild von den Ausstellungsstücken gemacht hatten, wurden die Preise vergeben. Alle ausgestellten Dioramen waren schön gestaltet und so entschieden letztendlich Kleinigkeiten. Das Diorama der Jugendfeuerwehr Püttlingen wurde mit dem 1. Platz ausgezeichnet und die Teilnehmer erhielten eine Urkunde sowie einen Pokal. In einem weiteren Arbeitsschritt werden die Jugendlichen weiter an dem Modell arbeiten, um z. B. noch die Häuser oder Fahrzeuge zu beleuchten.

DSC_0540Zum Jahresrückblick der Jugendfeuerwehr Püttlingen hatte Jugendwart Carsten Münch neben den Angehörigen der Jugendfeuerwehr, die Wehr- und Löschbezirksführung, den Stadtjugendwart Harald Ströhle, die Feuerwehrsachbearbeiterin Elke Schuth, alle aktiven Feuerwehrangehörigen, die bei der Jugendarbeit unterstützen, den stellvertretenden Regionalverbandsjugendbeauftragten Mathias Martini sowie die Eltern der Jugendlichen ins Feuerwehrgerätehaus Püttlingen eingeladen.

In einer Fotoschau ließ Jugendwart Carsten Münch das vergangene Jahr Revue passieren, bevor er auf einige Besonderheiten des vergangenen Jahres einging. Zum Jahresende 2016 bestand die Jugendfeuerwehr des Löschbezirks Püttlingen aus 20 Jugendlichen. Zwei Jugendliche konnten neu aufgenommen werden und zwei wechselten aus der Jugendfeuerwehr zu den Aktiven. Insgesamt standen 16 Ausbildungsdienste auf dem Dienstplan. Die Jugendlichen leisteten im abgelaufenen Jahr insgesamt 2.954 Stunden, davon 556 Übungsstunden und 2.398 sonstige Stunden. Die meisten Stunden im vergangenen Jahr, nämlich 302, leistete Lars Müller und wurde mit dem „Stundenpokal“ geehrt. Für einen 100%-igen Dienstbesuch wurden Lena Kammer und Julia Wróblewski ausgezeichnet.

 

Besonders wurde im Jahresbericht die Picobello-Aktion, an der sich die Jugendlichen beteiligten erwähnt, aber auch z.B. die Jahresfahrt der Jugendfeuerwehr, die die Teilnehmer nach Pirmasens führte, wo die gläserne Manufaktur der Firma WAWI besichtigt und im Anschluss das Spaßbad besucht wurde. Die gemeinsame Übung der Jugendfeuerwehr der Löschbezirke Püttlingen und Köllerbach fand im Gewerbegebiet Etzenhofen statt. Die jährlich durchgeführte Köllertalübung der Jugendfeuerwehren aus Püttlingen, Heusweiler und Riegelsberg wurde an einem landwirtschaftlichen Anwesen im Heusweiler Ortsteil Hirtel durchgeführt. Traditionell fand in den Sommerferien das Zeltlager an der Edelweißhütte im Jungenwald statt. Während des Zeltlagers wurde unter anderem ein Feldgottesdienst durchgeführt und das Erlebnisbergwerk Velsen besichtigt. Auch ein Berufsfeuerwehrtag wurde im Jahr 2016 für die Jugendfeuerwehrmitglieder ausgerichtet und als letzter praktischer Ausbildungsdienst fand eine Nachtübung an der staatlichen Förderschule für soziale Entwicklung auf der Ritterstraße statt.

Wehrführer Thomas Prinz bedankte sich bei allen Jugendfeuerwehrangehörigen, bei Jugendwart Carsten Münch, dem Stadtjugendwart Harald Ströhle sowie bei allen Helferinnen und Helfern, die bei der Ausbildung und Betreuung der Nachwuchsbrandschützer unterstützten für die geleistete Arbeit im abgelaufenen Jahr. „Zwar ist die Mitgliederzahl der letzten Jahre stabil, aber in früheren Zeiten gab es für die Aufnahme in die Jugendfeuerwehr eine Warteliste. Macht Werbung für die Jugendfeuerwehr, bringt einfach eure Freunde oder Klassenkameraden mit, um so weitere Jugendfeuerwehrangehörige zu gewinnen.“ so Thomas Prinz. Auch der stellvertretende Regionalverbandsjugendbeauftragte Mathias Martini, Stadtjugendwart Harald Ströhle und Löschbezirksführer Thomas Albert richteten noch ein paar Worte an alle Anwesenden und bedankten sich für das erbrachte Engagement im abgelaufenen Jahr.

DSC_0517Bereits zum 7-ten Mal wurde durch den Entsorgungsverband Saar (EVS) die Aktion „Saarland Picobello“ durchgeführt. Wie in den Vorjahren auch, beteiligten sich die Jugendfeuerwehrangehörigen der Löschbezirke Püttlingen und Köllerbach an der saarlandweit durchgeführten Aufräumaktion.

Insgesamt 25 Jugendfeuerwehrangehörige und 12 Betreuer machten sich morgens von den Feuerwehrgerätehäusern Püttlingen bzw. Köllerbach auf, um Müll einzusammeln. Ausgerüstet mit Warnwesten, Handschuhen und Müllsäcken machten sich die Jugendlichen daran, den in der Natur entsorgten Wohlstandsmüll und Unrat einzusammeln.

Neben Flaschen, leeren Dosen und alten Schuhen wurde wieder einiges an Müll eingesammelt. Darunter auch einige kuriose Dinge wie alte Autoreifen, Verkehrsleitpfosten, ein Maschendrahtzaun, die Innenverkleidung einer Autotür oder aber auch eine Mikrowelle.

Der eingesammelte Müll wurde in Säcke gepackt, auf einen Anhänger bzw. die Ladepritsche des Gerätewagen-Mannschaft geladen und zum Gerätehaus Püttlingen gefahren. Dort wurden die Fundsachen in Container umgeladen bzw. der fachmännischen Entsorgung zugeführt. Bevor sich die Jugendfeuerwehrangehörigen und ihre Betreuer wieder auf den Nachhauseweg machten, gab es im Feuerwehrgerätehaus Püttlingen für alle Teilnehmer noch eine Gulaschsuppe. Bürgermeister Martin Speicher machte sich ebenfalls ein Bild von der Sammelaktion und bedankte sich bei Allen für ihr Engagement für die Umwelt.

DSC_0855Um der Bevölkerung die Arbeit des Fördervereins des Löschbezirks Püttlingen zu präsentieren, hatte sich der Vorstand entschlossen, einen Informationsstand vor dem Wasgau-Markt in Püttlingen aufzustellen. Hierbei wurden Informationen zu Rauchmeldern und deren Installation gegeben, die seit 01. Januar im Saarland in allen Wohnungen Pflicht sind. Interessierten Bürgerinnen und Bürgern wurde dabei aber auch der Sinn und Zweck des Fördervereins erläutert. So konnten durch die Mitgliedsbeiträge bereits zahlreiche Ausrüstungsgegenstände angeschafft werden, die die Arbeit und Ausbildung der Feuerwehrangehörigen erleichtern bzw. verbessern. Beispielsweise wurden eine Brandübungsanlage und ein automatischer externer Defibrillator (AED) angeschafft.

Unterstützt wurde der Förderverein durch die Jugendfeuerwehrmitglieder, die im Einkaufsmarkt beim Einpacken der Einkäufe halfen. Ein herzliches Dankeschön geht an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Wasgau-Marktes, die die Aktion des Fördervereins tatkräftig unterstützten.

dsc_0780Zum Abschluss der praktischen Ausbildung für das Jahr 2016 führten die Jugendfeuerwehren aus den Löschbezirken Püttlingen und Köllerbach eine Nachtübung durch.

Geplante hatte die Übung an der staatlichen Förderschule für soziale Entwicklung auf der Ritterstraße der Jugendwart des Löschbezirks Püttlingen, Carsten Münch. Folgendem Übungsszenario mussten sich die Jugendfeuerwehrangehörigen stellen: Aufgrund einer Brandstiftung im Heizungskeller kam es in der Schule zu einem ausgedehnten Brand, der auch auf das darüberliegende Geschoss übergriff. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs fand eine Feier im Schulgebäude statt. Aufgrund der starken Rauchentwicklung verbreitete sich der Brandrauch im gesamten Gebäude, sodass sich nicht alle Personen ins Freie retten konnten. Über Notruf 112 informierte ein Teilnehmer der Feier die Feuerwehr.

Das Tanklöschfahrzeug des Löschbezirks Püttlingen traf als erstes an der Einsatzstelle ein und wurde durch den Einsatzleiter in die Lage eingewiesen. Schon auf der Anfahrt hatten sich die Nachwuchsbrandschützer mit Übungs-Atemschutzgeräten ausgerüstet, um direkt nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle zur Menschenrettung in das Schulgebäude vorgehen zu können.

Schnell wurde der Verteiler vor dem Eingang des Heizungskellers in Stellung gebracht und eine Schlauchleitung verlegt, damit im Innenangriff mit der Menschenrettung begonnen werden konnte. Nach und nach trafen weitere Einsatzfahrzeuge am Schulgebäude ein. Die Besatzung des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs stellte die Wasserversorgung aus einem Unterflurhydranten her, leuchtete die Einsatzstelle mit Flutlichtstrahlern aus und nahm mehrere C-Rohre im Außenangriff vor. Der im Innenangriff eingesetzte Trupp hatte schnell zwei im Kellergeschoss eingeschlossene Personen gefunden und ins Freie verbracht. Die nachrückenden Einsatzkräfte der Jugendfeuerwehr des Löschbezirks Köllerbach wurden auf der Vorderseite des Schulgebäudes eingesetzt. Auch hier wurde eine im Gebäude eingeschlossene Person gerettet und mehrere C-Rohre im Außenbereich zur Brandbekämpfung und Abschirmung vorgenommen. Außerdem wurde die Einsatzstelle mit Flutlichtstrahlern ausgeleuchtet.

Nachdem alle Personen gerettet waren und das Feuer gelöscht war, wurde „Wasser halt“ befohlen. Danach wurden die Geräte wieder in die Fahrzeuge verladen und die Jugendlichen rückten ins Gerätehaus ein, wo es eine kurze Übungsbesprechung gab. Stadtjugendwart Harald Ströhle bedankte sich bei allen Übungsteilnehmern für ihre gezeigte Leistung. Auch der stellvertretende Wehrführer Ruwen Dumont ließ es sich nicht nehmen, ein paar Worte an die Jugendlichen zu richten. „Es wurde ruhig und zügig gearbeitet. Besonders beeindruckt hat mich die Zusammenarbeit der Trupps, die mit den Übungs-Atemschutzgeräten in den Innenangriff vorgegangen sind.“ so der stellvertretende Wehrführer. Außerdem bedankte er sich bei den aktiven Feuerwehrangehörigen, die neben ihrem „normalen“ Feuerwehrdienst zusätzlich bei der Ausbildung des Feuerwehrnachwuchses unterstützen.

dsc_0308Am Sonntag, 18.09.2016, wurde auf dem Sportplatz der Friedrich-Schiller-Schule in Heusweiler das Leistungsabzeichen der Deutschen Jugendfeuerwehr abgenommen. Ausrichter der Veranstaltung war die Freiwillige Feuerwehr Heusweiler. Los ging es um 08.00 Uhr mit dem Antreten aller Teilnehmer auf dem Sportplatz. Insgesamt stellten sich 9 Jugendfeuerwehrgruppen, davon 8 aus dem Regionalverband Saarbrücken und eine aus dem Landkreis Saarlouis, dieser Herausforderung. Auch eine Gruppe der Jugendfeuerwehr Püttlingen mit Teilnehmern aus den Löschbezirken Püttlingen und Köllerbach traten zur Abnahme des Leistungsabzeichens an.

Bevor sich die Jugendfeuerwehrangehörigen aber dieser Aufgabe stellten, wurde fleißig geübt. Stadtjugendwart Harald Ströhle und seine Helfer, Max Schneider und Lars Brunder, hatten alle Hände voll zu tun, um die Jugendlichen optimal auf die Anforderungen vorzubereiten. Die Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr ist die höchste Auszeichnung, die der Feuerwehrnachwuchs erlangen kann und ist nur im Team zu erreichen. Die neun Jugendfeuerwehrangehörigen mussten sich insgesamt fünf Aufgaben stellen, die aus einem sportlichen und einem feuerwehrtechnischen Teil bestanden. Zum Sportteil gehörten ein 1.500 Meter Staffellauf und Kugelstoßen. Im feuerwehrtechnischen Teil mussten die Teilnehmer einen Löschangriff vornehmen, eine Schnelligkeitsübung, bei der schnellstmöglich eine Schlauchleitung verlegt werden musste und einen Theorieteil absolvieren.

Nach all den Mühen und Strapazen, die die Jugendfeuerwehrangehörigen und ihre Ausbilder auf sich nehmen mussten, konnten am Ende die Teilnehmer ihr Leistungsabzeichen entgegennehmen. Für all die Entbehrungen während der Trainingszeit hatte der 1. Beigeordnete Christian Müller, Wehrführer Thomas Prinz und Stadtjugendwart Harald Ströhle die Jugendlichen und ihre Eltern als Dank zu einem kleinen Empfang ins Feuerwehrgerätehaus Püttlingen eingeladen.

Wehrführer Thomas Prinz und der 1. Beigeordnete Christian Müller gratulierten allen Teilnehmern zum Bestehen der Leistungsspange. „Bei der Abnahme des Leistungsabzeichens handelt es sich um eine Gruppenleistung.“ so Wehrführer Thomas Prinz. Besonders hob er 3 Teilnehmer hervor, die sich in den Dienst der Gruppe gestellt hatten, denn ohne sie hätte die Gruppe nicht starten können. Ein Teilnehmer hatte das Leistungsabzeichen bereits erworben bzw. 2 Teilnehmer müssen das Leistungsabzeichen noch einmal ablegen, da sie am Tag der Abnahme das Mindestalter noch nicht erreicht hatten. Danach bekamen alle Teilnehmer ihr Leistungsabzeichen ausgehändigt.

Bei 6 Jugendfeuerwehrangehörigen stand auch die Übernahme in die aktive Wehr an. Hierzu müssen die Jugendfeuerwehrangehörigen 2 Voraussetzungen erfüllen, einmal die Vollendung des 16. Lebensjahres und zum zweiten die erfolgreiche Abnahme des Leistungsabzeichens der Deutschen Jugendfeuerwehr. Aus den Händen von Wehrführer Thomas Prinz erhielten sie die entsprechenden Übernahmeurkunden. „Für Euch geht es jetzt erst richtig los und ich hoffe, Ihr bleibt in der aktiven Wehr genauso engagiert, wie Ihr es bereits in der Jugendfeuerwehr gezeigt habt.“ so Wehrführer Prinz.

6Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr des Löschbezirks Püttlingen hatten einen besonderen Ausbildungsdienst auf ihrem Dienstplan stehen. Hierbei handelte es sich nicht um eine „gewöhnliche“ Gruppenstunde, bei der Feuerwehrwissen in Theorie und Praxis vermittelt wird, sondern um einen sogenannten „Berufsfeuerwehrtag“, bei dem die Jugendlichen für 24 Stunden in die Rolle einer Berufsfeuerwehrfrau bzw. eines Berufsfeuerwehrmanns schlüpfen konnten.

Geplant und vorbereitet wurde der Berufsfeuerwehrtag durch Jugendfeuerwehrbetreuer und Ausbilder Tobias Prediger. Bevor es jedoch losging, wurde der Schulungsraum der aktiven Wehr zum Schlafraum umgestaltet und dort die Feldbetten aufgebaut. Nachdem die Betten aufgestellt waren, begann direkt auch der „Alltag“ eines Berufsfeuerwehrangehörigen. Zuerst wurde die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge und Gerätschaften überprüft, da man sich auf die Ausrüstung im Einsatzfall verlassen muss.

Der erste Einsatz ließ auch nicht lange auf sich warten und der Alarmgong ertönte zum ersten Mal. Gemeldet wurde eine Ölspur, die ein Fahrzeug auf einem Parkplatz verursacht hatte. Schnell hatten die Jungen und Mädchen die Einsatzkleidung angelegt, ihre Position im Fahrzeug eingenommen und schon ging es zur gemeldeten Einsatzstelle. Die Einsatzstelle wurde entsprechend abgesichert und die Jugendfeuerwehrangehörigen begannen damit, die Ölspur mit Ölbindemittel abzustreuen.

Wieder zurück im Feuerwehrgerätehaus wurde die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge wiederhergestellt und das Verbrauchsmaterial aufgefüllt. Außerdem wurde das Schlauchmaterial gewartet und Fahrzeugpflege durchgeführt. Natürlich ließen weitere Einsätze nicht auf sich warten. So mussten die Jugendlichen zu einer unklaren Feuermeldung, einem Containerbrand sowie zu einem Wald- und Flächenbrand ausrücken. Der „Klassiker“, ein Fehlalarm aufgrund einer ausgelösten Brandmeldeanlage, durfte natürlich auch nicht fehlen. Neben Einsätzen im Bereich der Brandbekämpfung musste aber auch technische Hilfe geleistet werden.

So wurden die Jugendfeuerwehrangehörigen mit dem Stichwort „Person in Notlage – abgestürzter Wanderer“ alarmiert. Aufgrund einer Unachtsamkeit kam ein Wanderer vom Weg ab und stürzte einen Steilhang hinab. Im Stadtteil Ritterstraße kam es zu einem Gasaustritt, zu dem die Jugendlichen ausrücken mussten. Aufgrund der Gefahrenlage mussten hier mehrere Wohnhäuser evakuiert werden. Außerdem kam es noch zu einem umgestürzten Baum und zu einer eingeklemmten Person unter einem PKW.

Bei so viel Arbeit mussten sich die Teilnehmer natürlich auch stärken. So wurde zusammen Mittag gegessen bzw. am Abend ein gemeinsamer Grillabend durchgeführt. Viel zu schnell verging die Zeit und der Berufsfeuerwehrtag war schon wieder zu Ende, was alle Teilnehmer bedauerten. „Es war ein interessanter und lehrreicher Tag.“ so die einhellige Meinung der Jugendlichen. Ein Dank geht an die Eltern der Jugendfeuerwehrangehörigen, die sich mit Kuchen- und Salatspenden an der Verpflegung der Kinder und Jugendlichen beteiligten, sowie an alle Helferinnen und Helfer für Ihre Unterstützung bei der Durchführung des Berufsfeuerwehrtags.

Gottesdienst 3Im Rahmen des diesjährigen Zeltlagers der Jugendfeuerwehr Püttlingen wurde ein Gottesdienst zum Gedenken an die verstorbenen Feuerwehrangehörigen und deren Familien gefeiert. Die Jugendlichen und ihre Betreuer hatten im Laufe des Tages aus Steckleiterteilen und einem Feuerwehrschlauch ein Kreuz, sowie ein Altar errichtet. Neben den Jugendfeuerwehrangehörigen und den Betreuern fanden auch viele Feuerwehrangehörige und Eltern den Weg ins Zeltlager, um dem Gottesdienst beizuwohnen.

Die Gestaltung des Gottesdienstes übernahm der aus Püttlingen stammende Pfarrer Christian Heinz, der auch als saarländischer Jugendpfarrer tätig ist. Am Namenstag des Apostels Bartholomäus ging Pfarrer Heinz auf die Gemeinsamkeiten von den Aposteln und den Feuerwehrangehörigen ein. „Sowohl die Apostel, als auch die Feuerwehrmitglieder sind von Gott berufen.“, so Pfarrer Christian Heinz. „Die Tätigkeit der Feuerwehrangehörigen macht Sinn. Sie tun Gutes und Sinnvolles und ohne die Feuerwehr hätten wir ein Problem.“ so Heinz weiter. In den Fürbitten, die durch die Jugendfeuerwehrangehörigen und die Jugendwarte vorgetragen wurden, wurde auch allen verstorbenen Feuerwehrangehörigen sowie ihren Familien gedacht.

Im Anschluss an den Gottesdienst bedankte sich Stadtjugendwart Harald Ströhle bei Pfarrer Christian Heinz für die feierliche Gestaltung des Gedenkgottesdienstes sowie bei allen Anwesenden für ihr Erscheinen.

Übung 7Wie in den vergangenen Jahren auch, startete das Zeltlager der Jugendfeuerwehr Püttlingen in der letzten Ferienwoche rund um die Edelweiß-Hütte im Jungenwald. Am Sonntag, 21. August, begann das Ferienlager mit dem Aufbau der Zelte und dem Herrichten des Lagerplatzes. Die Jugendwarte hatten sich wieder Allerlei für die Teilnehmer ausgedacht. Nachdem die Gruppen eingeteilt und die Lagerregeln mitgeteilt waren, ging es auch schon direkt los.

Neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung in Theorie und Praxis standen auch weitere Themen auf dem Ausbildungsplan. So konnten beispielsweise alle Lagerteilnehmer beim Bau eines Schwedenstuhls ihr handwerkliches Geschick beweisen. Bei herrlichem Sommerwetter durfte natürlich ein Schwimmbadbesuch nicht fehlen und alle konnten sich beim Sprung ins kühle Nass erfrischen. Ein Geländespiel, ein Vortrag zum Thema Waldpädagogik, der Besuch des Erlebnisbergwerks Warndt in Velsen und der Vogelauffangstation waren weitere Themen, die auf dem Ausbildungsplan standen. Die Teilnehmer, die in diesem Jahr das Leistungsabzeichen der Deutschen Jugendfeuerwehr ablegen, nutzten die Zeit, um sich auf die Abnahme vorzubereiten. Zum Gedenken an verstorbene Feuerwehrangehörige und ihre Familien wurde durch den saarländischen Jugendpfarrer Christian Heinz ein Gedenkgottesdienst abgehalten.

Zwischendurch gab es aber auch immer wieder Zeiten, in denen die Lagerteilnehmer gemeinsame Spiele durchführen oder aber auch einfach mal ihre Freizeit genießen konnten. Bevor es morgens zum Frühstück ging, stand für alle erst einmal Frühsport auf dem Programm. Abends wurde die Nachtwache eingeteilt und für den Rest hieß es nach dem Zapfenstreich ab in die Zelte.

Zum Abschluss des Zeltlagers wurde am vorletzten Tag noch eine Abschlussübung durchgeführt. Aufgrund der trockenen Witterung kam es zu einem Flächenbrand, der auf den Wald überzugreifen drohte, so die Übungsannahme. Zuerst traf ein Tanklöschfahrzeug an der Einsatzstelle ein und begann sofort mit mehreren C-Rohren das Feuer zu bekämpfen. Das nachrückende Tragkraftspritzenfahrzeug stellte die Wasserversorgung mittels Saugschläuchen aus einem offenen Gewässer her. Aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen durften die Übungsteilnehmer auf die Schutzjacke verzichten.

Nachdem das Feuer gelöscht war, wurden die Gerätschaften wieder auf den Fahrzeugen verladen und es ging zurück ins Zeltlager. Dort richteten sowohl Stadtjugendwart Harald Ströhle als auch der stellvertretende Wehrführer Ruwen Dumont noch ein paar Worte an die Lagerteilnehmer. „Die Übung hat gut geklappt, wurde ruhig und gekonnt durchgeführt.“ so Ruwen Dumont. Harald Ströhle bedankte sich bei allen Teilnehmern für ihr Engagement und ihre Disziplin während des Zeltlagers. Weiterhin bedankte er sich bei allen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen des Zeltlagers beigetragen haben.

DSC_0786Um Jugendliche, Eltern und Interessierte über die Arbeit bei der Jugendfeuerwehr zu informieren, stellte die Jugendfeuerwehr Püttlingen ihre Arbeit, Aufgaben und Aktivitäten an zwei Samstagen an einem Informationsstand vor. Ziel dieses Standes war es, Jungen und Mädchen auf die Jugendfeuerwehr aufmerksam zu machen um so weitere Mitglieder für die Nachwuchsbrandschützer zu gewinnen.

Neben dem Maskottchen der Jugenfeuerwehr, Flori Flämmchen, waren auch zahlreiche Mitglieder der Jugendfeuerwehr und die Jugendwarte vor Ort, um über die Aufgaben und Aktivitäten zu berichten. Von diesem Angebot machten zahlreiche Kinder und Jugendliche Gebrauch und informierten sich über die Arbeit bei der Jugendfeuerwehr. Wer wollte, konnte mit der Kübelspritze erste Löschversuche unternehmen und die Einsatzkleidung anprobieren. Viele Eltern informierten sich in der Zwischenzeit über die Anschaffung und Installation von Rauchmeldern bzw. Feuerlöschern. Ein herzliches Dankeschön geht an den REWE Markt in Püttlingen und den EDEKA-Markt in Köllerbach, die der Jugendfeuerwehr entsprechende Standflächen und Materialien zur Verfügung stellten.

DSC_0931Bereits zum 7. Mal führten die Jugendfeuerwehrangehörigen der Köllertalgemeinden Heusweiler, Riegelsberg und Püttlingen eine gemeinsame Übung durch. In diesem Jahr richtete die Feuerwehr Heusweiler, Löschbezirk Heusweiler, diese Übung im Rahmen ihres Tags der offenen Tür durch. Geplant wurde die Übung durch den Heusweiler Gemeindejugendwart Tobias Barth.

In einem landwirtschaftlichen Anwesen im Heusweiler Ortsteil Hirtel kam es zu einem Feuer im Wohnhaus, welches sich auch auf das angrenzende Stallgebäude ausbreitete. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befanden sich noch mehrere Personen im Gebäude und konnten sich nicht selbst retten. Über den Notruf 112 wurde die Integrierte Leitstelle über das Schadensfeuer informiert, die daraufhin die Alarmierung der Feuerwehr Heusweiler über die Berufsfeuerwehr Saarbrücken veranlasste. Die zuerst eintreffenden Einsatzkräfte der Feuerwehr Heusweiler bildeten sofort eine Einsatzleitung, leiteten erste Maßnahmen ein und nahmen aufgrund des Schadensausmaßes eine Alarmstichworterhöhung vor. Daraufhin wurden die Feuerwehren Riegelsberg und Püttlingen zur nachbarlichen Löschhilfe angefordert, so die Übungsannahme.

Die zuerst an der Einsatzstelle eintreffenden Jugendfeuerwehrangehörigen der Feuerwehr Heusweiler rüsteten sich bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle mit Übungsatemschutzgeräten aus und begannen mit der Menschenrettung aus dem Wohnhaus und der Brandbekämpfung. Währenddessen stellten nachrückende Jugendliche der Feuerwehr Heusweiler die Wasserversorgung aus einem Unterflurhydranten her und begannen die Brandbekämpfung mit mehreren C-Rohren im Außenangriff. Die Jugendfeuerwehrangehörigen aus Riegelsberg leiteten die Menschenrettung aus dem Stallgebäude ein und nahmen ebenfalls mehrere C-Rohre im Außenangriff vor.

Die Einsatzkräfte der Jugendfeuerwehr Püttlingen wurden ebenfalls zur Brandbekämpfung mit mehreren C-Rohren eingesetzt, wobei sie hier eine sogenannte „Riegelstellung“ errichteten, um das Übergreifen des Feuers auf benachbarte Gebäudeteile zu verhindern. Außerdem wurde die Wasserversorgung über eine längere Wegstrecke aus einem Unterflurhydranten hergestellt, um so genügend Löschwasser an der Einsatzstelle zur Verfügung zu haben.

Gespannt verfolgten neben zahlreichen Eltern auch Heusweilers Bürgermeister Thomas Redelberger sowie die Wehrführer aller drei Köllertalgemeinden die Übung der Jugendfeuerwehrangehörigen. In der Übungsnachbesprechung am Feuerwehrgerätehaus Heusweiler konnte den 44 an der Übung beteiligten Jugendlichen eine hervorragende Leistung bescheinigt werden. Neben Heusweilers Bürgermeister Thomas Redelberger richtete auch Heusweilers Wehrführer Christian Ziegler noch ein paar Worte an die Jugendfeuerwehrangehörigen. „Die interkommunale Zusammenarbeit funktioniert nicht nur bei den aktiven Feuerwehrangehörigen, sondern auch bei der Jugendfeuerwehr.“ so Christian Ziegler. Er hofft, dass die Jugendlichen weiter so engagiert in der Jugendfeuerwehr mitarbeiten, denn sie sind die Zukunft der Feuerwehr. Außerdem bedankte sich Christian Ziegler auch bei den Eltern der Jugendlichen, die es ihren Kindern ermöglichen, das Ehrenamt Feuerwehr auszuüben.

Um Jugendliche, Eltern und Interessierte über die Arbeit bei der Jugendfeuerwehr zu informieren, stellt sich die Jugendfeuerwehr der Stadt Püttlingen am

  1. Juli 2016 von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr am REWE-Markt Püttlingen

und am

  1. Juli 2016 von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr am EDEKA-Markt Köllerbach

mit einem Informationsstand vor. Von 10:00 Uhr bis 11:00 Uhr kommt Flori Flämmchen das Masskottchen der Jugendfeuerwehr vorbei.

Interessierte Jungen und Mädchen können sich direkt vor Ort bei den Jugendfeuerwehrangehörigen und den Jugendwarten über die Aufgaben und Aktivitäten der Jugendfeuerwehr informieren.

Wir freuen uns über zahlreichen Besuch an unserem Informationsstand.

12Die Jugendfeuerwehren der Löschbezirke Püttlingen und Köllerbach führten am 03. Juni 2016 eine gemeinsame Übung mit dem Jugendrotkreuz des Ortsvereins Saarbrücken-St. Johann im Gewerbegebiet Etzenhofen durch. Die Übung wurde durch den Jugendwart des Löschbezirks Köllerbach, Christian Kuhlmann, geplant. Im Gewerbegebiet Etzenhofen kam es aufgrund von Schweißarbeiten an einem LKW in einer Industriehalle zu einem Feuer mit starker Rauchentwicklung. In der Halle waren zu diesem Zeitpunkt zwei Angestellte mit Reparaturarbeiten beschäftigt. Der Firmeninhaber informierte über Notruf 112 die Integrierte Leitstelle auf dem Saarbrücker Winterberg über das Brandereignis. Die Leitstelle stellte das Telefonat direkt zur Haupteinsatzzentrale der Berufsfeuerwehr Saarbrücken durch, die daraufhin sofort die Feuerwehr alarmierte.     
01Zuerst traf das Tanklöschfahrzeug des Löschbezirks Köllerbach an der Einsatzstelle ein. Nach einer kurzen Lageerkundung durch den Einheitenführer machten sich die Jugendlichen an die Rettungsmaßnahmen. Bereits während der Anfahrt zur Einsatzstelle hatten sich die Jugendfeuerwehrangehörigen mit Übungsatemschutzgeräten ausgerüstet, um direkt zur Menschenrettung in die Halle vorgehen zu können. Mit einem C-Rohr ausgerüstet ging es in die stark verqualmte Halle, um die vermissten Personen zu suchen und das Feuer zu bekämpfen. Nach und nach trafen weitere Einsatzfahrzeuge an der Einsatzstelle ein. Schnell wurde durch das Löschgruppenfahrzeug des Löschbezirks Köllerbach die Wasserversorgung aus einem Unterflurhydranten hergestellt und ein Überdrucklüfter vorgenommen.   

10Die zwei im Gebäude vermissten Personen wurden schnell gefunden und aus der verqualmten Halle gerettet. Außerdem mussten sich die Jugendfeuerwehrangehörigen um zwei weitere verletzte Personen im Außenbereich kümmern. Alle Geretteten wurden an die Helferinnen und Helfer des Jugendrotkreuzes übergeben, die sich um die Verletzten kümmerten und mit der Erstversorgung begannen. Dazu rückte das Jugendrotkreuz des Ortsvereins Saarbrücken-St. Johann mit einem Rettungs- und einem Krankenwagen sowie dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst (OrgL) an. Die nachrückenden Einsatzkräfte der Jugendfeuerwehr des Löschbezirks Püttlingen unterstützten bei der Brandbekämpfung im Außenbereich und schirmten in der Nähe stehende Gebäude und geparkte LKW-Auflieger vor dem Übergreifen des Feuers ab. Um genügend Löschwasser zur Verfügung zu haben, wurde aus einem weiteren Unterflurhydranten eine zweite Wasserversorgung hergestellt.

Nachdem alle Personen gerettet und versorgt waren sowie das angenommene Feuer gelöscht war, wurde „Wasser halt“ befohlen. Die Geräte wurden wieder auf die Fahrzeuge verladen und die Übungsteilnehmer rückten danach zur Übungsbesprechung ins Feuerwehrgerätehaus nach Köllerbach ein.

Wehrführer Thomas Prinz bescheinigte allen an der Übung Beteiligten eine gute Leistung und freute sich zu sehen, dass alle mit Freude und Eifer bei der Übung mitmachten. Prinz appellierte auch an alle, Werbung für die Mitgliedschaft in der Jugendfeuerwehr bzw. der aktiven Wehr zu machen, um so weitere Mitglieder für das Ehrenamt Feuerwehr zu gewinnen. „Man kann nie genug ehrenamtlich Tätige bei der Feuerwehr haben“, so Wehrführer Thomas Prinz.

Danach gab es noch Rostwürste und Getränke für alle. Ein besonderer Dank ging an Jörg Herber, der sein Firmengelände für die Übung zur Verfügung gestellt hatte.

IMG-20160401-WA0010Auch in diesem Jahr führte die Jugendfeuerwehr Püttlingen eine Lehrfahrt durch. Morgens um 8.00 Uhr trafen sich insgesamt 28 Jugendfeuerwehrangehörige aus Püttlingen und Köllerbach sowie 9 Betreuer am Feuerwehrgerätehaus in Püttlingen. Wohin der Ausflug ging, wusste nur Stadtjugendwart Harald Ströhle; die Jugendlichen wussten nur, dass sie Schwimmsachen mitbringen sollten. Entsprechend aufgeregt waren alle, denn jeder wollte ja wissen, wo es hin geht. Nachdem alle im Bus saßen, ging es zuerst in die WAWI Schoko-Welt nach Pirmasens. Dort hatte Harald Ströhle eine Besichtigung der Produktionsanlage und des Schokoladenmuseums organisiert.

 

 

IMG-20160401-WA0005Zurzeit wird die Produktionsanlage für das Weihnachtsgeschäft umgebaut, da in Kürze mit der Produktion von Schokoladen-Weihnachtsmännern begonnen wird. Bei der Führung erfuhren alle Teilnehmer viele interessante Sachen über die Geschichte der Firma WAWI, über Schokolade und ihre Herstellung sowie über die Historie der gängigsten Schokoladenfiguren. Nachdem man so viel über Schokolade gesprochen hatte und einem regelrecht das Wasser im Mund zusammenlief, durften alle auch das vielfältige Angebot probieren.

 

 

 

IMG-20160401-WA0014Danach ging es mit dem Bus weiter ins Schwimmbad PLUB. Dort angekommen hieß es für alle Jugendfeuerwehrangehörigen flott aus den Klamotten und ab ins kühle Nass. Besonders die Riesentunnelrutsche mit mehr als 80 Metern Länge hatte es den Teilnehmern angetan. Nach ein paar vergnügten Stunden machten sich alle, müde und geschafft, wieder auf den Rückweg nach Püttlingen. Am Feuerwehrgerätehaus angekommen wartete aber noch ein leckeres gemeinsames Abendessen auf alle Mitfahrer. Neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung in Theorie und Praxis kommt so bei der Jugendfeuerwehr Sport, Spiel und Spaß nicht zu kurz.

img_1127.jpgAuch in diesem Jahr führte der Entsorgungsverband Saar (EVS) am 12. März die Frühjahrsputzaktion „Saarland Picobello“ durch. Wie in den Vorjahren beteiligte sich auch die Jugendfeuerwehr der Stadt Püttlingen wieder an dieser Aktion. Frühmorgens starteten die Jugendfeuerwehrangehörigen und ihre Betreuer von den Gerätehäusern Püttlingen bzw. Köllerbach aus, zum gemeinsamen Aufräumen.
An den zugewiesenen Sammelbereichen angekommen, starteten die Jugendlichen mit der „Putzaktion“ und begannen damit, den in der Natur entsorgten Müll einzusammeln. Bevor jedoch mit der Sammelaktion begonnen wurde, rüsteten sich die Jugendlichen mit Warnwesten, Handschuhen und Mülltüten aus. Wie in der Vergangenheit wurden auch wieder Flaschen, Dosen und weggeworfene Zigarettenpäckchen eingesammelt, aber auch Campingstühle, Verkehrsschilder und -leitpfosten wurden wieder gefunden.

Nachdem die Müllsäcke gefüllt waren, wurden diese zum Feuerwehrgerätehaus nach Püttlingen gefahren und dort in Container umgeladen bzw. fachmännisch entsorgt. Nachdem die Fahrzeuge wieder entladen waren, gab es im Anschluss noch leckeren Linseneintopf mit Wurst für alle. Im Gerätehaus informierte sich auch Bürgermeister Martin Speicher über die Sammelaktion und bedankte sich bei allen Teilnehmern für ihr Engagement. Leider gibt es immer wieder Unvernünftige, die ihren Müll in der Natur abladen, obwohl jeder seinen Müll in den Wertstoffzentren bzw. der Restmülltonne entsorgen kann.

KöllertalübungSeit ein paar Jahren ist es zu einer guten Tradition geworden, dass sich der Feuerwehrnachwuchs der Köllertalgemeinden zu einer gemeinsamen Übung trifft. In diesem Jahr fand diese Übung am Technischen Rathaus der Stadt Püttlingen im Stadtteil Köllerbach statt.
Die Übung wurde durch den Stadtjugendwart der Feuerwehr Püttlingen, Harald Ströhle, geplant. Neben den Jugendfeuerwehrmitgliedern aus Püttlingen waren auch die Nachwuchskräfte der Feuerwehren Riegelsberg und Heusweiler bei der Übung eingebunden.

Folgender Übungslage mussten sich die gut 50 Jungen und Mädchen stellen:

Bei Umbauarbeiten im Kellergeschoss des Technischen Rathauses kam es zu einem Brand in der Elektrounterverteilung. Da das Feuer nicht frühzeitig bemerkt wurde, konnte es sich ungehindert ausdehnen und griff auch auf den Dachstuhl des Gebäudes über. Es kam zu einem Dachstuhlbrand mit offenen Flammen und starker Rauchentwicklung. Dadurch wurden viele Anwohner auf das Feuer aufmerksam und meldeten das Feuer über Notruf 112 bei der Berufsfeuerwehr Saarbrücken. Diese löste daraufhin Vollalarm für die Feuerwehr Püttlingen aus. Der zuerst an der Einsatzstelle eintreffende Einheitenführer der Feuerwehr Püttlingen konnte die gemeldete Lage bestätigen. Durch den Hausmeister erfuhr er, dass sich noch mindestens 4 Personen in der Mitarbeiterkantine im Kellergeschoss befinden. Aufgrund dieser Meldung veranlasste er eine Alarmstichworterhöhung auf Brand 3. Alarm und forderte die Feuerwehren Riegelsberg und Heusweiler zur nachbarlichen Löschhilfe an.

Soweit das angenommene Übungsszenario. Bevor aber die Jugendfeuerwehrangehörigen mit der Übung beginnen konnten, mussten sie sich noch etwas gedulden. Der Löschbezirk Püttlingen wurde noch zu einem Brand in die Weiherbergstraße alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um ein angemeldetes Brauchtumsfeuer handelte. Danach konnte die Übung mit etwas Verspätung beginnen.

Zuerst trafen die Jugendlichen aus Püttlingen an der Einsatzstelle ein. Sie rüsteten sich sofort mit Atemschutzgeräten aus und begaben sich zur Menschenrettung in das Gebäude. Währenddessen wurde die Wasserversorgung aus einem Unterflurhydranten hergestellt und mehrere Rohre im Außenangriff vorgenommen.

Köllertalübung

Die nachrückenden Einheiten aus Riegelsberg und Heusweiler wurden vor Ort durch den Einsatzleiter in die Lage eingewiesen und bekamen ihren Einsatzauftrag. So unterstützten sie die Jugendfeuerwehrangehörigen bei der Rettung der eingeschlossenen Angestellten aus dem Kellergeschoss. Außerdem wurden mehrere C-Rohre im Außenangriff vorgenommen. Um bei der einsetzenden Dunkelheit sicher arbeiten zu können, wurden mehrere Stative mit Scheinwerfern aufgebaut und so das Gebäude großflächig ausgeleuchtet.

Neben zahlreichen Zuschauern und Eltern verfolgten auch die Wehrführer aus Püttlingen und Heusweiler die Übung. Nach gut 30 Minuten war die Übung beendet. In einer kurzen Übungsbesprechung konnte den Jugendfeuerwehrangehörigen ein guter Ausbildungsstand bescheinigt werden. Püttlingens Wehrführer merkte noch an, dass auf politischer Ebene über die interkommunale Zusammenarbeit gesprochen und nachgedacht wird. „Bei der Feuerwehr wird darüber nicht nur gesprochen, sondern man arbeitet schon zusammen.“ so Wehrführer Thomas Prinz. Danach gab es für alle noch eine Martinsbrezel und etwas zu trinken, bevor sich die Jugendlichen wieder auf den Weg in die Feuerwehrgerätehäuser machten.

Basteln mit der JugendfeuerwehrDa die Adventszeit naht und somit auch wieder die Zeit der Weihnachtsmärkte näherrückt, haben sich die Jugendfeuerwehrangehörigen des Löschbezirks Püttlingen im Feuerwehrgerätehaus getroffen, um gemeinsam Weihnachtdekorationen zu basteln.

An zwei Nachmittagen trafen sich die Jungen und Mädchen zum gemeinsamen Werkeln. Zuerst wurden die Formen aus dem Holz ausgesägt, danach mit Schmiergelpapier geglättet und im Anschluss angemalt. Tatkräftig wurden sie dabei von den Jugendbetreuern und Eltern unterstützt.

Neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung stehen auch solche Bastelnachmittage, Spiel und Spaß, aber auch Umweltaktionen wie die Picobello Sammelaktion auf dem Ausbildungsplan.

Die Jugendfeuerwehr Püttlingen hat im Püttlinger Weihnachtsdorf (1. Adventswochenende, 28. und 29. November) einen Stand, an dem die selbstgebastelten Weihnachtsdekorationen verkauft werden. Am Weihnachtsstand soll den Besuchern außerdem die Arbeit der Jugendfeuerwehr näher gebracht werden, um so weitere Jugendliche für den Eintritt in die Jugendwehr zu begeistern. Der Erlös aus dem Verkauf wird für die Jugendarbeit im Löschbezirk Püttlingen verwandt.

2015-06-11-JF-Nachtuebung-1Am Freitag, 06. November 2015, fand die Nachtübung der Jugendfeuerwehren aus den Löschbezirken Püttlingen und Köllerbach statt. Zum ersten Mal war in die Übung auch das Jugendrotkreuz des DRK-Ortsvereins Köllerbach eingebunden.

Die diesjährige Nachtübung wurde durch den Jugendwart des Löschbezirks Köllerbach, Christian Kuhlmann, geplant. Als Übungsobjekt stand den Nachwuchsbrandschützern das Backhaus Rittenhofen zur Verfügung. Durch einen technischen Defekt kam es im Backhaus zu einem Feuer mit starker Rauchentwicklung. Zum Zeitpunkt des Brandausbruches fand noch eine Veranstaltung im Backhaus statt, so dass die genaue Anzahl der betroffenen Personen nicht bekannt war. Ein vorbeigehender Spaziergänger wurde auf das Feuer aufmerksam und setzte über die 112 einen Notruf ab, woraufhin sofort die Feuerwehr alarmiert wurde.

Als erstes Fahrzeug traf das Tanklöschfahrzeug des Löschbezirks Köllerbach an der Einsatzstelle ein. Bereits auf der Anfahrt hatten sich die Jugendlichen mit Übungs-Atemschutzgeräten ausgerüstet, um direkt zur Menschenrettung in das Gebäude vorgehen zu können. Bevor sie jedoch den Innenangriff starteten, wurde vor dem Backhaus ein Verteiler aufgebaut und eine Schlauchleitung verlegt. Kurz darauf trafen weitere Einsatzfahrzeuge an der Einsatzstelle ein. Das Löschgruppenfahrzeug aus Köllerbach stellte die Wasserversorgung aus einem Unterflurhydranten her und leuchtete die Einsatzstelle mit Flutlichtstrahlern aus. Schnell waren 2 Personen gerettet, diese wurden an die Helfer des Jugendrotkreuzes übergeben, die sich sofort um die Erstversorgung der Verletzten kümmerten. Die nachrückenden Einsatzkräfte der Jugendfeuerwehr des Löschbezirks Püttlingen unterstützten bei der Brandbekämpfung mit mehreren C-Rohren im Außenangriff und stellten ebenfalls eine Wasserversorgung aus einem weiter entfernten Unterflurhydranten her. Um in der Dunkelheit besser arbeiten zu können, wurden auch hier mehrere Flutlichtstrahler aufgestellt, um die Einsatzstelle auszuleuchten.

2015-06-11-JF-Nachtuebung-2Nach einer guten halben Stunde war die Übung beendet und es konnte „Wasser halt“ befohlen werden. Nachdem die Geräte wieder in den Fahrzeugen verladen waren, rückten die Jugendlichen ins Gerätehaus ein, wo es noch eine kurze Übungsbesprechung gab. Bei einem kleinen Imbiss und Getränken bedankte sich Jugendwart Christian Kuhlmann bei den Jugendfeuerwehrangehörigen für ihre gute Leistung. Außerdem bedankte er sich bei den weiteren Jugendbetreuern für ihre Unterstützung und auch beim „Förderverein „Dorf Rittenhofen e.V.“, der das Backhaus für die Übung zur Verfügung gestellt hat. Ein besonderer Dank ging auch an die Helferinnen und Helfer des Jugendrotkreuzes, die erstmalig an der Nachtübung der Jugendfeuerwehr teilgenommen haben. Zukünftig ist geplant, die Zusammenarbeit zwischen Jugendfeuerwehr und Jugendrotkreuz zu intensivieren und öfter gemeinsame Übungen durchzuführen. Auch Stadtjugendwart Harald Ströhle bedankte sich bei allen Teilnehmern für die gezeigte Leistung.

2015-04-Lehrfahrt-JFNeben der feuerwehrtechnischen Ausbildung in Theorie und Praxis darf bei der Jugendfeuerwehr Sport, Spiel und Spaß auch nicht zu kurz kommen. So stehen auch Gemeinschaftsaktionen wie das jährlich stattfindende Zeltlager im Jungenwald und eine Lehrfahrt auf dem Ausbildungsplan.
In diesem Jahr machten sich die Jugendfeuerwehrangehörigen mit ihren Betreuern auf den Weg in den Europapark nach Rust. Nachdem das Ziel erreicht war, hatten alle die Möglichkeit, sich nach eigenem Belieben die Zeit zu vertreiben. Ob auf diversen Achterbahnen, beim Fjord-Rafting oder auf dem Free-Fall-Tower, für alle Teilnehmer war etwas dabei. Die Zeit verging wie im Flug und schon mussten sich alle wieder auf den Heimweg machen. Auf dem Nachhauseweg wurde in Puttelange-aux-Lacs noch kurz Rast gemacht und ein gemeinsames Abendessen eingenommen.

Nach einem schönen Tag mit vielen neuen Erlebnissen und Eindrücken kehrten die Jugendlichen erschöpft ins Feuerwehrgerätehaus nach Püttlingen zurück.