Übung 7Wie in den vergangenen Jahren auch, startete das Zeltlager der Jugendfeuerwehr Püttlingen in der letzten Ferienwoche rund um die Edelweiß-Hütte im Jungenwald. Am Sonntag, 21. August, begann das Ferienlager mit dem Aufbau der Zelte und dem Herrichten des Lagerplatzes. Die Jugendwarte hatten sich wieder Allerlei für die Teilnehmer ausgedacht. Nachdem die Gruppen eingeteilt und die Lagerregeln mitgeteilt waren, ging es auch schon direkt los.

Neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung in Theorie und Praxis standen auch weitere Themen auf dem Ausbildungsplan. So konnten beispielsweise alle Lagerteilnehmer beim Bau eines Schwedenstuhls ihr handwerkliches Geschick beweisen. Bei herrlichem Sommerwetter durfte natürlich ein Schwimmbadbesuch nicht fehlen und alle konnten sich beim Sprung ins kühle Nass erfrischen. Ein Geländespiel, ein Vortrag zum Thema Waldpädagogik, der Besuch des Erlebnisbergwerks Warndt in Velsen und der Vogelauffangstation waren weitere Themen, die auf dem Ausbildungsplan standen. Die Teilnehmer, die in diesem Jahr das Leistungsabzeichen der Deutschen Jugendfeuerwehr ablegen, nutzten die Zeit, um sich auf die Abnahme vorzubereiten. Zum Gedenken an verstorbene Feuerwehrangehörige und ihre Familien wurde durch den saarländischen Jugendpfarrer Christian Heinz ein Gedenkgottesdienst abgehalten.

Zwischendurch gab es aber auch immer wieder Zeiten, in denen die Lagerteilnehmer gemeinsame Spiele durchführen oder aber auch einfach mal ihre Freizeit genießen konnten. Bevor es morgens zum Frühstück ging, stand für alle erst einmal Frühsport auf dem Programm. Abends wurde die Nachtwache eingeteilt und für den Rest hieß es nach dem Zapfenstreich ab in die Zelte.

Zum Abschluss des Zeltlagers wurde am vorletzten Tag noch eine Abschlussübung durchgeführt. Aufgrund der trockenen Witterung kam es zu einem Flächenbrand, der auf den Wald überzugreifen drohte, so die Übungsannahme. Zuerst traf ein Tanklöschfahrzeug an der Einsatzstelle ein und begann sofort mit mehreren C-Rohren das Feuer zu bekämpfen. Das nachrückende Tragkraftspritzenfahrzeug stellte die Wasserversorgung mittels Saugschläuchen aus einem offenen Gewässer her. Aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen durften die Übungsteilnehmer auf die Schutzjacke verzichten.

Nachdem das Feuer gelöscht war, wurden die Gerätschaften wieder auf den Fahrzeugen verladen und es ging zurück ins Zeltlager. Dort richteten sowohl Stadtjugendwart Harald Ströhle als auch der stellvertretende Wehrführer Ruwen Dumont noch ein paar Worte an die Lagerteilnehmer. „Die Übung hat gut geklappt, wurde ruhig und gekonnt durchgeführt.“ so Ruwen Dumont. Harald Ströhle bedankte sich bei allen Teilnehmern für ihr Engagement und ihre Disziplin während des Zeltlagers. Weiterhin bedankte er sich bei allen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen des Zeltlagers beigetragen haben.

DSC_0786Um Jugendliche, Eltern und Interessierte über die Arbeit bei der Jugendfeuerwehr zu informieren, stellte die Jugendfeuerwehr Püttlingen ihre Arbeit, Aufgaben und Aktivitäten an zwei Samstagen an einem Informationsstand vor. Ziel dieses Standes war es, Jungen und Mädchen auf die Jugendfeuerwehr aufmerksam zu machen um so weitere Mitglieder für die Nachwuchsbrandschützer zu gewinnen.

Neben dem Maskottchen der Jugenfeuerwehr, Flori Flämmchen, waren auch zahlreiche Mitglieder der Jugendfeuerwehr und die Jugendwarte vor Ort, um über die Aufgaben und Aktivitäten zu berichten. Von diesem Angebot machten zahlreiche Kinder und Jugendliche Gebrauch und informierten sich über die Arbeit bei der Jugendfeuerwehr. Wer wollte, konnte mit der Kübelspritze erste Löschversuche unternehmen und die Einsatzkleidung anprobieren. Viele Eltern informierten sich in der Zwischenzeit über die Anschaffung und Installation von Rauchmeldern bzw. Feuerlöschern. Ein herzliches Dankeschön geht an den REWE Markt in Püttlingen und den EDEKA-Markt in Köllerbach, die der Jugendfeuerwehr entsprechende Standflächen und Materialien zur Verfügung stellten.

DSC_0931Bereits zum 7. Mal führten die Jugendfeuerwehrangehörigen der Köllertalgemeinden Heusweiler, Riegelsberg und Püttlingen eine gemeinsame Übung durch. In diesem Jahr richtete die Feuerwehr Heusweiler, Löschbezirk Heusweiler, diese Übung im Rahmen ihres Tags der offenen Tür durch. Geplant wurde die Übung durch den Heusweiler Gemeindejugendwart Tobias Barth.

In einem landwirtschaftlichen Anwesen im Heusweiler Ortsteil Hirtel kam es zu einem Feuer im Wohnhaus, welches sich auch auf das angrenzende Stallgebäude ausbreitete. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befanden sich noch mehrere Personen im Gebäude und konnten sich nicht selbst retten. Über den Notruf 112 wurde die Integrierte Leitstelle über das Schadensfeuer informiert, die daraufhin die Alarmierung der Feuerwehr Heusweiler über die Berufsfeuerwehr Saarbrücken veranlasste. Die zuerst eintreffenden Einsatzkräfte der Feuerwehr Heusweiler bildeten sofort eine Einsatzleitung, leiteten erste Maßnahmen ein und nahmen aufgrund des Schadensausmaßes eine Alarmstichworterhöhung vor. Daraufhin wurden die Feuerwehren Riegelsberg und Püttlingen zur nachbarlichen Löschhilfe angefordert, so die Übungsannahme.

Die zuerst an der Einsatzstelle eintreffenden Jugendfeuerwehrangehörigen der Feuerwehr Heusweiler rüsteten sich bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle mit Übungsatemschutzgeräten aus und begannen mit der Menschenrettung aus dem Wohnhaus und der Brandbekämpfung. Währenddessen stellten nachrückende Jugendliche der Feuerwehr Heusweiler die Wasserversorgung aus einem Unterflurhydranten her und begannen die Brandbekämpfung mit mehreren C-Rohren im Außenangriff. Die Jugendfeuerwehrangehörigen aus Riegelsberg leiteten die Menschenrettung aus dem Stallgebäude ein und nahmen ebenfalls mehrere C-Rohre im Außenangriff vor.

Die Einsatzkräfte der Jugendfeuerwehr Püttlingen wurden ebenfalls zur Brandbekämpfung mit mehreren C-Rohren eingesetzt, wobei sie hier eine sogenannte „Riegelstellung“ errichteten, um das Übergreifen des Feuers auf benachbarte Gebäudeteile zu verhindern. Außerdem wurde die Wasserversorgung über eine längere Wegstrecke aus einem Unterflurhydranten hergestellt, um so genügend Löschwasser an der Einsatzstelle zur Verfügung zu haben.

Gespannt verfolgten neben zahlreichen Eltern auch Heusweilers Bürgermeister Thomas Redelberger sowie die Wehrführer aller drei Köllertalgemeinden die Übung der Jugendfeuerwehrangehörigen. In der Übungsnachbesprechung am Feuerwehrgerätehaus Heusweiler konnte den 44 an der Übung beteiligten Jugendlichen eine hervorragende Leistung bescheinigt werden. Neben Heusweilers Bürgermeister Thomas Redelberger richtete auch Heusweilers Wehrführer Christian Ziegler noch ein paar Worte an die Jugendfeuerwehrangehörigen. „Die interkommunale Zusammenarbeit funktioniert nicht nur bei den aktiven Feuerwehrangehörigen, sondern auch bei der Jugendfeuerwehr.“ so Christian Ziegler. Er hofft, dass die Jugendlichen weiter so engagiert in der Jugendfeuerwehr mitarbeiten, denn sie sind die Zukunft der Feuerwehr. Außerdem bedankte sich Christian Ziegler auch bei den Eltern der Jugendlichen, die es ihren Kindern ermöglichen, das Ehrenamt Feuerwehr auszuüben.

Um Jugendliche, Eltern und Interessierte über die Arbeit bei der Jugendfeuerwehr zu informieren, stellt sich die Jugendfeuerwehr der Stadt Püttlingen am

  1. Juli 2016 von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr am REWE-Markt Püttlingen

und am

  1. Juli 2016 von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr am EDEKA-Markt Köllerbach

mit einem Informationsstand vor. Von 10:00 Uhr bis 11:00 Uhr kommt Flori Flämmchen das Masskottchen der Jugendfeuerwehr vorbei.

Interessierte Jungen und Mädchen können sich direkt vor Ort bei den Jugendfeuerwehrangehörigen und den Jugendwarten über die Aufgaben und Aktivitäten der Jugendfeuerwehr informieren.

Wir freuen uns über zahlreichen Besuch an unserem Informationsstand.

12Die Jugendfeuerwehren der Löschbezirke Püttlingen und Köllerbach führten am 03. Juni 2016 eine gemeinsame Übung mit dem Jugendrotkreuz des Ortsvereins Saarbrücken-St. Johann im Gewerbegebiet Etzenhofen durch.

Die Übung wurde durch den Jugendwart des Löschbezirks Köllerbach, Christian Kuhlmann, geplant. Im Gewerbegebiet Etzenhofen kam es aufgrund von Schweißarbeiten an einem LKW in einer Industriehalle zu einem Feuer mit starker Rauchentwicklung. In der Halle waren zu diesem Zeitpunkt zwei Angestellte mit Reparaturarbeiten beschäftigt. Der Firmeninhaber informierte über Notruf 112 die Integrierte Leitstelle auf dem Saarbrücker Winterberg über das Brandereignis. Die Leitstelle stellte das Telefonat direkt zur Haupteinsatzzentrale der Berufsfeuerwehr Saarbrücken durch, die daraufhin sofort die Feuerwehr alarmierte. 

 

 

01Zuerst traf das Tanklöschfahrzeug des Löschbezirks Köllerbach an der Einsatzstelle ein. Nach einer kurzen Lageerkundung durch den Einheitenführer machten sich die Jugendlichen an die Rettungsmaßnahmen. Bereits während der Anfahrt zur Einsatzstelle hatten sich die Jugendfeuerwehrangehörigen mit Übungsatemschutzgeräten ausgerüstet, um direkt zur Menschenrettung in die Halle vorgehen zu können. Mit einem C-Rohr ausgerüstet ging es in die stark verqualmte Halle, um die vermissten Personen zu suchen und das Feuer zu bekämpfen. Nach und nach trafen weitere Einsatzfahrzeuge an der Einsatzstelle ein. Schnell wurde durch das Löschgruppenfahrzeug des Löschbezirks Köllerbach die Wasserversorgung aus einem Unterflurhydranten hergestellt und ein Überdrucklüfter vorgenommen. 

 

10Die zwei im Gebäude vermissten Personen wurden schnell gefunden und aus der verqualmten Halle gerettet. Außerdem mussten sich die Jugendfeuerwehrangehörigen um zwei weitere verletzte Personen im Außenbereich kümmern. Alle Geretteten wurden an die Helferinnen und Helfer des Jugendrotkreuzes übergeben, die sich um die Verletzten kümmerten und mit der Erstversorgung begannen. Dazu rückte das Jugendrotkreuz des Ortsvereins Saarbrücken-St. Johann mit einem Rettungs- und einem Krankenwagen sowie dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst (OrgL) an. Die nachrückenden Einsatzkräfte der Jugendfeuerwehr des Löschbezirks Püttlingen unterstützten bei der Brandbekämpfung im Außenbereich und schirmten in der Nähe stehende Gebäude und geparkte LKW-Auflieger vor dem Übergreifen des Feuers ab. Um genügend Löschwasser zur Verfügung zu haben, wurde aus einem weiteren Unterflurhydranten eine zweite Wasserversorgung hergestellt.

Nachdem alle Personen gerettet und versorgt waren sowie das angenommene Feuer gelöscht war, wurde „Wasser halt“ befohlen. Die Geräte wurden wieder auf die Fahrzeuge verladen und die Übungsteilnehmer rückten danach zur Übungsbesprechung ins Feuerwehrgerätehaus nach Köllerbach ein.

Wehrführer Thomas Prinz bescheinigte allen an der Übung Beteiligten eine gute Leistung und freute sich zu sehen, dass alle mit Freude und Eifer bei der Übung mitmachten. Prinz appellierte auch an alle, Werbung für die Mitgliedschaft in der Jugendfeuerwehr bzw. der aktiven Wehr zu machen, um so weitere Mitglieder für das Ehrenamt Feuerwehr zu gewinnen. „Man kann nie genug ehrenamtlich Tätige bei der Feuerwehr haben“, so Wehrführer Thomas Prinz.

Danach gab es noch Rostwürste und Getränke für alle. Ein besonderer Dank ging an Jörg Herber, der sein Firmengelände für die Übung zur Verfügung gestellt hatte.

IMG-20160401-WA0010Auch in diesem Jahr führte die Jugendfeuerwehr Püttlingen eine Lehrfahrt durch. Morgens um 8.00 Uhr trafen sich insgesamt 28 Jugendfeuerwehrangehörige aus Püttlingen und Köllerbach sowie 9 Betreuer am Feuerwehrgerätehaus in Püttlingen. Wohin der Ausflug ging, wusste nur Stadtjugendwart Harald Ströhle; die Jugendlichen wussten nur, dass sie Schwimmsachen mitbringen sollten. Entsprechend aufgeregt waren alle, denn jeder wollte ja wissen, wo es hin geht. Nachdem alle im Bus saßen, ging es zuerst in die WAWI Schoko-Welt nach Pirmasens. Dort hatte Harald Ströhle eine Besichtigung der Produktionsanlage und des Schokoladenmuseums organisiert.

 

 

IMG-20160401-WA0005Zurzeit wird die Produktionsanlage für das Weihnachtsgeschäft umgebaut, da in Kürze mit der Produktion von Schokoladen-Weihnachtsmännern begonnen wird. Bei der Führung erfuhren alle Teilnehmer viele interessante Sachen über die Geschichte der Firma WAWI, über Schokolade und ihre Herstellung sowie über die Historie der gängigsten Schokoladenfiguren. Nachdem man so viel über Schokolade gesprochen hatte und einem regelrecht das Wasser im Mund zusammenlief, durften alle auch das vielfältige Angebot probieren.

 

 

 

IMG-20160401-WA0014Danach ging es mit dem Bus weiter ins Schwimmbad PLUB. Dort angekommen hieß es für alle Jugendfeuerwehrangehörigen flott aus den Klamotten und ab ins kühle Nass. Besonders die Riesentunnelrutsche mit mehr als 80 Metern Länge hatte es den Teilnehmern angetan. Nach ein paar vergnügten Stunden machten sich alle, müde und geschafft, wieder auf den Rückweg nach Püttlingen. Am Feuerwehrgerätehaus angekommen wartete aber noch ein leckeres gemeinsames Abendessen auf alle Mitfahrer. Neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung in Theorie und Praxis kommt so bei der Jugendfeuerwehr Sport, Spiel und Spaß nicht zu kurz.

img_1127.jpgAuch in diesem Jahr führte der Entsorgungsverband Saar (EVS) am 12. März die Frühjahrsputzaktion „Saarland Picobello“ durch. Wie in den Vorjahren beteiligte sich auch die Jugendfeuerwehr der Stadt Püttlingen wieder an dieser Aktion. Frühmorgens starteten die Jugendfeuerwehrangehörigen und ihre Betreuer von den Gerätehäusern Püttlingen bzw. Köllerbach aus, zum gemeinsamen Aufräumen.
An den zugewiesenen Sammelbereichen angekommen, starteten die Jugendlichen mit der „Putzaktion“ und begannen damit, den in der Natur entsorgten Müll einzusammeln. Bevor jedoch mit der Sammelaktion begonnen wurde, rüsteten sich die Jugendlichen mit Warnwesten, Handschuhen und Mülltüten aus. Wie in der Vergangenheit wurden auch wieder Flaschen, Dosen und weggeworfene Zigarettenpäckchen eingesammelt, aber auch Campingstühle, Verkehrsschilder und -leitpfosten wurden wieder gefunden.

Nachdem die Müllsäcke gefüllt waren, wurden diese zum Feuerwehrgerätehaus nach Püttlingen gefahren und dort in Container umgeladen bzw. fachmännisch entsorgt. Nachdem die Fahrzeuge wieder entladen waren, gab es im Anschluss noch leckeren Linseneintopf mit Wurst für alle. Im Gerätehaus informierte sich auch Bürgermeister Martin Speicher über die Sammelaktion und bedankte sich bei allen Teilnehmern für ihr Engagement. Leider gibt es immer wieder Unvernünftige, die ihren Müll in der Natur abladen, obwohl jeder seinen Müll in den Wertstoffzentren bzw. der Restmülltonne entsorgen kann.

KöllertalübungSeit ein paar Jahren ist es zu einer guten Tradition geworden, dass sich der Feuerwehrnachwuchs der Köllertalgemeinden zu einer gemeinsamen Übung trifft. In diesem Jahr fand diese Übung am Technischen Rathaus der Stadt Püttlingen im Stadtteil Köllerbach statt.
Die Übung wurde durch den Stadtjugendwart der Feuerwehr Püttlingen, Harald Ströhle, geplant. Neben den Jugendfeuerwehrmitgliedern aus Püttlingen waren auch die Nachwuchskräfte der Feuerwehren Riegelsberg und Heusweiler bei der Übung eingebunden.

Folgender Übungslage mussten sich die gut 50 Jungen und Mädchen stellen:

Bei Umbauarbeiten im Kellergeschoss des Technischen Rathauses kam es zu einem Brand in der Elektrounterverteilung. Da das Feuer nicht frühzeitig bemerkt wurde, konnte es sich ungehindert ausdehnen und griff auch auf den Dachstuhl des Gebäudes über. Es kam zu einem Dachstuhlbrand mit offenen Flammen und starker Rauchentwicklung. Dadurch wurden viele Anwohner auf das Feuer aufmerksam und meldeten das Feuer über Notruf 112 bei der Berufsfeuerwehr Saarbrücken. Diese löste daraufhin Vollalarm für die Feuerwehr Püttlingen aus. Der zuerst an der Einsatzstelle eintreffende Einheitenführer der Feuerwehr Püttlingen konnte die gemeldete Lage bestätigen. Durch den Hausmeister erfuhr er, dass sich noch mindestens 4 Personen in der Mitarbeiterkantine im Kellergeschoss befinden. Aufgrund dieser Meldung veranlasste er eine Alarmstichworterhöhung auf Brand 3. Alarm und forderte die Feuerwehren Riegelsberg und Heusweiler zur nachbarlichen Löschhilfe an.

Soweit das angenommene Übungsszenario. Bevor aber die Jugendfeuerwehrangehörigen mit der Übung beginnen konnten, mussten sie sich noch etwas gedulden. Der Löschbezirk Püttlingen wurde noch zu einem Brand in die Weiherbergstraße alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um ein angemeldetes Brauchtumsfeuer handelte. Danach konnte die Übung mit etwas Verspätung beginnen.

Zuerst trafen die Jugendlichen aus Püttlingen an der Einsatzstelle ein. Sie rüsteten sich sofort mit Atemschutzgeräten aus und begaben sich zur Menschenrettung in das Gebäude. Währenddessen wurde die Wasserversorgung aus einem Unterflurhydranten hergestellt und mehrere Rohre im Außenangriff vorgenommen.

Köllertalübung

Die nachrückenden Einheiten aus Riegelsberg und Heusweiler wurden vor Ort durch den Einsatzleiter in die Lage eingewiesen und bekamen ihren Einsatzauftrag. So unterstützten sie die Jugendfeuerwehrangehörigen bei der Rettung der eingeschlossenen Angestellten aus dem Kellergeschoss. Außerdem wurden mehrere C-Rohre im Außenangriff vorgenommen. Um bei der einsetzenden Dunkelheit sicher arbeiten zu können, wurden mehrere Stative mit Scheinwerfern aufgebaut und so das Gebäude großflächig ausgeleuchtet.

Neben zahlreichen Zuschauern und Eltern verfolgten auch die Wehrführer aus Püttlingen und Heusweiler die Übung. Nach gut 30 Minuten war die Übung beendet. In einer kurzen Übungsbesprechung konnte den Jugendfeuerwehrangehörigen ein guter Ausbildungsstand bescheinigt werden. Püttlingens Wehrführer merkte noch an, dass auf politischer Ebene über die interkommunale Zusammenarbeit gesprochen und nachgedacht wird. „Bei der Feuerwehr wird darüber nicht nur gesprochen, sondern man arbeitet schon zusammen.“ so Wehrführer Thomas Prinz. Danach gab es für alle noch eine Martinsbrezel und etwas zu trinken, bevor sich die Jugendlichen wieder auf den Weg in die Feuerwehrgerätehäuser machten.

Basteln mit der JugendfeuerwehrDa die Adventszeit naht und somit auch wieder die Zeit der Weihnachtsmärkte näherrückt, haben sich die Jugendfeuerwehrangehörigen des Löschbezirks Püttlingen im Feuerwehrgerätehaus getroffen, um gemeinsam Weihnachtdekorationen zu basteln.

An zwei Nachmittagen trafen sich die Jungen und Mädchen zum gemeinsamen Werkeln. Zuerst wurden die Formen aus dem Holz ausgesägt, danach mit Schmiergelpapier geglättet und im Anschluss angemalt. Tatkräftig wurden sie dabei von den Jugendbetreuern und Eltern unterstützt.

Neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung stehen auch solche Bastelnachmittage, Spiel und Spaß, aber auch Umweltaktionen wie die Picobello Sammelaktion auf dem Ausbildungsplan.

Die Jugendfeuerwehr Püttlingen hat im Püttlinger Weihnachtsdorf (1. Adventswochenende, 28. und 29. November) einen Stand, an dem die selbstgebastelten Weihnachtsdekorationen verkauft werden. Am Weihnachtsstand soll den Besuchern außerdem die Arbeit der Jugendfeuerwehr näher gebracht werden, um so weitere Jugendliche für den Eintritt in die Jugendwehr zu begeistern. Der Erlös aus dem Verkauf wird für die Jugendarbeit im Löschbezirk Püttlingen verwandt.

2015-06-11-JF-Nachtuebung-1Am Freitag, 06. November 2015, fand die Nachtübung der Jugendfeuerwehren aus den Löschbezirken Püttlingen und Köllerbach statt. Zum ersten Mal war in die Übung auch das Jugendrotkreuz des DRK-Ortsvereins Köllerbach eingebunden.

Die diesjährige Nachtübung wurde durch den Jugendwart des Löschbezirks Köllerbach, Christian Kuhlmann, geplant. Als Übungsobjekt stand den Nachwuchsbrandschützern das Backhaus Rittenhofen zur Verfügung. Durch einen technischen Defekt kam es im Backhaus zu einem Feuer mit starker Rauchentwicklung. Zum Zeitpunkt des Brandausbruches fand noch eine Veranstaltung im Backhaus statt, so dass die genaue Anzahl der betroffenen Personen nicht bekannt war. Ein vorbeigehender Spaziergänger wurde auf das Feuer aufmerksam und setzte über die 112 einen Notruf ab, woraufhin sofort die Feuerwehr alarmiert wurde.

Als erstes Fahrzeug traf das Tanklöschfahrzeug des Löschbezirks Köllerbach an der Einsatzstelle ein. Bereits auf der Anfahrt hatten sich die Jugendlichen mit Übungs-Atemschutzgeräten ausgerüstet, um direkt zur Menschenrettung in das Gebäude vorgehen zu können. Bevor sie jedoch den Innenangriff starteten, wurde vor dem Backhaus ein Verteiler aufgebaut und eine Schlauchleitung verlegt. Kurz darauf trafen weitere Einsatzfahrzeuge an der Einsatzstelle ein. Das Löschgruppenfahrzeug aus Köllerbach stellte die Wasserversorgung aus einem Unterflurhydranten her und leuchtete die Einsatzstelle mit Flutlichtstrahlern aus. Schnell waren 2 Personen gerettet, diese wurden an die Helfer des Jugendrotkreuzes übergeben, die sich sofort um die Erstversorgung der Verletzten kümmerten. Die nachrückenden Einsatzkräfte der Jugendfeuerwehr des Löschbezirks Püttlingen unterstützten bei der Brandbekämpfung mit mehreren C-Rohren im Außenangriff und stellten ebenfalls eine Wasserversorgung aus einem weiter entfernten Unterflurhydranten her. Um in der Dunkelheit besser arbeiten zu können, wurden auch hier mehrere Flutlichtstrahler aufgestellt, um die Einsatzstelle auszuleuchten.

2015-06-11-JF-Nachtuebung-2Nach einer guten halben Stunde war die Übung beendet und es konnte „Wasser halt“ befohlen werden. Nachdem die Geräte wieder in den Fahrzeugen verladen waren, rückten die Jugendlichen ins Gerätehaus ein, wo es noch eine kurze Übungsbesprechung gab. Bei einem kleinen Imbiss und Getränken bedankte sich Jugendwart Christian Kuhlmann bei den Jugendfeuerwehrangehörigen für ihre gute Leistung. Außerdem bedankte er sich bei den weiteren Jugendbetreuern für ihre Unterstützung und auch beim „Förderverein „Dorf Rittenhofen e.V.“, der das Backhaus für die Übung zur Verfügung gestellt hat. Ein besonderer Dank ging auch an die Helferinnen und Helfer des Jugendrotkreuzes, die erstmalig an der Nachtübung der Jugendfeuerwehr teilgenommen haben. Zukünftig ist geplant, die Zusammenarbeit zwischen Jugendfeuerwehr und Jugendrotkreuz zu intensivieren und öfter gemeinsame Übungen durchzuführen. Auch Stadtjugendwart Harald Ströhle bedankte sich bei allen Teilnehmern für die gezeigte Leistung.

2015-04-Lehrfahrt-JFNeben der feuerwehrtechnischen Ausbildung in Theorie und Praxis darf bei der Jugendfeuerwehr Sport, Spiel und Spaß auch nicht zu kurz kommen. So stehen auch Gemeinschaftsaktionen wie das jährlich stattfindende Zeltlager im Jungenwald und eine Lehrfahrt auf dem Ausbildungsplan.
In diesem Jahr machten sich die Jugendfeuerwehrangehörigen mit ihren Betreuern auf den Weg in den Europapark nach Rust. Nachdem das Ziel erreicht war, hatten alle die Möglichkeit, sich nach eigenem Belieben die Zeit zu vertreiben. Ob auf diversen Achterbahnen, beim Fjord-Rafting oder auf dem Free-Fall-Tower, für alle Teilnehmer war etwas dabei. Die Zeit verging wie im Flug und schon mussten sich alle wieder auf den Heimweg machen. Auf dem Nachhauseweg wurde in Puttelange-aux-Lacs noch kurz Rast gemacht und ein gemeinsames Abendessen eingenommen.

Nach einem schönen Tag mit vielen neuen Erlebnissen und Eindrücken kehrten die Jugendlichen erschöpft ins Feuerwehrgerätehaus nach Püttlingen zurück.


Im Rahmen der Kampagne „Saarland picobello“ des Entsorgungsverbands Saar (EVS) fand am 14. März die Frühjahrsputzaktion statt, an der sich wie schon in den vergangenen Jahren auch die Jugendfeuerwehr der Stadt Püttlingen beteiligte.
Gegen 9.30 Uhr trafen sich die Jugendfeuerwehrangehörigen und ihre Betreuer an den jeweiligen Feuerwehrgerätehäusern in Püttlingen bzw. Köllerbach, um sich auf den Weg zu den ihnen zugewiesenen Bereichen zu machen, um mit der „Putzaktion“ zu starten. Dort wurde dann der Müll eingesammelt.

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Mit Handschuhen, Warnwesten und Mülltüten „bewaffnet“ machten sich die Jugendfeuerwehrangehörigen daran, den entsorgten „Wohlstandsmüll“ und sonstigen Unrat einzusammeln. Nicht nur Flaschen, leere Dosen und Zigarettenpäckchen wurden eingesammelt, sondern auch alte Autoreifen, Verkehrsleitpfosten, Autositze und Eternitplatten.

Die gefüllten Müllsäcke wurden zum Gerätehaus Püttlingen gebracht und dort in entsprechende Container geladen. Sonderabfälle wurden einer fachmännischen Entsorgung zugeführt.

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Auch Bürgermeister Martin Speicher machte sich ein Bild von der Sammelaktion. Er bedankte sich bei allen Beteiligten für ihren Einsatz, der nicht nur der Umwelt, sondern auch allen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Püttlingen zugute kommt. Aber er appellierte auch an die Vernunft all derjenigen, die ihren Müll und Dreck illegal in der Natur entsorgen. „Mit dieser Aktion wird versucht, die Fehler der Unvernünftigen zu korrigieren.“, so Bürgermeister Martin Speicher. Die illegale Entsorgung ist kein Kavaliersdelikt, sondern kann mit einem Bußgeld geahndet werden. Schließlich hat jeder die Möglichkeit, die Restmülltonne zu nutzen bzw. Sonderabfälle im Wertstoffzentrum Köllertal abzugeben.

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