Einsatz Nr. 5 - Busbrand, Viktioriastraße

Auf dem Gelände eines lokal ansässigen Busunternehmens, stand im hinteren Bereich ein Linienbus in Flammen. Der Bus brannte bereits in voller Ausdehnung. Der Bus stand dabei nahe dem Grundstück des Viktoria-Schachts. Dort war eine Gasbatterie mit 6 Flaschen Acetylen und 6 Sauerstoff-Flaschen aufgestellt, die durch den Brand beaufschlagt wurde.

Die Brandbekämpfung vom ersteintreffenden HLF 20/16 wurde mit einem Kombi-Schaumrohr eingeleitet. Zunächst wurde das Feuer mit Schwerschaum aus der Entfernung bekämpft. Parallel wurde dazu aus der Deckung heraus die Kühlung der Gasbatterie durch einen Trupp mit einem B-Hohlstrahlrohr eingeleitet. Die Wasserversorgung wurde von der Viktoriastraße aus aufgebaut. Das TLF 16/25 diente mit seinem 2500 Liter fassenden Wassertank als Pufferfahrzeug zwischen der Wasserversorgung und dem HLF 20/16.

Da die Wasserversorgung über die Hydranten in der Viktoriastraße im weiteren Verlauf immer wieder zusammenbrach, wurden die Löschbezirke Köllerbach und Herchenbach zur Einsatzstelle alarmiert. Zusätzlich wurde das TLF 24/50 der Feuerwehr Völklingen, Löschbezirk Stadtmitte angefordert. Das KEF diente dabei als Lotsenfahrzeug für das Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Völklingen.

Über das Gelände einer weiteren Firma im Industriegebiet, verschafften sich der Löschbezirk Köllerbach und der Löschbezirk Herchenbach zutritt zum Gelände der Grube Viktoria II. In dem zweiten Einsatzabschnitt, der durch die Löschbezirke gebildet wurden, ist die weitere Kühlung der Gasflaschen aus der Deckung heraus erfolgt. Durch den Einsatz eines Mittelschaumrohres wurde der Brand beim Bus anschließend weiter bekämpft. Die Wasserversorgung erfolgte über Hydranten in der Straße „Am Viktoriaschacht“. Doch auch hier Brach die Wasserversorgung über die Hydranten zusammen.

Die Gasbatterie konnte durch die massiven Kühlmaßnahmen gesichert werden. Der Erfolg der Maßnahme wurde durch ständige Kontrolle mit der Wärmebildkamera überprüft. Eine Acetylenflasche blies jedoch über das Flaschenventil ab. Der Wehrführer der Werkfeuerwehr der RAG wurde damit beauftragt, die Falsche weiter zu kühlen, aber nicht zu bewegen, da immer noch die Möglichkeit bestand, dass sich der Inhalt der Gasflasche zersetzt. Der Bereich wurde daher nach den Maßnahmen abgesperrt um eine Gefährdung von Personen zu vermeiden.

Da über dem Bus eine Stromleitung verläuft, wurde ebenfalls der Energieversorger zur Einsatzstelle beordert, um eine Gefährdung auszuschließen.

Die Einsatzstelle wurde anschließend dem Besitzer des Busunternehmens übergeben.

Vor Ort machte sich der Bürgermeister, Martin Speicher, ein Bild über die Lage.

Weitere Details

  • Alarmierung
    Uhr
  • Einsatz Nr.
    5
  • Dauer
    142 Minuten
  • Weitere Kräfte
    Wehrführer Polizei Rettungsdienst Bürgermeister Energieversorger Löschbezirk Köllerbach Löschbezirk Herchenbach
Achtung: Es handelt sich nur um eine ungefähre Positionsangabe, um die Anonymität von Betroffenen zu wahren!