Einsatz Nr. 19 - Benzingeruch aus Kanalisation, Köllertalstraße

In der Staatlichen Schule für Körperbehinderte wurde ein Benzingeruch aus der Kanalisation gemeldet. Bei der Ankunft der Feuerwehr konnte dieser Eindruck bereits vor der Schule bestätigt werden. Der Schulbetrieb war noch in vollem Gange. Dabei befanden sich noch ca. 140 Schüler und mehr als 25 Lehr- und Arbeitskräfte im Gebäude.

Aus Sicherheitsgründen wurde die Evakuierung des Gebäudes veranlasst.

Anschließend wurden die Kanaldeckel vor der Schule geöffnet und eine Messung vorgenommen. Dabei konnte aber keine bedenkliche Gaskonzentration gemessen werden. Auch bei Messungen im Gebäude konnte keine gefährliche Konzentration nachgewiesen werden.

Von den Stadtwerken wurden die Pläne der Kanalisation angefordert. Daraufhin wurde in einem Kanal hinter der Schule vorsichtshalber eine Ölsperre gesetzt.

Es erfolgte eine weitere Erkundung bei einer in der Nähe befindlichen Tankstelle und einer Autowerkstatt. Dabei konnte jedoch kein Austritt von Benzin oder Diesel ausgemacht werden.

Die Feuerwehr Völklingen wurde mit dem Einsatzleitwagen zur Einsatzstelle beordert, um die Einsatzabwicklung zu erleichtern.

Die Schüler wurden zur weiteren Betreuung in das Trimm Treff verbracht. Die Betreuung wurde in erster Linie durch die vor Ort befindliche Rettungswagenbesatzung geleistet.

Die Kläranlage wurde über die Situation informiert, um gegebenenfalls Maßnahmen bei der Abwasserklärung einleiten zu können. Zusätzlich wurde das Landesamt für Umwelt informiert.

Im weiteren Verlauf wurden 3 EInsatzabschnitte gebildet. Der erste Befand sich im Bereich der Tankstelle zur Kontrolle des Ölabscheiders. In einem weiteren Abschnitt wurde die Ölsperre im Kanal und der Einlauf in den Köllerbach kontrolliert. Im dritten Einsatzabschnitt wurden die Schüler mit Bussen abtransportiert und deren Wertsachen aus der Schule verbracht.

Nach Absprache mit dem Abwasserwerk wurde das TLF 16/25 zur Einsatzstelle beordert, um den Kanal zu spülen.

Vor Ort befand sich außerdem der Bürgermeister, Kreisbrandmeister Ruwen Dumont, in Vertretung für den Brandinspekteur des Regionalverbandes, der ebenfalls informiert wurde und das Landesamt für Umwelt.

 

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Achtung: Es handelt sich nur um eine ungefähre Positionsangabe, um die Anonymität von Betroffenen zu wahren!