Funklehrgang 2015Im Feuerwehrgerätehaus Püttlingen wurden in einem auf Regionalverbandsebene durchgeführten Lehrgang 18 Feuerwehrangehörige zu Sprechfunkern ausgebildet.

An dem Lehrgang nahmen neben Feuerwehrangehörigen aus Püttlingen auch Mitglieder der Feuerwehren Heusweiler, Großrosseln, Friedrichsthal und Völklingen teil. An zwei Samstagen wurden den Lehrgangsteilnehmern die Aufgaben eines Sprechfunkers in der Feuerwehr vermittelt.

Der Funksachbearbeiter im Regionalverband Saarbrücken, Wolfgang Bauer, wurde hierbei von Tim Heckmann unterstützt. Im theoretischen Teil wurden den Lehrgangsteilnehmern Rechtsgrundlagen, die Organisation im Sprechfunk bei der Feuerwehr, Geräte- und Funktechnik sowie Kartenkunde nähergebracht.
Aber auch der praktische Umgang mit den Funkgeräten wurde im Rahmen mehrerer Funkübungen trainiert. Zum Schluss stand für alle Teilnehmer noch eine Lernerfolgskontrolle auf dem Plan. Nach der Auswertung der Fragebögen konnte 14 Lehrgangsteilnehmern ihre Teilnahmebescheinigung ausgehändigt werden.

Maschinistenlehrgang 2015In einem auf Regionalverbandsebene durchgeführten Lehrgang wurden 15 Feuerwehrangehörige zu Maschinisten ausgebildet. Nicht nur Feuerwehrangehörige der Feuerwehr Püttlingen nahmen an dem Lehrgang teil, sondern auch Mitglieder der Feuerwehren Heusweiler, Riegelsberg und Sulzbach.

An insgesamt 4 Samstagen wurden die Lehrgangsteilnehmer auf ihre neue Aufgabe als Maschinist vorbereitet. Neben theoretischen Inhalten wie Rechtsgrundlagen (Verhalten im Straßenverkehr, Unfallverhütungs- und Feuerwehrdienstvorschriften), Aufgaben und Zuständigkeiten im Einsatz und Knoten und Stiche wurde auch der praktische Umgang mit den Pumpen und sonstigen kraftbetriebenen Geräten geübt. So stand beispielsweise die Wasserförderung über lange Wegstrecke, die Inbetriebnahme einer Tragkraftspritze, Pumpenbetriebsprüfungen sowie Pflege und Wartung der Gerätschaften auf dem Lehrplan.

All dies ist wichtig, um in einem Einsatzfall die Fahrzeugpumpen oder Tragkraftspritzen richtig und sicher bedienen zu können. Zum ersten Mal wurde der Lehrgang durch die Ausbilder Matthias Klein und Tobias Prediger vom Löschbezirk Püttlingen durchgeführt. Zum Schluss stand für alle Teilnehmer noch eine Lernerfolgskontrolle auf dem Plan. Nach der Auswertung der Fragebögen konnte der Lehrgangsleiter allen Teilnehmern ihre Teilnahmebescheinigung aushändigen.

Drehleiter vor dem zum Teil eingestürzten Gebäude

Am Sonntag, 25. Oktober 2015, wurden die Löschbezirke Püttlingen, Köllerbach und Herchenbach gegen 13:48 Uhr mit dem Einsatzstichwort „Technische Hilfe – Einsturz Gebäude“ in die Hauptstraße nach Köllerbach alarmiert.

An einem schon längere Zeit leerstehenden Gebäude stürzten im Obergeschoss Teile der Fassadenwand ein. Die eintreffenden Feuerwehrangehörigen sicherten zuerst weiträumig die Einsturzstelle ab. Ob sich eventuell noch Personen (z. B. spielende Kinder) im Gebäude befanden, konnte im ersten Augenblick nicht sicher ausgeschlossen werden.

Über den Korb der Drehleiter verschafften sich die Einsatzkräfte einen ersten Blick ins Gebäudeinnere. Zusätzlich wurde die Feuerwehr Völklingen, Löschbezirk Stadtmitte, mit der Drehleiter mit Gelenkarm und dem Rüstwagen zur Unterstützung an die Einsatzstelle alarmiert. Durch den Gelenkarm an der Drehleiter konnte besser an dem mit Planen abgedeckten Dach angeleitert werden, um so Löcher in die Planen zu schneiden und ins Gebäudeinnere schauen zu können.

Aufgrund dessen, dass eingeschlossene Personen nicht ausgeschlossen werden konnten, wurden vorsorglich auch die BRH Rettungshundestaffel Saar e. V, die Rettungshunde vom DRK Kreisverband Homburg und der THW Ortsverband Saarbrücken mit der Fachgruppe Ortung alarmiert. Die Fachgruppe Ortung des THW Saarbrücken verfügt sowohl über technische Geräte zur Ortung Verschütteter sowie über sogenannte Trümmerhunde.

Rettungshundestaffel im Einsatz

Die Einheit des Technischen Hilfswerks kommt so z. B. auch in Erdbebengebieten zum Einsatz. Zum Glück verlief die Suche der Rettungshunde negativ. Neben den Feuerwehren und den Rettungshundestaffeln waren auch die Polizeiinspektion Köllertal, der Rettungsdienst mit zwei Rettungswagen (RTW) und zwei Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF), der organisatorische Leiter Rettungsdienst (OrgL), Mitglieder des DRK Ortsvereins Köllerbach, die THW Ortsverbände Völklingen-Püttlingen und St. Ingbert, der Brandinspekteur für den Regionalverband Saarbrücken sowie der Leiter der Ortspolizeibehörde und Beigeordnete der Stadt Püttlingen an der Einsatzstelle.

Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich während des Einsturzes noch Personen im Gebäude befanden, war dieser erhöhte Kräfteansatz sowohl von Feuerwehr, THW und Rettungsdienst notwendig, um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein.