KdoW

Kommandowagen

Florian Püttlingen 1/10


1Der Kommandowagen wird jederzeit vom Wehrführer oder seinem Vertreter mitgeführt. Er soll gewährleisten, dass der Wehrführer jederzeit schnell vor Ort kommen kann, um gegebenenfalls die Einsatzleitung zu übernehmen. Neben den Funkgeräten ist es nur mit wenig weiterem Feuerwehrtechnischen Material ausgerüstet.

Technische Daten

Baujahr 2007
Fahrgestell Nissan X-Trail
Gewicht 2.400 kg
PS 127
Antrieb Allrad

Tanklöschfahrzeug 16/25

Florian Püttlingen 1/23


Tanklöschfahrzeug 16/25

Das Tanklöschfahrzeug 16/25 wurde im Jahre 1996 beschafft, und hat die Aufgabe, mit seinem großen Löschwassertank (2400 l) zusätzliches Löschwasser zur Einsatzstelle zu bringen. Es verfügt außerdem über Ausrüstung, um einen Löschangriff durchführen zu können.

Nach der Norm wäre dieses Fahrzeug normalerweise nur mit 6 Feuerwehrangehörigen besetzt. Da das Fahrzeug zum Beschaffungszeitpunkt allerdings als erstausrückendes Fahrzeug im Brandfall ausgerückt ist, entschied man sich für eine Gruppen-Besatzung (9 Feuerwehrangehörige). Damit stand im Erstschlag mehr Personal zur verfügung. Eine Änderung an der Mannschaftskabine war dabei nicht notwendig, der Platz war schon vorhanden, nur die Sitzschalen wären nicht ausgeführt gewesen.

Brandeinsätze

Das Fahrzeug rückt im Brandeinsatz als 2. oder 3. Fahrzeug – je nach Stichwort – aus. Im klassischen Löschzug folgt es als 3. Fahrzeug nach dem HLF 20/16 und der DLA(K) 23/12 und steht als 2. Angriffsfahrzeug zur verfügung. Bei Fahrzeug- und Flächenbränden dient es zur Wasserversorgung im Pendelverkehr oder als weiteres Angriffsfahrzeug.

Während der Anfahrt können sich 2 Feuerwehrangehörige mit Pressluftatmern ausrüsten und stehen als Atemschutztrupp an der Einsatzstelle sofort zur Verfügung.

Mit einem verladenen Be- und Entlüftungsgerät, kann auch Leichtschaum erzeugt werden. Damit können größere Räumlichkeiten mit Schaum befüllt werden. Diese Technik bietet sich z.B. bei ausgedehnten Kellerräumen oder Lagerhallen an.

Über den mitgeführten Wasserwerfer können auch größere Mengen Löschwasser abgegeben werden. Der Wasserwerfer hat eine maximale Durchflussmenege von 1400 Litern pro Minute. Durch die Wurfweite (ab 52m) kann auch ein entsprechender Sicherheitsabstand zum Brandobjekt eingehalten werden.

Hilfeleistungseinsätze

Bei Einsätzen der Technischen Hilfeleistung spielt das Fahrzeug nur eine Untergeordnete Rolle. Es verfügt über keine besondere Beladung für diese Art von Einsätzen. Durch die Mitgeführte Kettensäge und kleineres Werkzeug kann jedoch Hilfe bei Sturmeinsätzen geleistet werden.

Technische Daten

Baujahr 1996
Fahrgestell Mercedes Benz 1124 AF
Gewicht 11.500 kg
Aufbau Metz
PS 241
Antrieb Allrad
Löschwasser 2400 l
Schaummittel 120 l
Besondere Ausrüstung
  • Stromerzeuger, 8 kVA
  • Formstabiler Schnellangriff
  • Be- und Entlüftungsgerät mit Leichtschaumvorsatz
  • Rauchvorhänge
Weitere Informationen TLF 16/25 bei BOS-Fahrzeuge.info

KEF

Kleineinsatzfahrzeug

Florian Püttlingen 1/55


Kleineinsatzfahrzeug

Das Kleineinsatzfahrzeug des Löschbezirk Püttlingen übernimmt weitestgehend die Aufgabe eines Führungs- und Erkundungsfahrzeugs. Auf dem Fahrzeug sind deshalb auch Feuerwehrpläne für besonders gefährdete Objekte in der Stadt Püttlingen vorgehalten. Das Fahrzeug ist Geländefähig. Es verfügt außerdem über einen eingebauten Stromerzeuger und kann damit bei der Beleuchtung der Einsatzstelle zum Einsatz kommen. Ansonsten verfügt es nur über wenig feuerwehrtechnische Ausstattung, wie z.B. ein Hochdruck-Löscher.

Technische Daten

Baujahr 1986
Fahrgestell Mercedes-Benz G-Klasse
Gewicht 2.800 kg
Aufbau Bachert / Eigenkonstruktion
PS 125
Antrieb Allrad
Besondere Ausrüstung
  • Stromerzeuger
  • Feuerwehrpläne
  • Funkgeräte
  • Hochdruckfeuerlöscher
  • Notfallrucksack
Weitere Informationen Kleineinsatzfahrzeug bei BOS-Fahrzeuge.info

Weiteres

Das Fahrzeug stammt aus einer Sammelbestellung des damaligen Stadtverband Saarbrücken. Es wurden mehrere Mercedes-Benz G-Klasse beschafft, die von den Feuerwehren in Eigenregie zu einem Vorausrüstwaren (VRW) ausgebaut werden sollten. Es war vorgesehen, so die Hilfsfristen für die Rettung von Personen bei Technischen Hilfeleistungseinsätzen zu verkürzen.
Das Fahrzeug wurde von der Firma Bachert ausgebaut. Es verfügte über einen hydraulischen Rettungssatz, der mit dem eingebauten Stromerzeuger betrieben werden konnte.

Nach dem man in den 90er Jahren zunehmend vom Konzept des VRW abgegangen ist, und die hydraulischen Rettungsgeräte zunehmend auf den Löschgruppenfahrzeugen verladen hat, ist dies auch in Eigenregie im Löschbezirk Püttlingen geschehen. Die Komponenten zur technischen Hilfeleistung wurden in das damalige LF16 verladen und das VRW zum KEF umgebaut.