Elektrofahrzeuge prägen zunehmend das Straßenbild – und stellen damit auch neue Anforderungen an die Feuerwehren. Aus diesem Grund stand bei einer aktuellen Übung des Löschbezirk Püttlingen der sichere und fachgerechte Umgang mit Fahrzeugen mit Elektroantrieb im Mittelpunkt.
Geleitet wurde die Ausbildung von Feuerwehrkamerad Christoph Kunz, der als Sachverständiger für Kfz-Schäden und Bewertungen seine Expertise nutzte um die Einsatzkräfte praxisnah in die Besonderheiten der Elektromobilität einzuführen.
Im theoretischen Teil wurden zunächst die grundlegenden Unterschiede zwischen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor und Elektroantrieb erläutert. Ein besonderer Fokus lag dabei auf Hochvoltkomponenten, potenziellen Gefahrenquellen sowie den spezifischen Risiken bei Verkehrsunfällen oder Fahrzeugbränden. Von der Saarländischen Kfz-Innung wurden für diesen Teil freundlicherweise Exponate von Hochvoltkomponenten bereitgestellt, um die Ausbildung zu unterstützen.
Darüber hinaus wurden einsatztaktische Maßnahmen vermittelt, die im Ernstfall entscheidend sind – von der Erkundung und Absicherung der Einsatzstelle bis hin zum richtigen Vorgehen bei Entstehungsbränden oder technischen Rettungen.
Im anschließenden Praxisteil arbeiteten die Einsatzkräfte in Kleingruppen an mehreren bereitgestellten Elektrofahrzeugen. Dabei identifizierten sie sicherheitsrelevante Bauteile, recherchierten Fahrzeugdaten und lernten typische Erkennungsmerkmale verschiedener Modelle kennen. Die praktische Ausbildung bot zudem Raum für Fragen und vertiefende fachliche Diskussionen.
Die Übung verdeutlichte, wie wichtig eine kontinuierliche Weiterbildung im Bereich der Elektromobilität ist. Durch die Kombination aus Theorie und Praxis konnten die Feuerwehrangehörigen ihre Kenntnisse erweitern und ihre Handlungssicherheit für zukünftige Einsätze weiter stärken.
Neben dem Löschbezirk Püttlingen schlossen sich außerdem noch Kräfte des Löschbezirk Köllerbach an, um am Übungsabend teilzunehmen.
Ein besonderer Dank geht an alle Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden, die ihre Fahrzeuge für den Übungsdienst bereitgestellt haben.





