Eine seit Donnerstag, dem 03.09.2026 vermisste Seniorin aus Püttlingen konnte am Freitagnachmittag nach einer umfangreichen Suchaktion wohlbehalten aufgefunden und aus einem schwer zugänglichen Waldgebiet gerettet werden. An der Suche waren über zwei Tage zahlreiche Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Technischem Hilfswerk (THW), Deutschem Roten Kreuz (DRK) und weiteren Einheiten beteiligt.
Nachdem die Frau am Donnerstagnachmittag als vermisst gemeldet worden war, leitete die Polizei umfangreiche Suchmaßnahmen ein. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich die Seniorin in einer hilflosen Lage befand, wurden im Laufe des Einsatzes unterschiedliche Spezialkräfte und Suchmittel eingesetzt.
Bereits am Donnerstag unterstützten Kräfte der Feuerwehr Völklingen die Suche mit der Drohneneinheit des Regionalverbandes Saarbrücken. Im weiteren Verlauf des Abends wurde diese durch die Drohneneinheit der Feuerwehr Schwalbach abgelöst. Auch Angehörige der Feuerwehr Püttlingen befanden sich zu diesem Zeitpunkt bereits informell vor Ort. Da es sich zunächst um eine polizeilich geführte Vermisstensuche handelte, erfolgte zu diesem Zeitpunkt noch keine Alarmierung der Feuerwehr Püttlingen.
Die Suchmaßnahmen wurden am Freitag mit einem erheblichen Kräfteansatz fortgesetzt. Neben zahlreichen Kräften am Boden kam unter anderem ein Polizeihubschrauber zum Einsatz, der größere Bereiche aus der Luft absuchte. Auch Suchhunde und weitere Drohneneinheiten unterstützten die Maßnahmen.
Suche wird auf den Köllerbach ausgeweitet
Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich die vermisste Person im Bereich des Köllerbachs befand, wurde am Freitag dem 04.09.2026 zusätzlich die Abteilung Wasserrettung des Löschbezirks Luisenthal alarmiert. Die Einsatzkräfte suchten den Bach und schwer einsehbare Bereiche systematisch ab.
Am Freitagnachmittag erfolgte schließlich auch die Alarmierung des Löschbezirks Püttlingen. Mit zusätzlichem Personal sollte der Bereich entlang des Köllerbachs großflächig erkundet werden. Die Suche erstreckte sich dabei vom Bereich des Trimm-Treffs in Püttlingen bis in Richtung des THW in Völklingen.
Diese umfangreiche Suche blieb glücklicherweise ohne Feststellung der vermissten Person.
Im weiteren Verlauf entschied die Polizei, den Schwerpunkt der Suchmaßnahmen erneut zu verlagern. Das Waldgebiet im Bereich des Jungenwaldes sollte nun mit zusätzlichen Kräften intensiv abgesucht werden. Die Kräfte verlegten daraufhin zum Sportplatz Jungenwald, um von dort die weiteren Maßnahmen zu koordinieren.
Entscheidender Hinweis aus einem Waldstück
Kurz nach der Verlegung erreichte die Einsatzkräfte des Löschbezirks Püttlingen ein Anruf von Feuerwehrarzt Alexander Birk. Dieser hielt sich zu diesem Zeitpunkt in einem von ihm als Jäger bewirtschafteten Waldstück im Bereich der Römerstraße auf und hatte dort die vermisste Seniorin entdeckt.
Über einen Messenger-Dienst konnte er den Einsatzkräften unmittelbar seinen genauen Standort übermitteln. Die ersten Kräfte machten sich daraufhin umgehend auf den Weg zu der Fundstelle.
Das Gelände stellte die Einsatzkräfte vor eine zusätzliche Herausforderung: Die Frau befand sich in einem schwer zugänglichen, abschüssigen und unwegsamen Waldstück. Sie war leicht verletzt, konnte jedoch ansprechbar und den Umständen entsprechend wohlauf angetroffen werden.
Gemeinsam bereiteten die Einsatzkräfte die Rettung aus dem Gelände vor. Die vor Ort befindlichen Hilfsorganisationen arbeiteten dabei Hand in Hand, um die Seniorin möglichst schonend aus dem Waldstück zu bringen. Nach der erfolgreichen Rettung wurde sie zur weiteren medizinischen Versorgung an den Rettungsdienst übergeben.
Mit dem Auffinden der Seniorin fand eine über zwei Tage andauernde und personalintensive Vermisstensuche ein glückliches Ende.
Der Einsatz zeigte dabei einmal mehr, wie wichtig die Zusammenarbeit der verschiedenen Behörden und Hilfsorganisationen bei komplexen Einsatzlagen ist. Polizei, Feuerwehr, THW, DRK, Rettungsdienst und die beteiligten Spezialeinheiten brachten jeweils ihre unterschiedlichen Fähigkeiten und Einsatzmittel in die Suche ein – von Kräften am Boden über Suchhunde und Drohnen bis hin zur Suche aus der Luft und im Wasser.
Dass die vermisste Frau schließlich lebend gefunden und sicher aus dem schwierigen Gelände gerettet werden konnte, war für alle beteiligten Einsatzkräfte eine große Erleichterung.





