Gerätewagen-Logistik 2

Florian Püttlingen 1/62


Bei dem GW-L 2 handelt es sich um ein Logistikfahrzeug, welches über ein breites Aufgabenspektrum verfügt. Das Fahrzeug verfügt über eine Staffelkabine (6 Einsatzkräfte) in welcher sich 4 Atemschutzgeräte befinden. Auf der Anfahrt zu Brandeinsätzen, können sich hierdurch 4 Feuerwehrangehörige gleichzeitig mit Atemschutzgeräten ausrüsten. Für Brandeinsätze steht eine klassische feuerwehrtechnische Beladung zur Verfügung. Hinter der Fahrzeugkabine ist ein Lichtmast mit 4 Xenon Scheinwerfern angebracht.

In den beiden vorhandenen Geräteräumen sind neben den Gerätschaften zur Brandbekämpfung auch diverse Werkzeuge, eine Motorkettensäge, eine Rettungsplattform sowie Absperrmaterialien untergebracht. Eine Multifunktions- und eine Teleskopleiter runden die Beladung ab.

Auf der Ladefläche des festen Kofferaufbaus können insgesamt 9 Rollcontainer transportiert werden. Die teilbare Ladebordwand mit einer Nutzlast von 1,5 Tonnen dient zum Sicheren be- und entladen des Fahrzeuges. Eine seitliche Eingangstür mit ausziehbarer Treppe, als zusätzlicher Zugang zur Ladefläche, ermöglicht eine weitergehende Nutzung des Aufbaus, bspw. als Besprechungs- oder Aufenthaltsraum. Der Aufbau ist daher auch mit einer Infrarotheizung ausgestattet.

Entsprechend den Vorgaben aus dem Brandschutzbedarfsplan der Stadt Püttlingen wurde das Fahrzeug mit der Komponente „Wasserversorgung“ beschafft und ist mit dieser standartmäßig beladen. Ebenfalls standartmäßig wird ein Rollcontainer „Beleuchtung“ mitgeführt. Dieser ist mit einem 12 KV Stromerzeuger, LED Flutlichtstrahlern und einem Powermoon bestückt.

Einen weiteren Aufgabenschwerpunkt findet das Fahrzeug als Teileinheit im Gefahrstoffzug des Regionalverbands Saarbrücken. Mit der Komponente „Ölschadensbekämpfung“ stehen Gerätschaften zur Abarbeitung größerer Mineralölunfälle im Regionalverband Saarbrücken zur Verfügung.

 

Wasserversorgung (SW 2000)

Die Komponente dient der Wasserversorgung über lange Wegestrecken und besteht aus:

  • 2.000 Meter B-Schlauchmaterial in 4 Rollcontainern zur Verlegung im Fahrbetrieb
  • 2 tragbare Feuerlöschkreiselpumpen; PFPN 10-1000 inkl. Zubehör auf je einem Rollcontainer
  • 2 Faltbehälter 5.000 Liter zur Zwischenspeicherung von Löschwasser
  • 2 Rollcontainer zur Aufnahme von verschmutztem Material

 

Ölschadensbekämpfung

Die Komponente kann bei Mineralölunfällen eingesetzt werden und besteht aus:

  • Verschiedene Pumpen zum Umpumpen von Mineralölen samt Zubehör und Erdungssatz
  • Abdichtsätze, Leckdichtkissen, Leckbandagen und Gullydichtkissen
  • Öl/Nass-Trockensauger
  • Größere Mengen an Öl- und Chemikalienbindemitteln
  • Öl-Bindevliese, Öl-Sperren und Öl-Bindewürfel zum Einsatz auf Gewässern
  • Öl-Schutzkleidung
  • Auffangwannen und Behätnisse (IBC-Container)

 

Technische Daten

Baujahr 2017
Fahrgestell Scania Typ P 360 CrewCab CP28
Gewicht 18.000 kg
Aufbau MEINICKE Fahrzeugservice GmbH
Abgasnorm Euro V
PS 360
Antrieb Allrad
Besondere Ausrüstung
  • 4 Atemschutzgeräte in der Fahrzeugkabine
  • Rettungsplattform
  • Gasmessgerät
  • Heizung im Fahrzeugaufbau
  • Lichtmast mit 4 Xenon-Scheinwerfern
  • Durchsageeinrichtung

 

KdoW

Kommandowagen

Florian Püttlingen 1/10


1Der Kommandowagen wird jederzeit vom Wehrführer oder seinem Vertreter mitgeführt. Er soll gewährleisten, dass der Wehrführer jederzeit schnell vor Ort kommen kann, um gegebenenfalls die Einsatzleitung zu übernehmen. Neben den Funkgeräten ist es nur mit wenig weiterem Feuerwehrtechnischen Material ausgerüstet.

Technische Daten

Baujahr 2007
Fahrgestell Nissan X-Trail
Gewicht 2.400 kg
PS 127
Antrieb Allrad

Tanklöschfahrzeug 16/25

Florian Püttlingen 1/23


Tanklöschfahrzeug 16/25

Das Tanklöschfahrzeug 16/25 wurde im Jahre 1996 beschafft, und hat die Aufgabe, mit seinem großen Löschwassertank (2400 l) zusätzliches Löschwasser zur Einsatzstelle zu bringen. Es verfügt außerdem über Ausrüstung, um einen Löschangriff durchführen zu können.

Nach der Norm wäre dieses Fahrzeug normalerweise nur mit 6 Feuerwehrangehörigen besetzt. Da das Fahrzeug zum Beschaffungszeitpunkt allerdings als erstausrückendes Fahrzeug im Brandfall ausgerückt ist, entschied man sich für eine Gruppen-Besatzung (9 Feuerwehrangehörige). Damit stand im Erstschlag mehr Personal zur verfügung. Eine Änderung an der Mannschaftskabine war dabei nicht notwendig, der Platz war schon vorhanden, nur die Sitzschalen wären nicht ausgeführt gewesen.

Brandeinsätze

Das Fahrzeug rückt im Brandeinsatz als 2. oder 3. Fahrzeug – je nach Stichwort – aus. Im klassischen Löschzug folgt es als 3. Fahrzeug nach dem HLF 20/16 und der DLA(K) 23/12 und steht als 2. Angriffsfahrzeug zur verfügung. Bei Fahrzeug- und Flächenbränden dient es zur Wasserversorgung im Pendelverkehr oder als weiteres Angriffsfahrzeug.

Während der Anfahrt können sich 2 Feuerwehrangehörige mit Pressluftatmern ausrüsten und stehen als Atemschutztrupp an der Einsatzstelle sofort zur Verfügung.

Mit einem verladenen Be- und Entlüftungsgerät, kann auch Leichtschaum erzeugt werden. Damit können größere Räumlichkeiten mit Schaum befüllt werden. Diese Technik bietet sich z.B. bei ausgedehnten Kellerräumen oder Lagerhallen an.

Über den mitgeführten Wasserwerfer können auch größere Mengen Löschwasser abgegeben werden. Der Wasserwerfer hat eine maximale Durchflussmenege von 1400 Litern pro Minute. Durch die Wurfweite (ab 52m) kann auch ein entsprechender Sicherheitsabstand zum Brandobjekt eingehalten werden.

Hilfeleistungseinsätze

Bei Einsätzen der Technischen Hilfeleistung spielt das Fahrzeug nur eine Untergeordnete Rolle. Es verfügt über keine besondere Beladung für diese Art von Einsätzen. Durch die Mitgeführte Kettensäge und kleineres Werkzeug kann jedoch Hilfe bei Sturmeinsätzen geleistet werden.

Technische Daten

Baujahr 1996
Fahrgestell Mercedes Benz 1124 AF
Gewicht 11.500 kg
Aufbau Metz
PS 241
Antrieb Allrad
Löschwasser 2400 l
Schaummittel 120 l
Besondere Ausrüstung
  • Stromerzeuger, 8 kVA
  • Formstabiler Schnellangriff
  • Be- und Entlüftungsgerät mit Leichtschaumvorsatz
  • Rauchvorhänge
Weitere Informationen TLF 16/25 bei BOS-Fahrzeuge.info

Automatische Drehleiter mit Rettungskorb 23/12

Florian Püttlingen 1/31


Automatische Drehleiter mit Rettungskorb

Die Automatische Drehleiter mit Rettungskorb (DLA(K) 23/12) ist eines der wichtigsten Fahrzeuge im Löschbezirk Püttlingen. Es ist für die Bürger der Stadt unerlässlich, da es den zweiten Rettungsweg im Brandfall stellen muss. Um diese Aufgabe zu erleichtern, verfügt die Drehleiter über einen Rettungskorb, der mit maximal 270 kg oder 3 Personen belastet werden darf.

Der Rettungskorb verfügt gleichzeitig über Aufnahmemöglichkeiten für verschiedenste Einsatzsituationen. Über sogenannte Multifunktionssäulen kann der Rettungskorb so für verschiedene Aufgaben aufgerüstet werden.

Die Drehleiter verfügt über eine Menge Technik, die im Einsatz beherrscht werden will. Die Bediener des Fahrzeuges werden dabei durch 5 Computer unterstützt, die den Betrieb überwachen, die möglichen Bewegungen – je nach Abstützung – eingrenzen und den Leiterpark stabilisieren.
So ist es beispielsweise möglich, die aufgezeichneten Bewegungen vor und zurück zu spulen, um eine gewünschte Position mehrmals anzufahren. Der Bediener sorgt dabei nur noch für die Sicherheit, die Drehleiter fährt die Bewegungen selbstständig ab.

Brandeinsätze

Die Drehleiter verfügt über 2 Wasserwerfer für die Wasserabgabe bei Bränden. Einer von den Monitoren ist dabei elektronisch Steuerbar. Damit kann er auch vom unteren Steuerstand bedient werden und macht das Personal im Rettungskorb überflüssig. Diese Funktion kann zum Beispiel bei Großbränden zum Einsatz kommen. Über die Wasserwerfer kann eine Löschwassermenge von bis zu 2400 Litern pro Minute abgegeben werden. Optional lässt sich auch eine gewöhnliche Schlauchleitung anschließen, mit der gezielter z.B. bei Dachstuhlbränden gearbeitet werden kann.

Wie auch die Löschfahrzeuge, verfügt die Drehleiter über insgesamt 3 Atemschutzgeräte. Zwei davon sind mit 2 Pressluftflaschen ausgestattet und ermöglichen dadurch besonders lange Einsatzzeiten im Korb der Drehleiter.

Auch in den Wintermonaten ist die Drehleiter häufig bei Kaminbränden im Einsatz. Sie verfügt über einen Satz mit Kaminkehrwerkzeug und kann somit einen Kamin von oben reinigen.

Hilfeleistungseinsätze

Das größte Einsatzspektrum der Drehleiter, findet sich bei den Hilfeleistungseinsätzen wieder. Sie wird sehr häufig zur Unterstützung des Rettungsdienstes angefordert. Oftmals sind Treppenhäuser so eng gebaut, dass der Rettungsdienst einen liegepflichtigen Patienten nicht durch das Treppenhaus retten kann. Durch die Krankentragen-Lagerung der Drehleiter, die auf dem Rettungskorb montiert werden kann, können Personen aus oberen Stockwerken auch liegend über die Drehleiter gerettet werden.

Aber auch abseits der Rettung von Menschen, findet dieses Fahrzeug weitere Anwendung. Durch den mitgeführten Motor-Kettensägensatz, können auch Äste und Bäume entfernt werden, die eine Gefahr für Menschen und Sachwerte darstellen.

Weiterhin kann das Fahrzeug als Kran verwendet werden. Bis zu 4t können mit dem Fahrzeug angehoben werden.

Technische Daten

Baujahr 2007
Fahrgestell Iveco EuroFire FF 160 E 30
Gewicht 16.000 kg
Aufbau Iveco Magirus AluFire 2
Abgasnorm Euro IV
PS 300
Antrieb Hinterachse
Besondere Ausrüstung
  • Fernsteuerbarer Wasser-Monitor
  • Steigleitung im letzten Leiterteil
  • Stromerzeuger 8 kVA
  • Krankentragenlagerung
  • Schleifkorbtrage
  • Abseilgerät Rollgliss
Weitere Informationen DLA(K) 23/12 bei BOS-Fahrzeuge.info

Weiteres

Das Fahrzeug ersetzte eine Drehleiter, die von der Feuerwehr Dudweiler / Saarbrücken übernommen wurde. Diese wurde nach einem Defekt im November 2007 außer Dienst gestellt. Das Fahrzeug konnte bei Iveco Magirus in Ulm als Vorführfahrzeug erworben werden. Die Indienststellung des Fahrzeugs erfolgte, nach Ausbildung der Mannschaft, bereits im März 2008.

Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 20/16

Florian Püttlingen 1/46


Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 20/16

Das HLF 20/16 ist das meist genutzte Fahrzeug des Löschbezirks Püttlingen. Es verfügt über genügend Personal, um die meisten Aufgaben selbstständig abarbeiten zu können. So finden 9 Feuerwehrangehörige auf dem Fahrzeug platz. Dem Personal wird dabei eine umfangreiche Ausrüstung zur Verfügung gestellt. Diese reicht vom Feuerlöscher, über Werkzeuge und Schläuche, bis hin zur hydraulischen Schere und Spreizer, sowie komplexen Abstütz- und Stabilisierungssystemen. Bei Brandeinsätzen hilft ein Wassertank mit einem Fassungsvermögen von 2000 l. Die Löschwirkung kann durch 200 l Schaumbildner verbessert werden.

All diese Eigenschaften führen auch zu dem langen Namen dieses Allround-Fahrzeuges. Da es sowohl für Hilfeleistungseinsätze, als auch für Brandeinsätze konzipiert wurde, ist es das Erstausrückende Fahrzeug des Löschbezirks.

Brandeinsätze

Auf der Anfahrt zu Brandeinsätzen, können sich 4 Feuerwehrangehörige gleichzeitig mit Atemschutzgeräten ausrüsten. Somit ist ein schneller Einsatz am Brandort garantiert. Damit steigen die Chancen einer erfolgreichen Rettung von Personen dramatisch. Einer der Atemschutz-Trupps kann sich mit einer Wärmebildkamera ausrüsten und auch so die Suche nach vermissten Personen drastisch verkürzen. Die Kamera leistet ebenfalls gute Dienste bei der Suche nach verborgenen Brandherden oder Glutnestern.

Um den Rauchschaden bei Brandeinsätzen gering zu halten, sind zwei Rauchvorhänge verladen. Damit kann die Rauchausbreitung in der Wohnung verhindert werden, oder sogar Treppenhäuser rauchfrei gehalten werden, die für die Rettung von Personen notwendig sind.

Um die Löschwirkung des Wassers verbessern zu können, kann direkt am Fahrzeug über den eingebauten Schaummitteltank ein Netzmittel-Gemisch erzeugt werden. Damit wird die Oberflächenspannung des Wassers reduziert, dieses kann somit besser in das Brandgut eindringen.

Hilfeleistungseinsätze

Die Umfangreiche Beladung des Fahrzeugs, ermöglicht insbesondere bei Hilfeleistungseinsätzen ein breites Einsatzspektrum. Mit dem hydraulischen Rettungssatz, bestehend aus Schere, Spreizer und mehreren ausfahrbaren Zylindern der Firma Holmatro, kann insbesondere bei Verkehrsunfällen optimale Hilfe geleistet werden. All diese Gerätschaften sind natürlich sehr Ausbildungsintensiv, so dass jeder Feuerwehrangehörige eine mehrtägige Schulung im Umgang mit den Geräten erhalten hat. Diese wird ständig in den weiteren Übungsdiensten über das Jahr aufgefrischt.

Das Fahrzeug führt außerdem ein Abstützsystem mit sich. Dieses kann eingesetzt werden, um Fahrzeuge zu stabilisieren, Gräben bei Tiefbauunfällen abzustützen oder gar um Bauwerke zu stabilisieren. Das System ist eine wertvolle Ergänzung im Einsatz und ist variabel Einsetzbar.

Technische Daten

Baujahr 2012
Fahrgestell Mercedes Benz Atego 1629 AF
Gewicht 16.000 kg
Aufbau Schlingmann Quadra VA+
Abgasnorm Euro V
PS 300
Antrieb Allrad
Löschwasser 2000 l
Schaummittel 200 l
Besondere Ausrüstung
  • Stromerzeuger, 13 kVA
  • Hydr. Rettungssatz, Holmatro
  • Holmatro PowerShore Abstützsystem
  • Holmatro Hebekissen-Satz
  • Türöffnungssatz
  • Wärmebildkamera
  • Hochleistungslüfter
  • Rauchvorhänge
Weitere Informationen HLF 20/16 bei BOS-Fahrzeuge.info

TSF

Tragkraftspritzenfahrzeug

Florian Püttlingen 1/47


Tragkraftspritzenfahrzeug

Das Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) verfügt über eine im Heck eingeschobene, tragbare Pumpe. Dadurch erhält es auch seinen Namen, denn der Fachbegriff für diese Pumpe lautet Tragkraftspritze. Die Pumpe kann 800 Liter Wasser pro Minute, bei einem Druck von 8 bar fördern. Daher wird das Fahrzeug im Löschbezirk Püttlingen auch hauptsächlich unterstützend bei der Wasserversorgung eingesetzt. Dadurch eignet es sich auch, weil eine große Menge Schlauchmaterial für die Wasserversorgung mitgeführt wird.

Mit der Tragkraftspritze lässt sich zum Beispiel das Wasser aus Bächen oder anderen natürlichen Gewässern fördern. Alternativ kann die Pumpe auch als Verstärkerpumpe auf einer langen Wegestrecke eingesetzt werden.

Auch wenn es eines der kleinsten Fahrzeuge im Löschbezirk Püttlingen ist, verfügt dieses Fahrzeug über die vollständige Ausrüstung, um einen Löscheinsatz autark abarbeiten zu können. Selbst die Rettung von Personen aus dem 1. OG ist über die mitgeführte Steckleiter möglich.

Technische Daten

Baujahr 1992
Fahrgestell Mercedes-Benz 310 KA
Gewicht 3.500 kg
Aufbau Ziegler
PS 105
Antrieb Allrad
Besondere Ausrüstung
  • Tragkraftspritze TS 8/8
Weitere Informationen TSF bei BOS-Fahrzeuge.info

MTF

Mannschaftstransportfahrzeug

Florian Püttlingen 1/18


Das Mannschaftstransportfahrzeug eignet sich zum Transport von Feuerwehrangehörigen. Durch die große Ladefläche kann außerdem zusätzliches Material mitgeführt werden. Das Fahrzeug verfügt über keine besondere feuerwehrtechnische Ausstattung.

Technische Daten

Baujahr 2000
Fahrgestell Renault Master 2.8 dTi
Gewicht 2.800 kg
PS 114
Antrieb Front
Weitere Informationen MTF bei BOS-Fahrzeuge.info

Weiteres

Das Fahrzeug wurde aus Mitteln des Fördervereins und der Feuerwehr Püttlingen beschafft. Im Jahr 2013 wurde das Fahrzeug im Rahmen einer Generalüberholung neu lackiert und beklebt. Seit dem verfügt es, wie auch das HLF 20/16, über eine auffällige Warnmarkierung am Heck. Damit soll die Sichtbarkeit im Straßenverkehr erhöht werden.

KEF

Kleineinsatzfahrzeug

Florian Püttlingen 1/55


Kleineinsatzfahrzeug

Das Kleineinsatzfahrzeug des Löschbezirk Püttlingen übernimmt weitestgehend die Aufgabe eines Führungs- und Erkundungsfahrzeugs. Auf dem Fahrzeug sind deshalb auch Feuerwehrpläne für besonders gefährdete Objekte in der Stadt Püttlingen vorgehalten. Das Fahrzeug ist Geländefähig. Es verfügt außerdem über einen eingebauten Stromerzeuger und kann damit bei der Beleuchtung der Einsatzstelle zum Einsatz kommen. Ansonsten verfügt es nur über wenig feuerwehrtechnische Ausstattung, wie z.B. ein Hochdruck-Löscher.

Technische Daten

Baujahr 1986
Fahrgestell Mercedes-Benz G-Klasse
Gewicht 2.800 kg
Aufbau Bachert / Eigenkonstruktion
PS 125
Antrieb Allrad
Besondere Ausrüstung
  • Stromerzeuger
  • Feuerwehrpläne
  • Funkgeräte
  • Hochdruckfeuerlöscher
  • Notfallrucksack
Weitere Informationen Kleineinsatzfahrzeug bei BOS-Fahrzeuge.info

Weiteres

Das Fahrzeug stammt aus einer Sammelbestellung des damaligen Stadtverband Saarbrücken. Es wurden mehrere Mercedes-Benz G-Klasse beschafft, die von den Feuerwehren in Eigenregie zu einem Vorausrüstwaren (VRW) ausgebaut werden sollten. Es war vorgesehen, so die Hilfsfristen für die Rettung von Personen bei Technischen Hilfeleistungseinsätzen zu verkürzen.
Das Fahrzeug wurde von der Firma Bachert ausgebaut. Es verfügte über einen hydraulischen Rettungssatz, der mit dem eingebauten Stromerzeuger betrieben werden konnte.

Nach dem man in den 90er Jahren zunehmend vom Konzept des VRW abgegangen ist, und die hydraulischen Rettungsgeräte zunehmend auf den Löschgruppenfahrzeugen verladen hat, ist dies auch in Eigenregie im Löschbezirk Püttlingen geschehen. Die Komponenten zur technischen Hilfeleistung wurden in das damalige LF16 verladen und das VRW zum KEF umgebaut.

Fahrzeuge sind das vermutlich wichtigste Equipment, das der Feuerwehr zur verfügung steht. Denn die Fahrzeuge sind unerlässlich, wenn qualifizierte Hilfe geleistet werden muss.

Jeder unserer Fahrzeuge bewältigt ein eigenes Aufgabenspektrum. Auf den folgenden Seiten versuchen wir Ihnen die Technik näher zu bringen, die auch ein wenig die Faszination Feuerwehr ausmacht. Sie finden daher für jedes Fahrzeug eine ausführliche Beschreibung, insbesondere mit den Aufgaben, die es bei den jeweiligen Einsatzarten ausführt. Außerdem finden Sie dort jeweils detaillierte Informationen zur Fahrzeugtechnik. Wir wünschen viel Spaß beim lesen!

  • Kleineinsatzfahrzeug (KEF)
    Kommt überall hin - das Kleineinsatzfahrzeug (KEF)