Das bisher im Löschbezirk Püttlingen vorgehaltene Schlauchboot musste aufgrund eines Defekts schon vor längerer Zeit ausgesondert werden. Da laut Brandschutzbedarfsplan ein Rettungsboot zur Rettung von Menschen und Tieren aus offenen Gewässern vorgehalten werden muss, erfolgte jetzt die Neubeschaffung eines neuen Bootes.

Das neu beschaffte Rettungsboot dient, wie der Name schon sagt, der Rettung von Menschen und Tieren aus offenen Gewässern. Weiterhin kann es bei technischen Hilfeleistungen auf dem Wasser oder bei Hochwasserlagen genutzt werden. Das für 5 Personen zugelassene, bzw. mit 650 kg belastbare, Rettungsboot verfügt über einen verstärkten Alu-Segmentboden und kann auch bei Niedrigwasser, steinigen Uferbereichen oder zur Eisrettung eingesetzt werden. Das Boot ist auf einem Anhänger verladen und kann mit einem Feuerwehrfahrzeug zur Einsatzstelle gebracht werden. Auf dem Bootsanhänger werden neben dem Rettungsboot weitere Ausrüstungsgegenstände wie beispielsweise Rettungswesten, Rettungsring, Wurfmittel, Paddel und weiteres notwendiges Material mitgeführt.

Am Freitag, 03.05.2019, wurden alle drei Löschbezirke der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Püttlingen gegen 11:30 Uhr zur Kindertagesstätte in die Espenstraße alarmiert. Dort war es im Speisesaal zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung gekommen. Durch einen Mitarbeiter der Kindertagesstätte wurden erste Löschversuche mittels eines Feuerlöschers durchgeführt. Diese Löschversuche zeigten Wirkung, so dass das Feuer bereits vor Eintreffen der Feuerwehr gelöscht war.

Das Gebäude war beim Eintreffen der Feuerwehr bereits geräumt und alle Kinder und Erzieher/-innen hatten das Gebäude verlassen. Alle Personen befanden sich an den festgelegten Sammelpunkten. Jährlich finden an Schulen und Kindergärten Räumungsübungen statt, um das Vorgehen in solchen Fällen zu üben. Auch die Vorschulkinder der Kindertagesstätte werden einmal im Jahr durch Mitglieder des Fachbereichs Brandschutzerziehung besucht, um ihnen das richtige Verhalten bei Feuer und Gefahren näher zu bringen.

Am frühen Morgen des 26. April wurden die Löschbezirke Püttlingen, Köllerbach und Herchenbach mit dem Einsatzstichwort „Brand 3 – Brand eines Wohnwagens am Gebäude“ in die Straße „Oberwies“ in den Stadtteil Köllerbach alarmiert.

Ein vor einem Wohnhaus abgestellter Wohnwagen stand bei Ankunft der Feuerwehr bereits in Vollbrand. Das Feuer hatte zwei parkende Autos erfasst und drohte auch auf das Wohngebäude überzugreifen.

Die Brandbekämpfung erfolgte mittels zwei C-Rohren durch zwei Trupps unter schwerem Atemschutz. Ein weiteres C-Rohr wurde zum Schutz des Wohnhauses als sogenannte Riegelstellung in den Einsatz gebracht. Die Einsatzstelle wurde aufgrund der herrschenden Dunkelheit mittels Flutlichtstrahlern ausgeleuchtet. Die unter Atemschutz eingesetzten Trupps wurden durch eine zentrale Atemschutzüberwachung registriert. Die Wasserversorgung erfolgte aus einem Unterflurhydranten. Während der Einsatzmaßnahmen betreuten Feuerwehrangehörige die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner.

Durch die Hitzestrahlung waren bereits Schäden am Wohngebäude entstanden.

Die Angehörigen der Altersabteilung des Löschbezirks Püttlingen treffen sich regelmäßig zu einem gemütlichen Beisammensein oder gemeinsamen Aktivitäten. In diesem Monat stand ein gemeinsamer Ausflug zum Abfallheizkraftwerk nach Velsen auf dem Programm. Vor Ort wurden die Besucher von Melina Profeta, der zuständigen Mitarbeiterin für die Öffentlichkeitsarbeit, in Empfang genommen.

Bevor es zur rund 80-minütigen Besichtigungstour des Abfallheizkraftwerkes ging, erläuterte Frau Profeta der Alterswehr noch die Gesellschafterstruktur, den Verfahrensablauf, die technischen Daten der Anlage sowie die Energienutzung.

Der Entsorgungsverband Saar (EVS), ein Zusammenschluss der 52 saarländischen Kommunen, ist im Saarland für die umweltgerechte Abfallentsorgung verantwortlich. Ein Großteil der Abfälle wird der Abfallverwertungsanlage Velsen (AVA VELSEN) zugeführt. Hier werden 4/5 des saarländischen Abfalls behandelt und die entstehende Energie entsprechend verwertet.

Im Abfallheizkraftwerk Velsen sind zwei Verbrennungseinheiten installiert, die zusammen 30 Tonnen Abfall pro Stunde thermisch behandeln.

Wie bereits seit vielen Jahren fand auch in diesem Jahr wieder saarlandweit die Aktion „Saarland Picobello“ des Entsorgungsverbands Saar (EVS) statt. Auch in diesem Jahr engagierten sich die Jungen und Mädchen des Löschbezirks Püttlingen an der Säuberungsaktion.

Wie in den vergangenen Jahren machten die Jugendfeuerwehrangehörigen und ihre Betreuer sich vom Gerätehaus Püttlingen auf den Weg zu ihrem zugewiesenen Sammelbezirk. Ausgerüstet mit Handschuhen und Müllzangen ging es in die Straße “Zum Birkenbruch“ um den dort entsorgten Müll am Containerplatz und im Wald einzusammeln. Leider wurden die Jugendlichen auch in diesem Jahr wieder fündig und mussten allerlei einfach in der Natur entsorgten Wohlstandsmüll einsammeln. Für viele Mitmenschen ist es halt einfacher ihren Müll im Wald zu entsorgen, anstatt diesen zum Wertstoffhof zu bringen und dort gegen ein geringes Entgelt fachmännisch entsorgen zu lassen.

Am 06. April 2019 kurz vor Mitternacht wurden die Löschbezirke Püttlingen, Köllerbach und Herchenbach mit dem Einsatzstichwort „Brand 3“ in den Stadtteil Köllerbach alarmiert.

Im Garten eines Anwesens in der Überhoferstraße stand ein Gartenhaus in Vollbrand. Mit 2 C-Rohren wurde die Brandbekämpfung im Außenangriff durch zwei Trupps unter Atemschutz vorgenommen. Aufgrund der Dunkelheit wurden mehrere Stative mit Flutlichtstrahlern zur Ausleuchtung aufgebaut und so die Einsatzstelle großflächig ausgeleuchtet. Die vor dem Gebäude in Stellung gebrachte Drehleiter leuchtete die Einsatzstelle ebenfalls aus und war sicherheitshalber zur Abschirmung der Wohnhäuser mit einem Wenderohr bestückt worden. Die Wasserversorgung wurde aus einem Unterflurhydranten sichergestellt und eine zentrale Atemschutzüberwachung eingerichtet. Im Einsatzverlauf wurden sieben Einsatzkräfte unter Atemschutz eingesetzt.

Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr Püttlingen mit neun Einsatzfahrzeugen, ein Kommando der Polizeiinspektion Völklingen sowie ein Rettungswagen der Rettungswache Heusweiler zur Absicherung der Einsatzkräfte vor Ort.

Löschbezirksführer Matthias Klein hatte alle aktiven Feuerwehrangehörigen und Mitglieder der Alterswehr zur Hauptdienstbesprechung eingeladen, um über das abgelaufene Jahr zu berichten. Hierzu konnte er neben dem Chef der Wehr, Bürgermeister Martin Speicher, den Leiter des Fachbereichs 1 Bernd Bläs, Wehrführer Thomas Prinz und verschiedene Gäste begrüßen.

Der Löschbezirk Püttlingen bestand zum Jahresende 2018 aus 67 aktiven Feuerwehrangehörigen, davon sieben Feuerwehrfrauen. In der Jugendfeuerwehr werden 17 Jugendliche auf den aktiven Feuerwehrdienst vorbereitet. Der Altersabteilung gehören 24 Feuerwehrkameraden an.

Insgesamt wurde der Löschbezirk Püttlingen zu 86 Einsätzen alarmiert (bei 82 Einsätzen in 2017). Hierbei konnten 16 Personen und 2 Tiere gerettet werden, für 2 Mitbürger kam jede Hilfe zu spät. Bei zwei Drittel der Einsätze musste technische Hilfe geleistet werden und nur ein Drittel waren Brandeinsätze. In seinem Bericht ging Matthias Klein auf einige Einsätze des Jahres 2018 besonders ein.

Der stellvertretende Wehrführer und Fachbereichsleiter Ausbildung, Ruwen Dumont, hatte alle Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr Püttlingen zu einer Führungskräftefortbildung in das Knappschaftsklinikum Saar, Krankenhaus Püttlingen, eingeladen. Diese Fortbildungsveranstaltung fand bereits zum zweiten Mal in dieser Form statt.

Zu Beginn begrüßte Püttlingens Wehrführer Thomas Prinz alle Anwesenden und ging kurz auf die Themen ein, die an diesem Tag behandelt werden sollten. Der erste Punkt der Tagesordnung betraf das Thema „Feuerwehr im Straßenverkehr“. Hierzu referierte Bernd Weidig, Vorsitzender Richter am Landgericht Saarbrücken. Herr Weidig informierte über die aktuelle Rechtsprechung und sensibilisierte die anwesenden Feuerwehrangehörigen, umsichtig auf Einsatzfahrten vorzugehen.

Im Anschluss an den Vortrag wurde in zwei Gruppen eine Begehung des Krankenhauses durchgeführt. Da ständig Umbauarbeiten bzw. Änderungen im Krankenhaus vorgenommen werden, wurde durch Mitarbeiter der Haustechnik auf diese besonders eingegangen.

Seit vielen Jahren ist es zur Tradition und gutem Brauch geworden, im Januar in Uhrmachers Haus die Ehrung von langjährigen Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr durchzuführen. Der Chef der Wehr, Bürgermeister Martin Speicher, hatte im Namen der Stadt Püttlingen alle zu Ehrenden nebst Partnern zu dieser Veranstaltung eingeladen.

Bürgermeister Martin Speicher betonte in seiner Begrüßung, dass es ihm ein besonderes Anliegen ist, sich persönlich bei den ehrenamtlich Tätigen für ihren Einsatz für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Püttlingen zu bedanken. „Aber auch den Partnerinnen und Partnern unserer Feuerwehrangehörigen möchte ich ein großes Dankeschön aussprechen.“ so Bürgermeister Martin Speicher in seiner Ansprache. „Die Familienangehörigen müssen in vielen Situationen zurückstecken, denn neben vielen Ausbildungs- und Übungsstunden müssen auch zahlreiche Einsätze bewältigt werden, die nicht planbar sind.“

Landesbrandinspekteur Timo Meyer ließ es sich auch nicht nehmen, ebenfalls ein paar Worte an alle Anwesenden zu richten.

Einen gemeinsamen Ausbildungsdienst zum Thema „Eis- und Wasserrettung“ veranstalteten die Feuerwehr und die DLRG-Ortsgruppe Püttlingen. Alle Teilnehmer trafen sich im Feuerwehrgerätehaus Püttlingen, um zuerst die theoretischen Grundlagen zum Thema „Eis- und Wasserrettung“ zu wiederholen. Bevor jedoch mit der theoretischen Ausbildung begonnen wurde, begrüßte Püttlingens Wehrführer alle Anwesenden und bedankte sich bei allen für ihr Kommen. Besonders bedankte er sich bei den Helfern der DLRG-Ortsgruppe Püttlingen für ihre Unterstützung. „Wir als Feuerwehrangehörige können viel von den Fachleuten der DLRG zum Thema Wasserrettung lernen und von deren Erfahrungsschatz profitieren.“ so Wehrführer Thomas Prinz.

Danach erfolgte die theoretische Unterweisung. Hier wurde beispielsweise auf die bei der Feuerwehr verfügbaren Rettungsmittel wie die Steckleiter oder die Schleifkorbtrage und deren Einsatzmöglichkeiten bei der Eisrettung eingegangen. Auch die Erste-Hilfe-Maßnahmen nach einer Eis- bzw.

Die Angehörigen der Feuerwehr werden zu den verschiedensten Einsätzen, wie Brandeinsätzen oder Technischen Hilfeleistungen alarmiert. Je nach Einsatzstichwort wird automatisch auch der Rettungsdienst mitalarmiert, um an der Einsatzstelle die medizinische Versorgung der betroffenen Personen, aber auch der Einsatzkräfte, sicherzustellen.

Jedoch kann es vorkommen, dass die Feuerwehr vor dem Rettungsdienst an der Einsatzstelle eintrifft. Um für solche Situationen gerüstet zu sein und die Erstversorgung sicherstellen zu können, werden auch die Feuerwehrangehörigen im Bereich der Ersten Hilfe weitergebildet.

So fand jetzt auf Stadtebene ein Erste-Hilfe-Lehrgang für interessierte Feuerwehrangehörige statt, bei dem die Grundlagen der Ersten Hilfe vermittelt wurden. So wurden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern beispielsweise die Herz-Lungen-Wiederbelebung, die stabile Seitenlage, das Abnehmen eines Motorradhelms oder auch die Handhabung eines automatisierten externen Defibrillators (AED) vermittelt. Neben Feuerwehrangehörigen aus Püttlingen absolvierten auch Teilnehmer der Feuerwehren Heusweiler, Riegelsberg und der Werksfeuerwehr des Stahlwerkes Bous den Erste-Hilfe-Lehrgang.

Im Rahmen des 50-jährigen Bestehens der Jugendfeuerwehr Püttlingen wurde in Zusammenarbeit mit der VVB (Vereinigte Volksbank) ein Malwettbewerb an den Püttlinger Grundschulen veranstaltet. Als Preis für die besten Bilder konnten die Teilnehmer einen Erlebnistag bei der Feuerwehr gewinnen. Die Jury, die die besten Bilder auswählen musste, hatte keine leichte Aufgabe. Es waren sehr viele schöne Bilder dabei. Trotz allem musste die Jury, bestehend aus dem Leiter der Püttlinger Filiale der VVB, Herrn Sebastian Fritz, Frau Sandra Natterer und dem Püttlinger Jugendwart Carsten Münch eine Auswahl treffen.

Insgesamt wurden 32 Teilnehmer für ihre Arbeit prämiert, 22 hatten und konnten einen tollen Tag bei der Feuerwehr erleben. Hier konnten die Jungen und Mädchen viel Neues erfahren und einen Einblick in die Feuerwehrarbeit gewinnen. In mehrere Gruppen aufgeteilt besichtigten die Gewinner das Feuerwehrgerätehaus und die Fahrzeughalle, in der die Einsatzfahrzeuge untergestellt sind.

Die Feuerwehr Püttlingen engagiert sich nicht nur für die Mitbürgerinnen und Mitbürger ihrer Heimatgemeinde, sondern auch für Mitmenschen über die Stadtgrenzen hinaus. So veranstaltete der Löschbezirk Püttlingen im Rathaus Püttlingen eine Registrierungsaktion.

Eine Stammzellenspende ist oftmals die einzige Überlebenschance für an Blutkrebs erkrankte Menschen. Um Patienten weltweit zu helfen, organisierte die Feuerwehr Püttlingen daher die Registrierungsaktion. Insgesamt konnten 45 neue potenzielle Stammzellenspender gewonnen werden. Neben Feuerwehrangehörigen aus Püttlingen ließen sich auch zahlreiche Mitbürgerinnen und Mitbürger in die Spenderdatei aufnehmen. Je mehr Menschen sich registrieren lassen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, einen entsprechenden Spender für die erkrankten Personen zu finden.

Ein gutes Beispiel gibt es auch bei der Feuerwehr Püttlingen. Ein bereits bei der DKMS registrierter Feuerwehrangehöriger konnte vor 5 Jahren ein Leben retten. Eine an Blutkrebs erkrankte Kanadierin hatte die nahezu gleichen Gewebemerkmale und so konnte durch die Registrierung der „genetische Zwilling“ gefunden und so das Leben der jungen Frau gerettet werden.

Zum Abschluss der praktischen Ausbildungsveranstaltungen in diesem Jahr führten die Jugendfeuerwehrangehörigen aus Püttlingen und Köllerbach eine gemeinsame Nachtübung durch.

In der Schlosserwerkstatt des Baubetriebshofes der Stadt Püttlingen kam es bei Schweißarbeiten zu einem Brand, der auf weitere Werkstattbereiche übergriff. Anwohner wurden durch die starke Rauchentwicklung auf das Feuer aufmerksam und alarmierten die Feuerwehr. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle wurde dem Einsatzleiter mitgeteilt, dass noch 2 Personen im Gebäude vermisst werden. Diese Übungsannahme hatte sich Stadtjugendwart Harald Ströhle für die Nachwuchsbrandschützer überlegt.

Bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle hatten sich die Jugendfeuerwehrangehörigen mit Übungsatemschutzgeräten ausgerüstet. So konnten sie direkt nach der Ankunft an der angenommenen Brandstelle, mit einem C-Rohr ausgerüstet, zur Personensuche in den Werkstattbereich vorgehen. In der Zwischenzeit wurde durch weitere Jugendliche die Wasserversorgung aus einem Unterflurhydranten hergestellt.

Jedes Jahr findet eine gemeinsame Übung der Löschbezirke Püttlingen und Völklingen Stadtmitte statt. Hierbei proben die Einsatzkräfte den Ernstfall, um die Zusammenarbeit zu verbessern. In diesem Jahr fand die Übung im Gewerbegebiet Viktoria bei der Firma BSJ Maschinenbau GmbH statt.

Während der Mittagsschicht kam es in der Produktionshalle der Maschinenbaufirma zu einem Brand an einer Maschine mit einer sehr starken Rauchentwicklung. Anstatt die Fertigungshalle zu verlassen, versuchten die dort beschäftigten Mitarbeiter das Feuer zu löschen. Durch den dichten Rauch konnten sie die Halle nicht mehr verlassen und wurden eingeschlossen. Die im Bürotrakt befindlichen Personen konnten aufgrund der Verqualmung das Treppenhaus ebenfalls nicht mehr nutzen und konnten sich so nicht mehr in Sicherheit bringen. Der Geschäftsführer bemerkte den Brandausbruch und setzte den Notruf ab. Er teilte dabei mit, dass noch zirka 5 Personen vermisst werden.

Alle 2 Jahre findet im Regionalverband Saarbrücken die Abnahme des Leistungsabzeichens der Deutschen Jugendfeuerwehr statt. In diesem Jahr stellten sich 9 Jugendfeuerwehrgruppen aus dem Regionalverband dieser Herausforderung. Ausgerichtet wurde die Abnahme des Leistungsabzeichens durch die Feuerwehr Saarbrücken. Wie schon bei gemeinsamen Übungen arbeiteten auch die Jugendfeuerwehren aus dem Köllertal beim Training zur Leistungsspange gemeindeübergreifend zusammen. So stellten sich zwei Gruppen, bestehend aus Jugendfeuerwehrangehörigen der Feuerwehren Püttlingen, Heusweiler und Riegelsberg den gestellten Anforderungen.

Bevor sich die Nachwuchsbrandschützer den bei der Leistungsspange geforderten Aufgaben stellten, standen natürlich im Vorfeld erst einmal schweißtreibende Übungen auf dem Ausbildungsplan. Um die Jugendlichen optimal auf die gestellten Anforderungen vorzubereiten, trainierten die Jungen und Mädchen wöchentlich unter der Federführung der Feuerwehr Heusweiler. Die Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr ist nach der Jugendflamme (hier gibt es 3 verschiedene Stufen) die höchste Auszeichnung, die bei der Jugendfeuerwehr erreicht werden kann.

Nachdem die Jahreshauptübung durch die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr Püttlingen, des THW Ortsverbandes Völklingen-Püttlingen und den DRK Bereitschaften Püttlingen und Köllerbach absolviert war, fand in der Barbarahalle die Übungsbesprechung und im Anschluss daran die Beförderung von Feuerwehrangehörigen statt.

Bevor es jedoch zu den Beförderungen ging, begrüßte der 1. Beigeordnete Christian Müller in Vertretung für Bürgermeister Martin Speicher alle Anwesenden. Unter den Gästen konnte der 1. Beigeordnete Christian Müller den Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Völklingen, Herbert Broy in Vertretung für den Brandinspekteur des Regionalverbandes Saarbrücken, die Abordnungen benachbarter Feuerwehren, die Wehr- und Löschbezirksführung der Feuerwehr Püttlingen, die Mitglieder des Stadtrates und zuletzt, aber genauso herzlich die Angehörigen der Basisorganisationen, die an der Übung beteiligt waren, begrüßen.

Im Anschluss daran erfolgte die Übungsbesprechung durch den Wehrführer von Völklingen, Herbert Broy, den Vertreter des THW Ortsverbandes Völklingen-Püttlingen, Sebastian Klein, und den Vertreter des DRK, Aloysius Meyer.

Die jährliche Jahreshauptübung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Püttlingen fand am 01. September 2018 in Zusammenarbeit mit dem THW Ortsverband Völklingen-Püttlingen und den DRK Bereitschaften Püttlingen und Köllerbach statt. Als Übungsobjekt diente in diesem Jahr das Pfarrhaus St. Bonifatius auf der Püttlinger Ritterstraße sowie der Einmündungsbereich der Bildchenstraße / Theodolinde-Katzenmeier-Straße.

Vor Übungsbeginn erfolgte die Meldung durch Püttlingens Wehrführer Thomas Prinz an den 1. Beigeordneten Christian Müller, in Vertretung für den Chef der Wehr, Bürgermeister Martin Speicher und den Völklinger Wehrführer Herbert Broy, in Vertretung für den Brandinspekteur für den Regionalverband Saarbrücken, Tony Bender.

Die Jahreshauptübung wurde durch die Übungsverantwortlichen in zwei Übungsabschnitte unterteilt. Im ersten Abschnitt wurde nachfolgendes Szenario angenommen:

Ein LKW befuhr die Bildchenstraße in Richtung Ritterstraße. Aus Unachtsamkeit des Fahrzeugführers geriet das Fahrzeug in Höhe Einmündung Hengstwaldstraße auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort frontal mit einem entgegenkommenden PKW.

Die Jugendfeuerwehr des Löschbezirks Püttlingen kann in diesem Jahr auf ihr 50-jähriges Bestehen zurückblicken. Begonnen hatten die Feierlichkeiten im Juni mit einem Aktionstag im Püttlinger Stadtpark. Hier stellte die Jugendfeuerwehr ihre vielfältigen Aufgaben vor und sehr viele Besucher machten von den angebotenen Mitmach-Aktionen gebrauch. Die offizielle Geburtstagsfeier der Jugendfeuerwehr war in den „Tag der offenen Tür“ des Löschbezirks Püttlingen eingebunden, wobei den Besuchern ein buntes Programm geboten wurde.

 

Abgerundet werden die Jubiläumsfeierlichkeiten der Jugendfeuerwehr mit einer Ausstellung in der Filiale der VVB (Vereinigte Volksbank) am Püttlinger Rathausplatz. In seiner Begrüßung erwähnte Roland Herget, Regionaldirektor für den Regionalmarkt Saarbrücken / Püttlingen, die langjährige Partnerschaft und Zusammenarbeit zwischen der Feuerwehr und der VVB. So gab es schon mehrere Ausstellungen der Feuerwehr in den Filialen der Volksbank, eine gemeinsame Rauchmelderaktion wurde durchgeführt oder auch die Präsentation des Jugendfeuerwehrmaskottchens „Flori Flämmchen“ wurde unterstützt.

In der letzten Woche der Ferien veranstaltet die Jugendfeuerwehr traditionell ihr Zeltlager im Püttlinger Jungenwald. Vom 29. Juli bis zum 04. August schlugen 12 Jugendfeuerwehrangehörige und 6 Betreuer ihre Zelte an der Edelweiß-Hütte auf.

Stadtjugendwart Harald Ströhle und sein Betreuerteam hatten sich wieder einiges für die Teilnehmer ausgedacht. Zuerst wurde der Lagerplatz hergerichtet und die Zelte aufgebaut. In der Edelweiß-Hütte wurde die Lagerküche eingerichtet, damit für das leibliche Wohl aller Teilnehmer gesorgt werden konnte.

Aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen stand in diesem Jahr etwas weniger feuerwehrtechnische Ausbildung auf dem Plan, dafür aber öfter ein Schwimmbadbesuch. Neben der Besichtigung des Betonwerks in Saarbrücken-Dudweiler hatten alle Lagerteilnehmer immer wieder freie Zeiten, in denen sie gemeinsame Spiele durchführen oder aber auch einfach mal die freie Zeit genießen konnten. Die Teilnehmer mussten aber auch abwechselnd bei der Zubereitung des Essens helfen und am Abend bei der Nachtwache ihren Dienst versehen.