Zum Abschluss der praktischen Ausbildungsveranstaltungen in diesem Jahr führten die Jugendfeuerwehrangehörigen aus Püttlingen und Köllerbach eine gemeinsame Nachtübung durch.

In der Schlosserwerkstatt des Baubetriebshofes der Stadt Püttlingen kam es bei Schweißarbeiten zu einem Brand, der auf weitere Werkstattbereiche übergriff. Anwohner wurden durch die starke Rauchentwicklung auf das Feuer aufmerksam und alarmierten die Feuerwehr. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle wurde dem Einsatzleiter mitgeteilt, dass noch 2 Personen im Gebäude vermisst werden. Diese Übungsannahme hatte sich Stadtjugendwart Harald Ströhle für die Nachwuchsbrandschützer überlegt.

Bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle hatten sich die Jugendfeuerwehrangehörigen mit Übungsatemschutzgeräten ausgerüstet. So konnten sie direkt nach der Ankunft an der angenommenen Brandstelle, mit einem C-Rohr ausgerüstet, zur Personensuche in den Werkstattbereich vorgehen. In der Zwischenzeit wurde durch weitere Jugendliche die Wasserversorgung aus einem Unterflurhydranten hergestellt.

Jedes Jahr findet eine gemeinsame Übung der Löschbezirke Püttlingen und Völklingen Stadtmitte statt. Hierbei proben die Einsatzkräfte den Ernstfall, um die Zusammenarbeit zu verbessern. In diesem Jahr fand die Übung im Gewerbegebiet Viktoria bei der Firma BSJ Maschinenbau GmbH statt.

Während der Mittagsschicht kam es in der Produktionshalle der Maschinenbaufirma zu einem Brand an einer Maschine mit einer sehr starken Rauchentwicklung. Anstatt die Fertigungshalle zu verlassen, versuchten die dort beschäftigten Mitarbeiter das Feuer zu löschen. Durch den dichten Rauch konnten sie die Halle nicht mehr verlassen und wurden eingeschlossen. Die im Bürotrakt befindlichen Personen konnten aufgrund der Verqualmung das Treppenhaus ebenfalls nicht mehr nutzen und konnten sich so nicht mehr in Sicherheit bringen. Der Geschäftsführer bemerkte den Brandausbruch und setzte den Notruf ab. Er teilte dabei mit, dass noch zirka 5 Personen vermisst werden.

Alle 2 Jahre findet im Regionalverband Saarbrücken die Abnahme des Leistungsabzeichens der Deutschen Jugendfeuerwehr statt. In diesem Jahr stellten sich 9 Jugendfeuerwehrgruppen aus dem Regionalverband dieser Herausforderung. Ausgerichtet wurde die Abnahme des Leistungsabzeichens durch die Feuerwehr Saarbrücken. Wie schon bei gemeinsamen Übungen arbeiteten auch die Jugendfeuerwehren aus dem Köllertal beim Training zur Leistungsspange gemeindeübergreifend zusammen. So stellten sich zwei Gruppen, bestehend aus Jugendfeuerwehrangehörigen der Feuerwehren Püttlingen, Heusweiler und Riegelsberg den gestellten Anforderungen.

Bevor sich die Nachwuchsbrandschützer den bei der Leistungsspange geforderten Aufgaben stellten, standen natürlich im Vorfeld erst einmal schweißtreibende Übungen auf dem Ausbildungsplan. Um die Jugendlichen optimal auf die gestellten Anforderungen vorzubereiten, trainierten die Jungen und Mädchen wöchentlich unter der Federführung der Feuerwehr Heusweiler. Die Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr ist nach der Jugendflamme (hier gibt es 3 verschiedene Stufen) die höchste Auszeichnung, die bei der Jugendfeuerwehr erreicht werden kann.

Nachdem die Jahreshauptübung durch die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr Püttlingen, des THW Ortsverbandes Völklingen-Püttlingen und den DRK Bereitschaften Püttlingen und Köllerbach absolviert war, fand in der Barbarahalle die Übungsbesprechung und im Anschluss daran die Beförderung von Feuerwehrangehörigen statt.

Bevor es jedoch zu den Beförderungen ging, begrüßte der 1. Beigeordnete Christian Müller in Vertretung für Bürgermeister Martin Speicher alle Anwesenden. Unter den Gästen konnte der 1. Beigeordnete Christian Müller den Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Völklingen, Herbert Broy in Vertretung für den Brandinspekteur des Regionalverbandes Saarbrücken, die Abordnungen benachbarter Feuerwehren, die Wehr- und Löschbezirksführung der Feuerwehr Püttlingen, die Mitglieder des Stadtrates und zuletzt, aber genauso herzlich die Angehörigen der Basisorganisationen, die an der Übung beteiligt waren, begrüßen.

Im Anschluss daran erfolgte die Übungsbesprechung durch den Wehrführer von Völklingen, Herbert Broy, den Vertreter des THW Ortsverbandes Völklingen-Püttlingen, Sebastian Klein, und den Vertreter des DRK, Aloysius Meyer.

Die jährliche Jahreshauptübung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Püttlingen fand am 01. September 2018 in Zusammenarbeit mit dem THW Ortsverband Völklingen-Püttlingen und den DRK Bereitschaften Püttlingen und Köllerbach statt. Als Übungsobjekt diente in diesem Jahr das Pfarrhaus St. Bonifatius auf der Püttlinger Ritterstraße sowie der Einmündungsbereich der Bildchenstraße / Theodolinde-Katzenmeier-Straße.

Vor Übungsbeginn erfolgte die Meldung durch Püttlingens Wehrführer Thomas Prinz an den 1. Beigeordneten Christian Müller, in Vertretung für den Chef der Wehr, Bürgermeister Martin Speicher und den Völklinger Wehrführer Herbert Broy, in Vertretung für den Brandinspekteur für den Regionalverband Saarbrücken, Tony Bender.

Die Jahreshauptübung wurde durch die Übungsverantwortlichen in zwei Übungsabschnitte unterteilt. Im ersten Abschnitt wurde nachfolgendes Szenario angenommen:

Ein LKW befuhr die Bildchenstraße in Richtung Ritterstraße. Aus Unachtsamkeit des Fahrzeugführers geriet das Fahrzeug in Höhe Einmündung Hengstwaldstraße auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort frontal mit einem entgegenkommenden PKW.

Die Jugendfeuerwehr des Löschbezirks Püttlingen kann in diesem Jahr auf ihr 50-jähriges Bestehen zurückblicken. Begonnen hatten die Feierlichkeiten im Juni mit einem Aktionstag im Püttlinger Stadtpark. Hier stellte die Jugendfeuerwehr ihre vielfältigen Aufgaben vor und sehr viele Besucher machten von den angebotenen Mitmach-Aktionen gebrauch. Die offizielle Geburtstagsfeier der Jugendfeuerwehr war in den „Tag der offenen Tür“ des Löschbezirks Püttlingen eingebunden, wobei den Besuchern ein buntes Programm geboten wurde.

 

Abgerundet werden die Jubiläumsfeierlichkeiten der Jugendfeuerwehr mit einer Ausstellung in der Filiale der VVB (Vereinigte Volksbank) am Püttlinger Rathausplatz. In seiner Begrüßung erwähnte Roland Herget, Regionaldirektor für den Regionalmarkt Saarbrücken / Püttlingen, die langjährige Partnerschaft und Zusammenarbeit zwischen der Feuerwehr und der VVB. So gab es schon mehrere Ausstellungen der Feuerwehr in den Filialen der Volksbank, eine gemeinsame Rauchmelderaktion wurde durchgeführt oder auch die Präsentation des Jugendfeuerwehrmaskottchens „Flori Flämmchen“ wurde unterstützt.

In der letzten Woche der Ferien veranstaltet die Jugendfeuerwehr traditionell ihr Zeltlager im Püttlinger Jungenwald. Vom 29. Juli bis zum 04. August schlugen 12 Jugendfeuerwehrangehörige und 6 Betreuer ihre Zelte an der Edelweiß-Hütte auf.

Stadtjugendwart Harald Ströhle und sein Betreuerteam hatten sich wieder einiges für die Teilnehmer ausgedacht. Zuerst wurde der Lagerplatz hergerichtet und die Zelte aufgebaut. In der Edelweiß-Hütte wurde die Lagerküche eingerichtet, damit für das leibliche Wohl aller Teilnehmer gesorgt werden konnte.

Aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen stand in diesem Jahr etwas weniger feuerwehrtechnische Ausbildung auf dem Plan, dafür aber öfter ein Schwimmbadbesuch. Neben der Besichtigung des Betonwerks in Saarbrücken-Dudweiler hatten alle Lagerteilnehmer immer wieder freie Zeiten, in denen sie gemeinsame Spiele durchführen oder aber auch einfach mal die freie Zeit genießen konnten. Die Teilnehmer mussten aber auch abwechselnd bei der Zubereitung des Essens helfen und am Abend bei der Nachtwache ihren Dienst versehen.

Im Rahmen der „Tage der offenen Tür“ des Löschbezirks Püttlingen fand die offizielle Amtsübergabe der Löschbezirksführung statt. Bereits im März dieses Jahres wurde in der Hauptversammlung des Löschbezirks Püttlingen Matthias Klein mit großer Mehrheit zum neuen Löschbezirksführer gewählt. Nach 12 Jahren an der Spitze des Löschbezirks Püttlingen kandidierte Oberbrandmeister Thomas Albert aus familiären Gründen nicht mehr für dieses Amt.

Als letzte Amtshandlung ließ Thomas Albert die Mitglieder des Löschbezirks Püttlingen zur Meldung an den Chef der Wehr, Bürgermeister Martin Speicher, antreten. Bürgermeister Martin Speicher würdigte in seiner Ansprache die Arbeit von Thomas Albert. „Ein besonderes Augenmerk in seiner Zeit als Löschbezirksführer legte Thomas Albert auf eine zeitgemäße Ausbildung der Feuerwehrangehörigen. Darüber hinaus wurden in seiner Amtszeit zahlreiche Umbauarbeiten am Feuerwehrgerätehaus durch ihn geplant und mit seiner Mannschaft auch umgesetzt.

Die Feierlichkeiten zum 50. Geburtstag der Jugendfeuerwehr Püttlingen starteten bereits am 10. Juni mit einem Aktionstag im Püttlinger Stadtpark. Hier präsentierte die Jugendfeuerwehr bei tollem Sommerwetter nicht nur ihre vielfältigen Aktionen und Arbeiten, sondern auch die Feuerwehrfahrzeuge wurden vorgestellt. Daneben konnten auch viele Mitmach-Aktionen wie Bullriding, Hüpfburgen oder auch der „American Gladiator“ ausprobiert werden. Bei den Vorstellungen des Zauberers Maxim Maurice konnte sich Jung und Alt in die Welt der Magie begeben und sich verzaubern lassen. Sehr viele Kinder und Jugendliche, aber auch ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger besuchten den Aktionstag und machten diesen zu einem tollen Event.

Die eigentlichen Jubiläumsfeierlichkeiten waren in den Tag der offenen Tür des Löschbezirks Püttlingen eingebunden. Auch für den Festkommers hatte sich Jugendwart Carsten Münch und sein Team ein buntes Programm ausgedacht.

Grundsätzlich ist die Gemeinde dazu verpflichtet, die notwendigen Geräte und Ausrüstungsgegenstände für die Feuerwehr zu beschaffen. Aufgrund der schlechten Haushaltssituation in Püttlingen werden auch die zwingend notwendigen Anschaffungen durch die Stadt durchgeführt. Beschaffungen, die den Feuerwehrangehörigen ihre Arbeit jedoch erleichtern, aber über das notwendige Maß hinausgehen, können eventuell erst später oder zum Teil gar nicht realisiert werden.

Um solche Ausrüstungsgegenstände anschaffen zu können, wurde im Löschbezirk Püttlingen ein Förderverein gegründet. Durch die finanziellen Mittel werden sowohl die aktiven Feuerwehrangehörigen, aber auch die Jugendfeuerwehr materiell und ideell unterstützt.

Der 1. Vorsitzende des Fördervereins, Wolfgang Peter, konnte nun einen Werkstattwagen mit entsprechendem Werkzeug an den Löschbezirk Püttlingen übergeben. Im Bereich der Fahrzeug- und Gerätewartung wird entsprechend hochwertiges Werkzeug benötigt. Der angeschaffte Werkstattwagen steht nun den Fahrzeug- und Gerätewarten zur Verfügung, die damit die anfallenden Arbeiten durchführen können.

Während eines Elternabends kommt es aufgrund eines technischen Defekts zu einem Brand in der Kyllbergschule. Die anwesenden Eltern bemerken das Feuer aufgrund der starken Rauchentwicklung. Auch der Hausmeister wird durch den dichten Qualm, der aus den Fenstern dringt, auf das Feuer aufmerksam und alarmiert über den Notruf 112 die Feuerwehr. Sofort wird mit der Räumung des Gebäudes begonnen, aber nicht alle Anwesenden können das Schulgebäude durch den dichten Rauch verlassen und werden im Gebäude eingeschlossen. Glücklicherweise handelt es sich bei dem beschriebenen Szenario nur um eine Übung der Jugendfeuerwehr, die sich der Köllerbacher Jugendwart Christian Kuhlmann ausgedacht hat.

Innerhalb weniger Minuten sind vier Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr mit Blaulicht und Martinshorn an der Kyllbergschule eingetroffen. Die Mädchen und Jungen erhalten ihre Einsatzaufträge und beginnen sofort mit der Rettung der eingeschlossenen Personen.

Im Rahmen der zum 3. Mal stattfindenden deutsch-französischen Woche „Metz est wunderbar“ präsentierte sich auch die Feuerwehr Püttlingen. Neben Konferenzen, Konzerten und einem Feinschmeckermarkt gab es auch Ausstellungen zu besichtigen.

Im Rahmen dieser Ausstellungen präsentierten sich auch Feuerwehren aus dem Regionalverband Saarbrücken gemeinsam mit den Sapeurs-Pompiers der Region Moselle in Metz. Angefragt hatte der Brandinspekteur des Regionalverbandes Saarbrücken, Tony Bender. Hierbei gab es verschiedene Themenschwerpunkte, zu denen unterschiedliche Fahrzeuge vorgestellt und präsentiert wurden. Ein Themenschwerpunkt war der Bereich der „Technischen Hilfeleistung“, bei dem beispielsweise die Einsatzgerätschaften und das taktische Vorgehen bei einem Verkehrsunfall demonstriert wurden. Die Feuerwehr Völklingen war mit ihrem Einsatzleitwagen (ELW) vor Ort und zeigte die Einsatzmöglichkeiten einer Drohne. Die Berufsfeuerwehr Saarbrücken war mit den Höhenrettern und den Tauchern präsent.

Zum Thema Brandbekämpfung war neben den Feuerwehren Großrosseln, Völklingen und Sulzbach auch die Feuerwehr Püttlingen vor Ort.

In diesem Jahr kann die Jugendfeuerwehr des Löschbezirks Püttlingen auf ihr 50-jähriges Bestehen zurückblicken. Aktuell besteht die Jugendfeuerwehr Püttlingen aus 17 Jungen und Mädchen, die im Rahmen der Ausbildung auf den aktiven Feuerwehrdienst vorbereitet werden. Um dieses Jubiläum gebührend zu feiern und auch die Arbeit der Jugendfeuerwehr der Bevölkerung vorzustellen, sind verschiedene Aktionen geplant.

Begonnen werden die Jubiläumsfeierlichkeiten mit einem Aktionstag der Jugendfeuerwehr am Sonntag, 10. Juni 2018, ab 10:00 Uhr im Stadtpark Püttlingen. Hier werden allen Interessierten nicht nur die vielfältige Arbeit und Aktionen der Jugendfeuerwehr nähergebracht, sondern auch die Feuerwehrfahrzeuge vorgestellt. Daneben gibt es aber noch viele weitere interessante Dinge zu bestaunen. Vielerlei Mitmach-Aktionen wie beispielsweise „Bullriding“, „American Gladiator“, heißer Draht oder auch eine Kletterwand stehen für Jung und Alt zum Ausprobieren zur Verfügung.

Dass nicht nur die gemeindeübergreifende Zusammenarbeit bei der Jugendfeuerwehr funktioniert, was bei der Köllertal-Übung der Jugendfeuerwehren anschaulich unter Beweis gestellt wurde, sondern auch bei den Aktiven Feuerwehrangehörigen, zeigte der gemeinsam durchgeführte Truppmann-Lehrgang Teil 1. Da solch ein Lehrgang nur mit einer gewissen Teilnehmerzahl durchgeführt werden kann und in allen 3 Köllertalkommunen alleine nicht genügend Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammen kamen, entschloss man sich, den Lehrgang, wie bereits in den Vorjahren, im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit durchzuführen. Bereits im März begann für die 27 Feuerwehangehörigen der erste Teil ihrer Feuerwehr-Grundausbildung, der Truppmann-Lehrgang Teil 1. In diesem Lehrgang werden die Grundlagen für das Feuerwehrhandwerk gelegt.

In 70 Ausbildungsstunden wurde den Lehrgangsteilnehmerinnen und -teilnehmern neben dem theoretischen auch das praktische Rüstzeug für die Feuerwehrarbeit vermittelt. Dabei wurden Themen wie Fahrzeug- und Gerätekunde, Verhalten bei Gefahr, Brennen und Löschen, Rechtsgrundlagen, Technische Hilfeleistung und Löscheinsatz behandelt.

Piepsende Rauchmelder sind zu hören und aus dem Püttlinger Rathaus dringt aus Türen und Fenstern dichter Rauch. Was sich auf den ersten Blick dramatisch anhört, ist aber zum Glück nur das Übungsszenario für die Köllertal-Übung der Jugendfeuerwehren. Im Wechsel üben die Jugendfeuerwehrangehörigen der drei Köllertalgemeinden Püttlingen, Heusweiler und Riegelsberg die gemeindeübergreifende Zusammenarbeit, in diesem Jahr wurde diese Übung bereits zum 9. Mal durchgeführt. Die diesjährige Übung wurde durch den Püttlinger Stadtjugendwart Harald Ströhle geplant und wurde am Püttlinger Rathaus durchgeführt.

Folgendes Szenario hatte sich Stadtjugendwart Harald Ströhle für die Jugendlichen ausgedacht: Im Kellergeschoß des Rathauses befindet sich eine Ladestation für die Elektrofahrzeuge der Stadtverwaltung. Beim Ladevorgang eines Elektrofahrzeugs kam es aufgrund eines technischen Defekts zu einem Brand. Da die Brandschutztüren verkeilt waren, konnte sich das Feuer im gesamten Kellergeschoss ausbreiten.

Bei Einsatz- und Alarmfahrten mit Blaulicht und Martinshorn besteht für die Fahrer der Einsatzfahrzeuge ein erhöhtes Risiko, in Verkehrsunfälle verwickelt zu werden. Immer wieder liest man in der Zeitung von Unfällen, an denen Einsatzfahrzeuge von Polizei, Rettungsdienst oder Feuerwehr beteiligt sind. Um solche Einsatzfahrten ohne Gefährdung der Einsatzfahrer und der übrigen Verkehrsteilnehmer zu trainieren, hatten Feuerwehrangehörige aus den drei Püttlinger Löschbezirken an 3 Terminen die Möglichkeit, dies an einem Fahrsimulator zu üben.

In Zusammenarbeit des Landesfeuerwehrverbandes und der Unfallkasse des Saarlandes (UKS) konnten so insgesamt 18 Feuerwehrangehörige ein Fahrsimulatortraining in Sankt Wendel besuchen.

Zuerst wurden den Teilnehmern in einem theoretischen Teil die rechtlichen Grundlagen zum Thema Sonder- und Wegerechte nähergebracht und auf die Unfallstatistik bei Sonderrechtsfahrten eingegangen. Danach ging es in die Praxis und die Fahrzeugführer hatten die Möglichkeit, gefahrlos Alarmfahrten am Simulator zu üben.

Bei sonnigem Frühlingswetter machten sich die Jugendfeuerwehrangehörigen und ihre Betreuer auf ihre diesjährige Lehrfahrt in den Holiday Park ins rheinlandpfälzische Haßloch. Solche Gemeinschaftsaktionen stehen neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung auch auf dem Ausbildungsplan der Jugendlichen. Neben dem Erlernen des Feuerwehrhandwerks in Theorie und Praxis soll bei den Jugendfeuerwehrangehörigen auch der Spaß nicht zu kurz kommen.

Frühmorgens trafen sich alle Teilnehmer an den Feuerwehrgerätehäusern Püttlingen bzw. Köllerbach und machten sich mit dem Bus auf den Weg nach Haßloch. Dort angekommen konnte sich jeder die Zeit nach eigenem Belieben vertreiben. Für jeden war etwas dabei, ob die Fahrten auf dem „Donnerfluß“, diversen Achterbahnen oder dem Freefall-Tower. Wer es etwas ruhiger angehen lassen wollte, konnte sich die Wasserski-Stuntshow ansehen. Wie immer bei solchen Aktionen verging die Zeit viel zu schnell und schon stand die Rückfahrt an.

In einer kreisübergreifenden Übung trainierten die Löschbezirke Püttlingen und Elm die Zusammenarbeit. In der Übungsplanung wurde ein Brand im Bereich der Halle 2 der Firma Dürr auf dem Breitfeld in Püttlingen angenommen. Um das Einsatzgeschehen möglichst realistisch darzustellen, wurde das Übungsobjekt mit Nebelmaschinen vernebelt.

Als erstes Fahrzeug traf das Kleineinsatzfahrzeug des Löschbezirks Püttlingen an der Einsatzstelle ein. Durch die Fahrzeugbesatzung wurde das Haupttor geöffnet und damit die Zufahrt für die nachrückenden Einsatzkräfte auf das Firmengelände geschaffen. Die in der betroffenen Produktionshalle beschäftigten Mitarbeiter hatten die Halle bereits verlassen und sich am Evakuierungspunkt eingefunden. Dort wurde festgestellt, dass noch mehrere Mitarbeiter in der Halle 2 vermisst wurden. Aufgrund der Nähe zum Brandobjekt wurde durch den Einsatzleiter der Löschbezirk Elm zur nachbarlichen Löschhilfe angefordert.

Aufgrund der vorgefundenen Lage wurde die Einsatzstelle in 2 Einsatzabschnitte aufgeteilt.

Am 13. März wurden die Löschbezirke Köllerbach, Püttlingen und Herchenbach gegen 10:05 Uhr mit dem Einsatzstichwort „Brand in Filteranlage“ zur Firma Saar-Hartmetall und Werkzeuge GmbH ins Gewerbegebiet Etzenhofen alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle war eine starke Rauchentwicklung im Bereich der Abluftanlage sichtbar. Im Rahmen einer ersten Erkundung konnte ein Brand der Filteranlage festgestellt werden, die sich über 3 Etagen erstreckt. In diesem Bereich konnten auch eine starke Verqualmung sowie eine erhöhte Temperatur wahrgenommen werden. Während des Einsatzes wurden insgesamt 18 Einsatzkräfte unter Atemschutz zur Brandbekämpfung in der Werkshalle eingesetzt. Die Brandbekämpfung gestaltete sich recht schwierig, da in der Abluftanlage diverse Filter eingebaut waren. Diese wurden unter Rücksprache mit den Mitarbeitern der Haustechnik durch die Feuerwehr ausgebaut, um so an die Glutnester zu gelangen. Hierzu wurden auch alle Revisionsschächte der Absauganlage geöffnet.

Auch in diesem Jahr fand wieder unter Federführung des Entsorgungsverbands Saar (EVS) die Aktion „Saarland Picobello“ statt. Wie auch in den vergangenen Jahren beteiligte sich die Jugendfeuerwehr der Stadt Püttlingen an der Säuberungsaktion.

Jeweils von den Gerätehäusern Püttlingen bzw. Köllerbach machten sich die Jugendfeuerwehrangehörigen und ihre Betreuer auf den Weg zu den zugeteilten Bereichen, um dort mit dem Aufräumen zu beginnen. Bevor es jedoch losging, rüsteten sich alle Teilnehmer mit Warnwesten, Handschuhen und Müllsäcken aus, um den in der Natur entsorgten Müll und Unrat einzusammeln.

Wie in den Vorjahren auch, wurde wieder allerlei Wohlstandsmüll eingesammelt. Neben dem „üblichen“ Müll wie leeren Flaschen, Dosen und Zigarettenpäckchen wurden aber auch alte Autoreifen, eine Dunstabzugshaube und verschiedene Fußleisten, die wohl im Rahmen von Renovierungsmaßnahmen im Wald entsorgt wurden, eingesammelt.