0 (2)Mit dem Einsatzstichwort „Technische Hilfeleistung – Verkehrsunfall LKW auf Bergehalde umgestürzt“ wurde der Löschbezirk Püttlingen am Samstag, 18. Februar 2017, gegen 10:04 Uhr an die Bergehalde „Viktoria“ alarmiert. Dort war ein ca. 1,2 Tonnen schwerer Muldenkipper einen Abhang hinabgestürzt und blieb kopfüber in dem Steilhang liegen. Glücklicherweise blieb der Fahrzeugführer bei dem Unfall unverletzt.

Als erste Maßnahme wurde das Fahrzeug durch die Einsatzkräfte mittels Greifzug gegen ein weiteres Abrutschen gesichert; auslaufende Betriebsstoffe wurden mit einer Wanne aufgefangen sowie das weitere Auslaufen unterbunden. Zur weiteren Bergung des Muldenkippers mussten mehrere kleine Bäume gefällt werden. Während das Fahrzeug durch einen Greifzug gesichert war, wurde es mittels pneumatischer (druckluftbetriebener) Hebekissen angehoben und mit Hilfe eines weiteren Greifzuges wieder aufgerichtet. Nachdem der Muldenkipper wieder auf vier Rädern stand, konnte er mit Hilfe zweier Greifzüge aus dem Steilhang wieder auf den Weg gezogen werden.

DSC_0222Zu einem gemeinsamen Ausbildungsdienst zum Thema „Eisrettung“ hatten sich die Feuerwehrangehörigen des Löschbezirks Püttlingen und die Mitglieder der DLRG Ortsgruppe Püttlingen getroffen. Bevor mit der praktischen Ausbildung begonnen wurde, trafen sich alle Teilnehmer im Feuerwehrgerätehaus Püttlingen. Nach einer kurzen Begrüßung durch Püttlingens Wehrführer Thomas Prinz wurden die theoretischen Grundlagen zur „Eisrettung“ wiederholt sowie Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Unterkühlung vermittelt.

Danach besetzten die Übungsteilnehmer die Fahrzeuge und fuhren auf die Ritterstraße zum Absinkweiher Frommersbach. Aufgrund der schon länger anhaltenden Minustemperaturen war der A

bsinkweiher komplett zugefroren. Hier konnten die Teilnehmer die Rettung einer ins Eis eingebrochenen Person mittels verschiedener Hilfsmittel in der Praxis üben. Um die Ausbildungseinheit entsprechend praxisnah zu gestalten, wurde mittels Motorkettensäge ein Loch in die Eisschicht gesägt, aus dem ein Mitglied der DLRG Ortsgruppe Püttlingen „gerettet“ werden musste.

Ehrung FF PüttlingenTraditionell findet jedes Jahr im Januar in Uhrmachers Haus die Ehrung von langjährigen Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr statt. Zu dieser Veranstaltung hatte der erste Beigeordnete Christian Müller, in Vertretung von Bürgermeister Martin Speicher, im Namen der Stadt Püttlingen alle zu Ehrenden nebst Partnern eingeladen.

Christian Müller hob das besondere Engagement der Feuerwehrangehörigen für die Mitbürgerinnen und Mitbürger der Stadt hervor. Die Feuerwehrmitglieder werden nicht nur bei großen und spektakulären Einsätzen tätig, sondern werden in der Mehrzahl zu vielen kleineren Einsatzlagen alarmiert. Daneben sind aber auch zahlreiche Ausbildungs- und Übungsstunden zu absolvieren, um in Notsituationen entsprechend helfen zu können. „Der mit der Ehrung verbundene Dank gebührt aber nicht nur den Feuerwehrangehörigen, sondern auch deren Partnerinnen und Partnern.“ so Christian Müller. „Denn nur mit dem Rückhalt der Familie können die vielen Stunden, die bei der Feuerwehr anfallen, geleistet werden.“ so Müller weiter.

DSC_0855Um der Bevölkerung die Arbeit des Fördervereins des Löschbezirks Püttlingen zu präsentieren, hatte sich der Vorstand entschlossen, einen Informationsstand vor dem Wasgau-Markt in Püttlingen aufzustellen. Hierbei wurden Informationen zu Rauchmeldern und deren Installation gegeben, die seit 01. Januar im Saarland in allen Wohnungen Pflicht sind. Interessierten Bürgerinnen und Bürgern wurde dabei aber auch der Sinn und Zweck des Fördervereins erläutert. So konnten durch die Mitgliedsbeiträge bereits zahlreiche Ausrüstungsgegenstände angeschafft werden, die die Arbeit und Ausbildung der Feuerwehrangehörigen erleichtern bzw. verbessern. Beispielsweise wurden eine Brandübungsanlage und ein automatischer externer Defibrillator (AED) angeschafft.

Unterstützt wurde der Förderverein durch die Jugendfeuerwehrmitglieder, die im Einkaufsmarkt beim Einpacken der Einkäufe halfen. Ein herzliches Dankeschön geht an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Wasgau-Marktes, die die Aktion des Fördervereins tatkräftig unterstützten.

u%cc%88bergabe-fo%cc%88rdervereinAm Jahresanfang beschlossen die Mitglieder des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Püttlingen Löschbezirk Püttlingen e. V in ihrer Jahreshauptversammlung, einen automatischen externen Defibrillator (AED) für den Löschbezirk Püttlingen zu beschaffen.

Neben dem eigentlichen Defibrillator konnte noch ein Trainingsgerät für die praktische Ausbildung der Feuerwehrangehörigen durch den Förderverein beschafft werden. Der erste Vorsitzende, Wolfgang Peter, konnte nun an Löschbezirksführer Thomas Albert sowie an Feuerwehrarzt, Michael Bossmann, die beiden Geräte übergeben.

Nicht nur im eigentlichen Einsatz- und Übungsdienst der Feuerwehrangehörigen, sondern auch bei Feuerwehrfesten oder sonstigen Veranstaltungen können Personen von einem Herz-Kreislauf-Stillstand betroffen sein. Ebenso kann es bei Feuerwehreinsätzen vorkommen, dass die Feuerwehrangehörigen vor dem Rettungsdienst an der Einsatzstelle eintreffen, beziehungsweise dass Feuerwehrangehörige bei der Versorgung der betroffenen Personen den Rettungsdienst unterstützen müssen. Hierbei kann ein automatischer externer Defibrillator wertvolle Hilfe leisten und Menschenleben retten.

dsc_0780Zum Abschluss der praktischen Ausbildung für das Jahr 2016 führten die Jugendfeuerwehren aus den Löschbezirken Püttlingen und Köllerbach eine Nachtübung durch.

Geplante hatte die Übung an der staatlichen Förderschule für soziale Entwicklung auf der Ritterstraße der Jugendwart des Löschbezirks Püttlingen, Carsten Münch. Folgendem Übungsszenario mussten sich die Jugendfeuerwehrangehörigen stellen: Aufgrund einer Brandstiftung im Heizungskeller kam es in der Schule zu einem ausgedehnten Brand, der auch auf das darüberliegende Geschoss übergriff. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs fand eine Feier im Schulgebäude statt. Aufgrund der starken Rauchentwicklung verbreitete sich der Brandrauch im gesamten Gebäude, sodass sich nicht alle Personen ins Freie retten konnten. Über Notruf 112 informierte ein Teilnehmer der Feier die Feuerwehr.

Das Tanklöschfahrzeug des Löschbezirks Püttlingen traf als erstes an der Einsatzstelle ein und wurde durch den Einsatzleiter in die Lage eingewiesen.

x-2Am 31. Oktober 2016 gegen 20:46 Uhr wurde der Löschbezirk Püttlingen mit dem Einsatzstichwort „Technische Hilfe – Person vermisst“ in den Jungenwald an die Edelweißhütte alarmiert.

Ein aufmerksamer Wanderer meldete der Polizei, dass seit etwa 4 Tagen ein verlassenes Fahrzeug auf dem Waldparkplatz in der Nähe der Edelweißhütte steht. Die Ermittlungen ergaben, dass das Fahrzeug einer 84-jährigen Frau gehört, die in diesem Bereich öfter spazieren geht. In ihrer Wohnung konnte die Seniorin nicht angetroffen werden, so dass eine großangelegte Suchaktion nach der Vermissten gestartet wurde. Neben Einsatzkräften der Feuerwehr, der Polizei, des DRK und des THW beteiligte sich auch die BRH-Hundestaffel an der Suche.

Das um die Edelweißhütte liegende Waldgebiet wurde großflächig durch Suchhunde der DRK-Rettungshundestaffel Homburg, den THW-Suchhunden aus Nohfelden und Perl, dem Mantrailer des THW Saarbrücken, den Hunden der BRH Rettungshundestaffel Saar e.

dsc_0288Immer wieder werden Feuerwehrangehörige zu Einsätzen mit umgestürzten Bäumen alarmiert. Gerade der Einsatz von Motorsägen ist mit einem hohen Gefahrenpotenzial verbunden. Daher dürfen nur Personen für Arbeiten mit der Motorsäge eingesetzt werden, die dazu persönlich und fachlich geeignet sind. Die fachlichen Voraussetzungen wurden bereits in einem Lehrgang „Motorsägenführer“ gelegt. In einem weiteren Modul wurden jetzt Feuerwehrangehörige der Feuerwehr Püttlingen und Völklingen sowie Helfer der THW-Ortsverbände Völklingen-Püttlingen und Illingen weitergebildet. In diesem Modul wurde den Teilnehmern die „Arbeit mit Motorsägen in Arbeitskörben von Hubarbeitsbühnen und Drehleitern“ vermittelt. In insgesamt 12 Stunden fand sowohl eine theoretische als auch eine praktische Unterweisung statt. In der Theorie wurden neben den Unfallverhütungsvorschriften auch die Auswahl geeigneter Motorsägen und Arbeitsmittel sowie die Auswahl und der Einsatz der persönlichen Schutzausrüstung vermittelt. Aber auch Arbeitstechniken, sichere Arbeitsposition, das Starten der Motorsäge, Schnitttechniken an Ästen und Kronenteilen sowie das Absetzen von Ästen verschiedener Stärken wurde behandelt.

dsc_0308Am Sonntag, 18.09.2016, wurde auf dem Sportplatz der Friedrich-Schiller-Schule in Heusweiler das Leistungsabzeichen der Deutschen Jugendfeuerwehr abgenommen. Ausrichter der Veranstaltung war die Freiwillige Feuerwehr Heusweiler. Los ging es um 08.00 Uhr mit dem Antreten aller Teilnehmer auf dem Sportplatz. Insgesamt stellten sich 9 Jugendfeuerwehrgruppen, davon 8 aus dem Regionalverband Saarbrücken und eine aus dem Landkreis Saarlouis, dieser Herausforderung. Auch eine Gruppe der Jugendfeuerwehr Püttlingen mit Teilnehmern aus den Löschbezirken Püttlingen und Köllerbach traten zur Abnahme des Leistungsabzeichens an.

Bevor sich die Jugendfeuerwehrangehörigen aber dieser Aufgabe stellten, wurde fleißig geübt. Stadtjugendwart Harald Ströhle und seine Helfer, Max Schneider und Lars Brunder, hatten alle Hände voll zu tun, um die Jugendlichen optimal auf die Anforderungen vorzubereiten. Die Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr ist die höchste Auszeichnung, die der Feuerwehrnachwuchs erlangen kann und ist nur im Team zu erreichen.

6Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr des Löschbezirks Püttlingen hatten einen besonderen Ausbildungsdienst auf ihrem Dienstplan stehen. Hierbei handelte es sich nicht um eine „gewöhnliche“ Gruppenstunde, bei der Feuerwehrwissen in Theorie und Praxis vermittelt wird, sondern um einen sogenannten „Berufsfeuerwehrtag“, bei dem die Jugendlichen für 24 Stunden in die Rolle einer Berufsfeuerwehrfrau bzw. eines Berufsfeuerwehrmanns schlüpfen konnten.

Geplant und vorbereitet wurde der Berufsfeuerwehrtag durch Jugendfeuerwehrbetreuer und Ausbilder Tobias Prediger. Bevor es jedoch losging, wurde der Schulungsraum der aktiven Wehr zum Schlafraum umgestaltet und dort die Feldbetten aufgebaut. Nachdem die Betten aufgestellt waren, begann direkt auch der „Alltag“ eines Berufsfeuerwehrangehörigen. Zuerst wurde die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge und Gerätschaften überprüft, da man sich auf die Ausrüstung im Einsatzfall verlassen muss.

Der erste Einsatz ließ auch nicht lange auf sich warten und der Alarmgong ertönte zum ersten Mal.

6Nach der Jahreshauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Püttlingen in Zusammenarbeit mit dem Technischen Hilfswerk Völklingen-Püttlingen und den DRK Bereitschaften Köllerbach und Püttlingen fanden in der Kyllberghalle die Übungsbesprechung sowie die Beförderungen von Feuerwehrangehörigen statt.

Zu Beginn begrüßte der Wehrführer der Feuerwehr Püttlingen, Thomas Prinz, alle Anwesenden, darunter den Bürgermeister und Chef der Wehr, Martin Speicher, den Landesbrandinspekteur Timo Meyer, den Kreisbrandmeister für den Regionalverband Saarbrücken, Christian Ziegler (in Vertretung des Brandinspekteurs), die Ehrenwehrführer der Stadt Püttlingen, die Abordnungen benachbarter Feuerwehren, die Wehr- und Löschbezirksführung der Feuerwehr Püttlingen, die Mitglieder des Stadtrates sowie alle an der Übung beteiligten Angehörigen der Hilfsorganisationen.

Nach der Begrüßung erfolgte die Übungsbesprechung durch den ersten Kreisbrandmeister Christian Ziegler, den Vertreter des THW Ortsverbandes Völklingen-Püttlingen, Sebastian Klein, und den Vertreter des DRK, Aloysius Meyer.

dsc_0901Am Samstag, 03.09.2016, fand die Jahreshauptübung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Püttlingen in Zusammenarbeit mit dem THW Ortsverband Völklingen-Püttlingen und den DRK Bereitschaften Köllerbach und Püttlingen bei der Firma Tosch Präzisionsteile GmbH im Gewerbegebiet Etzenhofen statt.

Vor der Übung erfolgte durch den Püttlinger Wehrführer Thomas Prinz die Meldung an Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer, den Chef der Wehr, Bürgermeister Martin Speicher, den Landesbrandinspekteur Timo Meyer sowie den Kreisbrandmeister für den Regionalverband Saarbrücken, Christian Ziegler.

Die Übungsverantwortlichen hatten die Übung in zwei Übungsabschnitte unterteilt. Im ersten Abschnitt wurde folgende Lage angenommen:

In der Werkshalle kam es aufgrund eines elektrischen Defekts in einem Schaltschrank in der Fertigungsanlage zu einem Brand. Dieser breitete sich aufgrund einer nicht geschlossenen Brandschutztür auf das Bürogebäude aus. Die Werkshalle sowie der Bürobereich waren stark verqualmt.


Gottesdienst 3Im Rahmen des diesjährigen Zeltlagers der Jugendfeuerwehr Püttlingen wurde ein Gottesdienst zum Gedenken an die verstorbenen Feuerwehrangehörigen und deren Familien gefeiert. Die Jugendlichen und ihre Betreuer hatten im Laufe des Tages aus Steckleiterteilen und einem Feuerwehrschlauch ein Kreuz, sowie ein Altar errichtet. Neben den Jugendfeuerwehrangehörigen und den Betreuern fanden auch viele Feuerwehrangehörige und Eltern den Weg ins Zeltlager, um dem Gottesdienst beizuwohnen.

Die Gestaltung des Gottesdienstes übernahm der aus Püttlingen stammende Pfarrer Christian Heinz, der auch als saarländischer Jugendpfarrer tätig ist. Am Namenstag des Apostels Bartholomäus ging Pfarrer Heinz auf die Gemeinsamkeiten von den Aposteln und den Feuerwehrangehörigen ein. „Sowohl die Apostel, als auch die Feuerwehrmitglieder sind von Gott berufen.“, so Pfarrer Christian Heinz. „Die Tätigkeit der Feuerwehrangehörigen macht Sinn. Sie tun Gutes und Sinnvolles und ohne die Feuerwehr hätten wir ein Problem.“ so Heinz weiter.

Übung 7Wie in den vergangenen Jahren auch, startete das Zeltlager der Jugendfeuerwehr Püttlingen in der letzten Ferienwoche rund um die Edelweiß-Hütte im Jungenwald. Am Sonntag, 21. August, begann das Ferienlager mit dem Aufbau der Zelte und dem Herrichten des Lagerplatzes. Die Jugendwarte hatten sich wieder Allerlei für die Teilnehmer ausgedacht. Nachdem die Gruppen eingeteilt und die Lagerregeln mitgeteilt waren, ging es auch schon direkt los.

Neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung in Theorie und Praxis standen auch weitere Themen auf dem Ausbildungsplan. So konnten beispielsweise alle Lagerteilnehmer beim Bau eines Schwedenstuhls ihr handwerkliches Geschick beweisen. Bei herrlichem Sommerwetter durfte natürlich ein Schwimmbadbesuch nicht fehlen und alle konnten sich beim Sprung ins kühle Nass erfrischen. Ein Geländespiel, ein Vortrag zum Thema Waldpädagogik, der Besuch des Erlebnisbergwerks Warndt in Velsen und der Vogelauffangstation waren weitere Themen, die auf dem Ausbildungsplan standen.

DSC_0204Pünktlich zum Ferienbeginn startete auch das durch die Stadt Püttlingen organisierte Sommerferienprogramm für Kinder und Jugendliche. Wie schon in den vergangenen Jahren werden beim Sommerferienprogramm viele verschiedene Veranstaltungen für die Daheimgebliebenen angeboten. Auch die Freiwillige Feuerwehr Püttlingen beteiligt sich an dem Ferienprogramm, um den Kindern und Jugendlichen die Arbeit der Feuerwehr vorzustellen. In diesem Jahr konnte das Feuerwehrgerätehaus des Löschbezirks Püttlingen mit allen dort stationierten Fahrzeugen besichtigt werden. Der stellvertretende Wehrführer Ruwen Dumont, Stadtjugendwart Harald Ströhle und weitere Feuerwehrangehörige konnten insgesamt 9 Kinder und Jugendliche bei der Feuerwehr begrüßen. Ein Grund, warum sich die Feuerwehr am Sommerferienprogramm beteiligt, ist neben der Öffentlichkeitsarbeit auch das Interesse der Besucher an der Feuerwehr zu wecken, um so Nachwuchskräfte für die Feuerwehr zu gewinnen.

Aufgeteilt in 3 Gruppen wurde mit der Besichtigung begonnen.

DSC_0786Um Jugendliche, Eltern und Interessierte über die Arbeit bei der Jugendfeuerwehr zu informieren, stellte die Jugendfeuerwehr Püttlingen ihre Arbeit, Aufgaben und Aktivitäten an zwei Samstagen an einem Informationsstand vor. Ziel dieses Standes war es, Jungen und Mädchen auf die Jugendfeuerwehr aufmerksam zu machen um so weitere Mitglieder für die Nachwuchsbrandschützer zu gewinnen.

Neben dem Maskottchen der Jugenfeuerwehr, Flori Flämmchen, waren auch zahlreiche Mitglieder der Jugendfeuerwehr und die Jugendwarte vor Ort, um über die Aufgaben und Aktivitäten zu berichten. Von diesem Angebot machten zahlreiche Kinder und Jugendliche Gebrauch und informierten sich über die Arbeit bei der Jugendfeuerwehr. Wer wollte, konnte mit der Kübelspritze erste Löschversuche unternehmen und die Einsatzkleidung anprobieren. Viele Eltern informierten sich in der Zwischenzeit über die Anschaffung und Installation von Rauchmeldern bzw. Feuerlöschern. Ein herzliches Dankeschön geht an den REWE Markt in Püttlingen und den EDEKA-Markt in Köllerbach, die der Jugendfeuerwehr entsprechende Standflächen und Materialien zur Verfügung stellten.

DSC_0931Bereits zum 7. Mal führten die Jugendfeuerwehrangehörigen der Köllertalgemeinden Heusweiler, Riegelsberg und Püttlingen eine gemeinsame Übung durch. In diesem Jahr richtete die Feuerwehr Heusweiler, Löschbezirk Heusweiler, diese Übung im Rahmen ihres Tags der offenen Tür durch. Geplant wurde die Übung durch den Heusweiler Gemeindejugendwart Tobias Barth.

In einem landwirtschaftlichen Anwesen im Heusweiler Ortsteil Hirtel kam es zu einem Feuer im Wohnhaus, welches sich auch auf das angrenzende Stallgebäude ausbreitete. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befanden sich noch mehrere Personen im Gebäude und konnten sich nicht selbst retten. Über den Notruf 112 wurde die Integrierte Leitstelle über das Schadensfeuer informiert, die daraufhin die Alarmierung der Feuerwehr Heusweiler über die Berufsfeuerwehr Saarbrücken veranlasste. Die zuerst eintreffenden Einsatzkräfte der Feuerwehr Heusweiler bildeten sofort eine Einsatzleitung, leiteten erste Maßnahmen ein und nahmen aufgrund des Schadensausmaßes eine Alarmstichworterhöhung vor.

Um Jugendliche, Eltern und Interessierte über die Arbeit bei der Jugendfeuerwehr zu informieren, stellt sich die Jugendfeuerwehr der Stadt Püttlingen am

  1. Juli 2016 von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr am REWE-Markt Püttlingen

und am

  1. Juli 2016 von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr am EDEKA-Markt Köllerbach

mit einem Informationsstand vor. Von 10:00 Uhr bis 11:00 Uhr kommt Flori Flämmchen das Masskottchen der Jugendfeuerwehr vorbei.

Interessierte Jungen und Mädchen können sich direkt vor Ort bei den Jugendfeuerwehrangehörigen und den Jugendwarten über die Aufgaben und Aktivitäten der Jugendfeuerwehr informieren.

Wir freuen uns über zahlreichen Besuch an unserem Informationsstand.

DSC_0617Im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit stand im Juni eine gemeinsame Übung des Löschbezirks Püttlingen mit dem Löschbezirk Riegelsberg auf dem Ausbildungsplan. Jedes Jahr findet diese gemeinsame Übung im Wechsel in Püttlingen bzw. Riegelsberg statt, um die Zusammenarbeit der beiden Löschbezirke zu fördern. In diesem Jahr richtete der Löschbezirk Riegelsberg die Übung aus. Neben der Feuerwehr beteiligte sich auch der DRK Ortsverein Walpershofen mit einem Rettungswagen, der DRK Ortsverein Göttelborn mit einem Krankentransportwagen sowie das Kriseninterventionsteam der Psychosozialen Notfallversorgung. Um die Übung noch realistischer zu gestalten, wurden die Verletzten durch Mitglieder des Mimentrupps dargestellt.

Die Übungsplaner hatten sich folgendes Übungsszenario ausgedacht: Im Jugendzentrum Riegelsberg kam es aus ungeklärter Ursache zu einem Feuer. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befanden sich noch Personen im Gebäude. Eine Person rettete sich auf das Dach des Jugendzentrums.

IMG-20160322-WA0002Einsatz- und Alarmfahrten mit Blaulicht und Martinhorn bringen für die Fahrer der Fahrzeuge große Risiken mit sich. Immer wieder hört man von Unfällen, bei denen Einsatzfahrzeuge, sei es von Polizei, Rettungsdienst oder Feuerwehr verwickelt sind. Um solche Einsatzfahrten ohne Gefährdung der Einsatzfahrer und der übrigen Verkehrsteilnehmer zu trainieren, hatten insgesamt 12 Feuerwehrangehörige aus Püttlingen die Möglichkeit, an einem Fahrsimulatortraining teilzunehmen.

In Zusammenarbeit mit der Unfallkasse des Saarlandes und dem Landesfeuerwehrverband konnten an 2 Terminen jeweils 6 Einsatzkräfte ein Fahrsimulatortraining bei der Feuerwehr Homburg besuchen.

 

In einem theoretischen Teil wurde zunächst auf die Unfallstatistik bei Sonderrecht
fahrten sowie auf die rechtlichen Grundlagen zum Thema Sonder- und Wegerechte eingegangen. Danach ging es in den praktischen Teil. Mit dem Simulator wird den Fahrzeugführern ermöglicht, gefahrlos Alarmfahrten zu trainieren und sich auf mögliche Stress- und Gefahrensituationen einzustellen.