IMG_3848Großalarm auf dem Gelände des Technischen Hilfswerks (THW) am Wasserwerk Simschelt in Völklingen! Die Fahrzeughalle der THW-Unterkunft steht in Flammen und es werden noch drei Personen vermisst. Mitglieder des THW werden auf das Feuer aufmerksam, welches vermutlich durch einen technischen Defekt ausgelöst wurde. Direkt setzen sie einen Notruf ab, um die Kollegen der Feuerwehr zu alarmieren. Da die Feuerwehr Völklingen bereits in einem größeren Paralleleinsatz gebunden ist, werden im Rahmen der nachbarschaftlichen Löschhilfe die Löschbezirke Püttlingen und Köllerbach alarmiert.

Glücklicherweise handelte es sich bei dem beschriebenen Szenario bloß um eine Übung der Jugendfeuerwehr. Dennoch fahren innerhalb kürzester Zeit vier Feuerwehrfahrzeuge mit Blaulicht auf das THW-Gelände. Die Mädchen und Jungen der Püttlinger Wehr nehmen ihre Einsatzkommandos entgegen und beginnen umgehend mit der Menschenrettung und der Brandbekämpfung. Die Mannschaft des Tanklöschfahrzeugs aus Püttlingen rüstete sich bereits auf der Anfahrt mit Atemschutzgeräten für den Innenangriff aus.

DSC_0870Um gemeinsam auf den Ernstfall vorbereitet zu sein, steht jedes Jahr eine gemeinsame Übung der Löschbezirke Püttlingen und Riegelsberg auf dem Ausbildungsprogramm. In diesem Jahr wurde die Übung durch den Löschbezirk Püttlingen ausgerichtet.

Durch die Übungsplaner wurde für die Einsatzkräfte folgendes Übungsszenario vorbereitet: Bei der Firma Bormann im Gewerbegebiet Viktoria sind noch mehrere Angestellte auf dem Firmengelände mit Wartungs- und Reparaturarbeiten beschäftigt. In einer Halle haben zwei Mitarbeiter die Arbeiten an einem LKW beendet und sind dabei, im Kellergeschoss die benutzen Werkzeuge zu reinigen. Hierzu nutzen sie unter anderem Bremsenreiniger. Beim Entzünden einer Zigarette kommt es zu einer Verpuffung mit einem Folgebrand und starker Rauchentwicklung. Weitere Angestellte sind im Außengelände mit Wartungsarbeiten an einer Siebanlage beschäftigt. Durch die Verpuffung abgelenkt und aufgeschreckt stürzt ein Mitarbeiter in die Siebanlage.

DSC_0723In der Nacht auf Ostersonntag wurde der Löschbezirk Püttlingen gegen 23:19 Uhr mit dem Stichwort „Brand 2“ in die Köllertalstraße alarmiert. Aufgrund vermehrter Notrufe wurde um 23:20 Uhr durch die Haupteinsatzzentrale (HEZ) das Alarmstichwort auf „Brand 3“ erhöht. In der Köllertalstraße war es zu einem Gartenhausbrand mit starker Verqualmung gekommen.

Der Zugang zu dem Gartenhaus gestaltete sich für die Einsatzkräfte schwierig. Zwischen zwei Gebäuden gelangten die Feuerwehrkräfte in Richtung Garten. Ein direkter Zugang zu dem brennenden Gartenhaus war nicht möglich, zuerst mussten die Einsatzkräfte über eine Steckleiter eine Stützmauer hinunterklettern, um an den Brandherd zu gelangen. Da nicht sicher auszuschließen war, ob sich noch Personen in dem brennenden Gebäude befinden und die Einsatzstelle mit drei Flutlichtstrahlerstativen großflächig ausgeleuchtet werden musste, wurde zusätzlich der Löschbezirk Köllerbach alarmiert.

AnzeigerNicht nur die feuerwehrtechnische Ausbildung in Theorie und Praxis steht auf dem Ausbildungsplan bei der Jugendfeuerwehr, sondern auch Basteln und Werken. So beteiligten sich die Angehörigen der Jugendfeuerwehr Püttlingen an einem Wettbewerb zum Thema Dioramenbau, der durch die Freiwillige Feuerwehr Saarbrücken Löschbezirk Brebach durchgeführt wurde. Das Motto dazu lautete „Zu Lande, zu Wasser und in der Luft“.

Es bestand die Möglichkeit, die Dioramen in 3 unterschiedlichen Kategorien zu erstellen. So konnten Einsatz- oder Übungsszenarien mit Hilfe von Modellen von Schiffen, Autos und Flugzeugen, Modelle mit Playmobilfiguren oder Legosteinen oder aber Dioramen im Maßstab 1:87 (Größe H0, wie man es aus dem Eisenbahnmodellbau kennt) dargestellt werden.

Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Püttlingen erstellten ihr Modell in der Größe H0, wobei sie einen realen Einsatz aus dem vergangenen Jahr nachbauten.

DSC_0540Zum Jahresrückblick der Jugendfeuerwehr Püttlingen hatte Jugendwart Carsten Münch neben den Angehörigen der Jugendfeuerwehr, die Wehr- und Löschbezirksführung, den Stadtjugendwart Harald Ströhle, die Feuerwehrsachbearbeiterin Elke Schuth, alle aktiven Feuerwehrangehörigen, die bei der Jugendarbeit unterstützen, den stellvertretenden Regionalverbandsjugendbeauftragten Mathias Martini sowie die Eltern der Jugendlichen ins Feuerwehrgerätehaus Püttlingen eingeladen.

In einer Fotoschau ließ Jugendwart Carsten Münch das vergangene Jahr Revue passieren, bevor er auf einige Besonderheiten des vergangenen Jahres einging. Zum Jahresende 2016 bestand die Jugendfeuerwehr des Löschbezirks Püttlingen aus 20 Jugendlichen. Zwei Jugendliche konnten neu aufgenommen werden und zwei wechselten aus der Jugendfeuerwehr zu den Aktiven. Insgesamt standen 16 Ausbildungsdienste auf dem Dienstplan. Die Jugendlichen leisteten im abgelaufenen Jahr insgesamt 2.954 Stunden, davon 556 Übungsstunden und 2.398 sonstige Stunden. Die meisten Stunden im vergangenen Jahr, nämlich 302, leistete Lars Müller und wurde mit dem „Stundenpokal“ geehrt.

DSC_0517Bereits zum 7-ten Mal wurde durch den Entsorgungsverband Saar (EVS) die Aktion „Saarland Picobello“ durchgeführt. Wie in den Vorjahren auch, beteiligten sich die Jugendfeuerwehrangehörigen der Löschbezirke Püttlingen und Köllerbach an der saarlandweit durchgeführten Aufräumaktion.

Insgesamt 25 Jugendfeuerwehrangehörige und 12 Betreuer machten sich morgens von den Feuerwehrgerätehäusern Püttlingen bzw. Köllerbach auf, um Müll einzusammeln. Ausgerüstet mit Warnwesten, Handschuhen und Müllsäcken machten sich die Jugendlichen daran, den in der Natur entsorgten Wohlstandsmüll und Unrat einzusammeln.

Neben Flaschen, leeren Dosen und alten Schuhen wurde wieder einiges an Müll eingesammelt. Darunter auch einige kuriose Dinge wie alte Autoreifen, Verkehrsleitpfosten, ein Maschendrahtzaun, die Innenverkleidung einer Autotür oder aber auch eine Mikrowelle.

Der eingesammelte Müll wurde in Säcke gepackt, auf einen Anhänger bzw. die Ladepritsche des Gerätewagen-Mannschaft geladen und zum Gerätehaus Püttlingen gefahren.

DSC_0476Löschbezirkführer Thomas Albert hatte am 05. März zur Hauptdienstbesprechung des Löschbezirks Püttlingen eingeladen, um das abgelaufene Jahr Revue passieren zu lassen. Neben Bürgermeister Martin Speicher und dem Leiter des Fachbereichs 1 Bernd Bläs konnte Thomas Albert die aktiven Feuerwehrangehörigen sowie die Mitglieder der Alterswehr begrüßen. Außerdem waren Wehrführer Thomas Prinz, sein Stellvertreter Ruwen Dumont, Ehrenwehrführer Reimund Folz, der Vorsitzende des Fördervereins des Löschbezirks Püttlingen Wolfgang Peter und der Bereitschaftsführer des DRK Püttlingen Aloysius Meyer anwesend.

Der Löschbezirk Püttlingen bestand zum Jahresende 2016 aus 69 aktiven Feuerwehrangehörigen, davon vier Feuerwehrfrauen. Zur Altersabteilung gehörten 22 Feuerwehrkameraden.

Insgesamt wurde der Löschbezirk Püttlingen zu 105 Einsätzen alarmiert (74 Einsätze im Jahr 2015). Bei den Einsätzen konnten 27 Personen und 4 Tiere gerettet werden, für 3 Menschen und 1 Tier kam jede Hilfe zu spät.

0 (2)Mit dem Einsatzstichwort „Technische Hilfeleistung – Verkehrsunfall LKW auf Bergehalde umgestürzt“ wurde der Löschbezirk Püttlingen am Samstag, 18. Februar 2017, gegen 10:04 Uhr an die Bergehalde „Viktoria“ alarmiert. Dort war ein ca. 1,2 Tonnen schwerer Muldenkipper einen Abhang hinabgestürzt und blieb kopfüber in dem Steilhang liegen. Glücklicherweise blieb der Fahrzeugführer bei dem Unfall unverletzt.

Als erste Maßnahme wurde das Fahrzeug durch die Einsatzkräfte mittels Greifzug gegen ein weiteres Abrutschen gesichert; auslaufende Betriebsstoffe wurden mit einer Wanne aufgefangen sowie das weitere Auslaufen unterbunden. Zur weiteren Bergung des Muldenkippers mussten mehrere kleine Bäume gefällt werden. Während das Fahrzeug durch einen Greifzug gesichert war, wurde es mittels pneumatischer (druckluftbetriebener) Hebekissen angehoben und mit Hilfe eines weiteren Greifzuges wieder aufgerichtet. Nachdem der Muldenkipper wieder auf vier Rädern stand, konnte er mit Hilfe zweier Greifzüge aus dem Steilhang wieder auf den Weg gezogen werden.

DSC_0222Zu einem gemeinsamen Ausbildungsdienst zum Thema „Eisrettung“ hatten sich die Feuerwehrangehörigen des Löschbezirks Püttlingen und die Mitglieder der DLRG Ortsgruppe Püttlingen getroffen. Bevor mit der praktischen Ausbildung begonnen wurde, trafen sich alle Teilnehmer im Feuerwehrgerätehaus Püttlingen. Nach einer kurzen Begrüßung durch Püttlingens Wehrführer Thomas Prinz wurden die theoretischen Grundlagen zur „Eisrettung“ wiederholt sowie Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Unterkühlung vermittelt.

Danach besetzten die Übungsteilnehmer die Fahrzeuge und fuhren auf die Ritterstraße zum Absinkweiher Frommersbach. Aufgrund der schon länger anhaltenden Minustemperaturen war der A

bsinkweiher komplett zugefroren. Hier konnten die Teilnehmer die Rettung einer ins Eis eingebrochenen Person mittels verschiedener Hilfsmittel in der Praxis üben. Um die Ausbildungseinheit entsprechend praxisnah zu gestalten, wurde mittels Motorkettensäge ein Loch in die Eisschicht gesägt, aus dem ein Mitglied der DLRG Ortsgruppe Püttlingen „gerettet“ werden musste.

Ehrung FF PüttlingenTraditionell findet jedes Jahr im Januar in Uhrmachers Haus die Ehrung von langjährigen Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr statt. Zu dieser Veranstaltung hatte der erste Beigeordnete Christian Müller, in Vertretung von Bürgermeister Martin Speicher, im Namen der Stadt Püttlingen alle zu Ehrenden nebst Partnern eingeladen.

Christian Müller hob das besondere Engagement der Feuerwehrangehörigen für die Mitbürgerinnen und Mitbürger der Stadt hervor. Die Feuerwehrmitglieder werden nicht nur bei großen und spektakulären Einsätzen tätig, sondern werden in der Mehrzahl zu vielen kleineren Einsatzlagen alarmiert. Daneben sind aber auch zahlreiche Ausbildungs- und Übungsstunden zu absolvieren, um in Notsituationen entsprechend helfen zu können. „Der mit der Ehrung verbundene Dank gebührt aber nicht nur den Feuerwehrangehörigen, sondern auch deren Partnerinnen und Partnern.“ so Christian Müller. „Denn nur mit dem Rückhalt der Familie können die vielen Stunden, die bei der Feuerwehr anfallen, geleistet werden.“ so Müller weiter.

DSC_0855Um der Bevölkerung die Arbeit des Fördervereins des Löschbezirks Püttlingen zu präsentieren, hatte sich der Vorstand entschlossen, einen Informationsstand vor dem Wasgau-Markt in Püttlingen aufzustellen. Hierbei wurden Informationen zu Rauchmeldern und deren Installation gegeben, die seit 01. Januar im Saarland in allen Wohnungen Pflicht sind. Interessierten Bürgerinnen und Bürgern wurde dabei aber auch der Sinn und Zweck des Fördervereins erläutert. So konnten durch die Mitgliedsbeiträge bereits zahlreiche Ausrüstungsgegenstände angeschafft werden, die die Arbeit und Ausbildung der Feuerwehrangehörigen erleichtern bzw. verbessern. Beispielsweise wurden eine Brandübungsanlage und ein automatischer externer Defibrillator (AED) angeschafft.

Unterstützt wurde der Förderverein durch die Jugendfeuerwehrmitglieder, die im Einkaufsmarkt beim Einpacken der Einkäufe halfen. Ein herzliches Dankeschön geht an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Wasgau-Marktes, die die Aktion des Fördervereins tatkräftig unterstützten.

u%cc%88bergabe-fo%cc%88rdervereinAm Jahresanfang beschlossen die Mitglieder des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Püttlingen Löschbezirk Püttlingen e. V in ihrer Jahreshauptversammlung, einen automatischen externen Defibrillator (AED) für den Löschbezirk Püttlingen zu beschaffen.

Neben dem eigentlichen Defibrillator konnte noch ein Trainingsgerät für die praktische Ausbildung der Feuerwehrangehörigen durch den Förderverein beschafft werden. Der erste Vorsitzende, Wolfgang Peter, konnte nun an Löschbezirksführer Thomas Albert sowie an Feuerwehrarzt, Michael Bossmann, die beiden Geräte übergeben.

Nicht nur im eigentlichen Einsatz- und Übungsdienst der Feuerwehrangehörigen, sondern auch bei Feuerwehrfesten oder sonstigen Veranstaltungen können Personen von einem Herz-Kreislauf-Stillstand betroffen sein. Ebenso kann es bei Feuerwehreinsätzen vorkommen, dass die Feuerwehrangehörigen vor dem Rettungsdienst an der Einsatzstelle eintreffen, beziehungsweise dass Feuerwehrangehörige bei der Versorgung der betroffenen Personen den Rettungsdienst unterstützen müssen. Hierbei kann ein automatischer externer Defibrillator wertvolle Hilfe leisten und Menschenleben retten.

dsc_0780Zum Abschluss der praktischen Ausbildung für das Jahr 2016 führten die Jugendfeuerwehren aus den Löschbezirken Püttlingen und Köllerbach eine Nachtübung durch.

Geplante hatte die Übung an der staatlichen Förderschule für soziale Entwicklung auf der Ritterstraße der Jugendwart des Löschbezirks Püttlingen, Carsten Münch. Folgendem Übungsszenario mussten sich die Jugendfeuerwehrangehörigen stellen: Aufgrund einer Brandstiftung im Heizungskeller kam es in der Schule zu einem ausgedehnten Brand, der auch auf das darüberliegende Geschoss übergriff. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs fand eine Feier im Schulgebäude statt. Aufgrund der starken Rauchentwicklung verbreitete sich der Brandrauch im gesamten Gebäude, sodass sich nicht alle Personen ins Freie retten konnten. Über Notruf 112 informierte ein Teilnehmer der Feier die Feuerwehr.

Das Tanklöschfahrzeug des Löschbezirks Püttlingen traf als erstes an der Einsatzstelle ein und wurde durch den Einsatzleiter in die Lage eingewiesen.

x-2Am 31. Oktober 2016 gegen 20:46 Uhr wurde der Löschbezirk Püttlingen mit dem Einsatzstichwort „Technische Hilfe – Person vermisst“ in den Jungenwald an die Edelweißhütte alarmiert.

Ein aufmerksamer Wanderer meldete der Polizei, dass seit etwa 4 Tagen ein verlassenes Fahrzeug auf dem Waldparkplatz in der Nähe der Edelweißhütte steht. Die Ermittlungen ergaben, dass das Fahrzeug einer 84-jährigen Frau gehört, die in diesem Bereich öfter spazieren geht. In ihrer Wohnung konnte die Seniorin nicht angetroffen werden, so dass eine großangelegte Suchaktion nach der Vermissten gestartet wurde. Neben Einsatzkräften der Feuerwehr, der Polizei, des DRK und des THW beteiligte sich auch die BRH-Hundestaffel an der Suche.

Das um die Edelweißhütte liegende Waldgebiet wurde großflächig durch Suchhunde der DRK-Rettungshundestaffel Homburg, den THW-Suchhunden aus Nohfelden und Perl, dem Mantrailer des THW Saarbrücken, den Hunden der BRH Rettungshundestaffel Saar e.

dsc_0288Immer wieder werden Feuerwehrangehörige zu Einsätzen mit umgestürzten Bäumen alarmiert. Gerade der Einsatz von Motorsägen ist mit einem hohen Gefahrenpotenzial verbunden. Daher dürfen nur Personen für Arbeiten mit der Motorsäge eingesetzt werden, die dazu persönlich und fachlich geeignet sind. Die fachlichen Voraussetzungen wurden bereits in einem Lehrgang „Motorsägenführer“ gelegt. In einem weiteren Modul wurden jetzt Feuerwehrangehörige der Feuerwehr Püttlingen und Völklingen sowie Helfer der THW-Ortsverbände Völklingen-Püttlingen und Illingen weitergebildet. In diesem Modul wurde den Teilnehmern die „Arbeit mit Motorsägen in Arbeitskörben von Hubarbeitsbühnen und Drehleitern“ vermittelt. In insgesamt 12 Stunden fand sowohl eine theoretische als auch eine praktische Unterweisung statt. In der Theorie wurden neben den Unfallverhütungsvorschriften auch die Auswahl geeigneter Motorsägen und Arbeitsmittel sowie die Auswahl und der Einsatz der persönlichen Schutzausrüstung vermittelt. Aber auch Arbeitstechniken, sichere Arbeitsposition, das Starten der Motorsäge, Schnitttechniken an Ästen und Kronenteilen sowie das Absetzen von Ästen verschiedener Stärken wurde behandelt.

dsc_0308Am Sonntag, 18.09.2016, wurde auf dem Sportplatz der Friedrich-Schiller-Schule in Heusweiler das Leistungsabzeichen der Deutschen Jugendfeuerwehr abgenommen. Ausrichter der Veranstaltung war die Freiwillige Feuerwehr Heusweiler. Los ging es um 08.00 Uhr mit dem Antreten aller Teilnehmer auf dem Sportplatz. Insgesamt stellten sich 9 Jugendfeuerwehrgruppen, davon 8 aus dem Regionalverband Saarbrücken und eine aus dem Landkreis Saarlouis, dieser Herausforderung. Auch eine Gruppe der Jugendfeuerwehr Püttlingen mit Teilnehmern aus den Löschbezirken Püttlingen und Köllerbach traten zur Abnahme des Leistungsabzeichens an.

Bevor sich die Jugendfeuerwehrangehörigen aber dieser Aufgabe stellten, wurde fleißig geübt. Stadtjugendwart Harald Ströhle und seine Helfer, Max Schneider und Lars Brunder, hatten alle Hände voll zu tun, um die Jugendlichen optimal auf die Anforderungen vorzubereiten. Die Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr ist die höchste Auszeichnung, die der Feuerwehrnachwuchs erlangen kann und ist nur im Team zu erreichen.

6Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr des Löschbezirks Püttlingen hatten einen besonderen Ausbildungsdienst auf ihrem Dienstplan stehen. Hierbei handelte es sich nicht um eine „gewöhnliche“ Gruppenstunde, bei der Feuerwehrwissen in Theorie und Praxis vermittelt wird, sondern um einen sogenannten „Berufsfeuerwehrtag“, bei dem die Jugendlichen für 24 Stunden in die Rolle einer Berufsfeuerwehrfrau bzw. eines Berufsfeuerwehrmanns schlüpfen konnten.

Geplant und vorbereitet wurde der Berufsfeuerwehrtag durch Jugendfeuerwehrbetreuer und Ausbilder Tobias Prediger. Bevor es jedoch losging, wurde der Schulungsraum der aktiven Wehr zum Schlafraum umgestaltet und dort die Feldbetten aufgebaut. Nachdem die Betten aufgestellt waren, begann direkt auch der „Alltag“ eines Berufsfeuerwehrangehörigen. Zuerst wurde die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge und Gerätschaften überprüft, da man sich auf die Ausrüstung im Einsatzfall verlassen muss.

Der erste Einsatz ließ auch nicht lange auf sich warten und der Alarmgong ertönte zum ersten Mal.

6Nach der Jahreshauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Püttlingen in Zusammenarbeit mit dem Technischen Hilfswerk Völklingen-Püttlingen und den DRK Bereitschaften Köllerbach und Püttlingen fanden in der Kyllberghalle die Übungsbesprechung sowie die Beförderungen von Feuerwehrangehörigen statt.

Zu Beginn begrüßte der Wehrführer der Feuerwehr Püttlingen, Thomas Prinz, alle Anwesenden, darunter den Bürgermeister und Chef der Wehr, Martin Speicher, den Landesbrandinspekteur Timo Meyer, den Kreisbrandmeister für den Regionalverband Saarbrücken, Christian Ziegler (in Vertretung des Brandinspekteurs), die Ehrenwehrführer der Stadt Püttlingen, die Abordnungen benachbarter Feuerwehren, die Wehr- und Löschbezirksführung der Feuerwehr Püttlingen, die Mitglieder des Stadtrates sowie alle an der Übung beteiligten Angehörigen der Hilfsorganisationen.

Nach der Begrüßung erfolgte die Übungsbesprechung durch den ersten Kreisbrandmeister Christian Ziegler, den Vertreter des THW Ortsverbandes Völklingen-Püttlingen, Sebastian Klein, und den Vertreter des DRK, Aloysius Meyer.

dsc_0901Am Samstag, 03.09.2016, fand die Jahreshauptübung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Püttlingen in Zusammenarbeit mit dem THW Ortsverband Völklingen-Püttlingen und den DRK Bereitschaften Köllerbach und Püttlingen bei der Firma Tosch Präzisionsteile GmbH im Gewerbegebiet Etzenhofen statt.

Vor der Übung erfolgte durch den Püttlinger Wehrführer Thomas Prinz die Meldung an Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer, den Chef der Wehr, Bürgermeister Martin Speicher, den Landesbrandinspekteur Timo Meyer sowie den Kreisbrandmeister für den Regionalverband Saarbrücken, Christian Ziegler.

Die Übungsverantwortlichen hatten die Übung in zwei Übungsabschnitte unterteilt. Im ersten Abschnitt wurde folgende Lage angenommen:

In der Werkshalle kam es aufgrund eines elektrischen Defekts in einem Schaltschrank in der Fertigungsanlage zu einem Brand. Dieser breitete sich aufgrund einer nicht geschlossenen Brandschutztür auf das Bürogebäude aus. Die Werkshalle sowie der Bürobereich waren stark verqualmt.


Gottesdienst 3Im Rahmen des diesjährigen Zeltlagers der Jugendfeuerwehr Püttlingen wurde ein Gottesdienst zum Gedenken an die verstorbenen Feuerwehrangehörigen und deren Familien gefeiert. Die Jugendlichen und ihre Betreuer hatten im Laufe des Tages aus Steckleiterteilen und einem Feuerwehrschlauch ein Kreuz, sowie ein Altar errichtet. Neben den Jugendfeuerwehrangehörigen und den Betreuern fanden auch viele Feuerwehrangehörige und Eltern den Weg ins Zeltlager, um dem Gottesdienst beizuwohnen.

Die Gestaltung des Gottesdienstes übernahm der aus Püttlingen stammende Pfarrer Christian Heinz, der auch als saarländischer Jugendpfarrer tätig ist. Am Namenstag des Apostels Bartholomäus ging Pfarrer Heinz auf die Gemeinsamkeiten von den Aposteln und den Feuerwehrangehörigen ein. „Sowohl die Apostel, als auch die Feuerwehrmitglieder sind von Gott berufen.“, so Pfarrer Christian Heinz. „Die Tätigkeit der Feuerwehrangehörigen macht Sinn. Sie tun Gutes und Sinnvolles und ohne die Feuerwehr hätten wir ein Problem.“ so Heinz weiter.